Jan Flieger

 4 Sterne bei 90 Bewertungen
Jan Flieger

Lebenslauf von Jan Flieger

Jan Flieger wurde 1941 in Berlin geboren. Der Diplom-Wirtschafts­ingenieur schreibt Krimis, Thriller, Lyrik, schwarzhumorige Ge­schichten und Kinderbücher, und ist Theodor-Körner-Preisträger. Seine Texte wurden ins Englische, Chinesische, Niederländische, Russische, Tschechische und Dänische übersetzt; seine Geschichten erschienen in Schullesebüchern Frankreichs, Norwegens und Schwedens. Zwei seiner Krimis erschienen vor 1989 bei S. Fischer Verlag, seine zwölf Kinderbücher beim Arena Verlag Würzburg. Sein Krimi ›Der Sog‹ wurde 1988 verfilmt und als ›Alles umsonst‹ mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt. Jan Fliegers Krimi ›Tatort Teufelsauge‹ war 2006 nach der Übersetzung ins Englische als ei­ner von drei ausgewählten deutschen Krimis Lehrstoff an der Universität Toronto/Kanada im Kurs ›Deutsche Kriminalliteratur‹. Jan Flieger lebt in Leipzig.

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Der Serienmörder, den man nicht stellte

Neu erschienen am 01.10.2018 als Taschenbuch bei EDITION digital.

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Auf den Schwingen der Hölle

Auf den Schwingen der Hölle

 (28)
Erschienen am 01.08.2016
Man stirbt nicht lautlos in Tokyo

Man stirbt nicht lautlos in Tokyo

 (18)
Erschienen am 01.08.2016
Der Sog - ein tödliches Ultimatum

Der Sog - ein tödliches Ultimatum

 (15)
Erschienen am 07.04.2014
Der Vierfachmord von Stötteritz

Der Vierfachmord von Stötteritz

 (20)
Erschienen am 11.02.2014
Jule und der verschollene Hengst

Jule und der verschollene Hengst

 (1)
Erschienen am 02.08.2013
Die Hölle hat keine Hintertür

Die Hölle hat keine Hintertür

 (1)
Erschienen am 01.01.1111
Der Serienmörder, den man nicht stellte

Der Serienmörder, den man nicht stellte

 (0)
Erschienen am 01.10.2018

Neue Rezensionen zu Jan Flieger

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Smberges avatar

Rezension zu "Der Sog - ein tödliches Ultimatum" von Jan Flieger

Betrug in der DDR
Smbergevor 4 Jahren

Berlin, DDR: Karl Bennewitz ist in einer einflussreichen Position in einem Staatsbetrieb der DDR tätig. Er findet eine Möglichkeit sich an durch Betrug an dem Neuererwesen zu bereichern. Lange Zeit kann er so ein besseres Leben in der DDR führen, bis er sich in Karin März verliebt und seine Frau Franziska ihn mit Aufdeckung seiner Machenschaften droht, wenn er nicht zu ihr zurück kehrt. 
Als einzigen Ausweg, seine Liebe zu Karin zu retten, reift in ihm ein Mordplan  an seiner Frau.....

Der Autor nimmt uns mit in das Leben der DDR. Auch hier waren nicht alle Menschen gleich, einige schafften es, sich in dem System ein besseres Leben zu organisieren. So auch Karl Bennewitz, ein besseres Auto, Reisen im Rahmen der Möglichkeiten....., leider war das nur auch illegalen Wegen möglich. Wir werden Zeugen, wie er trotz innerer Zweifel immer tiefer in den Sog der Illegalität rutscht. Er wird erpressbar, versucht sich durch den Mord an seiner Frau aus der Situation zu retten, aber, wie man sich vorstellen kann, ist auch das nicht die Lösung. Schön bringt der Autor die Ausweglosigkeit der Situation von Karl rüber, je mehr er versucht sich zu befreien, um so weiter rutscht er ab. In ruhigen Worten wird diese Entwicklung beschrieben, ohne viel Action. 

