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sweetpea

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Ein Mädchen stürzt sich vom Schuldach. Nach diesem tragischen Ereignis bleiben drei Personen als Protagonisten dieses Romans: Der Musiklehrer, eine Freundin und der Schulgutachter. Jede Person erzählt ihre ganz eigene Geschichte, verbunden mit ihren unterschiedlichen Gefühlen und Ängsten. Das könnte interessant werden, oder?

Mehr zum Inhalt:

"Der alternde Musiklehrer Mauss will es noch einmal wissen und seinen Schülern nicht länger bloß Wissen vermitteln. Er schart die Jugendlichen um sich, eröffnet ihnen im Unterricht ungewohnte Freiheiten. Und es ist zuallererst diese Freiheit, die Johannes Engler stutzig macht. Noch ist der Schulgutachter darum bemüht, jung zu wirken, noch sammelt er Beobachtungen – da hat er sich bereits in eine gerade volljährige Schülerin verguckt. Ein Armutszeugnis, ahnt er. Denn für Clarissa Winterhof dreht sich die Welt vor allem um den Selbstmord ihrer Mitschülerin. Nach und nach erschließt sie sich einen virtuellen Raum zum Trauern: Ihr Blog ist Abgesang und Ouvertüre, ein Ort, an dem die Lebenden und die Toten neu zusammenfinden. Auch Mauss und Engler begegnen sich darin wieder – und wie sich zeigt, als Helden einer ihnen kaum bekannten Geschichte. Drei Generationen, die Jahre, Jahrzehnte gelebten Lebens trennen. Erst dreistimmig erklingt «Das Lied vom Tun und Lassen», ein Lied von Freundschaft, Verlust und Neubeginn – welthaltig und voll untergründiger Spannung."

Ihr wollt einmal ins Buch hineinschnuppern? Hier gibt es eine Leseprobe:
http://www.rowohlt.de/fm/131/Boettcher_Lied.pdf

Jan Böttchers Roman "Das Lied vom Tun und Lassen" ist im September im Rowohlt Verlag erschienen und bietet eine wirklich ganz besondere Erzählstruktur. Neben den drei Perspektiven spielen die Lieder, welche die Schüler während des Musikunterrichtes komponieren, eine wichtige Rolle. So gelingt es dem Autor, der Handlung eine besondere Tiefe zu verleihen.

Böttcher ist nicht nur Autor sondern auch Musiker. So hat er die Lieder zum Buch sogar vertont. Ihr könnt sie euch auf seiner Website anhören:
http://janboettcher.com/

Ihr wollt euch eure eigene Meinung zu der Geschichte bilden? Wir suchen 25 Testleser, die sich über die Leserunde austauschen und nach dem Lesen eine Rezension schreiben möchten.

Ihr habt Zeit und Lust? Dann bewerbt euch bis einschließlich 19. Oktober 2011 unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner". Hört euch einfach mal die Lieder zum Buch an und erzählt uns in eurer Bewerbung, welches euch am Besten gefallen hat - und wieso?

Wir wünschen euch schöne Lesestunden und viel Glück bei der Verlosung!

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Die Gewinner sind:

Annyaraz, hemera, serendipity3012, rumble-bee, Cellissima, steffchen3010, Fannie, schneespur, Carriecat, TochterAlice, melly_maeh, Bücherwurm, mehrsonntag, Curculio, Sternenstaubfee, Literatur, leserattebremen, andrea_b, Gospelsinger, kopfaquarium, lenchen_196, killerprincess, SabrinaK1985, stargazer13, ***Chrissy***

Autor: Jan Böttcher
Buch: Das Lied vom Tun und Lassen

Buecherfee82

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Also zuerst einmal muss ich sagen, dass es absolut nicht mein Musikgeschmack ist. Seine Stimme ist zwar recht angenehm, aber 1. gefällt es mir nicht, 2. bin ich eh kein Fan von deutscher Musik.
Wenn ich mich entscheiden müsste würd ich sagen Depot gefällt mir am besten weil es um uns und unsere Kinder geht. Die Welt verstehen.
Ansonsten die Akkustik von Das Ende vom Lied.

merlin78

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Nach nur kurzer Einleitung bin ich schon jetzt ganz neugierig. Natürlich habe ich mir auch die Lieder angehört und finde sie alle klasse. Mein Favorit ist "Volkslied", da es mir am fröhlichsten, trotz sehr ernstem Hintergrund erscheint. Das Lied hat eine wunderschöne Melodie und der Text bewegt,
Aber auch die anderen Lieder finde ich wirklich schön. Jedes hat so viel Aussagekraft und ich denke, gerade bei dem schweren Thema Selbstmord bei Jugendlichen, betont es die Situation noch mehr. Ganz ehrlich, das Buch wandert sofort auf meinen Wunschzettel.

