Jan Christophersen Echo

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Inhaltsangabe zu „Echo“ von Jan Christophersen

Er ist ein Weggeher, sie eine Zuhausebleiberin, und trotzdem sind sie Freunde: Während einer Klassenfahrt an die polnische Ostsee im Spätsommer 1989 nimmt die Geschichte zwischen Gesa und Tom, dem Gitarristen der Schulband, ihren Anfang, später trennen sich die Wege der beiden und kreuzen sich doch immer wieder. Tom konzentriert sich auf seine Musikerkarriere und reist mit seiner Band um die Welt. Gesa bleibt in Flensburg, gründet eine Familie und ist da, wenn ihr alter Freund zu Besuch kommt. Ihr Gästezimmer im Gartenhaus wird Toms Ankerpunkt, dort hören die beiden zusammen Musik und teilen die alte Nähe. Zwischen Toms seltenen Besuchen sind die Postkarten, die er Gesa von unterwegs schreibt, ihre einzige Verbindung. Eines Tages steht für Toms Band ein wichtiger Auftritt bevor, der den musikalischen Durchbruch bedeuten könnte. Doch es kommt anders als geplant, und die Freundschaft zwischen Tom und Gesa wird auf eine harte Probe gestellt. Mit großem Einfühlungsvermögen und viel Spannung zwischen den Zeilen entwickelt Jan Christophersen die Geschichte zweier Menschen, die eigentlich Seelenverwandte sind, aber doch nie ganz zueinanderfinden. Gekonnt fängt der Autor das Schwanken zwischen Nähe und Distanz ein; er erzählt von genutzten und ungenutzten Möglichkeiten, von den Grenzen, die zu einer Persönlichkeit gehören, und davon, wie schwer es ist, füreinander da zu sein, ohne den anderen zu verletzen.

Leider hat das Buch mich nicht ganz in seinen Bann gezogen, hatte mir mehr erhofft.

— boergerwelt
boergerwelt

Eine Freundschaft wie zwei Planeten ... sie umkreisen sich, können nicht ohne einander, kommen sich aber nie näher als nötig.

— 19angelika63
19angelika63

Freundschaft im Wandel der Zeit, lebendig durch gegensätzliche Lebensentwürfe, intensiv durch Seelenverwandtschaft, getragen durch Musik.

— Literatur
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  • Eure Lieblingsbücher der S. FISCHER Verlage

    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Beglückt uns mit euren Lieblingsbüchern der S. FISCHER Verlage Buchliebhaber, Leseratten, Schmökerkönige - Wir lieben Bücher und das kann man auch sehen - volle Bücherregale wohin man sieht.  Das weckt natürlich unsere Neugierde! Macht ein Foto von euren Lieblingsbüchern aus den S. FISCHER Verlagen und postet es hier in diesem Thema. Dafür erhaltet ihr das "Lieblingsbuch"-Abzeichen im FISCHER Leseclub.  Es ist egal, ob es sich bei den Büchern um alte oder neue Titel handelt, ob ihr nur einen Lieblingstitel aus den S. FISCHER Verlagen habt oder ob ihr gleich ein ganzes Regalbrett dafür reserviert habt. Hauptsache ihr macht ein tolles Foto und lasst uns an euren Lieblingsbüchern teilhaben!  Ihr seid noch nicht Mitglied im FISCHER Leseclub? Das muss sich schnell ändern! Mehr Infos findet ihr hier.  Bitte beachtet, dass das Foto maximal 1 MB groß sein darf, damit der Upload klappt und wir einen Teil der Bilder in einem Facebook-Album vorstellen werden. Euer Abzeichen wird nach dem Hochladen nicht automatisch vergeben, sondern wir werden dies regelmäßig händisch tun.

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  • Eine ungewöhnliche Freundschaft

