Jan-Uwe Rogge

 3,7 Sterne bei 51 Bewertungen

Lebenslauf von Jan-Uwe Rogge

Dr. Jan-Uwe Rogge ist Buchautor, Publizist und einer der erfolgreichsten deutschen Familienberater. Er veranstaltet im Jahr über 100 bestens besuchte Vorträge und Seminare im In- und Ausland. Viele seiner Bücher sind Bestseller geworden und werden weltweit in 21 Sprachen gelesen. Daneben ist er regelmäßiger Gast im Rundfunk und in TV-Talkshows, wo er immer wieder gerne als Experte für Erziehungsfragen eingeladen wird. Auch bei GU hat er bereits mehrere erfolgreiche Bücher veröffentlicht, darunter „Wie Sie reden, damit Ihr Kind zuhört und wie Sie zuhören, damit Ihr Kind redet“. Jan-Uwe Rogge ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt bei Hamburg. www.jan-uwe-rogge.de

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Geschwister – eine ganz besondere Liebe (ISBN: 9783833878978)

Geschwister – eine ganz besondere Liebe

Erscheint am 01.09.2021 als Hardcover bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH.

Alle Bücher von Jan-Uwe Rogge

Cover des Buches Kleine Helden - großer Mut (ISBN: 9783499213380)

Kleine Helden - großer Mut

 (5)
Erschienen am 01.02.2006
Cover des Buches Pubertät: Loslassen und Haltgeben (ISBN: 9783499626555)

Pubertät: Loslassen und Haltgeben

 (6)
Erschienen am 01.10.2010
Cover des Buches Das neue Kinder brauchen Grenzen (ISBN: 9783644437418)

Das neue Kinder brauchen Grenzen

 (4)
Erschienen am 01.03.2011
Cover des Buches Ohne Chaos geht es nicht (ISBN: 9783499609756)

Ohne Chaos geht es nicht

 (4)
Erschienen am 01.10.2001
Cover des Buches Wenn Kinder trotzen (ISBN: 9783499616594)

Wenn Kinder trotzen

 (4)
Erschienen am 02.01.2006
Cover des Buches Der große Erziehungsberater (ISBN: 9783644002913)

Der große Erziehungsberater

 (2)
Erschienen am 16.11.2009

Neue Rezensionen zu Jan-Uwe Rogge

Cover des Buches Kinder brauchen Grenzen (ISBN: 9783499193668)sommerleses avatar

Rezension zu "Kinder brauchen Grenzen" von Jan-Uwe Rogge

Grenzen setzen kann für Kinder hilfreich sein
sommerlesevor 3 Jahren

Dieser Erziehungsratgeber von Dr. Jan-Uwe Rogge erschien bereits 1993 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.


Kinder sind heute auch nicht schwieriger oder "frecher" als früher - Eltern und Erzieherinnen nicht weniger kompetent. Wie kommt es dann zu den täglichen Streßsituationen, in denen der "kleine Tyrann" triumphiert und die Erwachsenen verzweifeln?

Eltern und Erzieherinnen reagieren heute viel sensibler auf die Kinder. Aber häufig reagieren sie auch verunsichert, wollen alles besser als ihre eigenen Eltern machen - nur keine Vorschriften! Oft genug lassen sie damit ihre Kinder im Stich, denn für diese stellt es eine Überforderung dar, sich ohne Grenzen selbstverantwortlich in einer unübersichtlichen Welt zurechtzufinden. Deshalb gilt es für die Erwachsenen immer, zwischen Festhalten und Loslassen auszubalancieren. Der Familienberater und Erfolgsautor Dr. Jan-Uwe Rogge macht uns mit seinen oft verblüffenden Lösungsvorschlägen Mut, weiter den Weg partnerschaftlicher Erziehung zu gehen. (Klappentext)


Dieser Erziehungsratgeber ist schon etwas älter. Wahrscheinlich wird in der Pädagogik einiges davon anders gesehen, mir hat dieses Buch jedoch Einsichten über Kindesverhalten gegeben, ich konnte einiges davon erfolgreich anwenden oder zumindest die Gründe für manches Verhalten verstehen.

