Jan Aalbach Phoenix

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Inhaltsangabe zu „Phoenix“ von Jan Aalbach

Als er die Einladung des verschrobenen Milliardärs Bromberg zum Abendessen erhält, weiß Elias Meerbaum noch nicht, was ihn erwartet. Elias ist Meisterkoch und berühmt für seinen untrüglichen Geschmackssinn, und genau deshalb braucht Bromberg ihn. Denn er sucht nach der legendären Asche des Phoenix, einer Substanz unvorstellbarer Kraft, deren uralte Rezeptur nur jemand entschlüsseln kann, der die seltensten Kräuter und merkwürdigsten Zutaten kennt – jemand wie Elias. Doch dieser erkennt bald, dass Bromberg noch andere Ziele verfolgt und dass sich hinter der Asche des Phoenix ein Geheimnis ungeahnten Ausmaßes verbirgt ...

Sehr spannender Mysterythriller mit einem guten Schuß Fantasy.

— Tichiro

Ein sehr spannendes Buch. Es hat mich gefesselt

— lesenbirgit

Ein Sammelsurium aus Fragen, Rätseln und Antworten - absolut gelungen - unbedingt lesen!

— reading-books

Fazit: Die abenteuerliche Suche nach dem Elixier des ewigen Lebens – temporeich, spannend, unterhaltsam und interessant umgesetzt.

— Bellexr

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    Phoenix

    Traumfeder

    24. February 2017 um 22:28

    Inhalt Elias Meerbaum ist ein überaus bekannter Fernsehkoch. Dank seines perfekten Geruchs- und Geschmackssinns, sind seine Speisen überaus köstlich. Er hat die Welt bereist, um sich das Wissen um die verschiedensten Kräuter anzueignen, was er nun zu gebrauchen weiß. Eines Tages wendet sich der Milliardär Henning von Bromberg an ihn. Er besitzt das einzigartige Rezept für die Asche des Phoenix, die angeblich unsterblich machen soll. Elias soll für ihn um die Welt reisen und die Zutaten sammeln. Natürlich lehnt der Koch ab, doch dann ändert sich alles. Plötzlich erwacht auch sein Interesse und die Jagd um die Welt beginnt. Meine Meinung Mich hatte bereits der Klappentext des Buches angesprochen, doch dann wurde auch noch klar, dass Jan Aalbach niemand geringeres als Ralf Isau ist. Da ich die Bücher des Autors wirklich, wirklich toll finde, war es ein starkes Argument um endlich die Geschichte zu verschlingen. Der Einstieg in die Geschichte war nicht sonderlich ansprechend. Man lernt halt Elias Meerbaum kennen und der erste Eindruck, ist nicht sonderlich der Berste. Er gibt sich überheblich, pingelig und irgendwie wie ein Arsch. Er zeigt ganz offen, dass er sich für etwas Besseres hält. Doch der Leser erfährt auch, dass der Koch zwar sehr begnadet ist, aber auch ein Angsthase, wenn es um Infektionen geht. Wie soll also ein solcher Mann sich zum Helden mausern? Doch dem Autor gelingt es sehr glaubhaft aus dem seltsamen Kauz einen interessanten Charakter zu schaffen. Auf der Suche nach den einzelnen Zutaten muss Elias nämlich so manche Hindernisse überwinden. Dabei kann er nicht nur die Nützlichkeit seiner Gabe unter Beweis stellen, er beginnt auch über sich hinaus zu wachsen. Elias verfügt über großes Wissen, welches er nach und nach offenbart. So wird langsam aus dem Snob ein wahrer Abenteurer, der seine Ängste ablegt und die Welt mit neuen Augen zu sehen beginnt. An seine Seite gestellt, bekommt Elias die Ärztin Xi Huang. Sie lernen sich noch in Hamburg kennen, später stößt sie zu ihm, um ihn zu begleiten. Xi ist eine geheimnisvolle Frau, bei der man nicht genau weiß, welches Ziel sie verfolgt. Allerdings gelingt es ihr gut Elias zu ergänzen. Sie hat gute Einfälle, kann ihn dadurch so manches Mal in seinen Gedanken voran bringen. Wer hier eine kitschige Liebesgeschichte zwischen den Beiden erwartet, dürfte enttäuscht sein. Ja, natürlich kommen sie sich irgendwann näher, doch es ist anders, als man es erwarten würde. Der Fokus der Geschichte liegt auf der Suche nach den Zutaten. Diese Suche führt Elias immer weiter in den Osten. Es sind nicht gerade typische Länder gewählt worden, um die Einzelheiten näher zu bringen. Doch in jedem Land werden historische Einzelheiten aber auch Mythen angesprochen, von denen man so kaum etwas gehört hat. Es sind eben diese Besonderheiten, die die Handlung dermaßen spannend und lesenswert machen. Der Autor hat sich große Mühe gegeben um diese Mythen und Geschichten einzuarbeiten, was ihm außergewöhnlich gut gelungen ist. Es hat so viel Spaß gemacht der Reise zu folgen, jede Kleinigkeit aufzusaugen und sich in die ungewöhnlichen Szenerien fallen zu lassen. Die Beschreibungen dieser wunden wirklich aufwendig und detailreich gestaltet, aber keineswegs überladen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie genial ich die Entwicklung der Handlung und der Charaktere finde. Es gab immer wieder Überraschungen, Wendungen, die alles auf den Kopf stellten und Dinge aufzeigten, mit denen man nie gerechnet hätte. Die Vereinigung zwischen Realität, Mythologie und einigen fantastischen Elementen ist hier vollkommen. Die Grenzen sind fließend, weshalb man durchaus an die Möglichkeit glauben könnte, dass so etwas potenziell wäre. Fazit Die Idee zu diesem Mysterythriller strotzt vor genialen Einfällen, ungewöhnlichen Settings und Charakteren, die nie auf der Stelle treten. Durch die verschiedenen Mysterien und Geheimnisse wird Spannung generiert, die bis zum Schluss anhält. Auch wenn der Start doch etwas schwach ausfällt, ist der Rest ein Gerant für fesselnde Lektüre, die zu begeistern weiß.

