Jan Eik DIE Krimi - Poesie ist kein Beweis

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Inhaltsangabe zu „DIE Krimi - Poesie ist kein Beweis“ von Jan Eik

Eine junge Frau stirbt an den Folgen einer Überdosis Schlaftabletten. Bei der Untersuchung der Hintergründe gerät auch Conrad Pingel, ein Bekannter der Verstorbenen, in das Visier der Kriminalpolizei. Der Journalist beschließt, auf eigene Faust nach dem Mann zu suchen, den die junge Frau anscheinend mehr liebte als ihr Leben. Obwohl er sich damit bei den Ermittlern keine Freunde macht und zunächst auf eine falsche Fährte gerät, kann er die Aufklärung des Falles schließlich auch für sich als Erfolg verbuchen.

Ein richtiger DDR-Krimi, eine totale Überraschung für mich!

— fredhel

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    DIE Krimi - Poesie ist kein Beweis

    fredhel

    20. January 2016 um 20:10

    Der Journalist Conrad Pingel findet sich unerwartet als Zeuge, beziehungsweise fast als Verdächtiger in einem Mordfall wieder. Eine entfernte Bekannte, zugleich Nachbarin seiner Mutter, ist getötet worden und alle halten ihn nun für ihre verflossene unglückliche Liebe. Er stellt selbst Nachforschungen an. Doch egal wie man es betrachtet: die Spuren führen immer wieder zu seinem Wohnhaus zurück... Eigentlich ein ganz normaler Kriminalroman. Etwas bieder, etwas schwerfällig mit gedämpften Spannungsbogen, auch wenn der Mörder erst spät ins Visier der Ermittlung gerät. Trotzdem hat mich das Buch fasziniert. Die Handlung spielt noch zu DDR-Zeiten und für mich als Leser ist es spannend, den ostdeutschen Alltag mitzuerleben. Jedenfalls denke ich, dass die Beschreibung authentisch ist, weil der Autor Helmut Eikermann (alias Jan Eik) eins der Gründungsmitgliedern der Sektion Kriminalliteratur im ehemaligen Schriftstellerverband der DDR ist. Für Wessies ist dieser Krimi mal eine ganz neue Leseerfahrung.

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