    Echo
    Lilli33

    Lilli33

    20. January 2016 um 21:57

    Taschenbuch: 240 Seiten Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (10. Dezember 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3596031986 Preis: 9,99 € Eine ungewöhnliche Freundschaft Inhalt: Beim Schüleraustausch in Polen 1989 beginnt die Freundschaft zwischen der siebzehnjährigen Gesa und dem fünfzehnjährigen Tom. Zwar kennen sie sich schon lange, da die Eltern befreundet sind, doch Gesa ist erst mal genervt, dass sie während des Aufenthalts in Polen Toms Aufpasserin spielen soll. Tom spielt in der Schulband, und Gesa lässt sich von seiner Musik einnehmen. Es ist eine zaghafte Verbindung zwischen den beiden, die stets in der Balance zwischen Anziehung und Abstoßung gehalten wird. Meine Meinung: Das Buch ist bereits 2014 im Mare-Verlag als Hardcover-Ausgabe erschienen. Nun wurde es noch einmal im Fischer Taschenbuch-Verlag als Taschenbuch veröffentlicht. Vielleicht kann der niedrigere Preis dem Werk noch ein paar Leser mehr bescheren. Ich würde es ihm wünschen, denn es ist allemal lesenswert. Gelungen fand ich die Einteilung in drei Abschnitte: 1989, 1999, 2004. Diese Jahre bedeuten Meilensteine in der Beziehung zwischen Gesa und Tom. Kurze Rückblicke aus Gesas Sicht und Postkarten von Tom, die er Gesa während all der Jahre von den verschiedensten Orten schickt, formen die Geschichte zu einem kompletten Ganzen. Geschrieben ist das Buch aus Gesas Perspektive, aber in der 3. Person. Eine Ich-Erzählerin hätte mir womöglich besser gefallen. So blieb ich doch ziemlich vom Geschehen distanziert, zumal vieles auch zwischen den Zeilen erlesen werden muss. Ich bin mir nicht sicher, ob ich da alles mitbekommen habe, denn am Schluss fehlte mir dann doch etwas. Da hätte ich mir einfach mehr Erklärungen gewünscht. Jan Christophersens Erzählweise ist leise und unaufgeregt, dennoch sehr fesselnd. Ich hatte schnell ein klares Bild der Protagonisten vor mir. Gesa, die eine Familie gründet und nach außen bodenständig wirkt, mit ihrer Situation aber nie ganz glücklich ist. Tom, der als Musiker ruhelos durch die Welt reist, aber doch keinen Fuß auf den Boden bringt. Beiden fehlt etwas, doch sind sie sich dessen nicht bewusst bzw. schaffen sie es nicht, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Und so ist die Atmosphäre fast durchgehend ein bisschen bedrückt. Was es mit dem Titel „Echo“ auf sich hat, wird schon früh geklärt. Und das Echo zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. So ist es kein Wunder, dass nach dem Umblättern der letzten Seite die Geschichte auch wie ein Echo noch nachhallt. ★★★★☆

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  • Seelenverwandte

    Echo
    19angelika63

    19angelika63

    Klappentext Er ist ein Weggeher, sie eine Zuhausebleiberin, und trotzdem sind sie Freunde: Während einer Klassenfahrt an die polnische Ostsee im Spätsommer 1989 nimmt die Geschichte zwischen Gesa und Tom, dem Gitarristen der Schulband, ihren Anfang; später trennen sich ihre Wege und kreuzen sich doch immer wieder. Tom reist mit seiner Band um die Welt, Gesa bleibt in Flensburg und ist da, wenn ihr alter Freund zu Besuch kommt. Ihr Gästezimmer im Gartenhaus wird Toms Ankerpunkt, dort hören die beiden zusammen Musik und teilen die alte Nähe. Doch auf Gesas Hochzeit, bei der Tom mit seiner Gitarre auftritt, wird ihre Freundschaft schließlich auf eine harte Probe gestellt. „Als sie ihn in Großaufnahme vor sich hatte, schloss Tom die Augen, und seine Lieder zuckten, als würde er träumen. Der Klang seiner Gitarre war klar und deutlich. Die Echos verlängerten die gespielten Töne oder verwischten sie durch Wiederholungen. Er sprang hin und her, wechselte mitten in einer Melodie zwischen den Oktaven, es rauschte, pulsierte. Gesa hörte deutliche die Wellen, die in diesen Tönen steckten. Gleichmäßig schwang das hin und her, und Gesa war schockiert und ergriffen zugleich. Tom spielte sich selbst. Er war es, den man da hörte, durch seine Musik.“ (Seite 73) Die Geschichte von Gesa und Tom hat mich berührt und bewegt. Sie ist so ungewöhnlich und dann doch wieder nicht. Das Buch ist in drei Kapitel unterteilt, nämlich den Lebensabschnitten der beiden, die sie prägen … 1989,1999 und 2004. Es ist die Geschichte zweier junger Menschen, die sich kennen lernen und Freunde werden. Aber eigentlich sind sie viel mehr als das ... sie sind Seelenverwandte. Als Leser werde ich Teil ihrer Entwicklung. Sehe wie sie sich annähern, dann wieder auf Distanz gehen, nie aussprechen was sie füreinander sind, Möglichkeiten verstreichen lassen um letztendlich immer für einander da zu sein. Mir gefiel der Aufbau des Buches, da es zwischen den einzelnen Abschnitten Postkarteninhalte von Tom an Gesa gab. Das hat mir immer wieder einen kleinen Einblick in Toms Leben in der Welt gegeben. Aber auch der Autor Jan Christophersen hat es verstanden mich zu fesseln. Seine Sprache, die oft etwas Melancholisches hatte, hat mich fasziniert und in ihren Bann gezogen. „Liebe Gesa, ich habe eine Entdeckung gemacht, die Dich sehr wahrscheinlich nicht überraschen wird: Ich ertrage keine Schlüsse. Ich bin darin einfach nicht gut, weder im Großen noch im Kleinen. Anfangen ist immer leicht. Schlussmachen immer schwer. Vermutlich deshalb meine Begeisterung fürs Echo? Das Unvermeidliche noch etwas hinauszögern, indem man es verlängert und langsam ausklingen lässt … Ergibt das einen Sinn? Das schöne ist, dass ich mir darum keine Gedanken zu machen brauche. Bei Dir ist es gut aufgehoben. Du wirst es einzuordnen wissen, meine heimliche Archivarin. Gruß,T“ (Seite 228) Gesa und Tom sind für mich wie die Sonne und die Erde … sie umkreisen sich, der eine kann nicht ohne den anderen, aber sie kommen sich nie näher als nötig.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Ein Freundschaft, die nah und distanziert zugleich ist.

