Jan Bredack Vegan für alle

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Inhaltsangabe zu „Vegan für alle“ von Jan Bredack

Jan Bredack sagt selbst: »Veganer waren früher für mich Extremisten, die nicht alle Latten im Zaun haben.« Inzwischen weiß er, wie gut ihm die neue Ernährungs- und Lebensweise tut. Er war auf der Karriere-Überholspur, schon mit 30 Jahren leitender Manager bei Mercedes, daneben eine Familie mit drei Kindern und Triathlon als Hobby. 2008 klappt Bredack zusammen und ändert sein Leben daraufhin komplett. Er, der bis dahin alles in sich reingeschaufelt hat, was ihm auf den Teller kam, wird Veganer. 2011 steigt er bei Daimler aus und gründet in Berlin den veganen Supermarkt Veganz, aus dem gerade eine europaweite Kette wird. Anhand Bredacks persönlicher Geschichte erzählt das Buch viel Wissenswertes über die vegane Lebensweise und liefert erschütternde Fakten, die für ihre ökologische wie ökonomische Notwendigkeit sprechen. Ein Impulsbuch, das nicht missioniert, sondern inspiriert und zum Nachdenken bringt!

Eine gelungene Mischung aus Sachbuch und Biographie, ohne Belehrend zu wirken. Aus Überzeugung habe ich danach auf Fleisch verzichtet ;)

— _lavenderlara_
_lavenderlara_

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  • Ich bin also ein Trüffelschwein?

    Vegan für alle
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    10. August 2014 um 09:36

