Frankenwein und eine Leiche

von Jan Beinßen 
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Frankenwein und eine Leiche
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Eine weitere Hommage von Jan Beinßen an die fränkische (Wahl)Heimat. Schön zu lesen und unterhaltsam.

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Inhaltsangabe zu "Frankenwein und eine Leiche"

Bei einer Flusskreuzfahrt durch das schöne Franken wird ein reicher amerikanischer Passagier ermordet, als die MS Walküre gerade in Nürnberg vor Anker geht. Die Polizei um Kommissarin Jasmin Stahl tappt im Dunkeln, die Befragung der anderen Reisenden, darunter die undurchsichtige Witwe, ergibt keine brauchbaren Spuren. Paul Flemming, der gerade mit der Midlife-Crisis zu kämpfen hat, sucht derweil Entspannung und Erleuchtung in einem unterfränkischen Kloster. Alle Kontaktversuche Jasmins, die Pauls kriminalistisches Gespür für ihre Ermittlungen gut gebrauchen könnte, blockt der Hobbydetektiv ab: Die mönchische Ruhe sei gerade genau das Richtige für ihn. Da taucht ein geheimnisvoller neuer Gast im Kloster auf, und schon bald ist Paul Flemming mittendrin in einem neuen Fall zwischen Frankenwein, Elvis-Imitatoren und der amerikanischen Mafia ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783869138602
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:250 Seiten
Verlag:ars vivendi
Erscheinungsdatum:22.08.2017

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    Schwammvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine weitere Hommage von Jan Beinßen an die fränkische (Wahl)Heimat. Schön zu lesen und unterhaltsam.
    Wein und Leiche - Eine ungewöhnliche, aber unterhaltsame Kombination

    Der Autor

    Jan Beinßen lebt mit seiner Familie in der Nähe von Nürnberg und hat bereits einige Kriminalromane mit meist lokalem Bezug verfasst. Seine größten Erfolge feierte er aber bisher mit der Reihe um den Hobbyermittler Paul Flemming.

     

    Das Buch

    Nach Paul Flemmings spektakulären und bereits elften Kriminalfall im Nürnberg Tiergarten geht es diesmal um einen Fall mit Internationalem Ausmaß. Und dafür verschlägt es ihn diesmal heraus aus der Großstadt Nürnberg ins schöne fränkische Weinland um Würzburg.

     

    Worum geht es?

    Noch immer leidet Paul Flemming unter der Trennung von seiner Frau Katinka und gerät dadurch immer tiefer in eine persönliche Midlife-Crisis. Da erhält er von einem guten Freund den Tipp, seine Arbeit und Gedanken einmal beiseitezulegen und sich einer Selbstfindungsphase zu unterziehen - in einem Kloster.

    Nach einiger Recherche entscheidet er sich für das Jakobuskloster, idyllisch gelegen inmitten des fränkischen Weinlandes um Würzburg.

    Noch während seines Aufbruchs wird ein amerikanischer Möbelgigant auf der MS Walküre, einem Flusskreuzfahrtschiff, das gerade in Nürnberg haltmacht, ermordet aufgefunden. Hauptkommissarin Jasmin Stahl ermittelt und tappt schnell im Dunkeln. Scheinbar hat sie es mit einem sehr professionellen Täter zu tun. Doch als sie Paul Flemming um Hilfe bittet, lehnt dieser erstmals ab, denn zu tief sitzen bei ihm persönlich noch die Ereignisse der letzten Woche. Wonach er sich sehnt, ist Ruhe.

    Kaum das Flemming seinen Aufenthalt genießt, kommt es zu einem tragischen Zwischenfall, diesmal innerhalb der Klostermauern. Als er letztlich auch noch erfährt, dass die Spur des Täters überraschenderweise nach Würzburg und damit in seine unmittelbare Umgebung führt, wird der Ermittlergeist doch wieder geweckt. Schnell beginnt er mit seinen ersten wirren Thesen, und ihm wird klar, weshalb es den Täter nach Würzburg verschlagen hat: Denn das Schiff legt demnächst an und an Bord ist noch immer die Witwe des ermordeten Möbelmoguls.

    Ist sie das nächste Ziel?

    Ein Wettlauf beginnt und dann verhält sich auch noch einer der Neuankömmlinge im Kloster höchst verdächtig ...

     

    Fazit

    Auf Jan Beinßen ist Verlass. In regelmäßigen Abständen schenkt er uns einen spannenden Kriminalfall um den Berufsfotografen und Hobbyermittler Paul Flemming. Doch anders als in seinen bisherigen Fällen - bei denen Beinßen einen immer regionalen Bezug zu Nürnberg pflegt - verschlägt es seinen Charakter diesmal an einen doch sehr ungewöhnlichen Ort - einem Kloster im fränkischen Weinland.

    Wie in den bisherigen Kriminalromanen liest man nicht nur die Geschichte des Paul Flemming, sondern erfährt auch die ein oder andere wissenswerte Anekdote rund um Franken. Er nimmt uns mit auf die Reise durch seine Wahlheimat, in der er einst Wurzeln gefasst hat. Und das merkt man auch immer in seinem Schreibstil, denn er verbindet die Spannung eines Krimis mit der sachlichen Geschichtsstunde um die Story herum.

    In Frankenwein und eine Leiche hat er sich diesmal die fränkische Winzergeschichte zu Herzen genommen, erzählt uns von Traube und Wein und thematisiert - natürlich passend zum diesjährigen Jubiläum des Main-Donau-Kanals - auch die Erfolgsgeschichte der Flusskreuzfahrten in Nürnberg und Franken.

    Daher ist es Jan Beinßen auch diesmal gelungen einen schönen und wirklich flüssig zu lesenden Kriminalfall rund um Paul Flemming zu kreieren, der einem Spaß macht und vor allem das fränkische Herz hören schlagen lässt.

    Nehmen Sie Frankenwein und eine Leiche zur Hand und gönnen Sie sich dazu ein Glas fränkischen Wein. Sie werden es nicht bereuen - also Beides,

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