Jan Drees

 3.8 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Kassettendeck, Letzte Tage, jetzt und weiteren Büchern.
Jan Drees

Lebenslauf von Jan Drees

Jan Drees (* 9. Mai 1979 in Haan/Nordrhein-Westfalen) ist ein deutscher Schriftsteller, Journalist und ehemaliger Leichtathlet. (...) Bis 2003 startete Jan Drees als 800-Meter-Läufer für den TSV Bayer 04 Leverkusen. Er war Junioren-Europacupsieger 1996 in Ljubljana und gewann zwischen 1996 und 1999 acht Medaillen bei Deutschen Meisterschaften. 1997 belegte er den ersten Platz beim U18-Länderkampf in Frankfurt (Oder), 1998 gewann er bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Chemnitz über 800 Meter. Nach einem Volontariat bei BBDO Deutschland studierte Drees bei Peter Matussek in Düsseldorf Neuere deutsche Literaturwissenschaften, Mediävistik und Kommunikationswissenschaften. Heute arbeitet Drees als Rezensent, Kolumnist und Autor für Radio, Zeitschriften und Zeitungen (1LIVE, WDR 5, WELT, jetzt.de u.a.). 2000 erschien sein Roman Staring at the Sun im Diana Verlag, 2007 erschien ein überarbeiteter, in die Jetztzeit übertragener Remix des Buchs, nun im Eichborn-Verlag. Drees' zweiter Roman, Letzte Tage, jetzt, erschien 2006 (auch als Hörbuch, eingelesen von Mirjam Weichselbraun). 2010 erschien die literaturwissenschaftliche Studie Rainald Goetz: Irre als System: Mit der Theorie Niklas Luhmanns wird hier Goetz' Rasierklingenschnitt beim Bachmannpreis in Klagenfurt 1983 als immanenter Teil des Romans gelesen. 2011 erschien bei Eichborn das illustrierte Sachbuch Kassettendeck: Soundtrack einer Generation von Drees und Christian Vorbau. Interviewpartner waren u.a. Benjamin von Stuckrad-Barre, Westbam, Smudo, Hans Nieswandt, Alexa Hennig von Lange und Peter Glaser. Teil des Kassettendecks ist ein 70-seitiger Kurzroman.

Alle Bücher von Jan Drees

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Jan DreesKassettendeck
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Kassettendeck
Kassettendeck
 (27)
Erschienen am 15.03.2011
Jan DreesLetzte Tage, jetzt
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Letzte Tage, jetzt
Letzte Tage, jetzt
 (8)
Erschienen am 01.02.2006
Jan DreesStaring at the sun
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Staring at the sun
Staring at the sun
 (5)
Erschienen am 01.09.2007
Jan DreesRainald Goetz - Irre als System
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Rainald Goetz - Irre als System
Rainald Goetz - Irre als System
 (1)
Erschienen am 15.12.2010
Jan DreesTeneriffa
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Teneriffa
Teneriffa
 (1)
Erschienen am 01.06.2013
Jan DreesKlagenfurt
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Klagenfurt
Klagenfurt
 (0)
Erschienen am 14.10.2015
Jan DreesLanzarote
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Lanzarote
Lanzarote
 (0)
Erschienen am 01.10.2015
Jan DreesLetzte Tage, jetzt
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Letzte Tage, jetzt
Letzte Tage, jetzt
 (0)
Erschienen am 01.06.2006

Interview mit Jan Drees

Jan Drees führte Ende März 2011 dieses Interview mit dem LovelyBooks-Team, in dem er verschiedene Fragen rund um seine Person und das neu erschienene Buch "Kassettendeck" beantwortete:

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

1985/2000 - klingt wie das Best-of-Album einer Boyband, ich weiss. Werbung: Im Buch "Erstlingsgeschichten" der Literaturwissenschaftlerin Uta Graßhoff gibt es eine Story zu "Staring at the Sun" und meinen verwickelten Start ins Autorenleben. Klassischer Sportlergestus: Als ich meine erste wichtige Medaille gewonnen hatte, nahm ich an, dass der Olympiasieg über 800 Meter nur eine Frage der Zeit ist. Nach dem ersten Buch war ich sicher: Der Nobelpreis wartet, irgendwo da draußen. Mehr habe ich mit Martin Walser aber nicht gemeinsam.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Vor ein paar Monaten traf ich in der Karnevalsstadt Köln Mark Z. Danielewski, der einen Vortrag zum Thema "Becoming Animals" hielt - selbstverständlich hatte das überhaupt nichts mit der fünften Jahreszeit zu tun. Mark Z. Danielewski trug ein Katzen-T-Shirt (seine Lieblingstiere) und als wir uns einen Tag später im Wallraf-Richartz-Museum trafen (mit neuem Katzen-T-Shirt), erzählte er begeistert, dass er in der Nacht zuvor einen KATZENsprung entfernt im King Georg gesoffen und nun einen KATER habe und dass er die deutsche Sprache nun umso mehr lieben würde. Dann erzählte er, wie es ist, als Schriftsteller im Vorprogramm von Depeche Mode aufzutreten, vor 50.000 Zuschauern und weshalb er Derrida-Fan ist, warum man das Prinzip Hoffnung aufgegeben werden muss und wieso in seinem Gewaltwerk "Das Haus - House of Leaves" die Innenräume größer als die Außenmaße sein können... Diese Kombi "Pop/Wahnsinn" hat etwas sehr Anziehendes für mich. Deshalb: Mark Z. Danielewski. Aber auch: Else Lasker-Schüler ("Mein Herz - Niemandem"), Gottfried von Straßburg ("Tristan), Mutanten-Schriftsteller Dietmar Dath und, wegen des Stils (allumfassend) - Ferdinand von Schirach.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Kleine Kinder und Köche erfahren die Welt über ihre Geschmacksknospen. Musiker brauchen Geräusche, um sich zu orientieren, wie Blinde beinahe - das sieht man sehr schön in "Berlin Calling", wenn Paul Kalkbrenner sein iPhone-Mikro an die schließende U-Bahn-Tür hält und den Quittungston aufzeichnet, um später einen Loop daraus zu basteln. Und schreibende Menschen, wenn sie so ticken wie ich, codieren und de-codieren ihre Welt über Sprache. Ich habe also eine Medium. Den Inhalt gibt das echte, richtige, das wahre Leben vor.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Wenn mich jemand anspricht und sagt, er habe ein Buch von mir gelesen, sage ich oft: "Ach Du warst der Käufer." Das klingt flapsig, beinhaltet aber die Sehnsucht, jeden einzelnen Leser kennen zu können - oder kennenlernen zu dürfen. Das ist leider / selbstverständlich nicht so. Ich bin hier, bei Lovelybooks, ich bin bei Facebook, man kann mich finden und anschreiben - und dann schreibe ich zurück. Unmittelbaren Kontakt gibt es nur bei Lesungen, wenn wir alle gemeinsam bei den King Kong Kicks-Parties feiern

5) Wann und was liest Du selbst?

Ich lese täglich. Das ist mein Beruf. Ich bespreche Bücher im Radio und lese deshalb alles durcheinander. Dieses Jahr unter anderem: Dirk Kurbjuweit, Stéphane Hessel, Hort Evers, Colson Whitehead, Benjamin Tllig, Sven Regener, Jonathan Lethem, Peggy Mädler, Susanne Heinrich, Marc Schweska und und und. Während des Lanzarote-Urlaubs im Winter: "Die Jahrestage" von Uwe Johnson. Bald: Hartmut Lange und dazu Heidegger. Die Mischung ist (wie beim Mixtape) durchblutungsfördernd.

6) Welches Buch hättest Du gern selbst geschrieben und wie würde es dann enden?

Den "Zauberberg" und ich hätte es enden lassen wie Hedi Kaddour, der 2009 Thomas Mann in seinem Buch "Waltenberg" genial weitergeschrieben hat - mit Hans Castorp als Geheimagent und einem Hubschrauberlandeplatz über Davos.

7) 'Kassettendeck' ist eine Hommage an die Musikkassette. Wie viele Kassetten hast Du selbst noch im Schrank und welche davon ist dein größter Schatz?