    Ich liebäugele immer wieder mit der veganen Ernährung. Mein Veganprojekt sollte mich einen Monat lang vegan ernähren, nach knapp 2 Wochen warf ich das Handtuch, mir ging es gesundheitlich definitiv nicht gut, trotz ausreichender Information und ausgewogener veganer Ernährung, fühlte ich mich schlechter denn je. Das Projekt wurde also abgebrochen und ich aß endlich wieder, was ich mochte, worauf ich Lust hatte und ging nach 2 Wochen Anspannung, endlich wieder locker und gelöst durchs Leben. Kein Überlegen, darf ich das essen, ist da nicht vielleicht doch irgendwas Tierisches drin? Einzig die Entscheidung, das schmeckt mir oder das schmeckt mir nicht spielte wieder eine Rolle. Viele vegane Gerichte haben dennoch Einzug in meinen Speiseplan gehalten. Vorallem die Reismilch Kokos kann ich aus meinem Alltag nicht mehr wegdenken und ich habe viele Alternativen kennengelernt, wie ich mit meinen ganzen Lebensmittelunverträglichkeiten leben kann. Trotzdem gehöre ich zu den Genußessern, ich gönne mir gerne etwas Gutes, aber ich möchte auch auf nichts verzichten. Diese Nutzer seiner Supermärkte bezeichnet Herr Bredack recht unschön als Trüffelschweine und gibt gleichzeitig zu, daß diese Kunden sehr lukrativ, weil wohlhabend und kaufwillig sind. Auch ich wünsche mir einen seiner Supermärkte für Köln oder Bonn, einfach weil mir mein Einkauf im Veganz in Berlin so viel Freude bereitet hat und ich den veganen Brunch dort sehr angenehm empfand, es war lecker und ich konnte auf Anhieb die Dinge finden, die ich haben wollte und das in einer kaum zu fassenden Auswahl und Variation. Ich kann den Veganismus also nachvollziehen, ich habe auch lange Jahre wirklich vegetarisch gelebt, aber auch das war bei mir eben nichts, was mich nachhaltig glücklich machte. Ich habe für mich entschieden, ja ich möchte Tiere essen, ich möchte keine künstlich hergestellten Ersatzstoffe aus Pflanzenfasern, ich möchte Tier. Gesundes und gutes Tier, das ja. Aus diesem Grund gibt es bei uns selten Fleisch, aber eben immer sehr hochwertiges von glücklichen Kühen und Schweinen. Geflügel gibt es selten. Ich bin den Tieren für das Fleisch dankbar und fühle mich nicht schlecht, wenn ich es Esse. Meine Katze hat schließlich auch keine Schuldgefühle, wenn sie eine Maus frißt. Grundsätzlich gefällt mir auch die vegane Welle, je mehr Menschen vegan und bewußt leben, um so größer wird das Angebot an guten Produkten, an Molkereiersatzprodukten, auf die ich mit meiner leider immer stärker werdenden Laktoseintoleranz angewiesen bin. Was mir aber nicht gefällt ist der moralische Zeigefinger, dieses Bekehrertum, dieser Wettbewerb “Ich lebe noch veganer als du”. Das bringt mich auf die Palme. Es ist mein Leben, ich entscheide, was ich esse, was ich trage, wie ich mich verhalte. Wenn ein Neugieriger sich mit Ledertasche in einen veganen Supermarkt verirrt, sollte man sich freuen, daß er den Weg gefunden hat und neugierig probiert, statt seine Ledertasche missmutig zu beäugen und sich zu beklagen, daß er heute zwar vegan kauft, morgen aber wieder bei REWE die Blutwurst in den Wagen lebt. Mir fehlt es in der veganen Szene an Toleranz. Bredack schreibt, er könne mit keiner Frau mehr zusammen sein, die nicht vegan lebt. Das verstehe ich nicht. Mir ist gänzlich egal, was mein Mann ißt, ich lebe sogar seit Jahren mit einem Mann zusammen, den ich als Nichtraucher kennenlernte und der nun aufeinmal wieder dem Tabak fröhnt, das ist kein Streitpunkt, das ist einfach eine Facette und ich bin tolerant genug, sie zu akzeptieren, anstatt ihn von meiner rauchfreien Lebensweise überzeugen zu wollen. Hin und wieder jubele ich ihm ein wenig Tofu unter, würde ich da jedes Mal Diskussionen führen, würde er das gar nicht essen. So kam letztens nach der vegetarischen Bolognese oder gar meinem Versuch mit veganem Mett, die Bitte das doch wieder zu kochen. Ich halte nicht viel von Radikalismus, weder beim Essen, noch bei der politischen Einstellung, ein Buch, das mir vorschreibt, was das richtige Leben ist, ärgert mich daher eher, spricht es mir doch die Entscheidung ab, was ich für richtig halte. Bredacks Geschichte zu lesen, war dennoch meist unterhaltsam, wenn ich diesen Menschen auch durch seinen Wandel nicht sympathischer finde und seine Schilderungen doch von einem ziemlich seltsamen Blick auf die Welt zeugen. So erzählt er beispielsweise, wie besonders seine Auswahl der Mitarbeiter in den Veganzsupermärkten ist, leider konnte ich davon nur wenig mitbekommen, die Damen, die das Buffet damals im Veganz machten, waren schlicht weg schlechtgelaunt, muffelig und unfreundlich und hielten mir auf meine Frage, ob man das Fenster schließen könnte, einen Vortrag über gesunde Frischluft, eine Haltung, die ich in vielen Bioläden mitbekomme, der Kunde ist hier eben leider häufig noch nicht König und statt die vielen guten und tollen Produkte sinnvoll anzupreisen, wird dem Käufer vermittelt, wie unwissend er ist und wie sehr er grad beim Chakkrafinden stört oder was auch immer gerade wichtiger sein könnte, als die Frage des Kunden. Hier würde ich mir eine Veränderung wünschen, wie ich sie beispielsweise im Momo in Bonn erlebt habe, sehr freundliche hilfsbereite Verkäufer, die mit ihrem Dogma nicht so beschäftigt sind und wirklich jeden Kunden, auch die neugierige Omi, die eigentlich vermutlich erstmal nichts kaufen wird, freundlich beraten. Wie gesagt, grundsätzlich ist das Buch unterhaltsam und findet einen relativ angemessenen Tonfall, der von vielen Extremveganern dankenswert weit entfernt ist. Wenig gefallen hat mir allerdings, daß Bredack häufig Ansprachen oder Texte anderer zitiert oder auch eine Podiumsdiskussion nachberichtet. Das war langweilig und interessierte mich wenig. Wer sich über den Veganismus informieren will, der findet in dem Buch allerdings nur wenige Infos, das hier ist wirklich eher eine Autobiografie, eine der durchaus unterhaltsameren, aber eben auch eine mit der ich nicht immer übereinstimmte und die sprachlich hier und da ein wenig plump um die Ecke kommt.

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  • 'Es braucht nur einen Anstoß, eine Initialzündung, um den Weg in die neue Richtung einzuschlagen.'

