Jan Beinßen Feuerfrauen

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Inhaltsangabe zu „Feuerfrauen“ von Jan Beinßen

Die Nürnberger Antiquitätenhändlerin Gabriele Doberstein hat sich auf die Beschaffung wertvoller Gemälde spezialisiert, die in der Fachwelt als verschollen gelten. Unterstützt wird sie dabei von ihrer jüngeren Freundin Sina Rubov, einer Studentin der Elektrotechnik. Nach dem Fall der Mauer ist das ungleiche Duo im Osten unterwegs: Auf der Ostseeinsel Usedom soll sich in einem alten Nazi-Bunker bei Peenemünde eine verborgene Schatzkammer befinden. Doch im Inneren der Festung stoßen die beiden Frauen nicht auf vermisste Kunstwerke, sondern auf eine Gruppe Fremder, die sich an den scheinbar verrotteten Schalt- und Steueranlagen des Bunkers zu schaffen macht. Was Gabriele und Sina sehen, können sie kaum glauben: Offensichtlich nehmen die Unbekannten Kontakt zu einer Rakete in der Erdumlaufbahn auf - zu einer Rakete, die in den letzten Jahren des zweiten Weltkriegs von Peenemünde aus gestartet sein muss und mehr als 40 Jahre danach immer noch im All kreist …

Komplett überarbeitete Neuauflage des Debütromans von Jan Beinßen "Zwei Frauen gegen die Zeit" erschienen im Reclam Verlag Leipzig

— nugget13
nugget13

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  • Feuerfrauen - Jan Beinßen

    Feuerfrauen
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    03. June 2013 um 13:20

    Die Geschichte: Die Nürnberger Antiquitätenhändlerin Gabriele Doberstein hat sich auf die Beschaffung wertvoller Gemälde spezialisiert, die in der Fachwelt als verschollen gelten. Unterstützt wird sie dabei von ihrer jüngeren Freundin Sina Rubov, einer Studentin der Elektrotechnik. Nach dem Fall der Mauer ist das ungleiche Duo im Osten unterwegs: Auf der Ostseeinsel Usedom soll sich in einem alten Nazi-Bunker bei Peenemünde eine verborgene Schatzkammer befinden. Doch im Inneren der Festung stoßen die beiden Frauen nicht auf vermisste Kunstwerke, sondern auf eine Gruppe Fremder, die sich an den scheinbar verrotteten Schalt- und Steueranlagen des Bunkers zu schaffen macht. Was Gabriele und Sina sehen, können sie kaum glauben: Offensichtlich nehmen die Unbekannten Kontakt zu einer Rakete in der Erdumlaufbahn auf - zu einer Rakete, die in den letzten Jahren des zweiten Weltkriegs von Peenemünde aus gestartet sein muss und mehr als 40 Jahre danach immer noch im All kreist ... Meine Meinung: Ich wusste nicht, dass dieses Buch zu einer Krimireihe gehört, ich hab es geschenkt bekommen. Ich habe bisher nur ein Buch abgebrochen und nie wieder angefangen, aber bei diesem Buch war ich mehr als ein Mal knapp dran es ein zweites Mal zu tun. Ich mochte beide Frauen die hier die Hauptfiguren sind schon ab dem dritten Kapitel nicht. Die Ältere, Gabriele, ist dominierend, egoistisch, besserwisserisch und aufbrausend. Ihre jüngere Freundin, Sina, ist unsicher und ihrer Freundin gegenüber etwas duckmäuserisch, oft nur um den Frieden zu bewahren. Gute Freundinnen gehen nicht miteinander so um wie diese beiden Frauen, ein gänzlich unmögliches Verhalten zu einander. Ich zumindest kann mir nicht vorstellen einer Freundin gegenüber so zu handeln, oder mit ihr so zu reden, wie diese beiden Frauen es tun. Beleidigungen fliegen nur so hin und her durch die ganze Geschichte. Bis zur Mitte der Geschichte habe ich mich immer wieder gefragt warum ich weiterlese. Sie hat mich nicht gefesselt und für einen Krimi fehlte jegliche Spannung. Ja, manche Details um Usedom/Peenemünde aus der Nazi-Zeit sind sehr gut recherchiert, aber dafür bin ich beim Lesen oft eingeschlafen. Ungefähr ab die Mitte des Buches kommt etwas Spannung rein, endlich! Dann nimmt die ganze Geschichte ein unmögliches Ende! Die Geschichte mit der Rakete und wie das ganze ausgeht ist extrem unglaubwürdig, vor allem zeitlich wäre einiges nicht zu erklären. Es wird auch nicht aufgeklärt wer die „Gruppe Fremder“ überhaupt waren. Den Schreibstil fand ich etwas steif, die Abläufe viel zu konstruiert und die Hauptprotagonisten einfach unsympathisch. Dies ist eine Krimi-Reihe die ich sicher nicht weiterlesen werde.