    Echo
    lesebiene27

    lesebiene27

    Das Buch beinhaltet die Freundschaft zwischen Gesa und Tom, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich grade dadurch vielleicht so gut verstehen, weil sie einander ergänzen. Die Freundschaft der beiden beginnt auf der Klassenfahrt 1989 an die polnische Ostsee und besteht über viele Jahre hinweg. Die Figuren von Gesa und Tom sind mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen und ich habe mit vielen Emotionen die Beziehung zwischen den beiden verfolgt. Spannend fand ich die Verarbeitung von Distanz und Nähe zwischen den beiden, die sie auf eine so herzliche Art verpackten, das man dennoch das Gefühl bekommt, dass die beiden wie für einander geschaffen sind. Der Erzähltstil ist poetisch und flüssig, sodass man der Geschichte als Leser gut folgen und sich gut in die Protagonisten hineinversetzen kann. Alles in allem hat mir das Buch "Echo" sehr gut gefallen und ich würde ihm daher 5 von 5 Sternen geben.

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    • 2
    parden

    parden

    03. January 2015 um 08:18
  • Das Echo einer Freundschaft

    Echo
    Literatur

    Literatur

    19. August 2014 um 22:01

    "Er schlug eine Saite an, das Echo war zu hören, und gleich darauf spielte er sie erneut an, immer abwechselnd; das ergab einen Rhythmus, den er fortsetzen konnte. Dann änderte er bei jedem Anschlag die Tonhöhe, spielte abwechselnd tiefere, höhere Töne, die sich mit dem Echo vermischten." (S. 34) "Liebe Gesa, ich habe eine Entdeckung gemacht, die Dich wahrscheinlich nicht überraschen wird: Ich ertrage keine Schlüsse. Ich bin darin einfach nicht gut, weder im Großen noch im Kleinen. Anfangen ist immer leicht, Schlussmachen schwer. Vermutlich deshalb meine Begeisterung fürs Echo? Das Unvermeidliche noch etwas hinauszögern, indem man es verlängert und langsam ausklingen lässt ... ." (S. 228) Jan Christophersens Roman "Echo" handelt von der Freundschaft zwischen Gesa und Tom, zaghaft während einer Klassenfahrt an die polnische Ostsee im Sommer 1989 geknüpft, beständig über viele Jahre gepflegt und leichtsinnig in einem Moment der Unbedachtheit riskiert. Gesa, "die Zuhausebleiberin" (S. 91), Mutter und Hausfrau, und Tom, "der Weggeher" (S. 91) und Musiker, haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Lebensvorstellungen, führen verschiedene Leben und dennoch verbindet sie eine Seelenverwandtschaft, eine Feinfühligkeit füreinander und ein Gespür für Musik.Doch obwohl ihre Seelen im Gleichklang zu schwingen scheinen, schleichen sich Dissonanzen in ihre Freundschaft ein, existiert neben einer intimen Vertrautheit eine Fassadenhaftigkeit und Geheimniskrämerei, werden wichtige Nuancen ihrer Freundschaft nie wirklich thematisiert, sondern das Leben des Anderen stets in idealisierter Weise wahrgenommen. Die Jahre vergehen, ihre Persönlichkeiten reifen, ihre Lebensumstände entwickeln sich weiter und nicht nur die Musik verändert sich, sondern auch ihre Freundschaft. Jan Christophersen trägt den Leser durch seinen Roman wie auf einer sanften Melodie eines Lieblingsliedes. Es liegt musikalische Kreativität in jeder seiner Zeilen, wobei Inhalt und Form des Romans eine harmonische Einheit eingehen. Postkarten, von Tom an Gesa aus allerwelt geschrieben, vermitteln prägnant und stimmig in die Handlung eingeflochten die Stimmung, die Lebensthemen, die Musik. Der mare-Verlag hat wieder ein literarisches Kleinod in würdevollem Rahmen in hochwertiger gebundener Fassung und mit kunstvollem, aussagekräftigem Titelbild veröffentlicht. Der Roman "Echo" überzeugt durch seine besondere Erzählweise einer alltäglichen und doch einzigartigen Geschichte und er hinterlässt ein Echo in mir, das noch für lange Zeit nachklingen wird.