Ich besitze ca. 400 Kassetten, aber verstreut - Kinderhörspiele (TKKG, Die drei ???) bei allen kleinen Verwandten. In den vergangenen Wochen habe ich viele Mixtapes verschenkt: Auch meinen größten Schatz: Das "Hamburg Tape" der Beatles, übergeben bei der 1LIVE Klubbing-Sendung in Köln an Moderator Mike Litt.

8) Welche Songs wären auf dem Mixtape deines Lebens?

Es ist die gleiche Liste wie in unserem Buch "Kassettendeck": Movin' on - Blur / Was hat dich bloß so ruiniert - Die Sterne / Grace - Robbie Williams / Railing - Reprazent & Roni Size / Sleep Deprivation - Simian Mobile Disco / Beautiful Day without you - Röyksopp / Useless - Depeche Mode (Kruder & Dorfmeister RMX) / One Life Stand - Hot Chip / Kelly watch the Stars - Air / Kontact me - Boys Noize / Felt Mountain - Goldfrapp / It doesn't matter - The Chemical Brothers

10) Du hast das Schlusswort - was wolltest du der Welt da draußen schon immer mal sagen?

Fuck forever! Es hilft.

9) Wie passen Musik und Literatur für dich zusammen?

Das ist ein altes Thema - wir sind wieder beim "Zauberberg" und bei Wagner, dem Thomas Mann das Leitmotivprinzip abgeschaut hat. Aber auch bei Nick Hornby und Pop, Haruki Murakami und Jazz, bei Rainald Goetz' "Rave" und bei Punk, NDW mit "Der große Hirnriss" von Peter Glaser und Niklas Stiller. Es fängt irgendwo an mit dem Metrum im antiken Griechenland, mit Lyrik und Lyra (Leier), mit Schumanns Heine-Vertonungen, der Lautpoesie, Dada, Futurismus, Surrealismus und natürlich Hubert Fichtes Star-Club-Auftritt 1966 mit Ian & The Zodiacs - es ist uferlos. Es passt, auch bei unseren "Karaoke-Lesungen", wenn DJ Christian Vorbau Beats unter den Romanteil vom "Kassettendeck" legt und ich live lese, vom Bildschirm, wenn das Karaoke-Programm meinen Text im Takt zerstückelt präsentiert und eine Geschichte, die im Stillen und Hellen geschrieben wurde, plötzlich, im Lauten und Dunklen partytauglich ist.

Neue Rezensionen zu Jan Drees

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BluevanMeers avatar

Rezension zu "Letzte Tage, jetzt" von Jan Drees

Bitter Lemon statt Rhabarberschorle
BluevanMeervor 5 Jahren

Kinder, wie die Zeit vergeht! Zeit loszugehen. Keine Zeit, keine Zeit - das wusste schon das weiße Kaninchen. Alice ist trotzdem hinterhergelaufen, landete bei einer Teeparty eines Irren und experimentierte mit Drogen, die sie kleiner und größer werden ließen. Im Nachhinein betrachtet: eine verrückte Zeit. Im Nachhinein, wie immer bei diesem Phänomen. Erst im Nachhinein enstehen Momente, Erinnerungen, erst im Nachhinein entsteht das, was wir Zeit nennen. Erst im Nachhinein können wir sie fassen - auch wenn wir ständig glauben, sie gar nicht erst zu haben. Dabei sind uns die grauen Herren nicht einmal auf den Fersen.
Wenn Tocotronic feststellt „Im Blick zurück entstehen die Dinge“, kann die Protagonistin in Letzte Tage, jetzt nur zustimmen. Sie versucht gerade, „ein Leben zu bekommen, irgendeines“, denn ihre Beziehung zu Nebil ist fast zuende, von den höchsten Höhen nichts mehr zu spüren. Dabei fing alles so überraschend an, so wie Himbeerbonbons und Schokokekse und das an einem Tag. Eine Verkettung glücklicher Umstände. Zeit spielte am Anfang noch keine Rolle, denn Zeit wird neu gemessen. Zeit ist „Einmal Nightlife von den Pet Shop Boys“. Erst jetzt, im Nachhinein, rekonstruiert sie die Momente der Beziehung mit Nebil, die Zeit der „Melonenviertel“ und „Südfruchtprosa“, den Anfang, dem noch ein Zauber innewohnte - bis hin zu den Momenten des Schweigens und des Streitens. Da hilft auch kein weißes Kaninchen mehr und der Absturz in seinen Bau ist mehr als schmerzhaft. Denn es ist nicht einfach mit NEBIEL, es ist nicht einfach zu LIEBEN.
In Letzte Tage, jetzt entwirft Jan Drees eine Sammlung von Beziehungsmomenten, die immer flüchtig sind, aber nie bedeutungslos. Und die doch dem Mantra des „Die beste Zeit unseres Lebens ist jetzt“ widersprechen. Denn über allem schwebt die Sehnsucht nach der perfekten Zeit, Sehnsucht, die auch nicht mit Adam Green, Virginia Jetzt! oder Niklas Luhmann gestillt werden kann. Sie möchte in einer Band singen und atmet vor dem Spiegel, damit es endlich wie früher ist - er denkt an ein Baby. Und da fangen sie an, die feinen Risse, die Liebe und Küsse nur noch zu ritualisierten Momenten werden lassen. „Klar, irgendwann ist die Brille nicht mehr rosarot, aber was ist mit den verdammten Himbeerbonbons? Die waren doch auch rosa“, will man einwerfen, rosa wie das Cover, das zuckrig-klebrige Rhabarberschorle verspricht und dir am Ende BitterLemon eingießt. Und nein, damit wirst du nicht rechnen. Die Entwicklung der Beziehung tut fast ein bisschen weh während des Lesens. Aber das was weh tut, braucht eben Zeit. Zeit zu heilen. Zeit, die über diese 138 zärtlichtraurigen Seiten hinausgeht. Aber wer hat schon behauptet, dass die Geschichte der Protagonisten am Ende des Buches aufhört?