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  • Gut recherchiert, etwas übertriebene Handlung, humorvolle und sympathische Charaktere

    Feuerfrauen
    Eglfinger

    Eglfinger

    17. April 2013 um 17:37

    Klappentext:Die Nürnberger Antiquitätenhändlerin Gabriele Doberstein hat sich auf die Beschaffung wertvoller Gemälde spezialisiert, die in der Fachwelt als verschollen gelten. Unterstützt wird sie dabei von ihrer jüngeren Freundin Sina Rubov, einer Studentin der Elektrotechnik. Nach dem Fall der Mauer ist das ungleiche Duo im Osten unterwegs: Auf der Ostseeinsel Usedom soll sich in einem alten Nazi-Bunker bei Peenemünde eine verborgene Schatzkammer befinden. Doch im Inneren der Festung stoßen die beiden Frauen nicht auf vermisste Kunstwerke, sondern auf eine Gruppe Fremder, die sich an den scheinbar verrotteten Schalt- und Steueranlagen des Bunkers zu schaffen macht. Was Gabriele und Sina sehen, können sie kaum glauben: Offensichtlich nehmen die Unbekannten Kontakt zu einer Rakete in der Erdumlaufbahn auf - zu einer Rakete, die in den letzten Jahren des zweiten Weltkriegs von Peenemünde aus gestartet sein muss und mehr als 40 Jahre danach immer noch im All kreist ... Inhalt: Gabriele Doberstein, die in Nürnberg ein Antiquitätengeschäft in der dritten Generation betreibt, stößt auf ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass es auf der Insel Usedom einen Bunker geben muss, in dem die Nazis wertvolle Bilder, vor Allem von Vermeer, vor den Alliierten versteckt haben. In der Hoffnung, diese Bilder zu finden, macht sie sich zusammen mit ihrer Freundin Sina, einer Elektrotechnikstudentin, auf den Weg nach Usedom. Als sie nach einigen erfolglosen Tagen endlich den Bunker und den Eingang finden, wird dieser leider von einem Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg versperrt. Kurzerhand jagt Gabriele den Blindgänger mit Hilfe eines Baumstumpfs in die Luft und so kommen die beiden Freundinnen in den Bunker. Bei einer ersten Begehung stellen sie fest, dass die meisten Türen verschlossen sind und sie diese nur mit Hilfe von Schweißgeräten öffnen können. Enttäuscht laden beide den Bulli von Gabriele mit Dokumenten aus dem Bunker voll und machen sich auf den Weg zurück nach Nürnberg um zu Hause erst mal die Dokumente zu sichten. Als sie in Nürnberg auf ein Dokument stoßen, aus dem hervorgeht, dass ein Raum der Tresorraum sein muss, fahren sie wieder nach Usedom. Wieder im Bunker werden sie von einer Gruppe mit osteuropäischem Akzent überrascht und verstecken sich. Dabei werden sie im Bunker eingesperrt und daher beschließen sie, sich den Bunker nochmal genauer anzuschauen. Während Gabriele enttäuscht feststellen muss, dass keine wertvollen Bilder vorhanden sind, macht sich Sina an der nachträglich eingebauten Technik zu schaffen. Dabei löst sie einen Countdown aus und stellt fest, dass sie eine Rakete, die seit 40 Jahren auf einer Erdumlaufbahn um die Erde kreist, scharf macht. Diese wird in 24 Stunden in New York einschlagen. Um die Tragödie abzuwenden, fahren sie nach Hamburg, wo ein ehemaliger deutscher Raketenwissenschaftler zwischenzeitlich ein Chemiewerk leitet, ihnen erzählt, dass es sich um eine Atombombe handelt, die aber aufgrund des Kriegsendes nicht mehr zum Einsatz kam. Aus Angst vor Verfolgung durch die Strafbehörden nimmt er sich das Leben und stürzt sich aus dem