Jan Feddersen Wunder gibt es immer wieder

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Inhaltsangabe zu „Wunder gibt es immer wieder“ von Jan Feddersen

"Douze points" für die besten Geschichten Das ultimative Kompendium zum größten Unterhaltungsevent der europäischen Musikbranche. Weit über 100 Millionen Zuschauer fiebern mit, wenn es darum geht, wer das Rennen im Eurovision Song Contest macht. Grand-Prix-Experte und Taz-Journalist Jan Feddersen hat zusammengetragen, was man über den ESC wissen muss: Episoden, Skandale, Enthüllungen. DAS Buch zum Megaevent! "Mit Herzblut, Witz und Kenntnisreichtum." (Rainer Moritz)

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  • Rezension zu "Wunder gibt es immer wieder" von Jan Feddersen

    Wunder gibt es immer wieder
    FabAusten

    FabAusten

    23. May 2012 um 22:01

    Wunder gibt es immer wieder In seinem Buch Wunder gibt es immer wieder geht Jan Feddersen als jahrelanger Fan und Beobachter sehr sachkundig dem Phänomen Eurovision Song Contest auf den Grund. Er versucht, den größten Musikwettbewerb der Welt zu analysieren. Was haben die Siegerlieder gemeinsam? Gibt es eine Formel zum sicheren Erfolg? Warum ist Ralf Siegel besessen davon teilzunehmen egal ob für Deutschland oder ein anderes europäisches Land? Gibt es tatsächlich geheime Drahtzieher, Verschwörungen oder kulturelle Verwandtschaften, die den Ausgang beeinflussen? Welche politischen Dimensionen hat der Song Contest? Einst hieß der Eurovision Song Contest noch Grandprix d’Eurovision de la Chanson und erhielt nicht nur dadurch eine exotische und besondere Aura . Nicoles Sieg ist die erste bewusste Erinnerung an diese Veranstaltung. Seitdem lasse ich mir keine mehr entgehen, egal, wie doof ich den deutschen Beitrag finde oder nicht. Und ich kann versichern, dass es viele Jahre gab, in denen man sich dafür geschämt hat. Beispielhaft sei hier nur an Dieter Bohlen und Nino De Angelo erinnert oder an Alex Christensen, Oscar Loya und Dita van Teese (ja, ich weiß, man möchte es lieber vergessen). Ja, man muss leiden, aber die Aussicht auf einen möglicherweise großen Siegeszug lässt es uns ertragen. Selbstverständlich war es meine heilige Pflicht letztes Jahr in Düsseldorf dabei zu sein und es war atemberaubend. …. Klar, dass ich mich freute, als ich dieses Buch zum Geburtstag geschenkt bekam. Jetzt, kurz vor dem nächsten ESC, schien mir der richtige Zeitpunkte, um es zu lesen. Zusätzlich zur Auseinandersetzung mit dem Thema werden am Ende die einzelnen Jahrgänge von 1956 bis 2009 mit ihren jeweiligen Teilnehmerländer und deren Songs aufgeführt. Ich hätte mir eine Ausgabe gewünscht, die noch Lena und Stefan Raabs Triumph beinhaltet, aber 2009 war ja mit so etwas nicht zu rechnen, obwohl sich schon abzeichnete, dass Stefan Raab etwas plant. Aber auf das Ergebnis konnte Jan Feddersen natürlich nicht warten. Jan Feddersen hat Geschichten, die sich hinter den Kulissen zugetragen haben, verraten. Davon hätte ich definitiv noch mehr wissen wollen. Gab es z.B. besondere Rivalitäten zwischen Teilnehmern, wie gingen sie mit dem Druck um, wie verhielten sie sich gegenüber Journalisten? Manchmal war man durch die vielen Personen und ihre Lieder etwas überfordert, aber das liegt in der Natur der Sache. Man kann ja nicht alle Beteiligten und ihre Gesichter parat haben (oder doch?). In der Mitte des Buches finden sich ein paar Fotos von ihnen, aber es wäre etwas besser gewesen, diese an Stellen zu finden, wo von diesen Menschen die Rede war. Hin und wieder hatte ich den Eindruck, dass sich manche Aspekte wiederholten, aber bei der Fülle an Material ist das eine verzeihliche Sache. Der Autor hat es durch Wunder gibt es immer wieder geschafft, die Vorfreude zu steigern und ich fühle mich jetzt noch besser informiert. Toll, dass er sich die Mühe gemacht hat, all die Informationen zu sammeln, zu verwerten und zu diesem Werk zu verarbeiten. Aber er ist auch ein Avicionado oder doch ein Anorak? Auch wenn unser diesjähriger Beitrag im unteren Drittel landen wird (davon bin ich überzeugt), wird das Ereignis wieder jede Menge Überraschungen, Mitsingen, Mitfiebern, Ärgernisse, Peinlichkeiten und Freude bereithalten. Ganz im Sinne von Wunder gibt es immer wieder.

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