Insgesamt ist es ein ruhiges Buch, das durch seine Handlung ein sehr beklemmendes Gefühl erzeugt. Leider muss ich sagen, hatte ich etwas das Gefühl, dass der Autor ein etwas oberlehrerhaftes Auftreten hat. Hier wird nicht nur eine Geschichte erzählt, sonder auch an die Moral appelliert "illegale Methoden bringen langfristig nichts". 

Insgesamt ist dieses Buch aber sehr lesenswert. Es bringt einen neuen Aspekt des Lebens in der DDR zu tage, der mir bisher komplett umbekannt ist. Die Handlung könnte auch in einem anderen Land zu einer anderen Zeit spielen, die Lehren, die hier gezogen werden, gelten überall zu jeder Zeit. 

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winterdreams avatar

Rezension zu "Der Sog - ein tödliches Ultimatum" von Jan Flieger

Nicht mein Geschmack
winterdreamvor 4 Jahren

Inhalt:

Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungsprogramme, in der DDR „Neuererwesen“ genannt. Lange Zeit läuft alles gut. Doch dann lernt Bennewitz die junge Karin März kennen und will sich von seiner Frau trennen. Aber seine Frau denkt nicht daran, ihn aufzugeben und mit ihm das angenehme Leben im Wohlstand. Sie stellt ihm ein Ultimatum: Entweder du bleibst bei mir, oder ich lasse dich hochgehen. In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan… Doch wird er ihn auch umsetzen?

 

Cover:

Das Cover finde ich in Ordnung. Es sieht etwas düster aus, wegen dem Nebel. Damit ist sicherlich die Stelle in dem Buch gemeint, in dem Bennewitz und Franziska ihren Wanderausflug machen.

 

Mein Fazit:

Ich konnte mich in das Buch leider nur sehr schlecht hineinversetzen. Ich habe keinen Zugang dazu bekommen. Auch nicht in die Charaktere. Die Story an sich war in Ordnung, obwohl ich sagen muss, dass mich am Anfang der immer wieder erwähnte Name Bennewitz echt schon genervt hatte. Der Schreibstil an sich ist in Ordnung. Man konnte das Buch flüssig lesen. In dem Buch war immer wieder die Rede davon, dass Bennewitz seine Frau ermorden wollte und hat dafür Pläne geschmiedet. Ich fand, das war leider bis zum Anschlag ausgereizt. Zuerst wollte ich immer noch wissen, ob er es wirklich tut, aber hinterher hat es mich irgendwie nicht mehr interessiert und als es dann doch endlich so weiter war, war es relativ schnell erzählt worden. Dafür, dass zuerst so ein Spektakel in dem Buch darüber gemacht wurde, war das echt zu wenig.

Im Gesamten muss ich leider sagen, dass das Buch meinen Geschmack nicht getroffen hat.

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Siko71s avatar

Rezension zu "Der Sog - ein tödliches Ultimatum" von Jan Flieger

immer wieder was Neues
Siko71vor 4 Jahren

Vielen Dank, das ich an der Leserunde mit teilnehmen durfte. Hier nun wie versprochen meine Rezi.
Karl Bennewitz gerät durch einen Freund in die Gruppe "Neuererwesen". Diese Gruppe sorgte in der ehemaligen DDR für die Erneuerung verschiedener Dinge in den Kombinaten.
Bennewitz wird schon als Kind von allen als Versager bezeichent. Er läßt sich dann im Erwachsenenalter von seinem Freund Rödel mitreisen. Bennewitz gerät in den "Sog" - der Staat leitet, die Schwachen folgen.
Durch Ermittlungen in dem Werk gerät Karl in Panik und will Alles hinschmeißen. Aber so einfach ist das nicht. Seine Frau Franziska ist ein harter Brocken, seine neue Liebe Karin will sich nicht mit seiner Schuld beladen. Werden die Fronten geklärt?

Für mich war dieser Roman sehr aufschlußreich. Ich bin zwar im Osten aufgewachsen, habe mich aber mit diesem "Neuererwesen" nie befasst. Deshalb bin ich von diesem Roman begeistert und gebe 5 Sterne.


