Jan Büchsenschuß

 4.3 Sterne bei 19 Bewertungen

Alle Bücher von Jan Büchsenschuß

Oleander

Oleander

 (9)
Erschienen am 01.10.2015
Perpetuum Mobile

Perpetuum Mobile

 (4)
Erschienen am 01.07.2013
Auf der Suche nach der idealen Schildkröte

Auf der Suche nach der idealen Schildkröte

 (0)
Erschienen am 05.11.2014

Neue Rezensionen zu Jan Büchsenschuß

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Rezension zu "Oleander" von Jan Büchsenschuß

Literarische Spurensuche mit Spannung
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Ich liebe Bücher, die mich auch mal weiter- und tieferdenken lassen, und das trifft auf "Oleander" definitiv zu, und zwar ohne, dass der Autor sich in intellektuellen Diskursen verliert und die Handlung zum Stillstand bringt. Diese Klippe umschifft Jan Büchsenschuß elegant und bettet seine Hommage an die Liebe zu Büchern und interessante Aspekte der Auseinandersetzung mit ihnen gekonnt in eine spannende Handlung ein. Diese dreht sich um die Hinterbliebenen des Simon Oleander, dessen Testament sie zu einer literarischen Schnitzeljagd auffordert, wenn sie ihr Erbe antreten wollen. Lösen sie sein Rätsel nicht bis zum Ende des Wochenendes, geht das gesamte Familienvermögen an die örtliche Bibliothek. Also begeben sich die Oleanders auf eine Spurensuche in den Bibliotheken des Verstorbenen und entdecken nicht nur neue Verbindungen zwischen Büchern, sondern bald auch eine Leiche ...

Das Buch ist intelligent konstruiert und gut gemacht. Dass es keine vollen fünf Sterne sind, sondern nur vier, liegt daran, dass es mir am Ende etwas zu sehr Knall auf Fall geht, das Tempo des restlichen Buches liegt mir mehr. Zur restlosen Begeisterungen fehlt aber nur ein winziges Stück, ich kann das Buch also wärmstens empfehlen.

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Sunny7s avatar

Rezension zu "Perpetuum Mobile" von Jan Büchsenschuß

Gelungenes Debüt
Sunny7vor 2 Jahren

Kurz zum Inhalt:
Die Jobcenter-Angestellte Ilona Oppener wird von einem ihrer "Kunden" im Affekt getötet. Nun muss schleunigst ein Plan her, wie kann die Leiche ungesehen aus dem Gebäude geschafft und die Tat vertuscht werden?

Dies ist der erste Roman des Autors und wirklich gut gelungen. Er ist in drei Teile geteilt: 1. Die Tat, 2. Das Opfer und 3. Der Täter. Im ersten Teil erfährt man wie der namenlose Ich-Erzähler seinen Termin am Tattag im Jobcenter wahrnimmt und es überhaupt zum Mord kommt. Dazwischen werden immer wieder seine Erfahrungen mit den Formularen und den bürokratischen Abläufen eingebracht. Trotz Doktortitel scheint er unvermittelbar und unvermittelbar ist alles andere als akzeptabel.
Jeder, der schon einmal mit dem Jobcenter bzw dem Arbeitsamt in Kontakt stand und sei es nur durch Erzählungen von Bekannten, wird hier die ein oder andere Sache wiedererkennen können...
Der zweite Teil umfasst lediglich die Berichterstattungen zu dem tragischen Fall, wo sich insbesondere die reißerische Bild-Zeitung hervorhebt. Und auch das trifft den Nagel auf den Kopf.
Im dritten Teil erfährt der Leser, wie der namenlose Täter im Nachhinein weitermacht. Wird er nervös, verrät er sich selbst oder ist er völlig abgeklärt? Dazu verrate ich nichts.

Ich fand dieses Debüt unterhaltsam, gut durchdacht und sprachlich gut umgesetzt. Es lässt sich an einem Stück durchlesen und ist so nah an der Realität, dass man den Täter nicht nur verstehen kann, sondern auch einige Szenen findet, die ein Lächeln hervorrufen. Mein persönliches Highlight sind die Gespräche zwischen Täter und Kommissar.

Fazit: eine Geschichte, die trotz typischer Klischees oder vielleicht auch gerade deshalb, Vergnügen bereitet

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AnnaCastronovos avatar

Rezension zu "Perpetuum Mobile" von Jan Büchsenschuß

Böse, witzig und hoffnungslos zugleich
AnnaCastronovovor 2 Jahren

Ich gebe es zu: Ich hasse das Jobcenter und ja, auch ich hatte schon Phantasien davon, meine Berater umzubringen. Die Gefühle, die man hat, wenn einem dort jemand gegenüber sitzt, der offensichtlich viel schlechter qualifiziert ist als man selbst und dazu noch ziemlich doof und unflexibel, man diesem Berater aber hilflos ausgeliefert ist, hat Jan Büchsenschuß perfekt auf den Punkt gebracht. Bitterböse und dabei sehr witzig schildert er den Mord aus Affekt seines Protagonisten an einer Jobcenter-Beraterin. Und dass der Leser in einer Mordszene schallend lachen muss - das muss man erst mal hinbekommen. Chapeau!
Hochspannung dann bei dem Versuch, die Leiche aus dem Jobcenter verschwinden zu lassen. Herrlich auch Teil zwei, in dem beschrieben wird, was die Medien aus dem Fall machen. Dadurch weiß man leider schon etwa bei der Mitte des Buches, wie der Fall ausgeht. Aber die ganz alltäglichen menschlichen Dramen, die dann in Teil drei nachdenklich stimmen , werfen trotzdem wieder ein ganz neues Licht auf den Mord und darauf, wie uns das Schicksal eben manchmal spielt. Eine faszinierende Buchidee, supertoll geschrieben!

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H
Liebe Lovelybooks-Freunde!
An diesem Wochenende verlosen wir 5 eBooks von "Perpetuum Mobile: Wie ich einen Mord im Jobcenter beging" von Jan Büchsenschuß.
Mehr über den Inhalt erfahrt Ihr wie immer auf der Lovelybooks-Seite und auf der Verlagsseite.

Außerdem verlosen wir 2 Printexemplare aus dem Schardt Verlag für diejenigen unter Euch, die keinen eBook-Reader besitzen!

Bitte schreibt uns in Eurem Beitrag direkt, welches Format Ihr Euch wünscht (Print, ePub, Mobipocket oder iBooks).

Wir haben auch eine Frage, über deren Beantwortung wir uns freuen würden:
Wonach entscheidet ihr, ob Ihr ein Buch lest - ist es die Leseprobe oder die Buchbeschreibung?

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Euer Team vom
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