Jan-Uwe Rogge

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Alle Bücher von Jan-Uwe Rogge

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Wenn Kinder trotzen

Wenn Kinder trotzen

 (4)
Erschienen am 02.01.2006
Pubertät - Loslassen und Haltgeben

Pubertät - Loslassen und Haltgeben

 (4)
Erschienen am 01.10.2010
Ohne Chaos geht es nicht

Ohne Chaos geht es nicht

 (3)
Erschienen am 01.09.2000
Das neue Kinder brauchen Grenzen

Das neue Kinder brauchen Grenzen

 (3)
Erschienen am 01.07.2008
Pubertät. Loslassen und Haltgeben

Pubertät. Loslassen und Haltgeben

 (2)
Erschienen am 01.11.2000
Der große Erziehungs-Check

Der große Erziehungs-Check

 (2)
Erschienen am 01.10.2015
Lasst die Kinder träumen

Lasst die Kinder träumen

 (1)
Erschienen am 30.01.2015

Neue Rezensionen zu Jan-Uwe Rogge

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Rezension zu "Kinder brauchen Grenzen" von Jan-Uwe Rogge

Grenzen setzen kann für Kinder hilfreich sein
sommerlesevor 5 Monaten

Dieser Erziehungsratgeber von Dr. Jan-Uwe Rogge erschien bereits 1993 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.


Kinder sind heute auch nicht schwieriger oder "frecher" als früher - Eltern und Erzieherinnen nicht weniger kompetent. Wie kommt es dann zu den täglichen Streßsituationen, in denen der "kleine Tyrann" triumphiert und die Erwachsenen verzweifeln?

Eltern und Erzieherinnen reagieren heute viel sensibler auf die Kinder. Aber häufig reagieren sie auch verunsichert, wollen alles besser als ihre eigenen Eltern machen - nur keine Vorschriften! Oft genug lassen sie damit ihre Kinder im Stich, denn für diese stellt es eine Überforderung dar, sich ohne Grenzen selbstverantwortlich in einer unübersichtlichen Welt zurechtzufinden. Deshalb gilt es für die Erwachsenen immer, zwischen Festhalten und Loslassen auszubalancieren. Der Familienberater und Erfolgsautor Dr. Jan-Uwe Rogge macht uns mit seinen oft verblüffenden Lösungsvorschlägen Mut, weiter den Weg partnerschaftlicher Erziehung zu gehen. (Klappentext)


Dieser Erziehungsratgeber ist schon etwas älter. Wahrscheinlich wird in der Pädagogik einiges davon anders gesehen, mir hat dieses Buch jedoch Einsichten über Kindesverhalten gegeben, ich konnte einiges davon erfolgreich anwenden oder zumindest die Gründe für manches Verhalten verstehen.

Vor allem habe ich verstanden, dass Kinder konsequentes Handeln brauchen, um den gewohnten Rahmen ihrer Freiräume auszuloten. Das heißt nicht, den Kindern alles zu verbieten, sondern ihnen Grenzen zu setzen, in denen sie sich ausprobieren können.

Diese Grenzen sind wichtig, damit Kinder ihre Spielräume bewusst ausfüllen und sich dann weiter entwickeln und Dinge hinterfragen, die sich aus der Konsequenz des Überschreitens ergibt.


Der Autor gilt als Guru der Elternberatung und zeigt neben witzigen auch ernste Hinweise und das Überdenken der Alltagsprobleme mit Kindern auf. Er bietet nachvollziehbare Lösungen und praktische Tipps im Umgang mit Kindern. Manches wird man sicherlich automatisch so machen, den Grund dafür und die Wirkungsweise auf das Kind erklärt Rogge und stellt manches klar.


Es geht um Grenzen, Konflikte und deren Lösungen und dazu bietet Rogge einige Beispiele an, die Eltern beherzigen sollten.


Dieser Ratgeber ist eine Hilfestellung, die man annehmen kann, nicht muss. Die Notwendigkeit ergibt sich aus den Charakteren der jeweiligen Kinder und Eltern. Wer Laissez-faire erziehen möchte, soll das tun, dieses Buch zeigt auf, wie Kindern mit Grenzen besser umgehen und diese auch einfordern.