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  • Unbedingt lesen

    Phoenix

    reading-books

    26. April 2014 um 20:31

    Mit "Phoenix" hat Jan Aalbach einen Thriller voller Rätsel und vielschichtiger Handlungen geschaffen. Schon die ersten Sätze hatten mich vollends in den Bann dieses Buches gezogen. Sie sind skuril und dennoch überzeugend, da muss man einfach weiterlesen. Besonders packend wird dieses Buch weniger durch seine Idee als vielmehr die Umsetzung. Ein etwas exzentrischer Koch soll einem nicht minder seltsamen Milliardär helfen eine besondere Substanz zu erschaffen, die Leben verspricht. Diese Idee ist nicht besonders oder überragend, doch es ist beachtlich was Aalbach aus diesem einfachen Ansatz geschaffen hat. Der Schreibstil ist eher einfach und wird immer wieder mit einigen Fachbegriffen gewürzt. Gleichzeitig begegnen dem Leser eine Vielzahl an Personen, die nur bedingt Tiefe besitzen. Das ist hier jedoch auch eher nebensächlich, da der Autor sie jeweils ausreichend angelegt hat um die Plausibilität und Realität im Buch zu wahren. Sie wirken weder fehl am Platze noch frei erfunden und so fällt es mehr als leicht in ihre Welt einzutauchen. Gleichzeitig unterstützen sie das Geflecht aus Fragen und Rätseln, die während des Lesens fast schon nebenbei im Kopf des Lesers entstehen. Die eine oder andere Antwort findet sich ebenso nebenbei, doch für manche braucht es doch etwas. Das gefällt mir und macht "Phoenix" so interessant und gelungen. Hier ist nicht nach wenigen Seiten alles gesagt oder die Handlung beginnt erst nach einer gefühlten Ewigkeit. Jan Aalbach holt den Leser mit dem ersten Satz ab und lässt ihn nicht mehr los. Dieses Buch ist absolut gelungen und empfehlenswert. Die vergebenen 5 Sterne sind damit mehr als verdient.

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  • Großes Spektakel mit kleinen Längen