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SarahCatherines avatar

Rezension zu "Kassettendeck" von Jan Drees

Rezension zu "Kassettendeck" von Jan Drees
SarahCatherinevor 7 Jahren

"Kassettendeck" ist für mich wie ein Mixtape zum Lesen. Das Buch bietet eine vielseitige Zusammensetzung aus Unterhaltsamem, Informativem und einer Geschichte. Ob es um die Kassette in der DDR geht, Mixtapes in der Literatur oder drei Fragen an Leute, die mehr oder weniger direkt mit Musik und damit auch der Kassette an sich zu tun haben oder hatten - Jan Drees und Christian Vorbau bieten in diesem Buch einen facettenreichen Blick darauf, wie die Kassette unzählige Menschen begleitet und beeindruckt, manchmal sogar beeinflusst hat. Zwischendurch werden dann noch Kassetten und deren Playlist abgebildet, so dass man quasi beim Lesen auch neue Ideen für neue Mixtapes (oder heutzutage vielleicht doch eher Mix-CDs) bekommen kann.
Insgesamt würde ich "Kassettendeck" auf jeden Fall eher als Sachbuch bezeichnen. Ich fand es etwas schwerer zu lesen als Prosa allgemein. Noch dazu war mir die Geschichte, die zwischen den "Info-Kapiteln" erzählt wird, ein bisschen zu zerstückelt. Ich hätte sie mir gebündelter gewünscht, kann allerdings auch nachvollziehen, dass gerade das Zerstückelte insgesamt besser zum Buch passt.
Ich habe lange gebraucht, um das Buch zu lesen, weil ich mich mit Sachbüchern leider eher schwer tue und nicht sooo viel hintereinander weglesen kann. Das tut der Qualität dennoch keinen Abbruch. Wer etwas über die Kassette erfahren will, der findet in diesem Buch auf jeden Fall ganz ganz viel Interessantes, mal eher nüchtern, mal auch ein bisschen romantisch (oder nostalgisch) betrachtet. Für jeden was dabei, würde ich sagen.

