Jan Beinßen

 3.7 Sterne bei 112 Bewertungen
Autor von Dürers Mätresse, Die Meisterdiebe von Nürnberg und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jan Beinßen

Bekannt für seine Regionalkrimis: Jan Beinßen wurde 1965 in Stadthagen geboren und hat mittlerweile zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht. Nach der Schule ging er zunächst zur Bundeswehr und begann ein Germanistikstudium in Hannover. Nach einem Volontariat in Stadthagen arbeitete er für verschiedene Zeitungen als Redakteur und ist seit 2003 bei der Flughafen Nürnberg GmbH als Redakteur tätig.

Bekannt ist Beinßen vor allem für seine Regionalkrimis rund um den Hobbydetektiv Paul Flemming. Unter den Pseudonymen Jean Jacques Laurent und Jules Besson schreibt er weitere Regionalkrimireihen.

Beinßen lebt derzeit in Nürnberg, hat drei Kinder und ist verheiratet.

Neue Bücher

Kärwakiller

 (3)
Erscheint am 30.07.2020 als Taschenbuch bei ars vivendi. Es ist der 18. Band der Reihe "Paul Flemming".

Alle Bücher von Jan Beinßen

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Cover des Buches Dürers Mätresse9783869132860

Dürers Mätresse

 (16)
Erschienen am 08.07.2013
Cover des Buches Die Meisterdiebe von Nürnberg9783897167957

Die Meisterdiebe von Nürnberg

 (9)
Erschienen am 01.07.2008
Cover des Buches Sieben Zentimeter9783897167100

Sieben Zentimeter

 (8)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Hausers Bruder9783869134963

Hausers Bruder

 (8)
Erschienen am 20.10.2014
Cover des Buches Lokalderby9783869131948

Lokalderby

 (6)
Erschienen am 04.03.2013
Cover des Buches Herz aus Stahl9783869139968

Herz aus Stahl

 (6)
Erschienen am 03.07.2018
Cover des Buches Die Paten vom Knoblauchsland9783869131139

Die Paten vom Knoblauchsland

 (5)
Erschienen am 01.04.2012
Cover des Buches Das Phantom im Opernhaus (eBook)9783869134314

Das Phantom im Opernhaus (eBook)

 (6)
Erschienen am 01.03.2013

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Neue Rezensionen zu Jan Beinßen

Neu

Rezension zu "Dürers Mätresse" von Jan Beinßen

Spannend, atmosphärisch, macht Spaß!
Wedmavor 5 Monaten

„Dürers Mätresse“, Paul Flemming 1, fand ich nicht nur recht unterhaltsam. Die Geschichte erfüllt voll und ganz den Bildungsauftrag. Man erfährt viele spannende Dinge über Albrecht Dürer, sein Leben und Schaffen, und wie er bis heute das Leben der Menschen in Nürnberg zu beeinflussen vermag.


Klappentext beschreibt den Fall sehr gut: „Während die Menschenmassen andächtig dem Prolog des Christkinds lauschen, stürzt ein dicker Mann von der Fleischbrücke und ertrinkt in der Pegnitz. Der erste einer Serie mysteriöser Unfälle, die sich im vorweihnachtlichen Nürnberg ereignen und alle eines gemeinsam haben: Die Opfer haben vor ihrem Tod ein ungewöhnlich ausgeprägtes Interesse an dem großen Sohn der Stadt gezeigt - Albrecht Dürer. Spätestens als auch noch in seine Wohnung eingebrochen wird, mag Fotograf Paul Flemming nicht mehr an Unfälle glauben und bekommt es mit der Angst zu tun: Soll er etwa der Nächste sein? Gemeinsam mit dem Boulevardjournalisten Victor Blohfeld macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit.“


Dass man die Kunstgeschichte so geschickt in einen Krimi einweben kann…! Musste ich oft genug im Laufe der Geschichte denken. Aus diversen Blickwinkeln wurde das Leben Dürers beleuchtet. Auch das heutige Leben eines begabten Fotografen und das eines ehemals erfolgreichen Journalisten kamen nicht zu kurz.


Alle Figuren erschienen mir einzigartig, lebendig und kennenlernenswert: Da ist Lena, die als Architektin die alten Gebäude restauriert und gern ihre Geheimnisse entdeckt, da ist auch die Staatsanwältin, eine alleinerziehende Mutter, die an den Ermittlungen teilnimmt. Das Mordopfer, wie er gelebt und weshalb sterben musste, seine Frau usw. Das Kopfkino lief von der ersten bis zur letzten Minute.