    Vegan für alle
    sabatayn76

    sabatayn76

    27. July 2014 um 22:12

    Inhalt: Jan Bredack arbeitete als Manager bei Mercedes-Benz, und seine Welt drehte sich jahrelang nur um Arbeit und um Profit. Dann begegnete er Hannah, wird zum Vegetarier und bald darauf zum Veganer. Er verlässt Mercedes-Benz und gründet 'Veganz', eine vegane Supermarktkette. In 'Vegan für alle' erzählt er von seinem Leben, seiner Karriere, seinem Burnout, seiner Supermarktkette 'Veganz' und vom Veganismus. Mein Eindruck: Ich bin Laktovegetarierin, esse kaum Milchprodukte, bin aber keine Veganerin. Ich habe mich schon sehr viel mit Vegetarismus und Veganismus beschäftigt und war sehr neugierig auf 'Vegan für alle'. Im Vergleich zu anderen Büchern zum Thema fand ich Bredacks Buch jedoch eher enttäuschend, da es hier primär um den Autor und meiner Meinung nach weniger um Veganismus geht. Das Buch liest sich flüssig und ist interessant. Was mich gestört hat: Bredack erzählt Interna aus seinem Leben, die ich einerseits für ein Veganismus-Buch zu persönlich und zu unpassend fand (z.B. Ausführungen zum gewalttätigen Vater) und die andererseits eher dazu geführt haben, dass mir Jan Bredack extrem unsympathisch war. Meiner Meinung nach stellt sich der Autor zu häufig als Opfer dar, ist dann wieder extrem großspurig und von sich eingenommen, redet mir zu viel über Geld und Profit, ist regelrecht stolz auf diverse Gaunereien und berichtet freimütig davon, wie er sein ganzes Leben lang Menschen über den Tisch gezogen hat. All dies hat bei mir ein sehr negatives Gefühl hinterlassen. Zwar finde ich Bresacks Einsatz für den Veganismus gut und wichtig, andererseits fällt es mir schwer, ihn sympathisch zu finden und seinem moralischen Wandel Glauben zu schenken. Mein Resümee: Für mich weniger ein Buch zum Thema Veganismus, sondern eher eine Selbstbeweihräucherung und viel Werbung für 'Veganz'.

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  • Anders Leben

    Vegan für alle
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    25. April 2014 um 12:17

    Anders Leben „Yes we can“ als Reminiszenz an die fast euphorische Aufbruch Stimmung „zu neuen Ufern hin“, die Barack Obama bei seiner ersten Wahl auslöste. Die Konzentration auf eine vegane Ernährung, die in den letzten Jahren hohe Popularität erlangt und vielfach bereits Eingang in die Ratgeber- und Ernährungsliteratur gefunden hat (eine neue „Welle“, kann man sagen), gepaart mit einem Ausstieg auch aus der fordernden, wichtigen, lange Zeit erfüllenden Karriere. Das sind die „Zutaten“, aus denen Jan Bredack sein „Rezept“ für den Leser zusammenstellt und nichts weniger als das „richtige Leben“ propagiert Bredack mit diesen Inkredenzien für den Leser. Auch wenn dies alles pathetisch und (zu) hoch angesetzt wirkt (und seit Jahrhunderten Ratgeber und Angebote für das „richtige Leben“ sich regelmäßig abwechseln), im Gesamten liest sich dieses Buch flüssig und durchaus eindrucksvoll, was ein konkretes Lebens und die Wandlungen dieses Lebens von Jan Bredack angeht. Wobei man durchaus zu Recht vermuten könnte, dass diese starke Änderung, dieses „Aussteigen auf hohem Niveau“, nicht nur durch eine bestimmte Form der Ernährung plötzlich in den Raum trat. Wohl aber war der Schritt zu einem „veganen Leben“ mit ein Schritt, mit ein Augenöffner, mit eine Initialzündung für noch deutlich stärkere Veränderungen am Lebensstil, den Lebenszielen und der Lebensrichtung, die Jan Bredack vollzogen hat. Letztlich ausgelöst durch einen klassischen und umfassenden „Burn-Out“ ins einem Managerdasein bei Mercedes Benz. Und, auch das sei nicht verschwiegen, das „neue Leben“ unterscheidet sich, rein von außen betrachtet, auch nicht so gewaltig vom „alten Leben“. Als Gründer einer nun Supermarktkette unterliegt Bredack ja fast den gleichen äußeren Wichtigkeiten, wie als erfolgreicher Verkäufer von Automobilen. Wohl aber, und das ist im Buch klar herauszulesen, ist Bredack ein eindrucksvolles Beispiel, dass eben nicht das Äußere das Leben unbedingt bestimmt, sondern es auf die innere Haltung ankommt. Zu sich selbst und den Dingen gegenüber. Erfüllt Leben statt den äußeren Erfolg zum Maßstab zu machen, bewusst mit sich umgehen und auf diese Welt zugehen, statt von außen Tag für Tag getrieben werden für den Lohn materieller Güter und zeitweiser Anerkennung. Und das Ganze, ohne völlig aus den Rahmungen des modernen Lebens auf einen Einsiedlerhof „auszusteigen“, dafür bietet Bredack ein nachhaltiges Beispiel und lässt den Leser an seinen intensiven Reflexionen teilhaben. „Ich bin nicht naiv. Ich war ein ziemlich ausgebuffter Karrierist. Vom kleinen Ossi zum Millionär. Ich war ein Tierquäler, verantwortungsloser Familienvater, Angeber und Vertilger von Massentierfleisch vor dem Herren“. Bredack hat vollzogen, was er dem Leser nahelegt. Schritt für Schritt als Ausdruck einer sich verändernden inneren Haltung tierischen Produkten (mit Freude und ohne Mangel) den Rücken kehren. Das geht und das macht durchaus Sinn, wie Bredack fundiert aufweist (und hier nicht nur eigene Meinungen vertritt, sondern durchaus belastbare Fakten anführt). „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist“. Unprätentiös legt Bredack seine Überlegungen vor, stellt dabei nicht sich und seine „wundersame“ Wandlung in den Mittelpunkt (auch wenn er viel illustrierend von sich erzählt), sondern vor allem den Nutzen, den eine bestimmte innere Haltung sich und der Welt gegenüber für jeden einzelnen und das Ganze austragen könnte (und an ihm ausgetragen hat). Das ist persönlich, interessant und regt zum Nachdenken an, auch wenn es mit pathetischen Formulierungen aufwartet und gerade eine „modische Welle“ ist. Davon sollte der Leser sich nicht hindern lassen, das aus dem Buch für sich mitzunehmen, was überzeugend dargelegt wird. Es gab ja auch Zeiten, da galt das Nicht-Rauchen als spinnerte Mode von Aussteigern….