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S

Rezension zu "Kassettendeck" von Jan Drees

Rezension zu "Kassettendeck" von Jan Drees
Starbucksvor 7 Jahren

Eine tolle Idee! Ein Buch über die Musikkassette! Tatsächlich war sie in meiner Jugend eines der wichtigsten Utensilien, und immernoch habe ich alle meine über 100 Mixtapes (und sollte mich langsam davon trennen).
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, muss aber sagen, ich habe etwas mehr erwartet. Ich finde das Cover zwar ganz schön, aber eher unscheinbar. Es hätte doch sehr nahe gelegen, eine Kassette als Cover zu nehmen, sozusagen ein Buch als Cassette, und dem Eichborn-Verlag hätte ich das auch zugetraut.
Das Innere des Buches ist allerdings schön gestaltet, vor allem der Schnitt sieht gut aus mit den 'Zebrastreifen'.
Zum Inhalt muss ich sagen, dass viele Kapitel mich leider nicht so interessiert haben. Der Anfang ist gut, aber ich hätte dann später mehr in die gute alte Zeit eintauchen mögen. Mir ist das nur teilweise gelungen. Stattdessen gibt es viele unbekannte Namen und Gruppen (für mich jedenfalls, und ich habe damals jahrelang jede Bravo-Ausgabe und alle Seiten gelesen) und auch viele unwichtige Seiten.
Insgesamt habe ich das Buch oft aus der Hand gelegt und finde es am Ende schade, dass ich meine Generation nicht so gut wiederfinden konnte. (bei 'Generation Golf') ist mir das besser gelungen!

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Gespräche aus der Community

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jandreess avatar
WIR VERLOSEN 25 EXEMPLARE DES BUCHS: "Kassettendeck - Soundtrack einer Generation": Fast drei Jahrzehnte prägte die Musikkassette die Herzensbildung unterschiedlichster Jugendkulturen: bunt, günstig, unbegrenzt bespielbar und als untrügliches Symbol für den persönlichen Geschmack. Jetzt feiert ein opulent gestalteter Text- und Interviewband ihre schönsten Momente. Wer glaubt, das Herauspicken einzelner Songs, die persönliche Zusammenstellung von Liedern zu besonderen Themen und Anlässen ist eine Erfindung des digitalen Zeitalters, hat den analogen Vorläufer vergessen, der nicht erst seit Lena ein Comeback erlebt: die Kassette. Egal ob C60, C90 oder C120, ob grün, rot, gelb oder klassisch schwarz, das kleine kompakte Tonband öffnete eine Tür zur Welt, in der man alles sein durfte: ein Fan, der in der Hitparade International auf das eine Lied wartete, das einem die Woche rettete, sein eigener DJ, der die besten Songs aus verschiedenen Alben unvergleichlich mixte, der gute Freund, der anologe Musikbriefe an seine heimliche Liebe verschenkte. Dieses Buch ist eine vielseitige Hommage an ein Echo aus der Vergangenheit, das derzeit ein unvermutetes Comeback erlebt. Die anologe Liebe schillert wieder, als Beatles-Archiv, Theater-Inspiration, Design-Objekt, als Mix-, Kunst- und Literaturthema. Kassettendeck schreibt mit Prosastrecken, Interviewsets und Pop-Essays eine neue Geschichte der MC. Mit: Benjamin von Stuckrad-Barre, Smudo, Eric Pfeil, Westbam, Andreas Bernard, Bret Easton Ellis, Grand Hotel van Cleef, Hans Nieswandt, Peter Glaser, Audiolith, Gregor Hildebrandt u. a. Interviewpartner u. a.: Benjamin von Stuckrad-Barre (Soloalbum), Westbam (Mix, Cuts & Scratches), Andreas Bernard (Vorn), Grand Hotel van Cleef (Tränengas im High-End-Leben), Hans Nieswandt (»DJ Dionysos«), Peter Glaser (Schönheit in Waffen), Audiolith (Mindestens in 1000 Jahren) und Gregor Hildebrandt (The sound is deep in the dark). Hier geht es zum Blog: http://kassettendeck.info/ **************************** Wer mitlesen, mitdiskutieren und eine Rezension schreiben möchte, kann sich bis zum Donnerstag, 5. Mai 2011 für eines von 25 kostenlosen "Kassettendeck"-Leseexemplar bewerben. Was müsst Ihr dafür tun? Schreibt unter diesen Beitrag drei Sätze, wie für Euch ein perfektes Mixtape aussieht. Die besten 25 Antworten werden mit einem kostenlosen "Kassettendeck"-Exemplar "honoriert".
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Jan Drees wurde am 09. Mai 2013 geboren.

Community-Statistik

in 51 Bibliotheken

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