Robert Frank, Erzähler, hat ganz gut vorgetragen. Anfangs musste ich mich an ihn gewöhnen. Aber ab der zweiten Hälfte wurde er sicherer. Seine Darstellung hysterischer Frauen zeigt, was er kann 😊.


Fazit: Eine spannende, lehrreiche Geschichte, die ich sehr gern gehört habe. Wenn auch weitere Fälle mit Paul Flemming vertont werden, bin ich gern dabei. So etwas macht echt Spaß.

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Rezension zu "Paul Flemming und die Bombe in der Weihnachtsgans" von Jan Beinßen

Die Weihnachtsgans - diesmal nicht nur kulinarisch im Vordergrund
Schwammvor 6 Monaten


Der Autor


Jan Beinßen, gebürtig aus Stadthagen, arbeitete jahrelang als Redakteur in Hameln, ehe er 1993 nach Nürnberg umzog. Dort arbeitete er bei der Abendzeitung als Leiter der Lokalredaktion Nürnberg. Aktuell ist er als PR-Journalist bei der Flughafen Nürnberg GmbH angestellt. Jan Beinßen ist verheiratet und hat 3 Kinder. 



Inhalt


Es ist Weihnachten im Frankenland, der Christkindlesmarkt lockt wieder tausende Besucher an und alles liegt unter einer weißen Schneedecke. Die Vorweihnachtszeit könnte für den Fotograf Paul Flemming nicht ruhiger sein, ist er doch aktuell mit seiner Katinka auf der Suche nach Nürnbergs besten Lebkuchen. Doch als er von seiner Schulfreundin Stella kontaktiert wird, ist es vorbei mit seiner ruhigen Vorweihnachtszeit. Denn Stellas Vater wurde in die Felsenwaldklinik nach Pottenstein in die dortige psychiatrische Klinik eingewiesen.

Doch Stella ist sich sicher, dass dieser dort zu unrecht festgehalten wird, denn kurz vor seiner Einweisung war er als genialer Ingenieur kurz vor einer bahnbrechenden Erfindung, welche weitreichende finanzielle Folgen für die Industrie weltweit hätte. Deswegen - da ist sich Stella sicher - wurde er mundtot gemacht und kaltgestellt. Wenn ihr Vater nicht bis Weihnachten aus der Klinik käme, würde er innerlich daran zerbrechen.


Paul Flemming glaubt an die Geschichte seiner Freundin und als er hört, dass sein Lieblingskoch Jan-Patrick das Catering für die Weihnachtsfeier in der Felsenwaldklinik ausrichtet, schmiedet er einen heiklen Plan. Doch dafür braucht er noch weitere Freunde zur Unterstützung und letztlich rückt die Weihnachtsfeier immer näher...



Fazit


"Paul Flemming und die Bombe in der Weihnachtsgans" ist neben "Lebkuchen mit Bittermandel" und "Und wenn das vierte Lichtlein brennt" der bereits dritte Adventskrimi von Jan Beinßen. Diesmal muss der Hobbyermittler und eigentlich beruflich als Fotograf arbeitende Paul Flemming seiner ehemaligen Schulfreundin Stella zur Hilfe kommen. Der Vater eingesperrt in einer Psychiatrie in Pottenstein und Weihnachten rückt näher. Klar, dass er diesmal auch wieder Hilfe seiner Freunde benötigt. Mit Katinka und seiner Stieftochter Hannah, mit dessen Geschichte die eigentliche Krimireihe um Paul Flemming einst begann, und allen anderen Hauptprotagonisten aus seinen bisherigen Kriminalermittlungen, fährt auch diesmal Jan Beinßen wieder seine ganzen Charaktere auf. 


Was es mit der genannten "Bombe in der Weihnachtsgans" auf sich hat, das darf man natürlich an dieser Stelle nicht verraten, aber doch wird die berühmte Weihnachtgans eine ganz wichtige Rolle in diesem Adventskrimi einnehmen. Mit "Paul Flemming und die Bombe in der Weihnachtsgans" läutet uns Beinßen wieder einmal die Adventszeit so langsam ein, bringt uns wieder viele Nürnberger Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes näher und verrät uns nebenbei noch Jan-Patricks geheimes Weihnachtsgansrezept nebst Beilagen und Nachspeisen. 

Auch Beinßen's neuester Krimi ist daher wieder ein Erfolg für eine zwar leider nur kurze, aber keineswegs langweilige Leseunterhaltung für die noch anstehenden kalten Abende. 