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  • "Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist"

    Vegan für alle
    Kerry

    Kerry

    24. April 2014 um 00:59

    Jan Bredack - ein Mann, der in der veganen "Szene" bekannt ist, denn er eröffnete am 23. Juli 2011 den ersten veganen Supermarkt Berlins, das Veganz. Mittlerweile hat allein Berlin ein zweites Veganz, andere Städte folgten und folgen immer noch. Vielerorts wird auf ein solches Angebot gewartet, ja hingefiebert und wenn eine Eröffnung stattfindet, wird dieser Supermarkt förmlich gestürmt. Doch wie kam es dazu, dass ein 36-jähriger Manager bei Mercedes-Benz sein Leben komplett änderte? Eine junge Frau brachte den Wandel. Er lernte sie 2008 kennen und sie war Vegetarierin - und brachte ihn zum Nachdenken. Im September 2008 wurde er vegetarisch, zum Jahreswechsel 2008/2009 vegan. Der berufliche Druck bei Mercedes-Benz jedoch laugte ihn immer weiter aus, ein Burnout war die Folge. Doch auch das war nicht das Ende, er arbeitete weiter, arbeitete für seinen Arbeitgeber in Russland - doch gedanklich begann er sich zu lösen, mit dem Wissen, dass er so, wie er zu dem Zeitpunkt lebte, nicht ewig weitermachen konnte. Nach und nach reifte eine Idee, die schlussendlich im Veganz ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Erstaunlicherweise arbeitete er nach wie vor für seinen Arbeitsgeber und das, obwohl er bereits sein eigenes großes Projekt am Start hatte. Nach der Eröffnung der ersten Filiale stand fest, wo seine Zukunft liegt Doch wie wurde aus Jan Bredack erst ein Manager bei Mercedes-Benz und dann der Mann, der hinter den Veganz-Supermärkten steckt? Aufgewachsen ist er in der DDR, seine Eltern waren beide linientreu, doch Jan selbst war schon als Kind nicht das, was sich sein Vater von seinem ältesten Sohn erhofft hatte. Immer wieder brachte sich der junge Jan in Schwierigkeiten, durch Auflehnung, durch Unbedarftheit, was schließlich dazu führte, dass er nicht studieren durfte. Glück im Unglück war jedoch, dass er eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker machen konnte, diese erfolgreich abschloss und anschließend einen guten Job fand - und er machte Geld, für die damaligen Verhältnisse verdiente er nicht schlecht und dennoch, er hatte Ergeiz und Köpfchen und schaffte es schließlich, dorthin zu gelangen, wo er hinwollte, ins Management von Mercedes-Benz. Doch dies war erst der Anfang ... "Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist"! In diesem autobiografischen Werk berichtet Jan Bredack aus seinem Leben, wie er es schaffte, seine nicht gerade gut behütete Kindheit zu überstehen, in welche Schwierigkeiten er mitunter geriet, aber auch mit wie viel Ehrgeiz und Fleiß es ihm gelang, dorthin zu kommen, wo er schon immer hin wollte - doch auch das war irgendwann nicht mehr genug, er wollte höher, immer weiter hinaus, kostete es, was es wolle und es kostete mit unter eine Menge. Als es schließlich körperlich nicht mehr ging, lenkte er ein und eine weitere Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. Mit teils schonungslosen, teils humorvollen Anekdoten erzählt Jan Bredack aus seinem Leben, räumt mit Irrtümern auf und lässt den Leser am Ende mit dem Wissen zurück: Das war noch lange nicht alles.

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