Jan Böttcher

 3.4 Sterne bei 97 Bewertungen
Autor von Das Kaff, Y und weiteren Büchern.
Jan Böttcher

Lebenslauf von Jan Böttcher

Sympathisches Sprachrohr der „Everything-must-go-Generation“: Der 1973 in Lüneburg geborene Jan Böttcher lebt seit 1993 in Berlin und zählt zu den bekennenden Künstlernaturen, die sich ohne Netz und doppelten Boden ausschließlich ihrer Künstlerkarriere verschrieben haben. Der Germanist, Skandinavist und – als Mitglied der deutschen Autorennationalmannschaft – begeisterte Fußballer erzielte mit seinem Roman „Lina oder Das kalte Moor“ (2003) erstmalig einen schriftstellerischen Achtungserfolg. Diesem folgten neben mehreren Literatur-Stipendien zahlreiche weitere Veröffentlichungen. Mit seiner Vorliebe für Charaktere, Schicksale und Konflikte, die vor allem in der modernen Welt des beruflichen Nomadentums angesiedelt sind, hat Jan Böttcher seit Langem ein Stammpublikum erobert. Junge, intelligente Menschen mit einer hervorragenden Ausbildung, mangelnder sozialer Sicherheit und einer bewundernswerten Leidenschaft für die Nischen, in denen sie ihren Lebensunterhalt verdienen, prägen das Milieu und den Konfliktstoff seiner Erzählungen. Geografisch bewegt sich der reisefreudige Autor gern in aktuellen oder ehemaligen Grenzgebieten, in denen sich nach großen politischen Umbrüchen neue, stille und erzählenswerte Lebensmodelle und kleine Dramen entwickeln. In der deutschen Literaturszene hat sich Jan Böttcher zusätzlich einen Namen als Initiator und Eventmanager von literarischen Kulturveranstaltungen gemacht. Seinen Ruf als sympathischer Aktivposten des Literaturbetriebs verdankt er seiner Prosa, eigenen Singer-Songwriter-CDs, Rezensionen, Literatur-Blogs und Lektoraten.

Alle Bücher von Jan Böttcher

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Das Kaff

Das Kaff

 (25)
Erschienen am 09.03.2018
Y

Y

 (23)
Erschienen am 12.02.2016
Das Lied vom Tun und Lassen

Das Lied vom Tun und Lassen

 (22)
Erschienen am 01.03.2013
Geld oder Leben

Geld oder Leben

 (13)
Erschienen am 01.08.2007
Nachglühen

Nachglühen

 (9)
Erschienen am 01.07.2009
Lina oder Das kalte Moor

Lina oder Das kalte Moor

 (5)
Erschienen am 01.10.2003
Alles auf Rot

Alles auf Rot

 (0)
Erschienen am 06.11.2017
Am Anfang war der Krieg zu Ende

Am Anfang war der Krieg zu Ende

 (0)
Erschienen am 16.02.2018

Neue Rezensionen zu Jan Böttcher

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W

Rezension zu "Das Kaff" von Jan Böttcher

Wer jemals mit Hochmut an sein Heimatkaff gedacht hat, sollte diesen Roman lesen
WinfriedStanzickvor 3 Monaten

J

23 Jahre ist es her, dass der mittlerweile als Architekt arbeitende Michael Schürz, die Hauptperson des Romans von Jan Böttcher, sein Heimatort, despektierlich-liebevoll als das Kaff bezeichnet, verlassen hat. Eigentlich wollte er, der auf die Familie, seine Verwandtschaft, ehemalige Freunde und die Erinnerung an seine Vergangenheit pfeift, niemals wieder die Großstadt verlassen, um etwa seinem Kaff einen Besuch abzustatten.

Als ihn ein Bauleiterjob ihn genau dorthin bringt, wo er nie wieder hin wollte, seinen Heimatort, macht er dort gegen seinen Willen ganz erstaunliche Erfahrungen, die Böttcher mit viel Witz und einer Wehmut, der man die eigene Erfahrung abspürt beschreibt.

Die Menschen dort in seinem Kaff kommen ihm sehr schnell näher als er es eigentlich wollte und auch seine mittlerweile verstorbene Mutter geistert in seinen Gedanken herum. Die Passagen des Dialogs mit der toten Mutter und dem Versuch von Michael Schürz etwas zu klären, was längst nicht mehr zu klären ist, sind beeindruckend.

Irgendwann im Laufe des kunstvoll aus einzelnen Episoden zusammengesetzten Romans wird ihm deutlich das er auch in der Großstadt nie mehr als ein Nobody aus einem Kaff in der norddeutschen Tiefebene. Und dass er sein Leben genauso gut hier neu beginnen kann.

In Jan Böttchers Roman wird fast schmerzhaft deutlich, wie der Unterschied zwischen Stadt und Land, zwischen Unten und Oben eine kulturelle Kluft geschaffen hat.