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M

Rezension zu "Der große Erziehungs-Check" von Jan-Uwe Rogge

Plädoyer für einen ressourcenorientierten Ansatz in der Elternbildung
michael_lehmann-papevor 5 Jahren

Plädoyer für einen ressourcenorientierten Ansatz in der Elternbildung

Im Großen und Ganzen ist mit den Klappentexten (fast) alles vorweg Wesentliche zu diesem Buch gesagt. Wenn da nicht der doch der ein stückweit irreführende Titel wäre.

Wie auf der Rückseite des Buches vermerkt, Rogge stellt zwar zunächst gängige Elternbildungskonzepte und „Elterntrainings“ vor.
Von älteren (aber bewährten) Trainings wie „Gordon Familienkonferenz“ über in den letzten Jahren sehr verbreitete Ansätze wie „Starke Eltern – Starke Kinder“ bis hin „Marte Meo“ oder aktuellen Beratungsansätzen.

Sehr sachgerecht und kundig legt Rogge in diesem Teil die Kerngedanken, die Arbeitsweise, Ziele und Methoden der einzelnen Ansätze dar, wenn dies auch sehr komprimiert geschieht.

Das dies aber, wie der Titel suggeriert, nur als „Check“ zu verstehen ist, den geneigte Eltern vergleichend lesen und sich dann für eines der vorgestellten Konzepte entscheiden, stellt sich im Buch dann doch grundlegend anders dar.

Außer man versteht die breiten Ausführungen Rogges zu seinen eigenen Vorstellungen und Ansätzen als gleichwertiges Angebot zu allen anderen Konzepten im Buch.

Im Hauptteil des Buches entfaltet Rogge nämlich in der Hauptsache eine Quintessenz für die aktuelle Elternbildung, die er auf den drei Säulen „Begleitung, Bestärkung und Beratung“ als „das, was Eltern heute brauchen“ fußen lässt.

All dies basiert erkennbar auf Elementen der Entwicklungspsychologie und der „Lösungsorientierten Beratung und Therapie“, die sich vorhandenen Ressourcen zuwendet und mittels derer etwaige Probleme oder Reibungen einer Lösung zuführt.

All das ist sehr verständlich erläutert, logisch aufeinander aufgebaut und fundiert argumentiert, bietet durchaus einen überschaubaren Blick auf gängige Elternbildungskonzepte und überzeugt auch in Rogges eigner, ressourcenorientierter Haltung.

Es ist für die Lektüre des Buches nur vorweg gut zu wissen, dass Rogge im Kern seine eigene Haltung und konzeptuelle Ausrichtung im Buch begründet vorlegt.
Was allein daran erkennbar ist, dass gut 55 Seiten der Darstellung „anderer“ Ansätze gelten, demgegenüber aber der Rest des Buches (fast 200 Seiten) das eigene Konzept entfaltet.

Dies gelingt Rogge, wie im gesamten Buch, sehr griffig und „aus dem Leben gegriffen“, so dass die Lektüre insgesamt durchaus eine große Bereicherung für Eltern (und Berater) darstellt, sowohl im komprimierten Überblick über das, „was auf dem Markt“ ist, als auch in dem, wie Rogge seine Schwerpunkte setzt, herleitet und begründet.

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Rezension zu "Pubertät. Loslassen und Haltgeben" von Jan-Uwe Rogge

rezension
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Tja, es fällt mir schwer, dieses Buch zu bewerten, denn zum einen ist die Gliederung ganz gut: Thema, Bspiele, dann Lösungsmöglichkeiten/ -ideen.

Auf der anderen Seite sind die Bsp. bzw. die Lösungen, die beschrieben werden nach der Umsetzung (betroffene Eltern berichten) immer dermaßen "geleckt", so aalglatt, so 100%ig, dass ich sie nicht recht glauben mag. Oder anders: Es ist ein Lehrbuch mit ausschließlich positiven Rückmeldungen, dass ich es nicht glauben mag...

Eigentlich will ich dem Autor diese geschilderten Erfahrungen nicht absprechen. Vlt. hat er wirklich all diese geschilderten Erfahrungen gemacht...?! Aber sooooo aalglatt.... Nö, nehme ich so nicht ab.

Trotz dieser lackierten Fassade, immer wieder nette Ideen, Vorschläge.

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