Vor allem habe ich verstanden, dass Kinder konsequentes Handeln brauchen, um den gewohnten Rahmen ihrer Freiräume auszuloten. Das heißt nicht, den Kindern alles zu verbieten, sondern ihnen Grenzen zu setzen, in denen sie sich ausprobieren können.

Diese Grenzen sind wichtig, damit Kinder ihre Spielräume bewusst ausfüllen und sich dann weiter entwickeln und Dinge hinterfragen, die sich aus der Konsequenz des Überschreitens ergibt.


Der Autor gilt als Guru der Elternberatung und zeigt neben witzigen auch ernste Hinweise und das Überdenken der Alltagsprobleme mit Kindern auf. Er bietet nachvollziehbare Lösungen und praktische Tipps im Umgang mit Kindern. Manches wird man sicherlich automatisch so machen, den Grund dafür und die Wirkungsweise auf das Kind erklärt Rogge und stellt manches klar.


Es geht um Grenzen, Konflikte und deren Lösungen und dazu bietet Rogge einige Beispiele an, die Eltern beherzigen sollten.


Dieser Ratgeber ist eine Hilfestellung, die man annehmen kann, nicht muss. Die Notwendigkeit ergibt sich aus den Charakteren der jeweiligen Kinder und Eltern. Wer Laissez-faire erziehen möchte, soll das tun, dieses Buch zeigt auf, wie Kindern mit Grenzen besser umgehen und diese auch einfordern.

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Cover des Buches Das Vorlesebuch für Draufgänger und Träumer (ISBN: 9783522304849)Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Das Vorlesebuch für Draufgänger und Träumer" von Martina Baumbach

Ein wichtiges Vorlesebuch für alle die mit ADHS Kindern zu tun haben oder die Kinder stärken möchte
Kinderbuchkistevor 4 Jahren








"Ob impulsiv, verträumt, vergesslich, zappelig, schüchtern oder chaotisch – hier findet sich für jedes Kind die passende Geschichte."( Darstellung des Verlages)




Ein lustiges Cover voller Lebensfreude, so wie Kinder normalerweise zu erleben sind.
Als ich vor einigen Monaten die Vorankündigung zu diesem Buch laß wurde es mit dem Vermerk für AD(H)S Kinder beworben, was mich, als Sozialpädagogin, neugierig machte.
Nun habe ich das Buch in den Händen und nichts deutet darauf hin, das es sich um Geschichten handelt, die besonders für diese Zielgruppe gut einsetzbar sind.
Einzig und allein, den Kennern der Szene bekannt, der Name Jan-Uwe Rogge, der als Autor zahlreicher Erziehungsratgeber aber auch als Kolumnist bekannt ist, lässt vermuten, das die Geschichten mit Bedacht und Hintergedanken entstanden und zusammengestellt sind.
Weder vorne noch hinten auf dem Cover ist irgend ein Hinweis darauf.
Schade, denn es würde vielleicht mehr Menschen anregen das Buch zu kaufen. Vielleicht hatte der Verlag aber auch Sorge, dass es dann zu sehr instrumentalisiert wird und andere, die "nur" ein normales Vorlesebuch suchen abgeschreckt werden.
Grundsätzlich ist es, um es vor weg zu nehmen, ein wirklich schönes Vorlesebuch mit 12 kleinen Vorlesegeschichten zur Ich-Stärkung und einem ausführlichem 15 seitigem Nachwort von Jan-Uwe Rogge sowie einer Adressenliste von Beratungsstellen.
Spätestens beim Wort Beratungsstellen werden dann viele hellhörig werden.
Hier finden wir:
"Hilfreiche Adressen für Eltern in Deutschland, Österreich und der Schweiz"
Die Liste  beinhaltet  unter anderem Anschriften zu ADHS Beratungsstellen.
Schade, dass man  nicht vorne oder zumindest in der kurzen Inhaltsangabe  etwas zum ADHS erwähnt hat.
Das ist aber auch wirklich der einzige Kritikpunkt an diesem Buch.
Bei Amazon übrigens wird in der Inhaltsangabe ADHS sofort zu Beginn thematisiert!
Die Erklärung hier ist genau das, was ich auf dem Buch oder zumindest als Einführung erwartet hätte.


