Jan Abele

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Rezension zu "»Ich glaub, ich bin jetzt warm genug angezogen«" von Jan Abele

Ratgeber oder doch nur Vergleich
belli4charlottevor 5 Tagen

"Jan Abele legt mit seinem Debüt ein wichtiges Buch zum Thema Helikopter-Eltern vor. Seine These: Vielen Eltern wird Angst gemacht, dass sie zu fürsorglich sein und mit ihrer Erziehung übers Ziel hinausschießen könnten. Dabei ist es gar nicht so schwer, liebevoll zu erziehen, es dabei aber nicht zu übertreiben - und die wenigsten tun das auch tatsächlich. Wir verhätscheln unsere Kinder nicht, wir verbringen nur viel mehr Zeit mit ihnen als frühere Elterngenerationen. Wir überbeschützen und überwachen unsere Kinder nicht, wir sorgen nur dafür, dass sie keine Löcher in den Zähnen haben und sich gesund ernähren, weil wir heute viel besser informiert sind. Jan Abele liefert ein von Herzen kommendes Plädoyer für eine achtsame, liebevolle Erziehung und zeigt nebenbei ganz einfach, wie das geht und wie wir wieder unserem eigenen Gefühl vertrauen können, denn: Wir wissen am besten, was gut für unsere Kinder ist." (Quelle:Verlag)


Jan Abele wagt sich an die Themen der Erziehung heran, die man doch mittlerweile zu genüge gehört hat. Hierbei scheint er zumindest eben keine wirkliche Regeln auf zustellen nur Empfehlungen. 
Eben ehr aufs Herz hören und nicht auf die Umwelt und die Kinder so lieben wie man es eben spürt. Zu viel Liebe gibt es nicht.

Dabei erzählt er viel über seine Erfahrungen und vergleicht eben das Früher mit Heute. An vielen Stellen kann man da sicher zustimmen, aber das braucht man doch nicht wirklich als Buch.
Zudem sich da eh jeder seine eigne Meinung bildet.
Auch Themen wie gesunde Ernährung und auch Langeweile werden besprochen.
So oder so zieht Jan Abele stets vergleiche zu früher, aber auch zu den unterschiedlichen Erziehungsstilen.

Ich persönlich konnte ganz gut das Buch mal zur Seite legen, da der Schreibstil sehr locker ist und die Themen nicht neu.

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J

Rezension zu "»Ich glaub, ich bin jetzt warm genug angezogen«" von Jan Abele

Kein Ratgeber aber guter Grundgedanke als roter Faden des Buches
Jerginevor 5 Tagen

Warum wir (meistens) am besten wissen, was gut für unsere Kinder ist“ , so preist Jan Abele seinen neuen Erziehungsratgeber ganz über das Thema der heutzutage kritisierten Helikoptereltern an und stellt somit eine Hypothese auf, die er durch bestimmte Stereotype und Beispiele beweisen will. Ob in Sachen Angstzustände, Ernährung oder Langeweile aus seiner Sicht schadet das helikoptern, also das zu fürsorgliche Verhalten der Eltern, den Kindern in keiner Weise. Somit will er den verunsicherten Helikopter Eltern Mut machen, dass ihre Erziehungsmethode die richtige sei und Gegner dieser Erziehungsmethode anzuregen ihre Vorurteile nochmal zu überdenken.


Meine Meinung:

Das Buch ist vom Schreibstil locker und verständlich geschrieben und man kann auch als totaler Amateur in Sachen Erziehung leicht in das Thema einsteigen, was man von anderer Fachliteratur nicht immer behaupten kann. Zu Anfang sei aber gleich gesagt, dieses Buch ist eindeutig kein Ratgeber, denn meiner Meinung nach argumentiert Jan Abele viel zu persönlich, als das man objektive Tipps aus dem Buch herauslesen kann. Ich persönlich finde seine eigenen Kindheitsgeschichten sehr amüsant und auch schön zu lesen. Die Reflektion der Geschichten mit der Gegenwart sind aber nicht vergleichbar und nur ein Versuch seine Erziehungsmethode zu rechtfertigen und zu begründen. Anstatt auch mal auf Gegenargumente einzugehen, bleibt er linear bei seiner Sichtweise. Außerdem fand ich es schade, dass er zwar echt tolle Themen wie den Fleischkonsum und die Feinstaub Problematik anspricht, diese aber dann nur sehr oberflächlich behandelt und viel zu schnell zum nächsten Thema überleitet.