Wer jemals mit Hochmut an sein Heimatkaff gedacht hat, sollte diesen Roman lesen.







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Rezension zu "Das Kaff" von Jan Böttcher

Kritischer und doch wehmütiger Heimatroman
Sigismundvor 7 Monaten

„Das Kaff“ ist ein humorvoller, zugleich bissiger, zweifellos mit autobiographischen Motiven durchsetzter Heimatroman, den Jan Böttcher (45) im März im Aufbau-Verlag veröffentlicht hat. Böttcher selbst wurde im niedersächsischen Städtchen Lüneburg geboren und zog zum Studium nach Berlin, wo er noch heute lebt. Jenes norddeutsche „Kaff“, in das der Erzähler, der aufstrebende Architekt Michael Schürtz aus Berlin, wegen eines Großauftrags nach 20-jähriger Abwesenheit zurückkehrt, ist viel kleiner als Lüneburg, eher ein großes Dorf mit ein paar Läden, mit Kneipen und Imbissbuden und sogar noch einem Kino, doch dürften Beobachtungen und Erfahrungen seines Protagonisten denen des Autors ähneln.

Als Heranwachsender hatte Schürtz sein kleinbürgerliches Elternhaus nach einem Streit mit den Eltern verlassen und war nach Berlin gezogen. Wie wohl jeden Jüngling hatte ihn die große Welt gelockt, das Unbekannte, das Abenteuer, die ungeahnten Möglichkeiten der Metropole. Nach dem Besuch der Abendschule hatte er es zum Architekten geschafft. Doch seine Berliner Partner hatten ihn ausgetrickst, sein Vertrauen missbraucht, weshalb Schürtz plötzlich allein stand und um jeden Auftrag kämpfen musste. Die Reihenhaussiedlung in seinem Heimatort war die Rettung. Oder war die Heimat seine Rettung?

Von der Großstadt „verdorben“ mokiert sich Schürtz anfangs recht arrogant über die Kleinbürger, angefangen bei Bruder und Schwester, mit denen er sich schon in der Jugend nicht verstanden hatte. Doch mit jedem weiteren Tag im Kaff wird der Erzähler von längst verdrängten Jugenderinnerungen eingefangen. „An Erinnerungen hat mich immer genervt, dass man sie nicht beherrschen kann“, ärgert sich Schürtz. Tatsächlich spürt er in sich die Veränderung: Wollte er zunächst nur unerkannt sein Bauprojekt durchziehen, besucht er in einer plötzlichen Anwandlung seinen alten Verein, wo er einst ein guter Fußballer war.

Er nimmt alte Freundschaften wieder auf. Die inzwischen alt gewordenen Clubkameraden bitten ihn, die Jugendmannschaft zu trainieren. Zunächst zögernd, findet er zusehends Gefallen an seiner neuen Aufgabe: „Das war ein Bild, das ich vergessen hatte. Das Team, die Mannschaft. Teil eines Ganzen zu sein.“ Schürtz fühlt sich im Team der Kaff-Bewohner wieder aufgenommen. Diese Geborgenheit findet ihren Höhepunkt, als er sich in Clara verliebt, die den „Heimatlosen“ schließlich bei sich aufnimmt.

Böttchers Heimatroman ist nicht schnulzig, nicht romantisch verklärt: Es stimmt schon lange nicht mehr alles in Schürtz' Geburtsort. Der Erzähler urteilt kritisch über jene Mitbewohner, die wie sein eigener Bruder mehr zu sein vorgeben. Er erkennt aber auch Qualitäten der schlicht erscheinenden Menschen wie die der eigenen Schwester oder des alten Tischlers, der noch immer jedes Holzstück ohne Ausschuss fehlerfrei bearbeitet.

Böttchers lesenswerter Roman „erzählt mit viel Witz und leiser Wehmut von der Rückkehr ins Kaff als Rückkehr zum Ich“, wird Schriftsteller-Kollege Benedict Wells im Buchdeckel völlig zu Recht zitiert. Es stimmt wohl, dass man vieles als junger Mensch zuvor Bemängelte mit zeitlichem Abstand und erwachsen geworden oft in einem anderen Licht sieht. So verwundert es nicht mehr, wenn am Ende ausgerechnet Schürtz selbst ein verwahrlostes Waldgrundstück eigenhändig wieder in jenen Fußballplatz zurückverwandelt, auf dem er selbst einst gespielt hatte. Der „Flüchtling“ Schürtz ist wieder zuhause.

