Jan-Erik Fjell Kälteeinbruch

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Inhaltsangabe zu „Kälteeinbruch“ von Jan-Erik Fjell

Die Nr. 1 aus Norwegen legt nach: Ein neuer Fall für Kommissar Anton Brekke! Kurz vor Weihnachten schmuggelt der Kleinkriminelle Mielkos brisante Ware. Doch in einer Waldhütte bei Oslo wartet er vergeblich auf seinen Auftraggeber. Und statt Drogen findet er im Laster zwei kleine Jungen. Als Mielkos in der Hütte eine schalldichte Kammer entdeckt, ahnt er, was mit den beiden eigentlich geschehen sollte. Zur selben Zeit frönt Kommissar Brekke seinem geheimen Laster: Poker. Doch ein neuer Fall wartet. Ein Lehrer wurde ermordet. Ein unscheinbarer Mann, zurückgezogen, unauffällig. Schon bald zeigt sich: Stille Wasser sind tief. Und schmutzig. Der Ermittler: Name: Anton Brekke Alter: 41 Familienstand: geschieden, 1 Sohn Beruf: Hauptkommissar, Kripo Oslo, Kompetenzschwerpunkt: organisierte Kriminalität Besonderheiten: fragwürdiger Humor, heimliches Laster: Poker

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  • Sehr guter zweiter Roman eines relativ neuen Autors

    Kälteeinbruch
    MikkaG

    MikkaG

    01. January 2014 um 17:19

    Das Cover ist ein durchaus ansprechendes Cover, das ins Auge springt und dem man direkt ansieht, dass es sich hier um einen Thriller handelt. Herausragend oder außergewöhnlich ist es allerdings nicht, was schade ist - denn der Roman ist meiner Meinung nach beides. Das Buch lebt von seinen lebendigen, dreidimensionalen Charakteren, wobei im Zentrum der Geschichte vor Allem Barnandas Mielkos und Anton Brekke stehen. Allerdings herrschte da für mich erstmal verkehrte Welt - ich mochte den Kriminellen schnell, fand den Polizisten dagegen fürchterlich unsympathisch. Mielkos ist der Kleinkriminelle, der sein Gewissen entdeckt, als im klar wird, was mit den Jungen geschehen sollte, die er unwissentlich nach Norwegen geschmuggelt hat. Im Laufe des Buches ist er mir immer sympathischer geworden. Er hat in seinem Leben eine Menge falscher Entscheidungen getroffen, aber er hat dennoch Skrupel und bringt den Mut auf, sich für zwei fremde Kinder gegen seinen Auftraggeber zu stellen und damit sein eigenes Leben zu riskieren. Anton Brekke ist einiges: arrogant, übermäßig von seinen Fähigkeiten überzeugt, großkotzig und seinen Mitmenschen gegenüber wenig einfühlsam oder Rücksicht nehmend. Spielsüchtig ist er auch, was ihn schon seine Familie gekostet hat, und dennoch will er nicht ernsthaft damit aufhören. Im ersten Kapitel dachte ich mir noch: Oh Gott, das kann ja was werden. Ich tue mich immer schwer mit Büchern, deren Protagonisten ich nicht mag. Aber trotz all seiner Fehler habe ich mich mehr und mehr mit Anton Brekke angefreundet, bis ich ihn als Hauptfigur sogar großartig fand - bis zum Schluss ist er nicht unbedingt ein netter Mensch, aber zumindest steckt auch unter dieser steinharten Schale anscheinend irgendwo ein anständiger Kerl. Auch die Nebencharaktere sind gut beschrieben, sowohl die Guten als auch die Bösen... Und die irgendwo dazwischen, in der moralischen Grauzone. Der Autor macht es dem Leser nicht einfach, denn auch die sympathischen Charaktere haben zum Teil schwerwiegende Schwächen, Macken und Fehler. Und er hat auch keine Probleme damit, sympathische Charaktere sterben zu lassen! Die Grundidee ist originell, und das Buch ist gut und sehr spannend geschrieben... Die Handlung ist vielschichtig. Einige Dinge weiß der Leser schon lange vor den Ermittlern, was aber meiner Meinung nach durchaus Absicht ist - die Spannung liegt bei diesen Dingen eher darin, ob und wie die Ermittler es herausbekommen werden. Es gibt allerdings auch ein paar falsche Fährten, und die tatsächliche Lösung am Schluss hat mich komplett überrascht - damit hätte ich nie gerechnet, und ich fand es dennoch glaubwürdig. Den Schreibstil fand ich generell sehr ansprechend, nur in manchen Passagen war er mir zu abgehackt, mit extrem kurzen Sätzen. In Norwegen ist der Autor bereits ein Hit und hat Auszeichnungen für seine Bücher gewonnen. Sein "Held", Anton Brekke, ist absolut kein Saubermann, sondern ein sperriger Charakter, der zunächst nicht sehr sympathisch erscheint - aber es lohnt sich, ihm eine Chance zu geben.

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  • Kälteeinbruch

    Kälteeinbruch
    buchleserin

    buchleserin

    07. December 2013 um 16:54

    Bernandas Mielkos ist kurz vor Weihnachten auf dem Weg nach Oslo. Er ist ein Kleinkrimineller und schmuggelt Ware dorthin, weiß aber zunächst nicht, um was es sich handelt, er vermutet Drogen. Als er am Treffpunkt , einer Waldhütte bei Oslo, angekommen ist, wartet er dort ein ganze Weile, doch der Auftraggeber taucht nicht auf. Der Mann, auf den er vergeblich gewartet hatte, ist tot. Im Lkw findet er schließlich zwei kleine Jungen und als er sich in der Hütte genauer umsieht, ahnt er, was mit den beiden geschehen sollte. Nach einem Telefonat erhält er den Auftrag die Kinder zu eliminieren. Doch er weigert sich und bringt sich damit selbst in Gefahr. Hauptkommissar Anton Brekke von der Kripo Oslo hat einen neuen Fall. Ein Lehrer, der unauffällig und zurückgezogen lebte, wurde ermordet. „Kälteeinbruch“ ist der zweite Kriminalroman um Anton Brekke. Jan-Erik Fjell hat einen sehr flüssigen und gut zu lesenden Schreibstil. Der Anfang des Romans hat mich bereits gefesselt und die Handlung wird spannend geschildert. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Das Ermittlerteam hat mir gut gefallen, besonders Hauptkommissar Anton Brekke, der geschieden ist, sein heimliches Laster ist Poker. Die Handlung des Romans ist durchgehend spannend beschrieben. Die Polizei hat einen Verdächtigen, doch Anton Brekke ist da anderer Meinung und ermittelt weiter. Der Schluss dieses Krimis war für mich dann doch überraschend. Dieser spannende Kriminalroman hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

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