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mikrotext_Verlag

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hast du schon einmal per Chat geflirtet? Oder dich gefragt, wie es wäre, einen Avatar zu küssen? Ob digitale Wesen mit dir im Bus sitzen? Wenn dich diese Themen interessieren, dann bewirb dich für die Leserunde zur Love Story "Ihr Pixelherz", einer neuen Kurzgeschichte des Autors Jan Fischer.

Wenn du mitmachen möchtest, schreib bitte bis zum 5. Juni eine CHATNACHRICHT, die vom FLIEGEN handelt - und gib ebenfalls an, ob du den Text als ePub, mobi oder PDF lesen möchtst. Die besten Antworten bekommen dann ein Freiexemplar. Die Leserunde startet am 6. Juni und läuft bis zum 13. Juni.

Hier noch eine kurze Inhaltsangabe:
Er lebt in zwei Welten. Tagsüber fleißig mit Job und lieber Freundin, nachts, online, trifft er die Frau mit dem perfektem Lächeln. Eine Affäre beginnt, die ihn immer tiefer ins Netz zieht.

Weitere Informationen und eine Leseprobe findest du auf der Verlagsseite.

Der Autor Jan Fischer wird auch jeden Tag online sein und deine Fragen beantworten.

Liebe Grüße,
Nikola Richter (Verlegerin mikrotext Verlag)

Autor: Jan Fischer
Buch: Ihr Pixelherz: Eine Love Story

Ramie10

vor 3 Jahren

Was denkt ihr, wenn ihr das Cover seht?

Ich finde das Cover sehr schön :) Dieses Pink gefällt mir echt gut.
Irgendwie könnte ich mir vorstellen, dass das Paar gerade glücklich am Strand beim Sonnenuntergang entlangläuft ^.^

mikrotext_Verlag

vor 3 Jahren

@Ramie10

Danke für deinen schönen Text! Wenn du noch Freunde hast, die so ein Thema auch interessiert, magst du sie nicht noch zu unserer Leserunde einladen? Im Moment sind wir ja noch sehr wenig :).

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Ramie10

vor 3 Jahren

Feedback / Fragen an den Autor Jan Fischer

Puuuh... sry Leute wenn ich das jetzt so sage, aber von eurem Gerede bekomme ich gerade Kopfschmerzen. Liegt wahrscheinlich am Altersunterschied :'D

Erst einmal: Ich ziehe meinen Hut vor dir (Ok... blöd dass ich keinen habe, aber ich glaube man kann es durchgehen lassen :))
Das ist echt einen krasse Geschichte. Man so viel dadrüber nachdenken und so viel darein interpretieren, dass es da wahrscheinlich so viele Meinungen wie Leser gibt.

Was ich nicht so ganz verstehe:
Es wird von Sonden und Maschinen usw. geredet und von Krieg.
Bestimmt auch wieder ein Symbol?
Ich habe es für mich jetzt mal so definiert:
Es gibt die reale Welt und die virtuelle mit den zwei Frauen. Und es gibt ihn. Er steht zwischen den Welten. So wirklich gehört er zu keinen von beiden. Und dann tauchen die Sonden auf und kündigen Krieg an. Am Anfang nur in der einen Welt. Dann plötzlich auch in der anderen.
Je weiter er sich also zurückzieht, wird für ihn die reale Welt zerstört, aber auch in die virtuelle kann er nicht, denn da sind die Sonden ja auch. Je mehr er sich also verliert, desto mehr werden die beiden Welten zerstört. Da er in die eine abe rnicht rein und in die andere nicht zurück kann, verliert er sich in seiner eigene Zwischewelt. Vllt hat er ja Depressionen ?

Ich glaube ich habe alles missverstanden oder? :(

Mondgesicht

vor 3 Jahren

Feedback / Fragen an den Autor Jan Fischer
@Jan_Fischer

Nein, du hast dich nicht falsch ausgedrückt. Es ist vielmehr, dass ich es eben "sehr faul" von mir finde, wenn ich über eine derartige einfache Erklärung nachdenke :D Einfach ist nicht immer gut. Zumal ich ja auch gerne in die „Fantasy-Welt“ eintauche – da sollte man doch offen für alles sein und nicht immer nach logischen Erklärungen suchen. Albert Einstein sagte einst „Die Logik bringt dich von A nach B – deine Vorstellungskraft bringt dich überall hin“. Ich kann dem nur kopfnickend zustimmen. Und wie du schon sagst bzw. schreibst, es ist viel spannender einiges selber herauszufinden - bei der „normalen“ Unterhaltungsliteratur würde ich mich über ein offenes Ende aufregen oder eine Fortsetzung erwarten. Obwohl dieses „Zwischen-den-Zeilen-Lesen manchmal doch irgendwie schön ist.