Zudem finde ich manche Aussagen aus seiner Sicht viel zu überspitzt dargestellt, denn ein Kind wird nicht durch einen Spielplatzbesuch sterben oder es ist auch nicht wichtig jeden Bissen des Kindes zu beobachten, damit diese ja nicht stirbt. Man muss aber sagen, dass der Grundgedanke des Buches mir sehr gut gefällt. Den Jan rät den Eltern auf ihre eigenen Erziehungsmethoden zu vertrauen und sich nicht von Anderen beunruhigen zu lassen und versucht die Kritik von Außen für Helikoptereltern zu minimieren, indem er andere verstehen lässt, warum manche Eltern so handeln wie sie handeln.


Mein Fazit:
Für Leute die Tipps und Ratschläge für Ihre Erziehung suchen, ist dieses Buch leider nichts. Aber wer sich einfach für Jan Abeles persönliche Geschichte interessiert oder gerne auch einmal einen anderen Blickwinkel auf Überfürsorgliche Eltern haben möchte kann ich das Buch schon empfehlen. Wobei man sich nicht durch teilweise überspitze Darstellungen beeinflussen sollte, sondern lieber das Buch als Anregung zum kritischen Überdenken von manchen Themen sehen sollte.

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Rezension zu "»Ich glaub, ich bin jetzt warm genug angezogen«" von Jan Abele

Was ist für unsere Kinder gut?
Schnuck59vor 6 Tagen

Jan Abele schreibt in seinem Buch "Ich glaub, ich bin jetzt warm genug angezogen" über Erziehung früher und heute. Klar wird allerdings nicht warum wir (meistens) am besten wissen, was gut für unsere Kinder ist. 
In einem lockeren und flüssigen Schreibstil schreibt er viele Geschichten und Gedanken zu seiner Kindheit und die seines Sohnes. Viele Beispiele mit autobiographischen Szenen vergleichen früher mit heute. Der Autor beruft sich oft auf Experten oder auf seine Recherchen als Journalist zu diesen Themen. Er gibt keine eigenen Empfehlungen sondern befürwortet individuelle und persönliche Entscheidungen. Es wird auch deutlich, dass Liebe und Achtsamkeit für ihn wichtige Punkte in der Erziehung sind. 

"Jeder ist das Kind seiner Zeit, und diese Biografien prägen auch unsere Vorstellungen von Erziehung." Dem stimme ich zu, habe aber durch die Ausführungen in diesem Buch keinerlei neue Erkenntnisse. 

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Gespräche aus der Community

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»Ich möchte Klischeevorstellungen in diesem Buch mit einer sehr gewagten These begegnen: Eltern wissen selbst am allerbesten, was gut für ihr Kind ist.« Jan Abele


Zum Inhalt:

Sie sind der Albtraum aller Lehrer und Erzieher, Nachbarn, Bäckerei- und Eisverkäufer: Helikopter-Eltern. Sie glucken auf ihren Kindern, beziehen sie in unmögliche Entscheidungen mit ein und überfordern sie mit ihren Nachmittagsangeboten. Doch was wäre, wenn sie nur ein Mythos sind? Ein überspitztes Klischee, mit dem junge Eltern verunsichert und zu Rechtfertigungen gezwungen werden? Jan Abele, selbst Vater eines kleinen Sohnes, ist überzeugt: sogenannte Helikopter-Eltern werden lediglich falsch definiert und stehen noch zu sehr im Schatten alter Erziehungsideale – aus Zeiten, in denen Langeweile für Kinder förderlich war, das Fallen von Klettergerüsten als Erziehungsmaßnahme à la »wer nicht hören will, muss fühlen« galt und Kinder eigentlich sowieso nichts zu sagen hatten. Vertreter früherer Elterngenerationen erkennen heute die Defizite ihrer Erziehungsmethoden und üben Kritik – aus Selbstschutz.

Kein Grund für heutige Eltern, sich permanent rechtfertigen zu müssen. Sie sind fürsorglicher und achtsamer als je zuvor – und das ist auch gut so! Ihr Erziehungsstil sorgt dafür, dass ihre Kinder selbstbewusster werden und  keine Angst vor Verantwortung haben. Eine vertrauensvollere Bindung sorgt nicht nur für ein freundschaftlicheres und harmonischeres Familienleben, sondern fördert auch die spätere Beziehungsfähigkeit.

In »Ich glaube, ich bin jetzt warm genug angezogen« geht Jan Abele den verbreiteten Vorurteilen auf den Grund, vergleicht neue und alte Erziehungsideale und erklärt charmant, mit gut portioniertem Humor und vielen Anekdoten, dass liebevolle Eltern eigentlich alles genau richtig machen.

Wir verlosen 30 Exemplare des Titels unter allen, die uns verraten, warum ihr euch für dieses Buch interessiert und wie eure eigene Kindheit im Hinblick zu den Erziehungsmethoden eurer Eltern oder eurer Familie war?

Bitte beachtet auch unsere  Richtlinien für die Teilnahme!

Viel Glück!

Eden Books




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