Jan-Tobias Kitzel

 4.3 Sterne bei 8 Bewertungen
Jan-Tobias Kitzel

Lebenslauf von Jan-Tobias Kitzel

Jan-Tobias Kitzel, Baujahr 1980 aus Ahaus (Münsterland). Nach einem Studium des Wirtschaftsrechts arbeitet er mittlerweile als Abteilungsleiter im Kreditbereich einer Bank und wohnt samt Frau und Kind in Gelsenkirchen. Zum Schreiben kam er über das LodlanD-Rollenspiel und Texte im Envoyer-RPG-Magazin. Von reinen Rollenspieltexten ging es dann über zu Kurzgeschichten und Romanen. Seine Erzählungen sind meist im SF-Genre zu verorten. Angetan haben es ihm insbesondere Dystopien und Cyberpunk-Szenarien. Oder er lässt mal wieder die Welt untergehen. Mehr zu Jan-Tobias Kitzel: Webseite/Blog: http://jtkitzel.de. Facebook: https://www.facebook.com/JanTobiasKitzel Twitter: http://twitter.com/jtkitzel

Alle Bücher von Jan-Tobias Kitzel

Shadowrun: Orks weinen nicht

Shadowrun: Orks weinen nicht

 (2)
Erschienen am 01.07.2018
Flammenmeer

Flammenmeer

 (2)
Erschienen am 01.11.2007
Frostzeit - Eisige Kurzgeschichten

Frostzeit - Eisige Kurzgeschichten

 (2)
Erschienen am 28.07.2013
Ceres One: Ein SciFi-Noir-Kurzroman

Ceres One: Ein SciFi-Noir-Kurzroman

 (1)
Erschienen am 10.06.2018
Froststurm

Froststurm

 (1)
Erschienen am 03.05.2013

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Emma.Woodhouses avatar

Rezension zu "Shadowrun: Orks weinen nicht" von Jan-Tobias Kitzel

Actionreicher Blockbuster
Emma.Woodhousevor 2 Monaten

Inhalt
Unter der Führung von Rex, dem Ork gibt es eine wichtige Regel: Keine Aufträge bei dem jemand getötet wird.
Deshalb sind die Jobs des Runnerteams spärlich gesät.
Doch dann gibt es einen neuen Job für sein Team: Eindringen bei BuMoNa und etwas Vernichten ohne das es jemand mitbekommt. Doch das ist leichter gesagt als getan und sein Team zerbricht spürbar an den Folgen dieses Runs.

Meinung:
Das Cover sagt schon alles!
Rex ist da und er ist ein Ork mit dem man rechnen kann. Als Teamleader und Planer des Teams hat er seine Prinzipien und diese werden in den Schatten auch respektiert.
Auch wenn seine Teamkollegen sich mit anderen Jobs über Wasser halten können, so halten sie zu ihm und vertrauen seinem können und Urteilsvermögen.
Doch dieses Buch ist nicht nur die Geschichte eines Orks der im Inneren ein echt weichen Kern und viele Probleme mit seiner Familie hat. Es ist eine Geschichte eines Teams, das unterschiedlicher nicht sein kann.
So ist Neon nicht nur eine Waffenexpertin und heimlich in den alten Ork verliebt, sondern arbeitet auch in einer Suppenküche.
Lady Bug ist eine Magierin deren Lebensstil mehr als extravagant ist und sie hat ein Amulett, das mehr als besonders in der magischen Welt ist.
Und der Rigger Samson der nicht nur Drohnen liebt, sondern auch der Matrix nicht abgeneigt ist.
Die Charaktere sind unglaublich gut gezeichnet und ziehen einen ohne es zu merken in den Roman.  Das Besondere an den vier Runnern ist nicht, das sie sich als Team zusammengetan haben sondern das ein Band der Freundschaft sie miteinander verbindet. Doch was passiert, wenn der Verrat vor der Haustür lauert und die Familie nur einen Schritt vor einem dunklen Abgrund steht?
Dieser Shadowrun-Roman ist so viel mehr als nur ein bloßer actiongeladener Blockbuster. Er ist ein Spiegel der Gesellschaft. Welche Werte sind noch wichtig und wann muss man sich entscheiden seine Ideale über Bord zu werfen?
Auch in der Zukunft geht es nur um Kapital und schneller zu sein als der Andere. Da ist kein Platz für Freundschaft oder Liebe. Oder doch?
Einer der besten Shadowrun-Romane, den ich je gelesen habe. Ich hoffe von Jan-Tobias Kitzel noch weitere Shadowrun-Romane lesen zu dürfen.

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Jen_loves_reading_bookss avatar

Rezension zu "Shadowrun: Orks weinen nicht" von Jan-Tobias Kitzel

Sehr gelungen!
Jen_loves_reading_booksvor 3 Monaten

Shadowrun - Orks weinen nicht

von

Jan-Tobias Kitzel


Cover:

Ein sehr gelungenes Cover und so stelle ich mir den Ork Rex auch vor. ( Oder deswegen ??? ;-))



Meinung:

Relativ kurz hintereinander habe ich jetzt den 2. Shadowrun-Roman aus dem Pegasus Spiele Verlag gelesen und bin jetzt wieder komplett angefixt.
Ich liebe dieses Setting, in dem die Autoren sich mehr oder weniger austoben ( können, wollen, sollen...), aber ich will nicht so weit vorgreifen, beginnen wir mit …. dem Anfang. :-)

Einstiegsprobleme hatte ich bei dieser Story überhaupt nicht.
Der Autor hat sich genug Zeit genommen, die einzelnen Charaktere des Runner-Teams nach und nach vorzustellen.
Das Hauptaugenmerk ist natürlich auf den Anführer der Gruppe, der Ork Rex, gelegt.
Wegen privater und finanzieller Probleme lässt er sich auf einen lukrativen Run ein, der seine größten Probleme beseitigen oder zumindest abschwächen würde.
Ich bin sehr schnell in die Geschichte eingetaucht, was auch daran liegen mag, das der Protagonist Rex und seine Familie unglaublich sympathisch beschrieben wird.