Jan_Fischer

vor 3 Jahren

Feedback / Fragen an den Autor Jan Fischer
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@Ramie10

Hallo Ramie10,

freu mich, dass es dir gefallen hat (ich stelle mir einfach vor, wie du einen Hut ziehst, das geht ja auch).

Missverstehen gibt es, glaube ich, gar nicht: Es ist ja dein Buch, und du kannst es lesen, wie du willst. Natürlich habe ich mir beim Schreiben was gedacht, aber das muss ja nicht dasselbe sein wie das, was du dir beim Lesen denkst, das wäre ja langweilig, und wenn es so wäre könnte man die gesamte Literaturwissenschaft abschaffen. Richtig oder falsch ist auf jeden Fall nichts.

Für mich ist der Krieg einfach nur der Name dieser Bedrohung, die über dem Erzähler schwebt - da dringt etwas von außen ein, und er hat Angst davor. Und die Bedrohung kommt ihm immer näher - erst ist sie nur virtuell, und am Ende hat er keine Möglichkeit mehr als aufzugeben, und dass es nichts bringt, sich zu verstecken.

Jan_Fischer

vor 3 Jahren

Feedback / Fragen an den Autor Jan Fischer
@Mondgesicht

Ich mag das immer an Büchern, wenn es dadrin soviel Platz gibt, dass ich mir selbst die Geschichte erzählen muss. Und ich versuche auch immer zu schreiben, was ich selber gerne lesen würde (ob das klappt, ist natürlich eine andere Frage).

cn8sc

vor 3 Jahren

Was denkt ihr, wenn ihr das Cover seht?
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Ich finde das Cover passt nicht ganz so zu der Geschichte. Es ist irgendwie ein ziemlich kitschiges Cover und lässt eher auf eine 'normale' Liebesgeschichte schließen, aber ich denke, dies ist alles andere als eine normale Liebesgeschichte.

cn8sc

vor 3 Jahren

Liebe zu einem Avatar
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Ich glaube der Protagonist, weiß selbst nicht so richtig, was er unter Liebe verstehen soll.
Diese Zeilen sind bei mir irgendwie hängen geblieben:

'Wenn ich sage, ich verliebte mich in sie, ist das nicht richtig, nicht ganz. Ich habe mich immer verliebt, aber ich habe nie jemanden vermisst.'

Gehören 'Vermissen' und 'Lieben' nicht irgendwie zusammen?

Ob man sich wirklich in einen Avatar verlieben kann? Ich weiß es nicht. Wenn ja dann ist es auf jeden Fall eine andere Liebe, als die, die wir im realen Leben erleben.

cn8sc

vor 3 Jahren

Warum erlebt der Erzähler einen Realitätsverlust?
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Ich glaube, so genau kann man das gar nicht sagen, da man jetzt nicht so viel um die realen Umstände in seinem Leben erfährt. Das Einzige was man wirklich erfährt, ist das Desinteresse an der Arbeit und das er mit Anna zusammen wohnt. Dazu muss ich sagen, dass sie mir wirklich leid tut und ich nicht verstehen kann, dass sie es so lange mit ihm ausgehalten hat. Das kann man ja nicht Beziehung nennen, die sie da miteinander geführt haben..
Ich denke wenn man immer mehr Zeit vor dem Computer verbringt und das reale Leben für einen immer uninteressanter wird, kann es zu einem Realitätsverlust kommen. Man flüchtet sich aus dem alltäglichen Leben in eine andere Welt und kann irgendwann nicht mehr unterscheiden zwischen digitaler und realer Welt. Anna hätte sich das ganze auch nicht mit ansehen dürfen, sondern hätte wahrscheinlich professionelle Hilfe suchen müssen für ihn. Das wäre wahrscheinlich das Einzige, mit dem sie ihm hätte helfen können.

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