Jan C. Sander

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anra1993s avatar

Rezension zu "Der Naturzyklus / Das Grün umschlingt das Eisen" von Jan C. Sander

Fantasy trifft Krimi
anra1993vor 5 Monaten

Mich haben bereits der Klappentext und die Aussagen des Autors neugierig gemacht. Highfantasy in einer modernen Welt und das gespickt mit Krimielementen? Hört sich sehr spannend an. Auch der Schreibstil des Autor ist wirklich gut. Er schreibt sehr flüssig, spannend und bildlich, sodass ich mich gut auf die Geschichte einlassen und mir vieles gut vorstellen konnte. 

Ich wurde mitten in das Geschehen hineingeworfen, denn der erste Teil beginnt mit einer Traumsequenz um dann kurz den Ermittler Serahil vorzustellen. Allerdings befasst sich der Autor nicht lange mit der Vorstellung seines Protagonisten, sondern lässt ihn im Verlauf der Geschichte immer farbiger wirken. Serahil finde ich als Protagonist sehr spannend. Denn er ist nicht perfekt, aber ein genialer Ermittler. Er lässt seine eigenen Probleme einfließen, konzentriert sich aber auch auf seinen eigenen Fall. Das macht ihn sehr sympathisch. Neben ihm spielt seine Kollegin Alya eine Rolle, die ihn bei den Ermittlungen unterstützt. Mit ihr konnte ich mich anfangs nicht anfreunden, wurde aber im Verlauf besser.

Die Idee des Buches ist genial. Fantasy, Krimi und ernste Themen und das in einem Setting, welches hochmodern ist. Mir hat vor allen gefallen, dass es sich hierbei nicht um Menschen handelt. Viel mehr Halbelfen, die eben in ihrer Welt die selben Probleme haben, wie wir Menschen. Zu dem spricht der Autor wichtige Themen an, bei denen man nicht wegsehen sollte. Unter anderem Naturschutz, Ausgrenzung sowie Rassismus. Themen, die nicht immer explizit angesprochen werden, aber durch die Handlung dem Leser näher gebracht werden.

Die Spannung ist leicht schwankend zwischen sehr spannend und mittelspannend. Aber meist so, dass ich bestens unterhalten wurde. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die Ermittler auf den Spuren ihres mysteriösen Falls zu begleiten und wurde doch immer wieder überrascht. Auch das Ende hat mich weitestgehend überrascht, denn an sich ist der erste Buch abgeschlossen, obwohl ich weiß, dass es einen zweiten Teil geben wird. Leicht lässt der Autor auch auf diesen durchblicken und gibt kleine Hinweise. 

Mein Fazit
Der Auftakt des Autors hat mir ziemlich gut gefallen. Wenn ihr gerne Fantasybücher und Krimis lest, die mal etwas anders sind, ist die Reihe auf jeden Fall etwas für euch. Vor allem die Themen, die angesprochen werden und das Setting, haben mir gut gefallen. Aber auch die Spannung lässt nicht zu wünschen übrig. In allem konnte mich das Buch überzeugen.

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Suhanis avatar

Rezension zu "Der Naturzyklus / Das Grün umschlingt das Eisen" von Jan C. Sander

Für Fantasy- und Krimifans gute Unterhaltung
Suhanivor 8 Monaten

Als ich auf das Buch aufmerksam wurde, konnte ich mit dem Titel nichts anfangen. Das Cover sieht zwar toll aus, aber mit dem Klappentext und der Leseprobe konnte ich es nicht in Verbindung bringen….
Also fand ich den Titel ziemlich „komisch“, aber die Vorstellung des Buches vom Autor und die Leseprobe machten mich neugierig – zumal ich Fantasy nicht oft lese.
Aber gut das ich nicht an Hand des Covers und Titel entschieden habe, sonst hätte ich ein Buch verpasst das mir gut gefallen hat.

Es ist, wie der Klappentext schon sagt, eine Highfantasy.
Hier gibt es Orks, Zwerge und das Folk der Halbelfen – aber auch noch Menschen.
Dementsprechend sieht die Welt aus.
Viel Industrie mit viel Stahl und Glas der Reichen und Industriellen gibt es dort genauso wie verwahrloste Gegenden, in denen die niedrigeren der Bevölkerung wohnen und in der es Bandenkriege gibt.
Und dazwischen findet man die Natur, und Zeichen von Elfen und Zwergen.
Es gibt von allem etwas, von dem einen mehr, von dem anderen weniger.
Wenn man statt der Fantasy-Wesen ganz normale Menschen genommen hätte, dann hätte es auch eine Geschichte mit Mordfall in unserer realen Welt sein können.
Denn auch in dieser Geschichte herrschen Themen – und zwar wichtige, die die ganze (Fantasy)Welt betrifft:
Die Natur wird ausgerottet, Intrigen, Politik, Ausgrenzung und noch einige mehr.