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Gespräche aus der Community

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fhl_verlag_leipzigs avatar

Erpresst.

Machtlos.

Verzweifelt.

In Bennewitz reift ein Mordplan…

Macht mit bei unserer Leserunde zu Jan Fliegers neuem/alten Krimi ›Der Sog – ein tödliches Ultimatum‹.

29 Jahre nach dem ersten Erscheinen ist Jan Fliegers Krimidebüt ›Der Sog‹ ab sofort wieder im Handel erhältlich. ›Der Sog‹ erschien 1985 erstmalig im Mitteldeutschen Verlag und machte Jan Flieger zu einem der erfolgreichsten ostdeutschen Krimiautoren. 1988 wurde die Geschichte in der DDR-Fernsehreihe »Der Staatanwalt hat das Wort« unter dem Titel »Alles Umsonst« verfilmt und erschien 1989, noch vor der Wende, als ›Ein tödliches Ultimatum‹ im westdeutschen S. Fischer Verlag. Jetzt hat sich der fhl Verlag Leipzig dem Titel angenommen.  

Bewerbt euch bis zum 03.11. um eines von 15 Exemplaren unter der Rubrik Bewerbung/Ich möchte mitlesen und beantwortet uns die folgenden Fragen:

  • Ist euch der Begriff Neuererwesen bekannt?
  • Könntet ihr euch Wirtschaftskriminalität in einem sozialistischen Land, wie der DDR, vorstellen?
  • Kennt ihr die DDR-Fernsehreihe »Der Staatsanwalt hat das Wort«?

Bewerber ohne öffentliches Profil können nicht berücksichtigt werden.

Was genau erwartet euch in ›Der Sog – ein tödliches Ultimatum‹?

Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungsprogramme, in der DDR ›Neuererwesen‹ genannt.
Lange Zeit läuft alles gut. Doch dann lernt Bennewitz die junge Karin März kennen und will sich von seiner Frau trennen. Franziska denkt nicht daran, ihn aufzugeben – und mit ihm das angenehme Leben im Wohlstand. Sie stellt ihm ein Ultimatum: »Entweder du bleibst bei mir - oder ich lasse dich hochgehen«.
In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan...

Eure Fragen könnt ihr während der gesamten Leserunde an den fhl Verlag stellen, der leitet sie gern an den Autor weiter.

Wer ist Jan Flieger?

Jan Flieger wurde 1941 in Berlin geboren. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur schreibt Krimis, Thriller, Lyrik, schwarzhumorige Geschichten und Kinderbücher, und ist Theodor-Körner-Preisträger. Seine Texte wurden ins Englische, Chinesische, Niederländische, Russische, Tschechische und Dänische übersetzt; seine Geschichten erschienen in Schullesebüchern Frankreichs, Norwegens und Schwedens. Zwei seiner Krimis erschienen vor 1989 beim S. Fischer Verlag, seine zwölf Kinderbücher beim Arena Verlag Würzburg. Sein Krimi ›Der Sog‹ wurde 1988 verfilmt und als ›Alles umsonst‹ mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt. Jan Fliegers Krimi ›Tatort Teufelsauge‹ war 2006 nach der Übersetzung ins Englische als einer von drei ausgewählten deutschen Krimis Lehrstoff an der Universität Toronto/Kanada im Kurs ›Deutsche Kriminalliteratur‹. Jan Flieger lebt in Leipzig.

Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante und diskussionsreiche Leserunde!

Zur Leserunde
fhl_verlag_leipzigs avatar

Lust auf ein neues Buch?

Dann macht mit bei unserer Leserunde zu dem neuen Norwegen-Krimi von Jan Flieger. Bewerbt euch um 15 Leseexemplare.