Da wenig über die Intention bekannt ist möchte ich hier einmal erklären wieso die Geschichten gerade für Kinder mit ADHS so wichtig sein können. Immer mit der Anmerkung, das grundsätzlich alle Kinder gestärkt werden durch die Geschichten.
Kinder mit ADHS gelten oft als aufsässig, problematisch, werden als störend von ihrer Umwelt wahrgenommen. Sie werden durch ihr oft auffälliges, aneckendes Verhalten häufiger gemaßregelt, mit mehr Regeln und mehr Konsequenz belegt / erzogen. Sicherlich brauchen solche Kinder festere starrere Grundgerüste im Bereich der Erziehung, die ihnen ja auch Halt geben aber die häufig auftretenden Konflikte, die dazu führen, das ein Kind schnell als "Unruhestifter" in eine Ecke gedrängt wird aus der er so schnell nicht mehr heraus kommt führt nicht selten zu einer Isolation. Was gerade ADHS Kinder besonders gut können, ihre Stärken, werden da oftmals nicht beachtet, dabei sind viele unglaublich clever, neugierig und  phantasievoll, so dass sie gepaart mit viel Kreativität Dinge erschaffen an die wir "Normalos" niemals auch nur ansatzweise gedacht hätten oder sie sehen Zusammenhänge in der Welt , auf die wir nie gekommen wären.
Das ist bei Autisten z.B. noch ein Stück weit faszinierender zu beobachten.
ADHS Kinder sind meist unruhiger, zappeliger aber eben auch oftmals genialer.


Bei aller Genialität leiden sie jedoch häufig unter Abstempelung und Ausgrenzung. Daher sind Geschichten wie diese 12 hier im Buch besonders wichtig für sie .Sie orientieren sich an dieser besonderen Gedankenwelt , spiegeln ihre Alltags - und Erlebniswelt wider, so dass sich die Zuhörer mit ihnen identifizieren können, sich wiederfinden. Es sind humorvolle, empathische Geschichten die ein positives Selbstwertgefühl vermitteln und so dem Zuhörer ein Gefühl dafür vermitteln, das sie mit all ihren Ecken und Kanten gut sind, so wie sie sind, denn das bekommen die betroffenen Kinder in der Regel wenig zu hören.
*
Für Kinder und Eltern ohne solche, durchaus Empathie fähigen "Sonderlinge", (und ich darf das so sagen denn ich habe ein ADHS Kind und ein autistischen Kind zuhause und weiß wovon ich rede) sind die Geschichten aber genauso wichtig, denn für jedes Kind ist es wichtig das Gefühl zu bekommen gut zu sein so wie man ist. Gerade Kinder von hyper Eltern leiden unter emensem Erwartungsdruck, den sie , gefühlt, nie gerecht werden können und auch real die übersteigerten Erwartungen der Erwachsenen nicht erfüllen können ohne dabei seelischen Schade zu erleiden.
Für jeden Menschen, egal ob jung oder alt, ist es schön zu hören, "Ich mag dich so wie du bist!" und dazu sollen diese Geschichten beitragen.
Ich hoffe nur, dass die Erwachsenen beim Vorlesen  auch etwas daraus mit nehmen und sich Gedanken machen.
*
Welche Geschichten dürfen wir in diesem Buch erwarten?
Es beginnt mit 
"Elias und der geheime Löwe"
in dem ein Thema aufgegriffen wird, das jeder kennt. Da hat man gelernt und gelernt, konnte alles und wenn man dran kommt ist alles weg.
Auch wenn die Lehrerin Elias beruhigt und meint am nächsten Tag sei bestimmt alles besser ist das für ihn kein Trost denn Elias weiß genau, dass nichts besser sein wird.
Doch als er am nächsten Tag aufsteht ist alles anders. Ein seltsames anderes Gefühl, so als wenn unsichtbar jemand neben ihm steht verleiht ihm Stärke.
Wer ihn da stärkt und was Elias dann noch so alles erlebt das erzählt diese erste wunderbare Geschichte.