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Fannie

vor 6 Jahren

Abschnitt 3: Clarissa Winterhof, Seite 217 - Ende
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Der 3. Teil war interessant, aber in Sachen Meret leider nicht sehr aufschlussreich. Wunderschön fand ich die Episode mit dem Sommergewitter. Das hat Jan Böttcher sehr atmosphärisch beschrieben und mich damit regelrecht begeistert. Ich fand, das ist die schönste Passage des Buches. Gut hineinversetzen konnte ich mich in Clarissa, als sie nach einem Auftritt sehr unzufrieden mit sich war, obwohl ein Fan das Gegenteil behauptete. Da ich selbst in mehreren Bands singe, kenne ich das bohrende Gefühl, wenn man (oftmals zu unrecht) glaubt, es vergeigt zu haben und man viel zu kriitisch mit sich selbst ist. :-/

Fannie

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit
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Hallo zusammen, hier kommt meine Rezension. Danke, dass ich bei der Leserunde dabeisein durfte!

*Künstlerischer Roman mit eigenem Soundtrack*

Jan Böttcher ist Autor und Musiker. Auf faszinierende Weise hat er seine beiden Leidenschaften und Berufungen in seinem Roman „Das Lied vom Tun und Lassen“ miteinander verknüpft: Auf seiner Homepage www.janboettcher.com hat er sieben Lieder zum Anhören für die LeserInnen parat – der Soundtrack zum Buch also. Das ist weitaus mehr als ein nettes Gimmick, denn die Songs untermalen die Stimmung und die jeweilige Szenerie hervorragend und füllen die Handlung aus.

In „Das Lied vom Tun und Lassen“ lässt Jan Böttcher drei ganz verschiedene Personen zu Wort kommen, die doch alle in einer Beziehung zueinander stehen: Der Musiklehrer Immanuel Mauss, der Schulgutachter Johannes Engler und die Schülerin Clarissa Winterhof. Sie alle verbindet die Musik – und ein tragisches Schicksal: Vor Kurzem hat sich die Schülerin Meret Kugler vom Dach der Schule in den Tod gestürzt. Trauer und Fassungslosigkeit bleiben. Wie die drei Protagonisten damit umgehen, lässt sie Jan Böttcher erzählen.

Leider kommt Meret Kugler aus meiner Sicht in diesem Buch viel zu kurz. Man erfährt zwar, dass sie Antidepressiva nahm, aber sie schwebt nur über der Geschichte, anstatt mit ihrem Leben und Sterben ein wirklicher Teil der Handlung zu sein.

Das Buch ist sehr poetisch geschrieben; Jan Böttcher spielt mit den Worten, klaubt sie manchmal regelrecht auseinander. Sehr atmosphärisch beschreibt der Autor ein Sommergewitter in Frankreich – meine Lieblingsstelle im ganzen Buch!

Und dennoch ist dieser Roman teils verwirrend und unruhig. Den Gedankensprüngen der Protagonisten kann man nicht immer folgen. „Das Lied vom Tun und Lassen“ ist ein sprachlich wunderbares, aber mitunter nicht leicht nachzuvollziehendes und sehr künstlerisches Werk, dem ich 3 von 5 Sternen gebe.

Literatur

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Meine Rezension ist geschrieben und auf der Buchseite zu finden. Abschließend ein herzliches Dankeschön an alle Mitleser, den Autor, den Verlag und Lovelybooks! Die Leseerfahrungen werden mich noch lange zum Nachdenken anregen.

steffchen3010

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Ich bin momentan noch auf der Durchreise und werde es daher warscheinlich nicht vor nächster Woche schaffen, meine Rezi online zu stellen. Dann aber bestimmt...

lenchen_196

vor 6 Jahren

Abschnitt 2: Johannes Engler, Seite 105-216

Den Schreibstil des Autors finde ich sehr anspruchsvoll. So sind alle drei Abschnitte wirklich wie von drei verschiedenen Leuten geschrieben, ich würde sogar sagen, wie von drei verschiedenen Generationen. Das ist dem Autor ganz gut gelungen.
Allerdings gefällt mir die Beschreibung von Mauss, die Engler nach ihrem Treffen im Keller macht, nicht so sehr. Nach dem ersten Teil habe ich mir ein anderes Bild von Mauss gemacht. In den Englers Augen sieht er sehr alt und unsympathisch aus. Dass Engler selber mir besonders unangenehm erscheint, kann ich bisher nicht sagen. Eher so: kein Fisch, kein Fleisch. Unbestimmt. Undeutlich.
Ich verstehe auch nicht ganz, warum Engler von allen Lehrern der Schule nur ausschließlich auf Mauss immer aufmerksam ist. Kein weiterer Lehrer wird namentlich erwähnt.
Ich bin mit dem Lesen dieses Buchs sehr langsam, irgendwie hat es mich nicht so gepackt. Ich will damit nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefällt, aber es geht bei mir nur schwer voran. Es zur Seite legen will ich nicht, ich möchte das Buch endlich fertig lesen, um mir das gesamte Bild davon zu machen.