Inhalt: ›Auf den Schwingen der Hölle - Ein Norwegen-Krimi‹
Ein Ehepaar sucht auf den Lofoten den vorzeitig aus der Haft entlassenen Vergewaltiger und Mörder ihrer Tochter. Doch suchen sie die Nadel im Heuhaufen, denn sie wissen nur, dass der Gesuchte ein rotes Auto fährt. Sie verfolgen ihn durch eine dramatische Landschaft, von Insel zu Insel, von Fischerdorf zu Fischerdorf. Der traumatisierte Vater lässt sich durch nichts aufhalten, doch entgeht ihm dabei, dass seine Frau bei dieser Suche endgültig zerbricht.
Die Jagd wird für den Jäger, seine Frau und den Gejagten zu einem Alptraum, als sie in der Herberge eines entlegenen Fischerdorfes aufeinandertreffen und sich zu belauern beginnen. Die Spannung steigert sich bis zu einem gänzlich unerwarteten und schockierenden Finale.
Ein Thriller, der für Kontroversen sorgt, drastisch, düster, aber auch voller Poesie.

Und die 15 Testleser ...
Wer gern dabei sein möchte, kann sich im Unterthema Bewerbung bis zum 20. Juli um ein Leseexemplar bewerben. Und wer eins schon eins hat, kann gern auch mitmachen.

Leseprobe unter http://issuu.com/fhl-verlag-leipzig/docs/schwingen_der_hoelle

 

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fhl_verlag_leipzigs avatar

Neun Schüsse
Vier Tote
Viele Verdächtige


Macht mit bei unserer neuen Leserunde zu ›Der Vierfachmord von Stötteritz‹, dem neuen Krimi von Jan Flieger.
Bewerbt euch bis zum 25.02.2014 um eines von 15 Leseexemplaren unter der Rubrik Bewerbung/Ich möchte mitlesen und beantwortet folgende Fragen:

Habt ihr bereits Bücher von Jan Flieger gelesen?
In welcher Krimisendereihe wurde der Krimi ›Der Sog‹ als ›Alles umsonst‹ gezeigt?
Warum möchtet Ihr an dieser Leserunde teilnehmen?

Die Antworten können als PN geschickt werden.


Hinweis:
Bewerber ohne öffentliches Profil können nicht berücksichtigt werden.


Was genau erwartet euch in ›Der Vierfachmord von Stötteritz‹

Schüsse zerreißen die Leipziger Nacht in Stötteritz und löschen vier Leben aus - doch der Täter flieht. War es ein Auftragsmord oder eine Verzweiflungstat? Wurde ein V-Mann liquidiert? Starben die anderen zur Ablenkung? Läuft gar einer der Verdächtigen Gefahr, das nächste Opfer zu werden? Und dann gibt es da noch die Spur zu einer jungen Frau, die in die rechte Szene führt.
Für Thomas Tiller und sein Team der Mordkommission beginnt eine Suche, die sie tief in ein Labyrinth aus Hass und Rache führt, über die Grenzen Deutschlands hinaus bis in die Straßen Tokyos und die raue Ödnis Islands.     
Die Zeit rennt.   
Und die starren Augen der Toten treiben zur Eile ...


Wer ist Jan Flieger?

Jan Flieger wurde 1941 in Berlin geboren. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur schreibt Krimis, Thriller, schwarzhumorige Geschichten und Kinderbücher, und ist Theodor-Körner-Preisträger. Seine Texte wurden ins Englische, Chinesische, Niederländische, Russische, Tschechische und Dänische übersetzt; seine Geschichten erschienen in Schullesebüchern Frankreichs, Norwegens und Schwedens. Zwei seiner Krimis erschienen vor 1989 bei S. Fischer Verlag, seine zwölf Kinderbücher beim Arena Verlag Würzburg. Sein Krimi ›Der Sog‹ wurde 1988 verfilmt und als ›Alles umsonst‹ mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt. Jan Fliegers Krimi ›Tatort Teufelsauge‹ war 2006 nach der Übersetzung ins Englische als einer von drei ausgewählten deutschen Krimis Lehrstoff an der Universität Toronto/Kanada im Kurs ›Deutsche Kriminalliteratur‹. Jan Flieger lebt in Leipzig.

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