Jan Costin Wagner Schattentag

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Inhaltsangabe zu „Schattentag“ von Jan Costin Wagner

Alles hat er verloren: seine Frau, seine Tochter und sein Augenlicht. Doch ausgerechnet am Tag der Katastrophe schöpft der plötzlich Erblindete Hoffnung, denn im Krankenhaus trifft er seine Jugendliebe Mara wieder. Gemeinsam mit ihr wagt er auf einer Insel einen Neuanfang. Aber das scheinbare Glück ist zerbrechlich, denn immer wieder suchen ihn die Gespenster seiner Vergangenheit heim. Als dann auch noch ein Mann von den Klippen stürzt und bei der Leiche ein Kinderfoto des Blinden gefunden wird, gerät sein Leben erneut aus den Fugen …

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  • Rezension zu "Schattentag" von Jan Costin Wagner

    Schattentag

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. March 2012 um 12:32

    Inhalt: Der Protagonist erblindet an einer schweren Augenentzündung und trifft im Krankenhaus seine Jungendliebe wieder - wie sich später herausstellt. Mit ihr lebt er dann auf einer kleinen Insel. ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Wagner eben. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Dieses Buch verlor sich in Szenenwechsel, die ich nicht mehr nachvollziehen konnte. Nicht nur weil die Seelische Verfassung des Protagonisten immer konfuser wurde, sondern auch, weil mich das Buch einfach nicht faszinieren konnte. Es entstand kein Interesse bei mir, den immer krasseren Schilderungen und Szenenwechseln zu folgen. Was war die Realität des Protagonisten? Was nicht? Für mich nicht immer weniger nachzuvollziehen. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Schattentag" von Jan Costin Wagner

    Schattentag

    mehrsonntag

    02. November 2011 um 15:23

    Ein Tag. Ein Traum. Ein Schatten kommt auf mich zu. Ich höre einen Schrei. Mara streichelt mich bewußtlos. Ich breche zusammen. Der Polizist.. und überall klebriger Honig. Der Tote am Meer: "Lassen sie mich vorbei, ich bin Arzt. Führen sie mich zu ihm, ich kann nicht sehen, sie müssen mich zu ihm bringen.." Ein Feuerwerk, wir verfolgen es vom Balkon des Hotels. Mara arbeitet in dem Hotel. Ich kann nicht sehen. Der Mann hatte ein Foto von mir in seiner Brieftasche, keinerlei Papiere, nur das Bild. Als Säugling. Und der Löwe läuft fröhlich tiefer in den Wald hinein. Ein wirres Werk, ein Roman aus der Sicht eines Blinden. Verwirrend, eindringlich. Seltsam. Anrührend. Die Seele. Alles was bleibt bin ich.

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  • Rezension zu "Schattentag" von Jan Costin Wagner

    Schattentag

    fruchtsirup311

    16. November 2010 um 10:19

    Ein Buch, das - wäre es nicht recht überschaubar, was die Seitenzahl angeht- eine gigantische Verschwendung an Lebenszeit gewesen wäre! Vielleicht bin ich zu blöd für dieses Buch. Mag sein. Der Klappentext hat mich eigentlich überzeugt: "Alles hat er verloren, seine Tochter und sein Augenlicht. Doch ausgerechnet am Tag der Katastrophe schöpft der plätzlich Erblindete Hoffnung, denn im Krankenhaus trifft er seine Jugendliebe Mara wieder. Gemeinsam mit ihr wagt er auf einer Insel einen Neuanfang. Aber das scheinbare Glück ist zerbrechlich, denn immer wieder suchen ihn die Gespenster seiner Vergangenheit heim. Als dann auch noch ein Mann von den Klippen stürzt und bei der Leiche ein Kinderfoto des Blinden gefunden wird, gerät sein Leben erneut aus den Fugen." So. Ersteinmal verstehe ich nicht, wieso er seine Tochter verloren haben soll, da diese ja bis zuletzt erwähnt wird. Seine Frau Vera scheint vllt distanziert zu sein, da sie enttäuscht wurde, aber ist auch noch Teil seiner Rückblicke. Ich ärgere mich wirklich über dieses Buch, weil es einen bis auf die Geschichte bezüglich des Löwen absolut im Dunkeln tappen lässt.