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  • Eine Frage der Grenzen

    Echo
    ladyhopeless

    ladyhopeless

    12. August 2014 um 22:25

    Die 17-jährige Gesa und der 15-jährige Tom kennen SICH flüchtig, als sie 1989 gemeinsam an einem Austauschprogramm ihrer Schule teilnehmen. In Polen vertieft sich die Verbindung der beiden an sich so gegensätzlichen Menschen und eine Freundschaft entsteht. Die Jahre vergehen. Gesa bleibt in Flensburg, studiert Pädagogik und lebt mit ihrer Jugendliebe Sascha zusammen, mit dem sie, zehn Jahre nach der Polenreise ihr erstes Kind bekommt. Sie ist geerdet, „eingenordet“, in ihrer vertrauten Umgebung eingebunden – so braucht sie es. Tom hingegen, der in Polen seinen „Sound“ als Musiker gefunden hat, entscheidet SICH für ein Leben in der Schwebe. Immer unterwegs, zuerst noch mit seinen Bandkollegen aus Schulzeiten. Doch nach einem traumatischen Erlebnis trennen sich ihre Wege und Tom schlägt sich von da an allein als Musiker durch. Für ihn, den Unnahbaren, den In-Sich-Gekehrten, ist Gesa der Fels, das Zuhause, seine Vertraute. Das zwischen den Beiden trotz aller Gegensätzlichkeit von Beginn an etwas Tieferes mitschwingt, wird von beiden geflissentlich übersehen – bis zu Gesas Hochzeit. Jan Christophersen schildert in „Echo“ anhand von drei Episoden, die sich über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren erstrecken, die Geschichte einer Freundschaft, die von tiefem Verständnis und gegenseitigem Respekt geprägt ist. Dabei wählt er konsequent Gesas Perspektive, um die Geschichte zu erzählen. Durch sie erfahren wir von Tom, seinem Leben, seinen REISEN, seiner Musik, seinen Ambitionen, die so ganz anders sind als ihre eigenen. Verbunden sind die Beiden durch ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse des Anderen und die Liebe zur Musik. Gesa lernt durch Tom, Musik zu hören. Schon in Polen begreift sie instinktiv, dass der so verschlossene Tom über Klang ausdrückt, was er nicht in Worte fassen kann. Er spürt, dass sie das respektieren kann und öffnet SICH ihr, hält Kontakt, sucht ihren Rat. Immer wieder schickt er ihr von unterwegs Postkarten. Gedankenfragmente, die seine Stimme in der Geschichte  sind, unkommentiert eingeflochten, mit denen dem Leser ein Tom jenseits von Gesas Wahrnehmung gezeigt wird. Man fragt sich als Leser jedoch schon sehr früh, ob „Echo“ tatsächlich nur die Geschichte einer Freundschaft ist. Zwischen den beiden Protagonisten schwingt von Beginn an so etwas wie Sehnsucht mit. Eine Sehnsucht, die zum Mythos zwischen zwei Menschen werden kann, wenn sie nicht eingestanden wird. Tom und Gesa verstricken sich – und in dieser Hinsicht sind sie sich bei aller Gegensätzlichkeit ähnlicher als es ihnen gut tut – darin, dem anderen bloß nicht zu nahe zu treten. Sie lesen aus den Reaktionen und Gesten des anderen heraus, wie er tickt, was man ihm zumuten kann und was man lieber ungesagt lässt. Daraus leiten sie ihr eigenes Handeln ab, und nur noch in MIKROSKOPISCHEN Gesten und Blicken wird aufgezeigt, was möglich sein könnte, wenn nur einer diesen „Pfad der Tugend“ verlassen würde. Nichtoffenbarte Gefühle – im Grunde ein Klassiker unter den Plots, doch Jan Christophersen erzählt diese Geschichte vielschichtig und mit einem feinen Gespür für die Zwischentöne. Er bedient SICH dabei einer Sprache, die unmittelbar mit dem emotionalen Aspekt des Beschriebenen verbunden ist. Knappe Sätze, stakkatoartige Aufzählungen im Wechsel mit verschachtelten Beschreibungen lassen den Leser spüren, was sich die Hauptfiguren nicht einmal selbst eingestehen wollen. „Echo“ ist ein Buch, das ich mit Spannung gelesen habe. Das mag daran liegen, dass mich Geschichten über Möglichkeiten, ob eingelöst oder nicht, besonders reizen. Der Autor schafft es jedoch darüber hinaus, dem selbst von ihm Ungesagten eine Stimme zu geben und dies in einer Intensität, dass man noch lange, nachdem man die letzte Seite gelesen hat, darüber nachdenkt , Möglichkeiten durchspielt, Gesten neu deutet oder Zusammenhängen nachspürt. Wer das mag, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

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  • Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich dieses Buch mag!