Wie gesagt, ich lese nur wenig Fantasy und da muss dann schon eine Geschichte daher kommen, die nicht nur das „übliche“ mit sich bringt.
Und genauso eine Geschichte ist diese.
Hier bekämpfen sich nicht nur irgendwelche Fantasy-Wesen um die Herrschaft für irgendetwas zubekommen und am Ende siegt der Held, der die Welt rettet.
Worum es hier geht kann man auch ohne Probleme in der heutigen Welt sehen. Bei uns sind es die Menschen, also wir selber, die die Natur vernichten – auch wenn es immer noch welche gibt, die das zu verhindern versuchen und gegen die Vernichtung der Natur ankämpfen.
Darum geht es in dieser Geschichte und langsam erschießt sich dann auch der „komische“ Titel.
Ja er passt haargenau, genau wie das Bild.
Das Ganze entwickelt sich wie von selbst um den Mordfall, in dem der Halbelf Serahil ermittelt.
An dem Fall finde ich auch sehr gut, dass sich die Lösung erst nach und nach erschließt, denn nichts ist langweiliger für mich, wenn ich schon nach den ersten fünfzig Seiten weiß wer der Täter und was sein Motiv ist.
Obwohl das Buch nur etwas über 300 Seiten hat, so ist die Geschichte doch sehr komplex.
Serahil hat seine Quellen – auch im „Untergrund“ und nur langsam kommen die Intrigen zu Tage, die zum Mord geführt haben, die bis in die obere Etage der Politik führen.

Der Autor hat hier eine spannende Geschichte geschaffen, die flüssig zu lesen ist und viel Kopfkino produziert in der ich mittendrin sein durfte.
Die einzelnen Figuren hatten alle einen eigenen Charakter und waren dadurch sehr authentisch – egal welches Wesen. Jedes war ein Individuum.
Serahil war mir sehr sympathisch, genau wie Alya, die mit Serahil zusammen ermittelt. Aber auch Kazina, die Ork-Frau, konnte ich gut in ihrer Zwickmühle verstehen.

Was ich allerdings sehr schade finde. Ist die Qualität der Taschenbuchausgabe.
Ich bin immer sehr pingelig mit meinen Büchern, aber alles vorsichtige Lesen hat nicht verhindern können, das es am Ende aussah wie malträtiert.
Die Deckel waren nur minimal fester als bei einem normalen Schul-Schreibheft. Die Farbe verschwand an den Kanten und ging sogar nur vom Festhalten ab.
Kein Buch, das ich nach dem Lesen noch im Regal stehen haben möchte, sondern hinter einer Schranktür verschwindet.
Ich hoffe doch sehr, dass die nächsten Abenteuer von Serahil eine bessere Qualität haben, denn diese hat die Geschichte echt nicht verdient.

Mein Fazit:
Eine Fantasy-Geschichte mir neuer Idee, die mich von Anfang bis Ende fesseln konnte.
Ein für mich gelungenes Debüt, bei dem ich auf den nächsten Teil gespannt bin.
Von mir gibt es eine Empfehlung für alle Fantasy-und Krimifans und die, die mal ein Buch mit anderer Idee lesen möchten.

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bea76s avatar

Rezension zu "Der Naturzyklus / Das Grün umschlingt das Eisen" von Jan C. Sander

Was für eine wirklich tolle Geschichte
bea76vor 9 Monaten

Das Thema Umweltschutz / Naturschutz / Naturliebe ist doch irgendwie schon ein sehr wichtig gewordenes und das ganze in einem Fantasykrimi verpackt, das hat schon echt was.


Jan C. Sander hat es echt gut geschafft dieses Thema so zu verpacken, dass es einfach nur eine tolle und packende Geschichte ist.
Die vielen nicht so langen Kapitel lesen sich super leicht, man kann es eigentlich nicht wirklich weglegen. 
Gibt es hier eigentlich noch Folgebücher? Ich hoffe, denn eigentlich möchte ich gern noch mehr vom Halbelf Serahil und seiner Partnerin (beruflich) lesen. Gibt da ja schon noch etliche Punkte zu denen noch einiges kommen kann.


Dieses Buch ist glaube noch gar nicht so bekannt, dass sollte man echt ändern, es macht echt Spaß.


Vielen Dank hierfür.

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