Fenster. Die beiden Freundinnen fahren wieder nach Usedom und wollen versuchen, die Rakete von Weg abzubringen. Jedoch werden sie wieder von der Gruppe überrascht und verstecken sich erneut. Als die Gruppe Osteuropäer feststellt, dass die Rakete kurz vor ihrem Ziel ist, zünden sie alles im Bunker an. Sina und Gabriele können nichts mehr machen und schaffen gerade noch die Flucht aus dem brennenden Bunker und können nun nur noch das Beste hoffen. Der Autor: Jan Beinßen (* 30. Januar 1965 in Stadthagen) ist ein deutscher Schriftsteller von Kriminalromanen. Nach Schule, Bundeswehr und begonnenem Germanistikstudium in Hannover erfolgte ab 1987 ein Volontariat bei einer Tageszeitung in Stadthagen. Ab 1989 arbeitete er vier Jahre als Redakteur in Hameln. Beinßen kam 1993 von Hameln nach Nürnberg, wo er seitdem als Journalist tätig ist. Ab 1993 war er Redakteur bei der Abendzeitung in Nürnberg, zuletzt als Leiter der Lokalredaktion Nürnberg. Seit 2003 arbeitet er im Hauptberuf bei der Flughafen Nürnberg GmbH als Redakteur/PR-Journalist. Jan Beinßen ist verheiratet und hat drei Kinder. (Quelle: wikipedia.de) Meine Meinung: Die Geschichte, dass eine deutsche Atomrakete aus dem zweiten Weltkrieg seit über 40 Jahren unentdeckt um die Erde kreist, ist, zugegeben, ein wenig weit hergeholt. Die Hintergründe zu Peenemünde, der Raketenbasis der Deutschen im zweiten Weltkrieg, sind gut recherchiert. Auch die Erzählung des alten Raketenwissenschaftlers gibt einen knappen, aber guten Überblick über das Kriegsende in Zusammenhang mit der Raketenentwicklung und der dazugehörigen Zwangsarbeit, bei der Tausende Menschen ihr Leben lassen mussten. Warum der Autor auf die Gruppe Fremder, die die Rakete eigentlich scharf machen wollte, nicht eingeht, und sie auch nicht weiter darstellt, bleibt mir ein Rätsel, aber da es sich ja um eine Trilogie handelt, kann das ja noch folgen. Die beiden Hauptprotagonistinnen sind lebendig und sympathisch dargestellt. Dass die beiden sich als Freundinnen bezeichnen, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein können, führt immer wieder zu amüsanten Dialogen. Gabriele ist die aufbrausende, konservative und egoistische, während Sina die fröhliche, ungezwungene und etwas unselbstständige ist. Aufgrund des Altersunterschieds neigt Gabriele dazu sich autoritär gegenüber Sina aufzuspielen, und es kommt immer wieder zur Streitigkeiten, die dann, auch mal bei einem Bier, beiseitegelegt werden, da sie auf die Hilfe ihrer Freundin angewiesen ist. Man kann den Eindruck haben, dass die beiden eigentlich keine Freundinnen sein können, da die Interessen und das Alter so unterschiedlich sind. Doch durch die Abenteuer, die die beiden erlebt haben, hat sich eine skurrile Freundschaft entwickelt und mir als Leser hat es Spaß gemacht, wenn sie aufeinander losgingen und sich später wieder zusammengerauft haben. Mein Fazit: Die Idee einer unentdeckten deutschen Atomrakete finde ich übertrieben, auch ist mir das Ende zu willkürlich und unpassend. Was es mit den Fremden auf sich hat, wird hoffentlich im zweiten Teil klarer. Da es sich um eine Trilogie handelt, mir die beiden Hauptprotagonistinnen viel Spaß bereitet haben und grundsätzlich der Inhalt gut recherchiert ist, werde ich auch den zweiten Teil lesen. Es ist noch deutlich Luft nach oben, aber ich habe auch schon Schlechteres und Langweiligeres gelesen.