Es folgen Geschichten wie
"Echte Monster machen das nicht!"
"Die Letzten auf dem Spielplatz"
"Als Luzie einmal überall verstreut war"
"Ein fast normaler Sonntag"
"Wumm-Dumm-Dumm-Tschack"
und
"Kolja ist ein Profi"


"Drachen haben doch keinen Anschnaller"
Erzählt von Mathilda, die gerne träumt und gern allein ist.
Auch im Kindergarten. Am liebsten wäre sie in der Kuschelecke, eingekuschelt zum träumen doch dort dürfen alle Kinder hin. Anders als zuhause, wo sie ihre Kuschelecke und ihre Kuscheldecke mit niemandem teilen muss und selbst entscheiden kann ob sie ihre Familie um sich haben möchte.
Die anderen Kinder suchen immer wieder den Kontakt zu ihr möchten mit ihr spielen. Sie möchten in Mathildas Spiel mit einsteigen oder sie laden sie ein ihre Spiele mit zu spielen, doch Mathilda ist wirklich lieber für sich. Die Fragen der anderen erlebt sie wie aus einer Wolke weit weg. Aber immer "Nein" sagen kann sie auch nicht und so kommt dann oft ein halbherziges "Na, gut " oder " von mir aus" aus ihrem Mund. Während die anderen mit Ponys spielen träumt sie schon wieder von Adelon dem Silberdrachen auf dem sie durch die Welt fliegt.
Was Mathilda noch so alles erlebt und wie sie es erlebt davon handelt die Geschichte, die viel über die Gefühlswelt von "Träumern" vermittelt und uns Außenstehende nachdenken lässt. Wenn wir beim nächsten  Mal auf solch ein "Träumerle" treffen sehen wir diese Kinder vielleicht mit etwas anderen Augen.


Was erwartet uns sonst noch so?


"Als Nahil auf den Kirschbaum flog"
"Lenni Tierflüsterer"
"Insgeheim ist Sammy ein Chamäleon"
und
"Ein Ferkel auf dem Sofa"


*
Das Nachwort von Jan-Uwe Rogge beginnt mit dem Bezug auf die Geschichte von
"Kolja ist ein Profi"
in dem Tante Milla ihm erklärt, das er einzigartig ist.
Für Jan-Uwe Rogge ist die Einzigartigkeit eine klare Botschaft, die wir unseren Kindern vermitteln müssen um sie stark zu machen. Stark zu machen bedeutet nicht ihr Ego so aufzupuschen, dass sie meinen sie dürften alles aber es bedeutet ihnen ein Bewusstsein zu vermitteln, das jeder Mensch einzigartig und besonders ist, auch das Kind das gerade angesprochen wird.
Wunderbar und sehr treffend zitiert er das indische Sprichwort:
"Zum Klatschen gehören zwei Hände" ( Seite 95) das er auf die Erziehung überträgt und vermitteln möchte, dass im Leben  nicht alles planbar ist.
Die Herleitung sollte jeder selbst lesen.
In seinem Nachwort geht er dabei auch auf neurologische und genetische Aspekte ein auf ADHS, Sprachstörungen, Verhalten von Kindern und Eltern, auf die Kinder, die häufig, wie er es nennt "verkannt" werden,
 auf typische Verhaltensweisen schüchterner Kinder, auf Lese-Rechtschreib-Schwäche. Körperbewusstsein, Wahrnehmungsstörungen,
Sicherheit und verlässliches Verhalten, "Halt geben", und  auf Lehrer. Wobei er sagt, dass es drei Lehrertypen gibt.
Besonders schön auch seine Erklärung "Geduldig wie ein Gärtner". Damit trifft er genau das Problem. Was genau er damit sagen möchte muss jeder selber lesen. Ich möchte hier nur neugierig auf das Buch machen.
Es sind 15 Seiten voller Informationen, Gedanken und Erklärungen, die genauso aussagen stark sind wie manch ein Buch mit 200 Seiten.