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Rezension zu "Kärwakiller" von Jan Beinßen

Der Duft von gebrannten Mandeln und Zuckerwatte liegt in der Luft.
Schwammvor einem Jahr

Der Autor

Jan Beinßen geboren 1965 in Stadthagen kam erst 1993 ins beschauliche Franken. Dort arbeitete er als Journalist für die Abendzeitung in Nürnberg, zuletzt als Leiter der Lokalredaktion Nürnberg, ehe er seit 2003 bei der Flughafen Nürnberg GmbH als Redakteur und PR-Journalist hauptberuflich sein Geld verdient. Sein Debüt als Schriftsteller schaffte er mit dem Roman "Zwei Frauen gegen die Zeit" im Verlag Reclam Leipzig. Seinen eigentlich Erfolg verschaffte ihm jedoch die Frankenkrimi-Reihe um Hobbyermittler Paul Flemming. Beinßen selbst ist verheiratet und hat drei Kinder.


Inhalt

Kärwazeit in Nürnberg. Überall in den Stadtteilen der Großstadt beginnt die große Festzeltzeit. Von Almoshof bis Ziegelstein strömen die Leute zu Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und die legendären "drei im Weckla". Auch Paul Flemming und seine Frau die Staatsanwältin Katinka freuen sich auf einen gemütlichen Nachmittag auf der Kärwa. Doch noch bevor die beiden sich treffen, findet Katinka in ihrem Essen Glasscherben. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich jedoch als Anschlag. Denn der Vorfall war nicht der erste seit Beginn der Kärwasaison. Die Stadt Nürnberg wird von einer unbekannten Person erpresst und eine Absage aller Kirchweihen innerhalb des Stadtgebietes steht unmittelbar bevor. Doch das will Paul Flemming verhindern und beschließt er abermals, trotz einer eindeutigen Absage seiner Frau sich aus dem Fall herauszuhalten, zusammen mit seiner Stieftochter Hannah, dem Erpresser auf die Spur zu kommen.

Doch was Paul Flemming ahnt nicht, wie sehr ihn seine Recherchen in Gefahr bringen. Denn trotz keiner wirklichen heißen Spur, gibt Flemming nicht auf und plötzlich kommt er dem Erpresser sehr nahe und bringt sich zusammen mit Hannah in Lebensgefahr. Die Zeit ist plötzlich Flemmings größter Gegner.



Fazit

Kärwakiller ist mittlerweile Jan Beinßens vierzehnter Fall für den Hobbydetektiv Paul Flemming, der eigentlich als Fotograf sein Geld verdient. In seinem aktuellen Fall bringt uns Beinßen die Kärwakultur der Franken nahe, denn kaum in einer anderen Region wird in jedem Stadtteil eine eigene Kirchweih gefeiert. Und das diese auch mittlerweile zum Kulturgut der Franken gehören, ist für viele selbstverständlich.

Doch diesmal scheint der Fall sehr verstrickt. Denn Flemming versucht zu ermitteln, wer sich denn daran stören könnte, dass es zu einer Sabotage der Kärwas innerhalb Nürnberg kommen kann. Beinßen schafft es dabei wieder einmal sehr geschickt, nicht nur eine plausible Story zu kreieren, sondern baut neben den Tatsachen auch wieder viele kleine Seitenhiebe ein. Einen Ministerpräsidenten aus Nürnberg, den scheinbar keiner der Protagonisten wirklich mag, die Kulturelle Wichtigkeit der Kärwa auch außerhalb der Stadtgrenzen hinaus, aber auch dem ewigen Kampf der Schausteller mit den nörgelnden Anwohner, die ihre Ruhe durch die höchstens viertägigen Festwiesen gestört fühlen.

All das lässt und in "Kärwakiller" öfter mal schmunzeln. Und wieder einmal hat es Beinßen, ja eigentlich selbst gar kein gebürtiger Franke, geschafft, einen schönen fränkisch geprägten Kriminalroman zu stricken, der wie die anderen zuletzte auch, gänzlich nicht abgeschlossen ist, sondern auf den vorherigen Bänden aufbaut und Vorfreude bringt auf den kleinen Jubiläumsfall Nummer 15. Lesenswert.

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Zusätzliche Informationen

Jan Beinßen wurde am 30. Januar 1965 in Stadthagen (Deutschland) geboren.

Schreibt auch als: Jean Jacques Laurent, Jules Besson

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