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  • Rezension zu "Feuerfrauen" von Jan Beinßen

    Feuerfrauen
    abuelita

    abuelita

    21. June 2010 um 18:15

    Leider konnte ich diesem Buch nur sehr, sehr wenig abgewinnen. Es hat mich nicht nur gelangweilt, sondern ich habe mich zwischendurch auch geärgert. Die Story nur ganz kurz: Die Antiquitätenhändlerin Gabriele Doberstein hat sich auf die Beschaffung wertvoller Gemälde spezialisiert- und um daran zu gelangen, ist ihr fast jedes Mittel recht. Und Sina, die Freundin, muß ihr dabei helfen. Eines Tages stößt das Frauenduo auf vielversprechende Unterlagen. Die Spur führt auf die Ostseeinsel Usedom, wo sich in einem Nazi-Bunker bei Peenemünde eine Schatzkammer verbergen soll. Kunstwerke gibt es zwar keine, aber die beiden Frauen beobachten Unbekannte, die sich an denn scheinbar verrotteten Schalt- und Steueranlagen der verborgenen Festung zu schaffen machen - und diese Fremden nehmen Kontakt zu einer Rakete in der Erdumlaufbahn auf ... zu einer Rakete, die in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs von Peenemünde aus gestartet sein muß. Eine Katastrophe bahnt sich an... Diese ganzen Hintergründe zu Peenemünde, der Rakete damals und all dem, was damit zusammenhängt - sicher hat der Autor gut recherchiert, das will ich ihm nicht absprechen und das wird hier in diesem Buch sehr, sehr detailliert dargestellt- für meinen Geschmack allerdings viel zu ausführlich. Wer an dieser Zeit und diesem Thema Interesse hat, wäre mit meinem Sachbuch ohnehin besser dran. Viel wichtiger hätte ich es gefunden, wenigstens einen Hauch Ahnung von "den Bösen" zu bekommen, die da im Bunker hantieren (wer, warum und vor allem, mit welchem Ziel...) - aber so? Das Ganze ist nun zwar als Trilogie angelegt und der Autor verspricht auch, daß im letzten Band alles aufgeklärt wird, vor allem die Hintergründe - nur, was nützt das schon, wenn schon der erste Band überhaupt nicht zum Weiterlesen reizt? Bisher konnte ich auf jeden Fall nichts von einer politischen Verschwörung (der Autor auf seiner Homepage zu dieser Trilogie) feststellen. Massiv gestört hat mich auch die Art und Weise, wie diese zwei "dynamischen" Frauen bzw. ihre Freundschaft dargestellt werden. Die eine konservativ, kompetent, aufbrausend, egoistisch, mit Hang zum Autoritären - die andere fröhlich, ungezwungen, etwas unselbstständig, praktisch veranlagt. Ein Altersunterschied von ca. zehn Jahren und eine Freundschaft, die in meinen Augen keine ist, so wie der Autor das angelegt hat. Welche Frau würde sich mitten in der Nacht zwei-dreimal von ihrer Freundin anrufen lassen (keine Notlage...), die dann nur den Hörer aufknallt und die Freundin auf den nächsten Tag verweist "morgen früh erfährst Du warum ich mich so verhalte".... Und dieser "Trend" des gegenseitigen Beleidigens, Besser-Wissens, Schluckens und dann "zurückhauens" auf andere Art zieht sich leider durch das ganze Buch - was daran "beste Freundschaft" sein soll, konnte und kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Ich werde also den nächsten Band dazu sicher nicht lesen. Auch das jeweils minimal angerissene Privatleben der beiden Heldinnen reizt mich in keinster Weise dazu . "Feuerfrauen" erschien übrigens als erstes Buch des Autors bereits 1997 unter dem Titel "Zwei Frauen gegen die Zeit" beim Reclam Verlag.

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