Jamyang Norbu Das Mandala des Dalai Lama

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Inhaltsangabe zu „Das Mandala des Dalai Lama“ von Jamyang Norbu

Ein gewaltiges Abenteuer: Die Helden von Sir Arthur Conan Doyle und Rudyard Kipling versuchen das Leben des Dalai Lama zu retten! Bombay, 1891: Eine blutüberströmte Leiche versetzt die Gäste des Taj-Mahal-Hotels in Angst und Schrecken. Doch der feige Mordanschlag galt eigentlich jemand ganz anderem: dem mysteriösen Norweger Sigerson niemand anderes als Sherlock Holmes. Zusammen mit Hurree Chunder Mookerjee vom indischen Geheimdienst macht Holmes sich auf die Jagd nach dem Mörder, die ihn bis hinauf zum Dach der Welt nach Tibet führt. Hier kommen die beiden einer Verschwörung auf die Spur, deren Ziel kein Geringerer als der junge Dalai Lama selbst ist. Wer sind die Drahtzieher dieser Verschwörung, und welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem gestohlenen Mandala des Dalai Lama? Die Lösung des Rätsels verbirgt sich im geheimnisvollen Eispalast von Shambala Ein schillerndes, gebildetes und ausgesprochen kunstvolles Werk, das das Geheimnis um Sherlock Holmes' verschollene Jahre löst. Nach der Lektüre dieses Romans werden Sie den großen Detektiv mit ganz anderen Augen sehen. Patrick French Ein Meisterwerk! The Times of India Ein wunderbares, Überzeugendes Pastiche. Die Story entfaltet sich in einem herrlichen, typisch spätviktorianischen Stil. Eine verblüffende Zusammenführung von Ost und West, von traditionellem Erzählstil und liebevoller Parodie. The Washington Post Eine tolle Mischung aus Sherlock-Holmes-Abenteuer und tibetischer Mythologie. India Today Norbu liefert eines der schönsten Sherlock-Holmes-Pastiches. Sollten Sie Zeit haben: Machen Sie es sich auf ihrem Lieblingssessel mit diesem Buch bequem. Sollten Sie keine Zeit haben: Nehmen Sie sich Zeit. Sie werden es nicht bereuen! The Telegraph Ein atemberaubendes Abenteuer voller tödlicher Intrigen und verwegener Verbrechen, das den Leser von Bombay bis hinauf aufs Dach der Welt nach Tibet führt. South China Morning Post

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  • Rezension zu "Das Mandala des Dalai Lama" von Jamyang Norbu