    Phoenix

    iceslez

    16. March 2014 um 14:46

    Das wichtigste, was man zu diesem Buch sagen muss: DIE BEZEICHNUNG THRILLER IST IRREFÜHREND, ES HANDELT SICH NICHT UM EINEN THRILLER!!! Als ich das erste Mal die Kurzbeschreibung des Buches und das Cover sah, dachte ich, dass es sich hierbei um einen gut klingenden Thriller handelt. Das ist es aber auf keinen Fall, dazu passen einfach die Spannungskurve und die Fantasy-Elemente überhaupt nicht. Außerdem fehlt für einen Thriller der "Knall". Es handelt sich vielmehr um eine Art Contemporary Fantasy, also unsere Welt mit Fantasy-Elementen. Was diesem Buch aber zu einem Thriller fehlt, macht es zu einem wirklich gutem und entspannend anderem Fantasyroman, denn zu diesem passt der Aufbau perfekt. Allem voran ist dem Buch der unglaublich gute Schreibstil zuträglich. Seit langem habe ich nichts mehr gelesen, was sich schriftstellerisch auf so einem hohen Niveau bewegt. Jedoch ist dabei zu berücksichtigen, dass der Schreibstil das Buch zu etwas macht, was Konzentration erfordert, denn Komplex ist der Stil allemal. Es lohnt sich aber dem Buch seine volle Aufmerksamkeit zu widmen. Die Handlung ist kreativ und vor allem sehr gut recherchiert, man wird ständig mit Mythen, Sagen oder religiösen Geschichten aller Welt konfrontiert. Ich interessiere mich für so etwas, deswegen mochte ich die darauf aufbauende Handlung sehr gerne. Wer sich mit diesen jedoch nicht anfreunden kann, sollte auf jeden Fall die Finger von dem Buch lassen. Durch die großartige Recherche und viele zusammenfließende Informationen, hat die Handlung als einziges die Schwäche,  dass sie manchmal ein bisschen konstruiert wirkt und deswegen vieles unnatürlich wirkt. Außerdem hat der Roman vor allem gegen Anfang und Ende ein paar kleinere Längen. Bei einem Neulingsroman ist eben selten alles perfekt, aber dennoch kann ich guten Gewissens sagen, dass ich mich schon auf das nächste Buch des Autors freue. Alles in allem handelt es sich hier um einen großartigen Neulingsroman. Allerdings ist die Aufrischt Thriller absolut irreführend, denn es handelt sich hier vielmehr um einen Fantasyroman. Wenn man das Buch dann aber aus diesem Blickpunkt betrachtet und Freude an Mythen, Sagen und Religion hat, dann wird einem auch trotz kleineren Längen und Konstruiertheit das Buch gefallen finden. Vor allem der Schreibstil ist allerhöchstes Niveau. Für alle Fantasyfans eine klare Empfehlung. Thriller-Freunde sollten sich allerdings eher fern halten. Denn dem Siegel Thriller wird das Buch nicht gerecht. 4 von 5 Sterne.

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  • Die Asche des Phoenix

    Phoenix

    Bellexr

    26. February 2014 um 19:02

    Elias Meerbaum ist ein Meisterkoch, berühmt für seinen unvergleichlichen Geschmacks- und Geruchssinn. Während Elias sich gerade zu Dreharbeiten in Hamburg befindet, erhält der Meisterkoch eine Einladung von dem Milliardär von Bromberg. Dieser unterbreitet ihm ein Angebot, welches Elias zuerst ablehnt. Doch schon am nächsten Tag ändert er seine Meinung und erklärt sich bereit, das Rätsel um die Asche des Phoenix zu entschlüsseln. Hierbei handelt es sich um eine uralte Rezeptur, welches Unsterblichkeit verspricht und Elias scheint geradezu prädestiniert, diese Substanz zu entschlüsseln. Zusammen mit der Ärztin Huang Xi begibt sich Elias auf die Suche, die sich bald schon äußerst gefährlich gestaltet und Elias immer mehr über seine eigene Vergangenheit verrät.   Anfangs wirkt die Story noch wie ein ganz normaler Thriller, doch je tiefer man in die Geschichte eintaucht, umso mehr entwickelt sich diese zu einem Abenteuerthriller á la Tomb Raider oder Indianer Jones mit einer ordentlichen Portion Fantasy. Jan Aalbach verbindet seinen rasant und actionreich erzählten Roman mit seinem fundierten Wissen über palästinensische, arabische und hinduistische Mythen und Legenden zum Thema Unsterblichkeit. Dies ist zumeist sehr interessant, informativ und unterhaltsam beschrieben, manchmal aber auch ein wenig zu viel des Guten.   Ihre Suche, die man durchaus als Schnitzeljagd bezeichnen kann, führt Xi und Elias von Hamburg aus nach Israel, in den Iran, nach Indien sowie nach Kambodscha und ins Reiche der Mitte. Immer vor Augen das Gedicht, welches die Lösung für die Rezeptur der Unsterblichkeit beinhaltet. Doch wie es mit Mythen und Legenden nun einmal ist, beschreibt das Gedicht des Phoenix nicht geradlinig den Weg, sondern äußerst verworren und rätselhaft. Mithilfe seines schier unerschöpflichen Wissens, welches selbst Elias manchmal unheimlich vorkommt, kommen Xi und Elias dem Geheimnis der Unsterblichkeit immer näher.     Doch nicht nur das Gedicht des Phoenix ist rätselhaft, auch der Hypochonder Elias Meerbaum gibt schon nach wenigen Seiten Rätsel auf. Der Meisterkoch hat einen sensationell guten Geruchs- und Geschmackssinn, sein geschichtliches Wissen ist schier grenzenlos und selbst uralte Sprachen bereiten ihm keinerlei Probleme. Doch wer ist der Mittdreißiger, dessen Erinnerung erst ab seinem 18. Lebensjahr einsetzt? Und auch die Ärztin Huang Xi, Medizinerin im Hamburger Tropeninstitut, scheint ein Geheimnis zu haben, welches sie vor Elias zu verbergen versucht. Hinzu kommt eine seltsame Kreatur, die im Auftrag seines geheimnisvollen Meisters jeden Schritt von Elias verfolgt und dabei auch vor Mord nicht zurückschreckt.   Rätselhaft, temporeich, locker, unterhaltsam und einehmend erzählt Jan Aalbach seinen Fantasy-Thriller, der bis zur letzten Seite äußerst fesselnd und spannend bleibt. Geschickt vermischt der Autor dabei bekannte Mythologien und historische Fakten mit künstlerischer Fiktion und liefert mit seinem Fantasy-Thriller damit kurzweilige, packende Leseunterhaltung.   Fazit: Die abenteuerliche Suche nach dem Elixier des ewigen Lebens – temporeich, spannend, unterhaltsam und interessant umgesetzt.   