*
Ein tolles Buch, auf das wir lange gewartet haben!


Übrigens demnächst wird es die Geschichten auch als Hörbuch geben. ( 06.10.2017)
Mit musikalischer Untermalung durch den Pädagogen und Musiker Reinhard Horn, den sicherlich viele von seinen zahlreichen Kinder CD;s her kennen und dessen Sohn Herr H. bei den Kindergartenkindern mittlerweile seinem Vater den Rang abläuft.
Reinhard Horm hat auch das Titellied zum Hörbuch geliefert.
Als Pädagoge weiß er genau wie Musik einzusetzen ist um Kindern in eine bestimmte Grundstimmung, auch beim Zuhören von Geschichten, zu versetzten.




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Cover des Buches Der große Erziehungs-Check (ISBN: 9783608945362)M

Rezension zu "Der große Erziehungs-Check" von Jan-Uwe Rogge

Plädoyer für einen ressourcenorientierten Ansatz in der Elternbildung
michael_lehmann-papevor 7 Jahren

Plädoyer für einen ressourcenorientierten Ansatz in der Elternbildung

Im Großen und Ganzen ist mit den Klappentexten (fast) alles vorweg Wesentliche zu diesem Buch gesagt. Wenn da nicht der doch der ein stückweit irreführende Titel wäre.

Wie auf der Rückseite des Buches vermerkt, Rogge stellt zwar zunächst gängige Elternbildungskonzepte und „Elterntrainings“ vor.
Von älteren (aber bewährten) Trainings wie „Gordon Familienkonferenz“ über in den letzten Jahren sehr verbreitete Ansätze wie „Starke Eltern – Starke Kinder“ bis hin „Marte Meo“ oder aktuellen Beratungsansätzen.

Sehr sachgerecht und kundig legt Rogge in diesem Teil die Kerngedanken, die Arbeitsweise, Ziele und Methoden der einzelnen Ansätze dar, wenn dies auch sehr komprimiert geschieht.

Das dies aber, wie der Titel suggeriert, nur als „Check“ zu verstehen ist, den geneigte Eltern vergleichend lesen und sich dann für eines der vorgestellten Konzepte entscheiden, stellt sich im Buch dann doch grundlegend anders dar.

Außer man versteht die breiten Ausführungen Rogges zu seinen eigenen Vorstellungen und Ansätzen als gleichwertiges Angebot zu allen anderen Konzepten im Buch.

Im Hauptteil des Buches entfaltet Rogge nämlich in der Hauptsache eine Quintessenz für die aktuelle Elternbildung, die er auf den drei Säulen „Begleitung, Bestärkung und Beratung“ als „das, was Eltern heute brauchen“ fußen lässt.

All dies basiert erkennbar auf Elementen der Entwicklungspsychologie und der „Lösungsorientierten Beratung und Therapie“, die sich vorhandenen Ressourcen zuwendet und mittels derer etwaige Probleme oder Reibungen einer Lösung zuführt.

All das ist sehr verständlich erläutert, logisch aufeinander aufgebaut und fundiert argumentiert, bietet durchaus einen überschaubaren Blick auf gängige Elternbildungskonzepte und überzeugt auch in Rogges eigner, ressourcenorientierter Haltung.

Es ist für die Lektüre des Buches nur vorweg gut zu wissen, dass Rogge im Kern seine eigene Haltung und konzeptuelle Ausrichtung im Buch begründet vorlegt.
Was allein daran erkennbar ist, dass gut 55 Seiten der Darstellung „anderer“ Ansätze gelten, demgegenüber aber der Rest des Buches (fast 200 Seiten) das eigene Konzept entfaltet.

Dies gelingt Rogge, wie im gesamten Buch, sehr griffig und „aus dem Leben gegriffen“, so dass die Lektüre insgesamt durchaus eine große Bereicherung für Eltern (und Berater) darstellt, sowohl im komprimierten Überblick über das, „was auf dem Markt“ ist, als auch in dem, wie Rogge seine Schwerpunkte setzt, herleitet und begründet.

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