    Echo
    books-in-my-world

    books-in-my-world

    17. March 2014 um 10:38

    Cover und Titel: Der Titel sagt erstmal nicht viel aus, macht aber definitiv neugierig. Nach dem ersten Teil des Romans wird aber schnell deutlich, was es damit auf sich hat und das Echo zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Das hat mir wirklich gut gefallen.  Was das Cover angeht, so dachte ich beim 1. Blick auf die Miniaturversion des Covers, dass dort ein Mann und eine Giraffe abgebildet sind :-) Da war mein 1. Gedanke "Nicht mein Fall." Als ich es dann angeklickt habe und sah, dass die Giraffe eine Gitarre ist, war ich sofort angefixt :-) Mein Eindruck: Bei diesem Buch eine umfassende Rezension zu verfassen, ohne zu spoilern, ist unmöglich. Deshalb fällt es mir dieses Mal auch wirklich schwer, eine Rezension zu verfassen.  Zunächst zum Formalen: Richtig gut gefallen hat mir die Unterteilung des Romans in 3 Zeitabschnitte (1989, 1999, 2004), bei denen immer die Begegnungen zwischen Tom, dem Weltenbummler und Gesa, der Zuhause-Bleiberin, im Mittelpunkt stehen. Zudem gibt es immer noch Rückblicke aus Gesas Perspektive, die die wichtigsten Momente aus der Zeit dazwischen schildern. Und dann sind da noch Toms Postkarten, die er Gesa in regelmäßigen Abständen von den verschiedensten Orten schickt. Deren kurze Texte sind ein wichtiger roter Faden in der Geschichte- genauso wie das Echo, welches Titelgeber der Geschichte ist. Der Schreibstil von Jan Christophersen ist sehr flüssig und definitiv fesselnd.Der Verlauf der Geschichte ist immer wieder überraschend und auch insgesamt geht die Geschichte in eine andere Richtung als ich nach dem Klappentext vermutet habe, bei dem von "Seelenverwandtschaft" die Rede ist. Insgesamt mag ich aber dieses Konfuse und dass man nicht weiß, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt. Die Gefühle der Protagonistin Gesa wurden authentisch dargestellt- mehr kann ich dazu leider nicht schreiben, ohne zu spoilern. Das Ende des Romans kommt plötzlich und überrascht, passt aber definitiv zur Grundstimmung der Geschichte. Insgesamt fällt es mir schwer zu entscheiden, ob ich diesen Roman mag oder nicht. Definitiv ist er allein durch seine Erzählstruktur etwas Besonderes und der Schreibstil des Autors ist angenehm unaufgeregt. Trotzdem bleiben für meinen Geschmack einfach zu viele Fragen offen. Er lässt mich als Leser einfach mit einem unbefriedigten Gefühl zurück.

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  • Die traurig-schöne Geschichte einer Freundschaft

    Echo
    Talitha

    Talitha

    18. February 2014 um 20:27

    Gesa und Tom, zwei Freunde von Jugend an, sie zieht es in die Sicherheit von Eigenheim, feste Beziehung und Kindern, er liebt seine Musik und seine Unabhängigkeit. Die Geschichte umfasst mehrere Jahrzehnte, zwischendurch werden Postkarten zitiert, die Tom Gesa schreibt. Die beiden sind sich sehr vertraut, kommen aber trotzdem nicht zusammen, bis es zu einer dramatischen Wende kommt, der Sturz in die Katastrophe... Der Erzählstil, da könnte ich Romane drüber schreiben, er ist wirklich wunderschön, sehr poetisch, trifft die richtigen Worte. Besonders die Musik wird gut beschrieben, was ja nicht ganz einfach ist. Man kann sich gut in die Figuren hineinfühlen, versteht ihre Abgründe und Ängste, Sehnsüchte und Wünsche und leidet deshalb, besonders am Ende, sehr mit ihnen. Mich hat das Buch emotional umgehauen, daher verdiente 5 Sterne. Ich kann es jedem empfehlen, der tiefgründige Lebensgeschichten mag und Dramatik verträgt (mir fiel das Ende etwas schwer, daher hier diese Warnung). Ein tolles Buch!

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 13 austauschen!