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  • Steckt was anderes drin als draufsteht: viiieeeel Fantasy

    Phoenix

    ForeverAngel

    26. February 2014 um 10:59

    INHALT "Der Wissenschaftsthriller um das Geheimnis der Unsterblichkeit. Als er die Einladung des verschrobenen Milliardärs Bromberg zum Abendessen erhält, weiß Elias Meerbaum noch nicht, was ihn erwartet. Elias ist Meisterkoch und berühmt für seinen untrüglichen Geschmackssinn, und genau deshalb braucht Bromberg ihn. Denn er sucht nach der legendären Asche des Phoenix, einer Substanz unvorstellbarer Kraft, deren uralte Rezeptur nur jemand entschlüsseln kann, der die seltensten Kräuter und merkwürdigsten Zutaten kennt – jemand wie Elias. Doch dieser erkennt bald, dass Bromberg noch andere Ziele verfolgt und dass sich hinter der Asche des Phoenix ein Geheimnis ungeahnten Ausmaßes verbirgt ..." Quelle Piper MEINE MEINUNG Manchmal kann eine Genrebezeichnung völlig verwirrend sein und die falschen Erwartungen wecken. Noch schlimmer wird es, wenn der Klappentext diese Erwartungen zunächst unterstützt. Bei Phoenix deutet zunächst alles auf einen wissenschaftlichen Thriller hin, doch die eigentliche Geschichte siedelt sich mehr im Fantasybereich an. Es ist Dan Brown vermischt mit Tolkien, Wissenschaft meets Fantasy. Ein anderes Cover, ein anderer Klappentext, eine andere Genrezuordnung und schon hätte es vermutlich keine Enttäuschung gegeben. Aber eine solch abgedrehte, fantastische Geschichte vorgesetzt zu bekommen, wenn alles nach "Thriller" schreit... Da bekommt alles gleich einen faden Beigeschmack.  Objektiv betrachtet ist die Fantasygeschichte interessant und sehr komplex. Sie hat einiges zu bieten und überrascht stellenweise sogar mit Humor. leider hat der Plot so seine Längen, einige Kapitel weniger hätten es auch getan. Für meinen Geschmack ist es etwas zu viel an Theorie. Die ganzen Verschwörungstheorien, Sagen, Märchen und Geschichten sind für sich zwar interessant, kommen in der Masse aber nicht richtig zur Geltung und fangen schnell an, den Leser zu langweilen. An den betreffenden Stellen ist  es einfach zu viel Theorie und zu wenig Handlung. Das Verhältnis könnte ausgewogener sein. Für meinen Geschmack mangelt es leider an Spannung und ich wurde mehr als einmal dazu verleitet, quer zu lesen. Der Sprachstil ist ... nicht meins. Sehr blumig, dabei aber trotzdem irgendwie steif und hölzern. Lange Sätze, die sich nicht immer flüssig lesen und teilweise eine befremdliche Ausdrucksweise. Ein anderer Stil hätte vielleicht etwas mehr Tempo in die Geschichte gebracht, so wird alles eher verlangsamt.  Vielleicht hätte Phoenix mir besser gefallen, wenn ich mit anderen Erwartungen und dem Wissen um einen Fantasyroman herangegangen wäre. Die Punktebewertung des Covers fällt mir schwer. Eigentlich finde ich es genial, aber es passt überhaupt nicht zum Genre und war mit schuld an den falschen Erwartungen. 3 von 5 Punkten Cover 1/2 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1/2 Punkt ~*~ Piper ~*~ 508 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-492-26964-3 ~*~ Kartoniert ~*~ 14,99€ ~*~ Februar 2014 ~*~