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  • Rezension zu "Schattentag" von Jan Costin Wagner

    Schattentag

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. June 2009 um 18:40

    Ich schwanke noch immer zwischen der Frage, ob es sich hier um ein überschätztes Buch handelt oder ob ich einfach zu blöd bin, den tieferen Sinn zu verstehen. Ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass es bei diesem Buch um ein literarisches Experiment handelt, ein Spiel mit Sprache, Stil und mit Elementen. Man weiß als Leser nie, wo man dran ist. Ist die Blindheit und die Zeit auf der Insel nur Fiktion? Gibt es Mara wirklich? Wenn ja, was hat es mit ihr auf sich (außer, dass Mara permanent Zitronenkuchen backt)? Was ist mit dem seltsamen Kommissar, der den Protagonisten zuerst verhört, irgendwann im Lauf der Geschichte zusammenschlägt, ohne dass es dafür einen Grund gibt? Den kennt weder der Prota noch der Leser und er bekommt auch keine Erklärung dafür. Genauso wenig gibt es Erklärungen, was es mit dem Mord auf sich hat und schon gar keine Auflösung dazu. Gab es überhaupt einen Mord, oder hat sich der Prota das nur eingebildet? So setzt sich das eigentlich während des ganzen Buches fort. Erinnerungsfetzen an die Vergangenheit mit Frau und Kind. Was mit der Familie passiert ist, erfährt man nicht. Erinnerungsfetzen an die regelmäßigen Besuche bei Prositituierten und dazwischen sowas wie ein weiterer Erzählstrang, die Geschichte eines Löwen, der sich auf eine Reise begibt. Immerhin erfährt der Leser am Ende, was es mit dem Löwen auf sich hat. Das ist auch schon die einzige Erklärung, die der Leser jemals erhält. Der angekündigte Paukenschlag bleibt jedenfalls aus, das Ende ist offen. Wenn mir etwas gefallen hat, dann waren es die Rückblicke auf Frau und Tochter, auf die Eltern und die Schwiegermutter. Da konnte ich auch das Innenleben des Protas verstehen. Alle anderen Handlungsstränge haben sich mir nicht erschlossen, am wenigsten der mit Mara. Vielleicht steht die Aussage des Buches irgendwo zwischen den Zeilen, während die Handlung eigentlich unwichtig ist. Die Sprache ist gewöhnungsbedürftig. Die Rückblicke auf die Familie waren dicht und flüssig, die auf Mara oft abgehackt und kurz. Auf manchen Buchseiten gab es Passagen, wo oft nur ein oder zwei Wörter pro Zeile standen, Sätze also bewusst auseinander gerissen wurde, auf anderen wird einem wörtliche Rede bis zum Abwinken um die Ohren gehauen. Mit Pop-Art verglich jemand den Stil in einer Buchbesprechung, die ich dazu gelesen habe. Genial? Ich weiß es nicht. Mich hat es nicht wirklich überzeugt.

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  • Rezension zu "Schattentag" von Jan Costin Wagner

    Schattentag

    Marion

    04. July 2007 um 09:55

    Krimi oder nicht Krimi? Wohl eindeutig diesem Genre zuzuordnen, wenn man nach der Inhaltsagabe geht. Während des Lesens jedoch läuft man mit seinen Erwartungen immer wieder ins Leere. Doch ein psychologischer Roman? Möglich; der STERN jedenfalls bezeichnet Jan C. Wagner als "Seelensezierer". Aber egal welches Genre - das Buch hat mich nicht überzeugt. Zu kühl, zu distanziert, zu mager die Sprache. Nicht mein Ding.

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