    • 70
  • Von Weggehern und Zuhausebleibern

    Echo
    bookgirl

    bookgirl

    17. February 2014 um 13:45

    Inhalt Tom und Gesa sind Freunde, auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Er ist der Weggeher, der mit seiner Band durch die Lande tourt. Sie ist die Zuhausebleiberin, die mit Mann und Kindern in Flensburg lebt. Die beiden lernen sich besser kennen, als sie 1989 auf Klassenfahrt an die polnische Ostsee fahren und wenn auch kein enger Kontakt besteht, so kreuzen sich immer wieder ihre Wege. Zwischen den seltenen Besuchen Toms sind Postkarten, die er Gesa von seinen einzelnen Tour-Stationen schreibt, die überwiegende Kontaktmöglichkeit. Bis Tom eines Tages einen wichtigen Auftritt mit seiner Band hat. Doch leider kommt alles anders als er denkt. Meine Meinung "Echo" ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die auf drei zeitlichen Ebenen erzählt wird. Zu Beginn befinden wir uns im Jahr 1989, der zweite Teil spielt im Jahr 1999 und der dritte und letzte Teil im Jahr 2004. Über 15 Jahre begleiten wir also zwei Menschen, deren Lebenswege nicht unterschiedlicher sein könnten. Gesa wird als Zuhausebleiberin bezeichnet. Sie lernt schon früh ihren Mann kennen, mit dem sie zwei Kinder hat und wenn auch nicht zu hundert Prozent glücklich, so doch ein solides Leben führt. Aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt, sodass sie dem Leser ein Stück näher war als Tom. Tom ist der Weggeher, der sehr viel mit sich selber ausmacht. Er lässt wenig Nähe zu und selbst für Gesa öffnet er sich kaum. Sie selber merkt an einer Stelle in dem Buch an, dass sie ihn mehr durch seine Musiktexte kennenlernt, als durch das, was er ihr erzählt. Jan Christophersen hat eine ruhige, melancholische Erzählweise, die mich allerdings insbesondere zum Ende hin sprachlos gemacht hat. Ich will nicht spoilern, kann jedoch sagen, dass ich mit diesem Finale nie und nimmer gerechnet hätte. Im Gegensatz zu der doch recht leisen Handlung, fand ich das Ende dann überraschend "laut", auch wenn es absolut nachvollziehbar und logisch war. Es hat mich so sehr berührt und nachdenklich gemacht, dass ich das Buch erst nach ein paar Sekunden schließen konnte. Grandios! Fazit "Echo" ist die Geschichte einer Freundschaft, die trotz Distanz und unterschiedlichen Lebensentwürfen funktioniert. Für Liebhaber der leisen Worte absolut empfehlenswert!

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  • Ein Echo, das nachhallt

    Echo
    LaSonrisa

    LaSonrisa

    17. February 2014 um 13:23

    Auf einer Klassenfahrt im Jahr 1989 beginnt die Freundschaft zwischen der 17-jährigen Gesa und dem 15-jährigen Tom. Tom ist ein begabter Gittarist, der seine Gefühle am besten mit seinem Instrument ausdrücken kann und Gesa kann sich wunderbar in seiner Musik verlieren. Die Jahre vergehen und Tom reist als Musiker durch die Welt, ständig auf der Suche nach neuen Impulsen für seine Musik und nach besonderen Postkarten, die er Gesa schicken kann. Beide leben ihr Leben und werden vom Schicksal immer wieder zusammengeführt.  Die Musik zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman und dank der lebhaften Beschreibung des Autors konnte ich die Gitarrenklänge förmlich durch das Lesen hören. Der Roman fesselt durch ein ständiges Gefühl, dass zwischen den beiden Hauptprotagonisten etwas besteht oder etwas vorgefallen ist, das mit Worten nicht beschrieben werden kann und nur durch Musik zum Ausdruck kommen kann. Tom und Gesa sind daher Seelenverwandte auf eine ganz besondere Art und Weise. Das Ende des Romans hat mich sprachlos und sehr nachdenklich zurück gelassen und ich habe noch lange über den Schluss nachgedacht. Der Roman ist wie ein Echo, das nachhallt und zum Nachdenken anregt. Da ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte und mich mit dem beschriebenen nicht anfreunden konnte, vergebe ich nur 3 Sterne.

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  • ein besonderes Buch über eine besondere Freundschaft

    Echo
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    15. February 2014 um 23:12