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  • Die Suche nach dem Elixier des Lebens

    Phoenix

    Girdie

    25. February 2014 um 10:58

    Auf das Buch „Phoenix“ von Jan Aalbach bin ich durch die Leseprobe zum Buch aufmerksam geworden. Daher wusste ich, dass es sich zwar um einen Thriller handelt, dieser aber im Bereich der Fantasy angesiedelt ist. Leider lässt sich dies durch Covergestaltung und dem Text auf der Rückseite nicht feststellen, dadurch wird das Buch sicher häufiger an die falsche Zielgruppe geraten. Der Titel deutet auf einen wesentlichen Bestandteil der Erzählung hin, denn der Phoenix beziehungsweise ähnliche Ausformungen in anderen Mythen, erheben sich aus ihrer Asche immer wieder zu neuem Leben. Der Protagonist Elias Meerbaum begibt sich auf die Suche nach den Ingredienzien dieser Asche, um ein Mittel herzustellen, dass das ewige Leben geben soll. Auf dem Cover ist jedoch weder ein Phoenix noch Asche zu sehen, sondern ein Moskito, dessen Stich den Anlass gibt, dass Elias sich auf die Suche nach den Bestandteilen des Rezepts macht. Elias Meerbaum, der erfolgreiche Fernsehkoch mit enormen Kenntnissen der Flora weltweit, wird von dem Wirtschaftmagnat Henning von Bromberg um Hilfe gebeten. Von Bromberg ist sterbenskrank und im Besitz eines Rezepts in Gedichtform mit kryptischen Formulierungen zur Herstellung eines Wundermittels, das angeblich seine Krankheit heilen kann. Der Magnat bietet Elias sehr viel Geld, damit dieser die Zutaten für ihn besorgt, die in fernen Ländern gut versteckt und schwer zugänglich sind. Währenddessen dringt eine obskure Gestalt in das Hotelzimmer von Elias ein, die beim Verlassen des Hotels eine blutige Spur hinter sich zieht. Nicht nur, dass Meerbaum nach einer Nacht in seinem Zimmer plötzlich lebensbedrohlich erkrankt, sondern die Verbrechen führen unübersehbar zu seiner Person. Dadurch hat auch er nun ein erhöhtes Interesse daran, die Rezepturbestandteile zu finden. Eine hübsche Frau, die mehr mit ihm gemeinsam hat, wie beide zunächst vermuten könnten begleitet ihn auf seiner Reise. Während der Suche bemerkt er an sich selbst immer mehr unerklärliche Phänomene. Im Laufe der Geschichte kommt er dem Ziel der Suche nicht nur näher, sondern findet auch seine eigene Vergangenheit wieder. Jan Aalbach nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Mythologie zu den Themen Wiedergeburt und Lebenselexiere. Die unterschiedlichsten Erzählungen, Sagen und Legenden der verschiedenen Religionsgemeinschaften hat er in dieses Buch eingebunden. Seine Recherchen hierzu sind detailliert und sehr gut beschrieben. Der Roman spielt in der Gegenwart und blendet in späteren Szenen eine fantasymäßig gestaltete Vergangenheit ein. Die Rezeptkomponenten werden eine nach der anderen „abgearbeitet“ und der Leser erfährt an passender Stelle einiges zu dem jeweils gesuchten Bestandteil. Grundsätzlich ist die Suche nach den Zutaten spannend gestaltet, aber auch in gewisser Weise gleichförmig. Zum Glück gibt es einige unerwartete Wendungen, die vor allem aus dem Bereich der Fantasy kommen. Besonders die Figur des Elias Meerbaum ist interessant gestaltet. Durch seine besonderen Geruchs- und Geschmacksfähigkeiten verblüfft er vielfach seine Umwelt und den Leser. Seine Schwäche sind krankmachende Keime und Bakterien, die er überall vermutet. Daher vermeidet er weitgehend Hautkontakt. Doch auf der langen Suche tritt diese Eigenschaft beinahe vollständig zurück hinter der Notwendigkeit sich selbst einzubringen, um in den Besitz der Zutat zu gelangen. Mir fehlt an diesem Charakter das aktuelle private Umfeld. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Besonders gut hat mir der Sarkasmus von Elias  gefallen. Obwohl es hier und da einige unlogische Zusammenhänge gibt, habe ich mich durch diesen Fantasythrillers gut unterhalten gefühlt und empfehle ihn an alle, die gerne Contemporary Fantasy lesen.

