Jan Fleischhauer Unter Linken

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Inhaltsangabe zu „Unter Linken“ von Jan Fleischhauer

Aktualisierte und erweiterte Ausgabe Eine Erkundung der linken Lebenswelten – persönlich, boshaft und sehr unterhaltsam. « Mit so viel Witz und scharfer Intelligenz hat sich noch keiner in Deutschland die Linke vorgenommen. » Roger Köppel, Die Weltwoche

Es tut ein bisschen weh, sich wiederzuerkennen.

— Beust
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  • Rezension zu "Unter Linken" von Jan Fleischhauer

    Unter Linken
    Ulf_Borkowski

    Ulf_Borkowski

    07. December 2011 um 22:31

    Wer die Linken verstehen bzw. entlarven möchte kommt an diesem Buch nicht vorbei. ein humorvoller Einblick in die Welt der linken Lebenswelten und -lügen.

  • Rezension zu "Unter Linken" von Jan Fleischhauer

    Unter Linken
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. December 2010 um 23:53

    Eine Bestandsaufnahme der Linken von jemandem, der links aufgewachsen ist und dann 'die Seiten gewechselt hat'.
    Eine gelungene Verbindung aus Theorie und Meinung, die meistens nicht versucht zu überzeugen.
    Ich war anfangs skeptisch, da ich mich eher links eingestellt bin. Das Buch fand ich trotzdem interessant, manchmal lehrreich und mich in meiner Meinung bestätigend.

  • Rezension zu "Unter Linken" von Jan Fleischhauer

    Unter Linken
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2010 um 11:01

    Intelligent und provozierend Linke müssen sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht rechtfertigen. Sie haben ihre Meinung flächendeckend durchgesetzt, nicht im Volk, aber in den tonangebenden Kreisen, also da, wo sie vorzugsweise zu Hause sind. Wer links ist, lebt im schönen Gefühl, immer Recht zu haben. In der Politik haben sich die Linken oft geirrt, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt. Warum eigentlich? Jan Fleischhauer hat einen Großteil seines Lebens unter Linken verbracht - vom Elternhaus über Schule und Universität bis zum Milieu der Journalisten, in dem er seit zwei Jahrzehnten arbeitet. Jetzt unterzieht er sie einer genauen Betrachtung, mit dem Abstand desjenigen, der irgendwann entdeckte, dass er nicht mehr dazugehört. Das Buch ist Analyse, Polemik und persönlicher Erfahrungsbericht. Ein Streifzug durch das Imperium der Linken. Ich wurde von diesem Buch angenehm überrascht. In der Bücherei auf diesen Titel gestoßen, dachte ich sofort an meinen Schatz, der nun aus einem wirklich konservativen Haushalt stammt und sich regelmäßig mit mir, einer doch eher linksorientierten, langjährigen SPD-Wählerin, politische Diskussionen liefert. Meine Erziehung? Ich würde sagen, teils teils. Auch wenn ich es vorher nicht gedacht hätte, ich stimme zu 90% mit Fleischhauers Ansichten überein. Warum dürfen solch offenkundige Missstände wie die nun wirklich vollkommen fehlgeschlagene Bildungspolitik oder die Ausländerpolitik nicht offen angesprochen werden, ohne gleich in eine rechte Ecke gedrängt zu werden? Auch die konservativen Parteien haben natürlich nicht alles richtig gemacht, aber diese permanente Selbstverdrängung in den Opferstatus der Linken trifft die Sache meiner Meinung nach 100%ig auf den Punkt. Mein Tipp: Lesen und sich seine eigene Meinung bilden. Interessant ist auch, den Begriff "Rezension Unter Linken" in eine Suchmaschine einzugeben. Die linksorientierten Seiten und Zeitungen verreißen das Buch, die eher konservativen schreiben Lobeshymnen... (Rezension vom 23.08.2009)

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  • Rezension zu "Unter Linken" von Jan Fleischhauer

    Unter Linken
    damentennis

    damentennis

    15. September 2009 um 22:31

    wie es jetzt langsam umschlägt, das verhältnis der menschen zu barack obama, wie der präsident jetzt auf einmal kritisiert wird, wo er vorher gelobt wurde, so kritisiert auch dieses buch etwas, das vorher anders war. der mensch wird als "linker" erzogen und kriegt irgendwann die kurve, entdeckt den großen schwindel der linken erzählungen und wird dann gott sei dank mit happy end konservativ. das ist er nun und glücklich ist er damit, weil es ja besser ist als links zu sein, das legt er argumentativ dar. ich glaube, dass es in vielleicht vier oder fünf jahren soweit ist, dass dieses buch dann wieder konsensfähig kritisierbar ist. vielleicht auch später, mode ist zwar zyklisch, aber nicht termingerecht. man denke nur mal an klettverschlussschuhe, deren renaissance nun schon erstaunlich lange auf sich warten lässt. ja, linke motive waren schon mal cooler, als sie noch nicht hegemonial waren, das weiß auch der autor dieses buches. moment mal: hegemonial? die linke? was soll denn das? ja, das weiß ich auch nicht. ehrlich gesagt glaube ich ja, dass in der moderne nichts mehr hegemonial ist, weil diese sich durch ein übermaß an kritik auszeichnet, aber ich möchte hier und jetzt in dieser kolumne teilhaben an der fleischhauerisierung der verhältnisse. darum gehe ich as pauschal as possible zu werke. in diesem buch gibt es gute beobachtungen und sehr viele anekdoten aus der jugend des autors, die immer nach dem schema "früher dumm, heute schlauer" gestrickt sind. was ist denn der nächste schritt? wieder dumm? oder noch schlauer? oder, so liest sich das, gibt es keinen nächsten schritt mehr? end of evolution? kann ja auch sein. toll aber jedenfalls ist der hinweis, dass die linke schon strukturell nicht lustig sein kann, dass sie keinen humor hat. das ist vielleicht eine simple beobachtung, die außer mir schon jeder mensch gemacht hat, aber in dieser klarheit und logik war mir das nicht bewusst. ich staunte, als ich das las. wieder hat ein mensch ein buch über seine überzeugungen geschrieben. später werden das mal zeitdokumente sein. es wird dann heißen: so waren die menschen damals, um 2009 herum. und das, das stimmt dann sogar.

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