    Tom und Gesa kennen sich bereits seit ihrer Kindheit, denn ihre Eltern sind sehr gut miteinander befreundet. Auf einer Klassenfahrt nach Polen soll Gesa auf den zwei Jahre jüngeren Tom aufpassen, da dieser sonst nicht an der Fahrt teilnehmen dürfte. Zunächst ist Gesa nicht sehr begeistert von dieser Idee, stimmt dann jedoch zu. Während ihres Aufenthalts in Polen entwickelt sich zwischen Gesa und Tom eine ganz besondere Freundschaft, die sie für den Rest ihres Lebens prägen wird. Es ist eine ganz besondere Freundschaft, denn sie existiert ohne körperliche Nähe und viele Worte. Tom und Gesa verstehen sich am besten ohne Wort und durch Musik. In "Echo" erzählt Jan Christophersen von dieser ganz besonderen Freundschaft zwischen Gesa und Tom, die so einigen aushalten muss. Inhalt: Die Geschichte, die das Buch erzählt, ist wunderschön und hat mich sehr berührt. Diese ganz besondere Freundschaft zwischen den beiden Protagonisten hat mich sehr berührt, denn sie existiert ohne viel Nähe und dennoch sind sich die beiden so nah, wie sie sonst niemandem anders sind. Sie verstehen sich ohne viele Worte und genau das, hat mich zu tiefst beeindruckt. Die Geschichte ihrer Freundschaft ist sehr besonders und verdient es von Vielen gelesen zu werden. Die Geschichte der beiden und besonders das Ende, hat mich sehr zum nachdenken angeregt, denn alles was der Autor schildert ist so realistisch, dass es einem auch selbst passieren könnte. Genau wie im echten Leben, existieren auch in diesem Buch falsche Entscheidungen, mit denen die Protagonisten anschließend leben müssen. Ob und wie sie das schaffen, wir in diesem Buch sehr eindrucksvoll geschildert. Schreibstil: Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Handlung wird aus der Sicht von Gesa beschrieben und sie verwendet eine sehr schöne Sprache, um ihre sehr besondere Freundschaft zu beschreiben. Das Buch teilt sich insgesamt in drei große Teil auf, die jeweils eine bestimmte Zeit ihrer Freundschaft schildert. Zwischen den drei Abschnitten sind zeitlich große Sprünge, die den Leser zunächst etwas verwirren. Letzendlich sind die Zeitsprünge jedoch kein Problem, denn Gesa schildert rückblickend die wichtigsten Ereignisse, die in der Zwischenzeit passiert sind, sodass der Leser immer auf dem Laufenden ist. Während des Lesens stellt sich der Leser einige Fragen, die jedoch meist im Laufe der Zeit beantwortet werden. Gesas Sprache und Ausdrucksweise haben mir sehr gut gefallen, denn sie passen sehr gut zu ihrer Persönlichkeit und ihrem Charakter. Figuren: Die beiden Protagonisten Gesa und Tom haben mir sehr gut gefallen. Gesa ist ein sehr ernster Mensch, der viel über sich und seine Mitmenschen nachdenkt. Ich finde sie sehr realistisch und kann mir sehr gut vorstellen, dass ich auch eine Gesa im echten Leben kenne. Sie ist das "Mädchen von Nebenan", das eben auch Fehler macht und diese anschließend bereut. Tom hingegen ist sehr in sich gekehrt und lässt die Menschen nicht wirklich an ihn heran. Ob das an der frühen Trennung seiner Eltern liegt, oder einfach an seiner Persönlichkeit, kann der Leser nur raten. Tom wirkt sehr geheimnisvoll, da er seine Gefühle für sich behält und der Außenwelt vorenthält, so ist es zunächst auch für Gesa schwer seine Gemütslage einzuschätzen. Insgesamt finde ich auch Tom jedoch sehr realistisch, denn es gibt viele Menschen, die aus den unterschiedlichen Gründen sehr in sich gekehrt sind. Cover: Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es strahlt eine gewisse Leichtigkeit und Lebensfreude aus, denn der Musiker mit seiner Gitarre im Kornfeld weckt so eine Assoziation in mir. Insgesamt wirkt das Buch durch das Cover sehr hochwertig und auch der Inhalt passt sehr gut dazu. Die pinke Überschrift mit den Schatten, ist praktisch ein "Echo" mit mehreren "Echos". Dieser Titel hat mich sehr an Toms Musik erinnert, denn auch er arbeitet sehr viel mit Echos, wo wahrscheinlich auch der Name des Buches herkommt. Ich finde das Cover sehr ansprechend und hätte es auf jeden Fall in die Hand genommen, wenn ich das Buch irgendwo hätte liegen sehen. Fazit: Insgesamt gefällt mir das Buch gut. Es ist ein besonderes Buch, das von einer besonderen Freundschaft erzählt. Leider bleibt die Geschichte für meinen Geschmack an einigen Stellen zu oberflächlich, weshalb ich gerne  4,5 von 5 Sternen vergeben würde. Dennoch finde ich das Buch absolut lesenswert und kann es nur jedem ans Herz legen, dieses zum einen wunderschöne und zugleich auch nachdenklich stimmende Buch zu lesen. Es hat mich persönlich sehr berührt und ich denke, dass es auch andere sehr berühren wird.