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  • Achtung Dan Brown, Jan Aalbach macht dir gewaltig Konkurrenz.

    Phoenix

    Liss

    24. February 2014 um 22:04

    Achtung Dan Brown, Jan Aalbach macht dir gewaltig Konkurrenz. Selten verflogen so schnell die 500 Seiten eines Thrillers, die ich ja sonst sowieso nie lese. Elias Meerbaum ist ein anerkannter Meisterkoch, der mit seinem Geruchssinn jede Zutat eines Gerichtes erriechen kann. Eines Tages lernt Elias Herrn von Bromberg kennen, welcher ihm aufträgt das Unsterblichkeitselixier zu beschaffen, welches aus 5 zu erratenden Zutaten herzustellen ist, da von Bromberg bald sterben wird. Durch einen etwas anderen Mückenangriff, lernt er die Ärztin Xi kennen, welche ihn auf Malaria untersucht. Augenscheinlich an Malaria erkrankt, was bald tödlich zu enden scheint, stimmt Elias Herrn von Bromberg zu und macht sich auf die Suche nach den 5 Zutaten für das Elixir. Oh ich liebe solche Geschichten, wo der Protagonist durch die Welt reist und in tiefen, alten und ziemlich verrotteten Gräbern nach uralten Reliquien und Pflanzen sucht. Diese Reise ist zweifellos aufregend und gibt dem Leser kaum Zeit zum Luft zu holen. Kaum ist eine Zutat gefunden, wird auch schon ins Flugzeug gestiegen und sich auf die Suche nach der nächsten gemacht. Dabei trifft Elias auf so unterschiedliche Kulturen, Völker und Sitten, dass es mir echt ein Rätsel ist, dass er mit allen kommunizieren kann und sich mit den Gebräuchen auskennt. Das Besondere ist, dass Elias der Schlüssel zu etwas zu sein scheint, wovon weder er noch der Leser etwas erfährt, bis ganz zum Schluss. Das macht es unheimlich spannend. Etwas schwierig und in der Vielzahl auch etwas nervig waren die vielen Fremdwörter und ausländischen Begriffe, die man gar nicht alle verstehen, aufnehmen oder wissen konnte. Da gab es Passagen, bei denen ich dann gänzlich aufgegeben und den Faden verloren hatte. Einiges wurde nicht richtig erklärt und es war nicht möglich das ganze Wissen einzusaugen und verständlich zu verarbeiten. Der Autor könnte mir da sonstigen "Müll" erzählen, aber schon allein weil alles so arabisch oder chinesisch klingt, klingt es interessant und glaubwürdig. Ich kann es eh nicht nachprüfen. ;) Der Autor meinte im Nachtrag allerdings, dass gewisse Dinge erdacht waren; es ist halt auch nur ein Roman. Zu Beginn etwas komisch, aber richtig aufregend waren die eingeführten Fantasy-Elemente. Ich will nichts vorweg nehmen, aber auch ein begeisterter Fantasy-Leser findet hier seinen Spaß mit übernatürlichen Wesen und Kräften, die mir zuerst schleierhaft vorkamen, dann aber im Verlauf der Geschichte schon ihren Sinn ergeben haben. Die Charaktere ergaben mit steigender Seitenanzahl ebenfalls ihren Sinn und entwickelten sich persönlich weiter. Das viele dazugewonnene Wissen machte sie reifer und sie begannen zu verstehen. Fazit                                                                                                                      "Phoenix" war für mich eine unglaubliche und spannende Reise durch die ganze Welt auf der Suche nach den Zutaten für das Unsterblichkeitselixir. Der gekonnte Einsatz und die Nutzung von geschichtlichen, mythischen und Fantasy-Elementen machte diese Reise zu einem wahren Abenteuerritt. 5/5 Punkte.

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