Jan Eik

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Neue Bücher

Von Allex bis Zausel

Neu erschienen am 23.10.2018 als Taschenbuch bei Jaron.

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Schaurige Geschichten aus Berlin

Schaurige Geschichten aus Berlin

 (3)
Erschienen am 01.10.2007
Es geschah in Berlin 1914 - Der Ehrenmord

Es geschah in Berlin 1914 - Der Ehrenmord

 (3)
Erschienen am 01.05.2007
Die schwarze Dorothea: Historischer Krimi

Die schwarze Dorothea: Historischer Krimi

 (2)
Erschienen am 18.12.2014
Der Berliner Jargon

Der Berliner Jargon

 (2)
Erschienen am 01.01.2012
Trügerische Feste

Trügerische Feste

 (2)
Erschienen am 27.09.2006
Verhängnis in der Dorotheenstadt

Verhängnis in der Dorotheenstadt

 (2)
Erschienen am 01.10.2011
Besondere Vorkommnisse

Besondere Vorkommnisse

 (2)
Erschienen am 10.08.2011
Es geschah in Berlin 1946 - Heimkehr

Es geschah in Berlin 1946 - Heimkehr

 (1)
Erschienen am 01.02.2013

Neue Rezensionen zu Jan Eik

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quatspreches avatar

Rezension zu "Schaurige Geschichten aus Berlin" von Jan Eik

Scheurige Geschichten ohne Gruselfaktor
quatsprechevor einem Jahr

Mit ihren 780 Jahren, die Berlin seit ihrer offiziellen Gründung im Jahr 1237 auf dem Buckel hat, gehört sie zwar nicht zu den ältesten Städten Deutschlands aber bestimmt zu denen, die eine besonders bewegte Geschichte vorzuweisen haben und die mit ihren Bewohnern gewachsen und sogar zur Hauptstadt herangereift ist.

Der Kriminalschriftsteller Jan Eik hat in seinem Buch „Schaurige Geschichten aus Berlin. Die dunklen Geheimnisse der Stadt“, herausgegeben vom Jaron Verlag, die düsteren Kapitel der Stadt gesammelt und sie in kurzen Episoden zusammengefasst. Zu finden sind Erzählungen, die durch alle Jahrhunderte der Berliner Stadtgeschichte springen. Angefangen bei angeblicher Brandstiftung durch einen Ritter, beidem das Feuer im Jahr 1376 die halbe Stadt zerstörte, hin zu Hexenverbrennungen, tragischen Unfällen, Geistergeschichten, Berlins eigenen Massenmördern, die zwar nicht die schaurige Berühmtheit erreichten wie ein Jack the Ripper, aber den damaligen Zeitgenossen doch ziemlich unter die Haut gegangen sein mussten und noch vielem mehr.

Jan Eik führt den Leser in seinem Buch in die verkommenen Gassen Berlins, in denen sich die Unterwelt tummelte. Die Kapitel sind dabei in kleinere Geschichten unterteilt, die eine Übersicht über die angesprochenen historischen Ereignisse verschaffen. Die Hintergründe und Legendenbildungen der erzählten Geschichten könnten dabei etwas ausführlicher beschrieben werden, da zeitweilig eine bloße Aneinanderreihung von Daten bzw. Ereignissen erfolgt. Zum Glück für den interessierten Leser gibt es aber im Anhang ein Literaturregister aus dem die verwendete Literatur zum ausführlicheren Nachlesen entnommen werden kann. Positiv fällt auch die genaue Ortsbeschreibung durch die Angaben der historischen und jetzigen Straßenmanen auf. Als Berliner lässt es einen doch so manches Mal schmunzeln, wenn man die beschriebenen Straßen wiedererkennt und die Beschreibungen mit dem heutigen Stadtbild vergleichen kann.

Zum Abrunden des Ganzen fehlt jedoch eine Karte des historischen Berlins bzw. eine aktuelle Karte auf der die beschriebenen Orte markiert sind um die städtische Entwicklung auch für Nichtortskundige deutlicher zu machen. Auch wenn der Gruselfaktor bei den historischen Darstellungen etwas zu kurz kommt, eignet sich das Buch zum Schmökern in der zum Teil doch recht brutalen Vergangenheit Berlins und macht neugierig die Stadt unter den düsteren Gesichtspunkten einmal zu durchwandern um vielleicht noch Spuren der zwielichtigen Historie zu erleben.


