Jan Aschen Überleben unter 1,3 Milliarden Irren: Der alltägliche Wahnsinn in China

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Inhaltsangabe zu „Überleben unter 1,3 Milliarden Irren: Der alltägliche Wahnsinn in China“ von Jan Aschen

5.000 Jahre Erfahrung im Nerven Wussten Sie, dass in China so viel gefälscht wird, dass J.K. Rowling dort nicht sieben, sondern elf Harry-Potter-Bände veröffentlicht hat, die letzten vier aber "exklusiv" für den chinesischen Markt? Dass dort sogar Eier und Erbsen gefälscht werden? Dass jede Taxifahrt eine Nahtoderfahrung sein kann? Und man sich wirklich Sorgen machen sollte, wenn jemand »Kein Problem« sagt? Sie kommen aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus? So geht es auch Jan Aschen, der als Deutscher in Schanghai lebt und sich seit seiner Ankunft fragt, ob er China großartig finden soll oder ob er mitten unter 1,3 Milliarden Irren ums Überleben kämpft. Erstaunlich, absurd, urkomisch - willkommen im Reich der Mitte!

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    Überleben unter 1,3 Milliarden Irren: Der alltägliche Wahnsinn in China

    lord-byron

    Jan Aschen und seine Frau wandern aus nach China. In Schanghai lebt er in einem abgeschotteten Ausländerviertel dem so genannten Expat-Compound und hat einen Job in der Werbebrache. In seinem Buch schreibt er über sein Leben in der neuen Umgebung und über die großen Unterschiede zwischen China und Deutschland. Er amüsiert sich über die Fälscherwut der Chinesen, dem billigen aber manchmal fragwürdigen Essen, den Taxifahrern und ihrem rasanten Fahrstil und den wahnsinnig hohen Preisen für westliche Produkte.  Ganz so begeistert hat mich dieses Buch nicht. Jan Aschen lebt abgeschottet in einem Viertel in dem nur Ausländer leben, er spricht so gut wie kein chinesisch, weil es ihm zu schwierig ist, kauft in westlichen Supermärkten ein und behauptet dann mitten im Geschehen zu sein? Das finde ich mehr als fragwürdig. Sein Haus ist im westlichen Stil ausgestattet, seine Freunde kommen fast alle aus Deutschland oder zumindest werden chinesische Freunde nie erwähnt.  Anders seine Frau, die sich Mühe gibt chinesisch zu sprechen und eine Weltmeisterin im feilschen ist, wo Jan lieber total überteuerte Preise zahlt. Er belacht die Arbeitsmethoden der Chinesen, behauptet Schanghai hätte keine Sehenswürdigkeiten, sei tagsüber total hässlich und nur nachts zu ertragen. Ich frage mich wirklich, warum der Autor unbedingt dort leben möchte. Denn eigentlich lebt er ja nicht viel anders als in Deutschland. Nur, weil das Essen so billig ist? Oder man Dinge zu Essen bekommt, die man auf der westlichen Speisekarte nicht findet? Irgendwann gehen Herrn Aschen dann seine Anekdötchen aus und vieles wird nur noch wiederholt. Außerdem protzt er sehr mit seinem Alkoholkonsum, was ich nicht gerade toll finde. Das einzig Gute an dem Buch ist der tolle Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Ich finde, dass das Buch  total überbewertet wird und kann leider nur 2 von 5 Punkte vergeben. Mir hat es  gar nicht gefallen und witzig fand ich es auch nicht. Aber wie immer: Bildet euch eine eigene Meinung.  © Beate Senft                              

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    Überleben unter 1,3 Milliarden Irren: Der alltägliche Wahnsinn in China

    Babscha

    10. March 2014 um 12:23

    Der Autor lebt mit seiner Frau aus beruflichen Gründen seit nunmehr drei Jahren in Schanghai und erzählt in launigen Worten von seinem täglichen (Über)leben in einer Welt, die dem Westeuropäer weitgehend fremd und verschlossen bleibt. Der Leser taucht ein in die quirlige, durchgeknallte Welt eines riesigen Molochs mit oftmals unverständlichen, teils gefährlichen und abstoßenden kulturellen Sitten, Eß- und Kommunikationsgewohnheiten und vielem mehr. Und er erfährt, wie ein unbedarftes Paar aus Hessen sich nach und nach hier durchbeißt und irgendwie auch die vereinzelt durchaus vorhandenen besonderen bis liebenswerten Seiten dieser Gesellschaft und ihrer Menschen kennen- und schätzen lernt. Ein interessantes Buch aus dem Leben, das einen guten Einblick in eine fremde Kultur bietet und vor allem durch den Wortwitz und die gut gelaunte Erzählweise des Autors überzeugt. 

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