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Rezension zu "Das Kaff" von Jan Böttcher

Auf der Suche nach den Wurzeln!
kassandra1010vor 7 Monaten

Micha Schürtz kehrt als Bauleiter eines bescheidenen Bauträgerprojektes in sein altes kleines Heimatdorf zurück. Als Untermieter zieht er bei seinem alten Schulfreund Greg in dessen Kleinstadthaus und bereut es sofort. Aus Langeweile treibt es ihn abends auf den örtlichen Fußballplatz und dort in die Arme seines ehemaligen Mitspielers, der ihn gleich als Jugendtrainer verpflichtet.

 

Misstrauen legt sich über das Dorf, das Bauprojekt gestaltet sich als schwierig und Micha selbst macht es seinem Gegenüber auch nicht gerade leicht. Sein Bruder gibt sich ihm als Dorfchronist überlegen und seine Schwester wirft ihm die lange Abwesenheit und die Ferne Berlins vor.

 

In der Vergangenheit hängen geblieben, trifft er auf Carla, die eine seiner geplanten Wohnungen bezieht und erstmals sieht er in Tobi, Carlas Sohn, die Lösung seines Problems. Dieser bringt ihn erst auf die Palme, dann auf die entscheidende Probe.

 

Jan Böttcher hat mit „Das Kaff“ einen verblüffenden Roman geschaffen, in dem man sich öfters wiederfindet als einem lieb ist.

 

Was rückständig, langweilig und öde als Kaff daher kommt, entpuppt sich als die Heimat und scheinbare Geborgenheit, die man vielleicht auch nach jahrelanger Suche nicht gefunden hat.

 

Eine Rückkehr zum eigenen Ich scheint in uns Menschen doch so tief verwurzelt zu sein, dass man sich nur schwer dagegen wehren kann.

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Gespräche aus der Community

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Hallo, liebe MitleserInnen!


In dieser Leserunde sind alle herzlich willkommen, die sich zu dem Buch "Y" von Jan Böttcher austauschen wollen.

ACHTUNG: diese Leserunde hat nichts mit dem Verlag zu tun - sie ist also rein freiwillig! Ich bin ein ganz normales LB-Mitglied, keine Administratorin oder Verlagsmitarbeiterin.
Es gibt hier keine Regeln oder Verpflichtungen.

Die genaue Einteilung der Leseabschnitte gebe ich noch bekannt, sobald das Buch bei mir angekommen ist.

Dann freue ich mich schon auf Eure Teilnahme und wünsche uns allen viel Spass beim Leseaustausch!
Ginevra
Letzter Beitrag von  Bücherwurmvor 3 Jahren
Zur Leserunde
„Ich versuche ständig, mit der Fremde warm zu werden. So wie ich nicht anders kann, als mit der Wärme zu fremdeln.“

In Deutschland lernen sie sich kennen. Im kriegszerstörten Kosovo können sie nicht zusammenbleiben. Nur ihrem Sohn gelingt es, die alten Grenzen hinter sich zu lassen. Jan Böttcher hat einen großen europäischen Roman geschrieben: die Geschichte einer ungleichen Liebe zwischen Nord und Süd, Heimat und Fremde, Schicksal und Selbstbestimmung.

»Ein Roman, der grenzübergreifend relevant sein wird.« Saša Stanišić

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Mehr Informationen zum Buch unter http://www.aufbau-verlag.de/y.html und http://www.ypsilon-roman.de

Über Jan Böttcher

Jan Böttcher, 1973 in Lüneburg geboren, war zunächst als Songtexter und Sänger auf diversen CDs mit der Berliner Band Herr Nilsson zu hören. Seit 2003 hat er vier Romane veröffentlicht. Mit »Nachglühen« gewann er den Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, sein Roman »Das Lied vom Tun und Lassen« stand an der Spitze der SWR-Bestenliste. Jan Böttcher lebt in Berlin. Weitere Informationen unter: www.ypsilon-roman.de und www.janboettcher.com.     

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Was ihr tun müsst? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?