Originalbeitrag: Schaurige Geschichten von Berlin

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fredhels avatar

Rezension zu "DIE Krimi - Poesie ist kein Beweis" von Jan Eik

Verflossene Liebe
fredhelvor 3 Jahren


Der Journalist Conrad Pingel findet sich unerwartet als Zeuge, beziehungsweise fast als Verdächtiger in einem Mordfall wieder. Eine entfernte Bekannte, zugleich Nachbarin seiner Mutter, ist getötet worden und alle halten ihn nun für ihre verflossene unglückliche Liebe. Er stellt selbst Nachforschungen an. Doch egal wie man es betrachtet: die Spuren führen immer wieder zu seinem Wohnhaus zurück...
Eigentlich ein ganz normaler Kriminalroman. Etwas bieder, etwas schwerfällig mit gedämpften Spannungsbogen, auch wenn der Mörder erst spät ins Visier der Ermittlung gerät. Trotzdem hat mich das Buch fasziniert. Die Handlung spielt noch zu DDR-Zeiten und für mich als Leser ist es spannend, den ostdeutschen Alltag mitzuerleben. Jedenfalls denke ich, dass die Beschreibung authentisch ist, weil der Autor Helmut Eikermann (alias Jan Eik) eins der Gründungsmitgliedern der Sektion Kriminalliteratur im ehemaligen Schriftstellerverband der DDR ist. Für Wessies ist dieser Krimi mal eine ganz neue Leseerfahrung.

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Rezension zu "Die schwarze Dorothea: Historischer Krimi" von Jan Eik

Atmosphärisch, unterhaltsam und fesselnd
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

In seinem Roman »Die schwarze Dorothea« verknüpft Jan Eik geschickt historische Fakten mit einem fiktiven und spannenden Kriminalfall.

Die Handlung spielt im 17. Jahrhundert. Zu der Zeit, als der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg aus dem Haus Hohenzollern schwer erkrankt und im Sterben liegt. Seine Nachfolge muss geregelt werden und seine zweite Frau, genannt »Die schwarze Dorothea«, will das Erbe für ihre Kinder beanspruchen. Scheinbar ist ihr dafür jedes Mittel recht. Denn ihr wird nachgesagt, sich mit Hilfe von Gift bereits der beiden ältesten Söhne ihres Mannes aus erster Ehe entledigt zu haben.

Zeitgleich wird der Kammerjunker Johann Sigismund von Wedell zum Suizid gezwungen. Ein vermummter Mann zwingt ihn auf ein Papier mit Tinte »Ich bin ein Sodomit« zu schreiben und anschließend Gift zu trinken. Der Tote wird von Elisabeth Jenisch gefunden, die daraufhin erschrocken aus dem Haus flüchtet und dabei von dem jungen Barbier und angehenden Chirurgen Christian Fahrenholtz gesehen wird.
Als Elisabeth Jenisch von einem Besuch bei der Kurfürstin zurückkehrt und scheinbar ebenfalls an einer Vergiftung stirbt, brodelt die Gerüchteküche.

Nach einem ausführlichen und informativen Einblick in die Familienchronik der Hohenzollern wurde ich direkt mit der ersten Leiche und dem wichtigsten Charakter, Christian Fahrenholtz, konfrontiert. Er wird zum unfreiwilligen Mittelpunkt des Geschehens und ermittelt auf eigene Faust, um seine Unschuld zu beweisen. Dies ist aber gar nicht so einfach, da er in tückische Machenschaften und Intrigen hineinschlittert und noch nebenbei die Gunst der schönen Henriette erlangen möchte.

Jan Eik hat mich regelrecht in eine andere Zeit versetzt. Nicht nur aufgrund der historisch fundierten Personen und seiner bildhaften Beschreibungen. Sondern auch wegen der gehobenen veralteten Ausdrucksweise. Diese gab dem Roman nämlich eine besondere Authentizität und Lebendigkeit. Es war immer wieder ein Genuss, die spitzzüngigen und geistreichen Dialoge zwischen den Romanfiguren zu lesen.

Auch die Schilderung aus verschiedenen Sichten sorgte für Dynamik. So war ich mit meinem Wissen immer einen kleinen Schritt voraus und wusste genau, wer unehrlich war oder etwas verheimlichte. Aufgrund der Informationen hatte ich einige Theorien und auch ein paar Verdächtige. Trotzdem wurde ich immer wieder mit unerwarteten Ereignissen überrascht und geschickt auf eine falsche Fährte gelockt. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Täter war und welches Motiv er hatte.

Fazit: Atmosphärisch, unterhaltsam und fesselnd. Dieser Roman vereint Geschichte mit einem spannenden Kriminalfall. Jeder, der sich für die Familie der Hohenzollern interessiert und nebenbei ermitteln möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Es lohnt sich!

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Gesamtwertung: 4,75 von 5 Punkten

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