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  • Emotionaler und schonungsloser Blick auf das Leben

    Echo
    coala_books

    coala_books

    10. February 2014 um 22:20

    Als ihre Eltern Gesa bitten, während einer Klassenfahrt nach Polen auf den etwas jüngeren Tom aufzupassen, ist sie alles andere als begeistert. Doch sie merkt schnell, dass Tom unabhängiger ist, als sein Alter vermuten lässt. Seine ganz eigene Art, das Leben zu betrachten und vor allem seine ganz individuelle Art, die Gitarre zu spielen, sprechen sie sofort an. Es scheint, als ob sie genau versteht, was Tom durch die Musik ausdrücken möchte. Nach der Klassenfahrt geht der Musiker in die Welt, will mit seiner Musik etwas bewegen, während Gesa zuhause bleibt und eine Familie gründet. Sie ist die Heimat, zu der Tom immer wieder gerne zurückkehrt, doch bleiben kann er nicht … Das Buch erzählt in drei großen Abschnitten und mit zahlreichen Rückblenden die einzigartige Freundschaft zwischen Gesa und Tom, Seelenverwandte, die doch so unterschiedlich sind. Gesa ist ein Mensch, der viel Wert auf Sicherheit legt, auf feste Grenzen und klare Richtlinien. Tom ist in dieser Hinsicht ganz anders, immer auf der Suche und auf dem Sprung. Einzig durch die Musik und zahlreiche Postkarten verbunden, Momentaufnahmen des Lebens. Jan Christophersen schafft es dabei, durch seinen ruhigen und trotzdem sehr aussagekräftigen Schreibstil, den Leser mitzunehmen in die Gedankenwelt von Gesa. Man erlebt mit ihr diese besondere Beziehung zu einem Menschen, den sie mehr als alles andere versteht und den doch so schlecht greifen kann. Neben Gesas Erinnerungen erzählen zudem Toms Postkarten, die er immer wieder an Gesa schickt, seine ganze Sicht der Dinge, die sich letztlich zusammen setzen zu gebündelten Erinnerungen an Stationen des Lebens, so eindringlich, offen und ehrlich. Die ruhige, ja poetische Schreibweise macht das Buch zu einem Lesegenuss, der zudem durch Tiefgründigkeit überzeugen kann. „Was wäre wenn“, diese Frage schwebt über der ganzen Geschichte und führt doch nicht zur gewünschten Antwort. Stück für Stück enthüllt sich ein schonungsloser Blick auf das Leben, der zum Nachdenken anregt und eigene Entscheidungen überdenken lässt. Ein wundervolles ehrliches und emotionales Buch, welches einen durch seinen poetischen Schreibstil von Anfang an gefangen nimmt und durch seine Tiefgründigkeit zu überzeugen weiß.

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  • Eine Freundschaft, die unter die Haut geht

    Echo
    vielleser18

    vielleser18

    10. February 2014 um 11:01

    Auf einer Klassenreise nach Polen 1989 kommen sich Gesa, 17, und Tom, 15 1/2, das erste Mal näher. Sie kennen sich zwar schon einige Jahre durch die Eltern, aber so richtig bewußt nehmen sie sich erst jetzt war. Tom spielt Gitarre in der Schulband und schon früh entwickelt er seine eigene Art zu spielen, Gesa versteht ihn sofort, versteht, was er mit seiner Musik ausdrücken will. Das Buch "Echo" erzählt sprunghaft, in drei Episoden, wie in Momentaufnahmen, die aber so viel ausdrücken können, die etwas andere Beziehung von Gesa und Tom. Die Geschichte wird aus Gesa´s Sicht erzählt, Tom kommt mit vielen kurzen Randnotizen auf seinen Postkarten, die er an Gesa schreibt, zu Wort. 1989,1999 und 2004, das sind die wichtigsten Meilensteine ihrer Freundschaft, einer Freundschaft, die über das übliche hinausgeht. Eine Geschichte, die von einer Seelenverwandschaft, einer tiefen Verbundenheit und einem ausgeprägten Verständnis zueinander berichtet. Gesa ist die "Zuhausebleiberin", die Tom aber auch immer wieder Zuflucht, ein zu Hause, bietet. Tom ist der "Weggeher", der ruhelose, suchende Musiker, der aber nur räumlich weggeht, der sich innerlich verschließt und nur über seine Musik seine Gefühle offen legen kann. Und der nur durch Gesa verstanden und durchschaut wird. Jan Christophersen gelingt es in einem Buch mit leisen Worten, eine Dramaturgie aufzubauen, die den Leser schon nach wenigen Seiten gefangen nimmt. Es ist die Liebe zur Musik, die das ganze Buch durchströmt, und die tiefe Freundschaft der Hauptprotagonisten, die das Buch zu etwas ganz besonderm machen. Das Buch lässt sich flüssig lesen, es besticht durch die Rückblenden und durch die Erzählweise der Hauptprotagonistin, durch die Postkarten-Grüße von Tom und durch die melancholische Grundstimmung. Es ist trotz allem kein leichtes, kein seichtes Buch, es ist ein Buch, das unter die Haut geht, dass, wenn man die Buchdeckel schließt, einen nachdenklich zurück lässt. Ein Buch, dass einem viel Stoff zum Nachdenken gibt.

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