    Das Mandala des Dalai Lama
    detlef_knut

    detlef_knut

    14. August 2012 um 14:34

    Mittlerweile gibt es eine kaum überschaubare Zahl von Sherlock-Holmes-Geschichten weltweit. Das vorliegende Büchlein ist eines von vielen, bei denen zu erkennen ist, wie sehr eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller Freund und Liebhaber von Arthur Conan Doyle und dessen Romanfigur ist. Mit viel Sorgfalt hat sich der tibetische Autor auf das Thema eingelassen und in seinen Grundzügen einen klassischen Sherlock-Homes-Roman geliefert, der in Indien und Tibet beheimatet ist. Doch so manches passt in diese Region und so wurden auch gleich die Romanfiguren von Rudyard Kipling einbezogen. Dessen Romane (u. a. „Das Dschungelbuch“) spielen ebenfalls in diesen geografischen Breiten und seine Figuren haben maßgeblichen Beitrag an den neuen Abenteuern des Meisterdetektivs. Wir befinden uns in Bombay des Jahres 1891. Eine blutüberströmte Leiche im Taj-Mahal-Hotel versetzt nicht nur die Polizei in höchste Alarmbereitschaft. Doch dann stellt sich heraus, dass der Mordanschlag eigentlich dem ominösen Sigerson galt. Doch das wiederum ist das Pseudonym des inkognito reisenden Sherlock Holmes. Zusammen mit dem Ich-Erzähler Hurree vom indischen Geheimdienst, dem quasi die Rolle des Dr. Watson zufällt, macht er sich auf die Jagd nach dem Täter. Sie führt beide nach Tibet, wo sie einer Verschwörung gegen den Dalai Lama auf die Spur kommen. Das Buch dürfte nicht nur für die Liebhaber von Detektivgeschichten interessant sein, sondern auch für jene, die nicht genug von der faszinierenden Landschaft bekommen können. Denn der Autor scheint zudem noch Liebhaber von Karl May zu sein. Ist nicht allein die Figur des Sherlock Holmes generell oberlehrerhaft, so trifft dies auch oft für Karl May, bestimmt aber für Jamyang Norbu zu. Norbu erzählt über viele Seiten von den tibetischen Sitten und Rituale, und beschreibt mit unendlicher Ruhe weite Landschaften. Das klingt etwa so: „Inzwischen hetzten wir in vollem Galopp über das Schneefeld, doch die Angreifer holten langsam auf. Uns was das Schlimmste war: Sie rückten unserer Nachhut zu Leibe, also mir. Ich trat meinem Pony kräftig in die Flanken, um es zu noch größerer Eile anzutreiben.“ Wohlbemerkt, es handelt sich nicht um Karas Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar, sondern um Sherlock Holmes mit seinem Gefährten Hurree. Insgesamt ist der Roman, was Aufbau und Sprache angeht, ein klassischer „Sherlock Holmes“. Für manchen Leser weist er jedoch etwas Überlängen auf, wenn ihn Landschaften und Buddha nicht interessieren. Hervorzuheben sind die äußerst präzisen bibliografischen Details der Schriftsteller Doyle und Kipling im Anhang des Buches. Wer eine Übersicht all derer Werke sucht, wird hier fündig. Zusätzlich enthält das Buch diverse Adressen tibetischer Unterstützer. Für den Sherlock-Holmes-Fan ein Muss.

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  • Stark begonnen, noch stärker nachgelassen

    Das Mandala des Dalai Lama
    Stefan83

    Stefan83

    09. October 2011 um 11:02

    In Jamyang Norbus Roman Das Mandala des Dalai Lama" wird endlich das Geheimnis um Sherlock Holmes' verschollene Jahre gelöst. Die Geschichte setzt 2 Monate nach Holmes' Sturz bei den Reichenbach-Fällen ein und beginnt in Bombay. Mithilfe des Inders Hurree Chunder Mookerje, der beim Geheimdienst arbeitet und aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, löst Holmes einen blutigen Fall im Taj-Mahal-Hotel. Norbu hält sich hier strikt an Doyle und es gelingt ihm ausgezeichnet die Eigenschaften des großen Detektivs einzufangen. Er verweist desöfteren auf frühere oder spätere Fälle, womit der Roman eine hohe Authentizität erhält. Nun wissen wir z.B. worauf Dr. Watson anspricht, wenn er in dem Fall Das goldene Pincenez", die widerwärtige Geschichte mit dem roten Blutegel erwähnt." Auch Colonel Moran, ein Anhänger Moriartys, taucht auf und zwingt Holmes zur Flucht in den Himalaja. Bis hierhin ist das Buch ein wirklich schillerndes, gebildetes und kunstvolles Werk, dass Doyles Ton genau trifft. Doch nun wird der Plot zusehends verwirrender: Moriarty ersteht plötzlich von den Toten auf und es kommt heraus, dass er in Wirklichkeit ein abtrünniger tibetanischer Lama mit mentalen Kräften ist. Und nicht genug: Holmes selbst ist ebenfalls die Inkarnation eines tibetanischen Mönchs und besitzt ähnliche Fähigkeiten. Es kommt was kommen muss. In einem Sci-Fi-ähnlichen Showdown bekämpfen sich die beiden Erzfeinde mit Flammen und Energieschilden bis auf den Tod. Spätestens hier dreht sich jedem Holmes-Fan der Magen um. Man sieht den großen Detektiv plötzlich mit völlig anderen Augen und das Bild des englischen Gentleman, der mithilfe seines Verstands Fälle löst, ist nun erst einmal völlig zerstört. Insgesamt hat Norbu mit seinem Werk den Anhängern von Sherlock Holmes sicher keinen Gefallen getan und allein die gute erste Hälfte des Buchs, rettet sein Werk vor einer noch schlechteren Wertung.

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