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** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.
Letzter Beitrag von  leserattebremenvor 3 Jahren
Lieder sehr spät, aber endlich auch meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Jan-B%C3%B6ttcher/Y-1205384435-w/rezension/1243208764/ Vielen Dank für das Buch, schon "Das Lied vom Tun und Lassen" hatte mich begeistert, auch "Y" hat mir wieder sehr gut gefallen! Die Rezension ist auch auf meinem Blog https://sarahs-buecherregal.blogspot.com , amazon und buecher.de zu finden.
Zur Buchverlosung
Ein Mädchen stürzt sich vom Schuldach. Nach diesem tragischen Ereignis bleiben drei Personen als Protagonisten dieses Romans: Der Musiklehrer, eine Freundin und der Schulgutachter. Jede Person erzählt ihre ganz eigene Geschichte, verbunden mit ihren unterschiedlichen Gefühlen und Ängsten. Das könnte interessant werden, oder? Mehr zum Inhalt: "Der alternde Musiklehrer Mauss will es noch einmal wissen und seinen Schülern nicht länger bloß Wissen vermitteln. Er schart die Jugendlichen um sich, eröffnet ihnen im Unterricht ungewohnte Freiheiten. Und es ist zuallererst diese Freiheit, die Johannes Engler stutzig macht. Noch ist der Schulgutachter darum bemüht, jung zu wirken, noch sammelt er Beobachtungen – da hat er sich bereits in eine gerade volljährige Schülerin verguckt. Ein Armutszeugnis, ahnt er. Denn für Clarissa Winterhof dreht sich die Welt vor allem um den Selbstmord ihrer Mitschülerin. Nach und nach erschließt sie sich einen virtuellen Raum zum Trauern: Ihr Blog ist Abgesang und Ouvertüre, ein Ort, an dem die Lebenden und die Toten neu zusammenfinden. Auch Mauss und Engler begegnen sich darin wieder – und wie sich zeigt, als Helden einer ihnen kaum bekannten Geschichte. Drei Generationen, die Jahre, Jahrzehnte gelebten Lebens trennen. Erst dreistimmig erklingt «Das Lied vom Tun und Lassen», ein Lied von Freundschaft, Verlust und Neubeginn – welthaltig und voll untergründiger Spannung." Ihr wollt einmal ins Buch hineinschnuppern? Hier gibt es eine Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Boettcher_Lied.pdf Jan Böttchers Roman "Das Lied vom Tun und Lassen" ist im September im Rowohlt Verlag erschienen und bietet eine wirklich ganz besondere Erzählstruktur. Neben den drei Perspektiven spielen die Lieder, welche die Schüler während des Musikunterrichtes komponieren, eine wichtige Rolle. So gelingt es dem Autor, der Handlung eine besondere Tiefe zu verleihen. Böttcher ist nicht nur Autor sondern auch Musiker. So hat er die Lieder zum Buch sogar vertont. Ihr könnt sie euch auf seiner Website anhören: http://janboettcher.com/ Ihr wollt euch eure eigene Meinung zu der Geschichte bilden? Wir suchen 25 Testleser, die sich über die Leserunde austauschen und nach dem Lesen eine Rezension schreiben möchten. Ihr habt Zeit und Lust? Dann bewerbt euch bis einschließlich 19. Oktober 2011 unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner". Hört euch einfach mal die Lieder zum Buch an und erzählt uns in eurer Bewerbung, welches euch am Besten gefallen hat - und wieso? Wir wünschen euch schöne Lesestunden und viel Glück bei der Verlosung! **************************************** Die Gewinner sind: Annyaraz, hemera, serendipity3012, rumble-bee, Cellissima, steffchen3010, Fannie, schneespur, Carriecat, TochterAlice, melly_maeh, Bücherwurm, mehrsonntag, Curculio, Sternenstaubfee, Literatur, leserattebremen, andrea_b, Gospelsinger, kopfaquarium, lenchen_196, killerprincess, SabrinaK1985, stargazer13, ***Chrissy***
Letzter Beitrag von  stargazer13vor 7 Jahren
Nun komm ich auch endlich dazu, meine Rezension zu schreiben. Eine junge Abiturientin stürzt sich vom Dach der Schule. Aus drei verschiedenen Perspektiven wird erzählt wie die Menschen mit diesem Verlust umgehen. Da ist zunächst der Lehrer Maus, der ebenfalls vor nicht allzu langer Zeit seine Frau verloren hat. Er zeichnet sich durch innovativen Unterricht aus, hat aber gleichzeitig mit seiner inneren Leere und dem Alltag zu kämpfen. Hinzu kommt der Gutachter Engler, der sich an der Schule und im Unterricht ein Bild machen soll. Engler leidet unter seiner Midlife Crisis, fängt ein Verhältnis mit einer Schülerin an und auch er versucht sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Dann gibt es noch die Schülerin und Freundin der toten Schlerin. Clairssa schreibt in einem fiktiven Blog über ihr Wunschleben, ihre Band und Tournee durch Frankreich. Durch die drei unterschiedlichen Handlungsstränge wird deutlich, auf welche Art und Weise drei Generationen versuchen, mit dem Tod des Mädchens fertig zu werden. Dabei bleibt jeweils das Ende offen. Auch sprachlich sind die drei Kapitel unterschiedlich gestaltet und es wird deutlich, dass es sich um unterschiedliche Menschen und Altersgruppen handelt. Das Buch kommt ziemlich unspektakulär daher und das macht den Verlauf auch aus. Das Leben geht seinen gewohnten Gang weiter und jeder muss nun seinen Platz darin finden. Dabei ist der Schreibstil sehr ausgereift und gelungen. Mich hat das Buch sehr angsprochen, ist aber vielleicht nicht für jeden zu empfehlen.
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Zusätzliche Informationen

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