lenchen_196

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Ich bin endlich mit meiner Rezension fertig. War nicht so leicht für mich :-(

*Ein Lied wurde gesungen*

Ein Mädchen ist vom Dach der Schule in den Tod gesprungen. So beginnt die Kurzbeschreibung zu dem Buch „Das Lied vom Tun und Lassen“. Wer aber hier eine spannende (Krimi)Geschichte erwartet, wird enttäuscht. Es gibt keine Action, keine Hintergründe oder Einzelheiten zu dieser tragischen Tat. Es handelt eher davon, wie die anderen nach diesem Selbstmord mit den eigenen Gefühlen und Gedanken diesbezüglich umgehen. Über Meret Kugler selber, die sich das Leben nahm, erfährt man kaum.
Das Buch ist in drei Stränge unterteilt. Drei verschiedene Personen erzählen uns in der Ich-Form über die eigenen Sorgen, über dieselben Ereignisse, aber jeweils aus der eigenen Sicht. Den Schreibstil des Autors finde ich sehr anspruchsvoll. So sind alle drei Abschnitte wirklich wie von drei verschiedenen Leuten geschrieben, ich würde sogar sagen, wie von drei verschiedenen Generationen. Das ist dem Autor ganz gut gelungen.
Der Musiklehrer Immanuel Mauss versucht immer noch, sich nach dem Tod seiner Frau in diesem Leben neu zu finden. Er schart die Schüler um sich, führt seinen Unterricht mit viel Innovation und Freiheit, was auch nicht immer positive Reaktionen von der Seite der anderen Lehrkräfte verursacht.
Der Schulpsychologe Johannes Engler kommt als Gutachter zur Schule, kann seine eigenen Probleme nicht los werden, beginnt eine Affäre mit Clarissa, die die Hauptperson des dritten Teils ist.
Clarissa Winterhof schreibt in ein Blog-Form über eine ausgedachte Tour ihrer Band nach Frankreich, erwähnt nebenbei Meret, die als noch lebendige nach ihrem Tod Clarissa besucht. Dieser Teil war für mich etwas verwirrend. Alleine Mauss Bemerkung im ersten Abschnitt, dass Clarissa einen fiktiven Blog führt, sorgt für Durcheinander. Es wird auch nicht ganz klar, wofür und warum Clarissa ist um diese Schreiberei bemüht, auch wenn die Ereignisse gar nicht stattfanden.
Es dreht sich viel um Musik, weil alle drei Protagonisten sie zu ihren Leidenschaften zählen.
Für mich war das Buch nicht so leicht zu bewältigen. Es lässt sich auf keinen Fall in einem Zug durchlesen. Selten brauchte ich so viel Zeit für eine Lektüre. Es gibt weniger Handlung, mehr Gedanken und Gespräche, oder einfach die Plauderei über nichts in Clarissas Blog. Der Roman ist zwar sehr atmosphärisch geschrieben und der Stil des Autors ist sehr eigenartig, aber ich kann mir gut vorstellen, dass manche Leser das Buch nach ein paar dutzend Seiten zur Seite legen. Es liest sich nicht einfach, nicht jeden kann es packen. Deswegen würde ich diesen Roman nur bedingt weiterempfehlen.

stargazer13

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Nun komm ich auch endlich dazu, meine Rezension zu schreiben.
Eine junge Abiturientin stürzt sich vom Dach der Schule. Aus drei verschiedenen Perspektiven wird erzählt wie die Menschen mit diesem Verlust umgehen.
Da ist zunächst der Lehrer Maus, der ebenfalls vor nicht allzu langer Zeit seine Frau verloren hat. Er zeichnet sich durch innovativen Unterricht aus, hat aber gleichzeitig mit seiner inneren Leere und dem Alltag zu kämpfen.
Hinzu kommt der Gutachter Engler, der sich an der Schule und im Unterricht ein Bild machen soll. Engler leidet unter seiner Midlife Crisis, fängt ein Verhältnis mit einer Schülerin an und auch er versucht sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Dann gibt es noch die Schülerin und Freundin der toten Schlerin. Clairssa schreibt in einem fiktiven Blog über ihr Wunschleben, ihre Band und Tournee durch Frankreich.
Durch die drei unterschiedlichen Handlungsstränge wird deutlich, auf welche Art und Weise drei Generationen versuchen, mit dem Tod des Mädchens fertig zu werden. Dabei bleibt jeweils das Ende offen. Auch sprachlich sind die drei Kapitel unterschiedlich gestaltet und es wird deutlich, dass es sich um unterschiedliche Menschen und Altersgruppen handelt. Das Buch kommt ziemlich unspektakulär daher und das macht den Verlauf auch aus. Das Leben geht seinen gewohnten Gang weiter und jeder muss nun seinen Platz darin finden. Dabei ist der Schreibstil sehr ausgereift und gelungen. Mich hat das Buch sehr angsprochen, ist aber vielleicht nicht für jeden zu empfehlen.

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