Die Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und wirkten auf mich sehr authentisch in ihren Handlungsweisen.
Das Zusammenspiel und das Vertrauen untereinander im Team bringt natürlich mehr Nähe an den Leser und man amüsiert bei den Streitigkeiten und den Foppereien.
Mir gefiel auch, dass bestimmte Szenen aus den unterschiedlichen Perspektiven der Runner-Crew beschrieben wurden, so das ich dadurch ein besseres Gefühl für die einzelnen Charaktere und gewisse Situationen bekam.

Das Setting ist natürlich bekannt, trotzdem empfand ich es so, dass J.-T. Kitzels Beschreibungen sehr bildhaft waren.
Ort und Umgebungen entstanden sofort vor meinem geistigen Auge, was mir natürlich sehr dabei half komplett in seine Welt abzutauchen und alles andere um mich herum zu vergessen.

Der Schreibstil ist schlicht und schnörkellos gehalten, was dazu führt, das man nur so durch die Seiten fliegt.
Der Erzählstil ist geradlinig und voller Action, am Spannungsbogen wird ab Mitte des Buches immer noch weiter an den Schrauben gedreht bis zum großen Finale, welches mich , wie üblich bei den Shadowrun-Romanen, mit einer zum Flunsch gezogenen Schnute und mit Tränen in den Augen, zurück lässt.


Fazit:

Ein durchweg gelungener Shadowrun-Roman mit einer gut ausgearbeiteten und sympathischen Runner-Crew, ein Rum folgt dem nächsten, jede Menge Action, Kämpfe, coole Sprüche, Verrat und Opferbereitschaft … was will man mehr ???



Empfehlung:

Kann ich jedem bedenkenlos empfehlen, der mal etwas anderes lesen möchte, oder auch mal die Shadowrun-Welt kennenlernen möchte oder einfach Fan der Reihe ist ( und allen anderen empfehle ich es auch ;-) ).
Es lohnt sich!



Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

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Wuerfelhelds avatar

Rezension zu "Ceres One: Ein SciFi-Noir-Kurzroman" von Jan-Tobias Kitzel

Toller Genremix
Wuerfelheldvor 5 Monaten

Jan-Tobias Kitzel, mir seit seiner LodlanD-Rollenspielzeit und seinem Shadowrun-Roman „Flammenmeer“ ein Begriff, hat in den letzten Jahren immer wieder mit Romanen und Kurzgeschichten auf sich aufmerksam gemacht Nun ist mit „Ceres One“ ein Kurzroman erschienen welcher durch seinen Genre Mix meine Neugier geweckt hat.

INHALT
Hank Richards hat es nach dem Zweiten Weltkrieg zum Departement verschlagen. Dort hat er sich seine Sporen als Mordermittler verdient. Sein Alltag wird derzeit durch eine Mordserie bestimmt, wobei er zwar schnell ein Täterprofil ermitteln konnte, aber seitdem auf der Stelle tritt, da seine Ermittlungen ihn nicht wirklich voran bringen.


Dies ändert sich, als Richards durch einen Informaten einen brauchbaren Hinweis erhält. Als es daraufhin zur Konfrontation kommt, welche letztendlich in einer Verfolgungsjagd mündet, stürtzt Richards von einem Hausdach.

Die Lebensbilder flimmern am inneren Auge vorbei und es wird dunkel. Richards ist aber, auch zu seiner eigenen Verwunderung, nicht gestorben, sondern wacht auf Ceres One auf. Einer in ferner Zukunft existierenden Raumstation. Den Schock verdauend, sich den aktuellen Alltagsherausforderungen meisternd, stellt Richards schnell fest, dass er wohl nicht der Einzige ist, der diese merkwürdig Zeitreise erlebt hat, denn schnell finden sich Hinweise zu einem bekannten Mörder wieder. Damit beginnt die Hetzjagd erneut.

MEINE MEINUNG
Kennt ihr das, ihr lest einen Roman und euer Kopfkino untermalt die Story vom ersten Satz an. So ging es mir mit „Ceres One“. Mein Filmvorführer spielte sofort einen alten Schwarzweiß-Schinken ein und untermalte so Richards Ermittlungen mit allen nur gängigen Klischees, die Jan-Tobias Kitzel vollends, in die Story einbauend, nutzte. Sei es der Protagonist selbst, welcher ein typischer Stereotyp ist, oder sei es die Örtlichkeiten, welchen einen sofort bekannt erscheinen.

Den Wechsel in die zweite Phase, also in die Zukunft, schafft die Story ohne großes Geholpere und bedient sich hier wie selbstverständlich einem altbekannten Muster. Ohne das dies ausgelutscht wirkt.

Ein wenig schade finde ich allerdings, das der Alltag, den Richards auf Ceres One bewältigen muss, etwas zu kurz kommt und sich der alte Haudegen zu schnell anpasst.

„Ceres One“ ist eine unterhaltsame Story in einem tollen Setting, in welches sich die charaktere toll einbinden. Ich hoffe auf weiter Abstecher in dieses Genre.

MEINE WERTUNG
4 von 5 Mordermittlungen

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Jan-Tobias Kitzel wurde am 23. Juni 1980 in Ahaus (Deutschland) geboren.

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