Jan Flieger Der Sog - ein tödliches Ultimatum

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Inhaltsangabe zu „Der Sog - ein tödliches Ultimatum“ von Jan Flieger

Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungsprogramme, in der DDR ›Neuererwesen‹ genannt. Lange Zeit läuft alles gut. Doch dann lernt Bennewitz die junge Karin März kennen und will sich von seiner Frau trennen. Franziska denkt nicht daran, ihn aufzugeben – und mit ihm das angenehme Leben im Wohlstand. Sie stellt ihm ein Ultimatum: 'Entweder du bleibst bei mir - oder ich lasse dich hochgehen'. In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan.

Rückblende in das Leben in der DDR

— Smberge
Smberge

Im Gesamten muss ich leider sagen, dass das Buch meinen Geschmack nicht getroffen hat.

— winterdream
winterdream

sehr gut und schnell zu lesen, allerdings hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht

— Engel1974
Engel1974

Ausgeklügelter Kriminalfall

— esposa1969
esposa1969

Gekonnt erzählte Geschichte über Gier und Angst!

— mabuerele
mabuerele

Ein Mann gefangen in einer Spirale des Betrugs: Lesenswerter DDR-Krimi-Klassiker.

— Gulan
Gulan

Ein spannender und erfrischender Wirtschaftskrimi, der in der DDR spielt.

— CanYouSeeMe
CanYouSeeMe

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  • Leserunde zu "Der Sog - ein tödliches Ultimatum" von Jan Flieger

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Erpresst. Machtlos. Verzweifelt. In Bennewitz reift ein Mordplan… Macht mit bei unserer Leserunde zu Jan Fliegers neuem/alten Krimi ›Der Sog – ein tödliches Ultimatum‹. 29 Jahre nach dem ersten Erscheinen ist Jan Fliegers Krimidebüt ›Der Sog‹ ab sofort wieder im Handel erhältlich. ›Der Sog‹ erschien 1985 erstmalig im Mitteldeutschen Verlag und machte Jan Flieger zu einem der erfolgreichsten ostdeutschen Krimiautoren. 1988 wurde die Geschichte in der DDR-Fernsehreihe »Der Staatanwalt hat das Wort« unter dem Titel »Alles Umsonst« verfilmt und erschien 1989, noch vor der Wende, als ›Ein tödliches Ultimatum‹ im westdeutschen S. Fischer Verlag. Jetzt hat sich der fhl Verlag Leipzig dem Titel angenommen.   Bewerbt euch bis zum 03.11. um eines von 15 Exemplaren unter der Rubrik Bewerbung/Ich möchte mitlesen und beantwortet uns die folgenden Fragen: Ist euch der Begriff Neuererwesen bekannt? Könntet ihr euch Wirtschaftskriminalität in einem sozialistischen Land, wie der DDR, vorstellen? Kennt ihr die DDR-Fernsehreihe »Der Staatsanwalt hat das Wort«? Bewerber ohne öffentliches Profil können nicht berücksichtigt werden. Was genau erwartet euch in ›Der Sog – ein tödliches Ultimatum‹? Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungsprogramme, in der DDR ›Neuererwesen‹ genannt. Lange Zeit läuft alles gut. Doch dann lernt Bennewitz die junge Karin März kennen und will sich von seiner Frau trennen. Franziska denkt nicht daran, ihn aufzugeben – und mit ihm das angenehme Leben im Wohlstand. Sie stellt ihm ein Ultimatum: »Entweder du bleibst bei mir - oder ich lasse dich hochgehen«. In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan... Eure Fragen könnt ihr während der gesamten Leserunde an den fhl Verlag stellen, der leitet sie gern an den Autor weiter. Wer ist Jan Flieger? Jan Flieger wurde 1941 in Berlin geboren. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur schreibt Krimis, Thriller, Lyrik, schwarzhumorige Geschichten und Kinderbücher, und ist Theodor-Körner-Preisträger. Seine Texte wurden ins Englische, Chinesische, Niederländische, Russische, Tschechische und Dänische übersetzt; seine Geschichten erschienen in Schullesebüchern Frankreichs, Norwegens und Schwedens. Zwei seiner Krimis erschienen vor 1989 beim S. Fischer Verlag, seine zwölf Kinderbücher beim Arena Verlag Würzburg. Sein Krimi ›Der Sog‹ wurde 1988 verfilmt und als ›Alles umsonst‹ mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt. Jan Fliegers Krimi ›Tatort Teufelsauge‹ war 2006 nach der Übersetzung ins Englische als einer von drei ausgewählten deutschen Krimis Lehrstoff an der Universität Toronto/Kanada im Kurs ›Deutsche Kriminalliteratur‹. Jan Flieger lebt in Leipzig. Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante und diskussionsreiche Leserunde!

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    • 127
  • Lesenswerter DDR-Krimi: Ein Mann gefangen in einer Betrugsspirale.

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    Gulan

    Gulan

    Karl Bennewitz steht unter Druck: Das Betrugssystem, mit dem er und seine Kollegen staatliche Zuschüsse des sogenannten Neuererwesens in die eigene Tasche wirtschaften, droht aufzufliegen. Doch man lässt ihn nicht aussteigen. Und seine Frau Franziska ist ebenfalls nicht gewillt, den inzwischen eingekehrten ehelichen Luxus aufzugeben. Sie erpresst ihn und verlangt, dass er seine Affäre mit der Kollegin Karin beendet. Bennewitz weiß keinen anderen Ausweg mehr. Er plant den Tod seiner Frau während einer Wandertour. Der Krimi wurde erstmals 1985 veröffentlicht und ist ein Klassiker der DDR-Kriminalliteratur. Er wurde schon vor der Wende auch im Westen herausgegeben. Nun gibt es eine Neuauflage. Auf weniger als 200 Seiten erzählt der Autor in kurzen, flüssig zu lesenden Kapiteln die Geschichte eines Mannes in einer Extremsituation. Die Story wird immer wieder von Rückblenden unterbrochen, die verraten, wie es so weit kommen konnte. Wir begleiten Karl Bennewitz, Investleiter in einem DDR-Betrieb. Sein Leben verlief bislang in sehr geordneten Bahnen. Schon als Schüler hat er Finesse beim Schummeln bewiesen. Mit überschaubarem eigenem Einsatz hat er es zu einer guten Stellung und einer attraktiven Ehefrau gebracht. Er lässt sich in dem Betrugssystem einspannen und genießt den damit verbundenen Wohlstand. Doch seine Ehe basiert nur noch auf Luxus und Sex, ganz anders empfindet er seine Beziehung zu der Kollegin Karin. Allerdings ist seine selbstbewusste Ehefrau nicht bereit, das Feld zu räumen. Das Buch beginnt mit einem Alptraum und so empfindet Bennewitz auch seine Situation. Autor Jan Flieger schildert sehr eindringlich den zunehmenden psychischen Druck, seinen verzweifelten Mordplan und wie Bennewitz zusehends die Nerven verliert. Man ist quasi gezwungen, mit ihm mitzufiebern, obwohl er nicht auf große Sympathie hoffen darf, schließlich hat er sich das Ganze selbst eingebrockt. Der Spannung tut das jedoch keinen Abbruch. Obwohl in der DDR der 1980er Jahre angesiedelt, ist die Story ziemlich modern und punktet mit zunehmender Spannung und einem sehr gelungenen Einblick in die Psyche der Hauptfigur. Definitiv lesenswert.

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  • Betrug in der DDR

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    Smberge

    Smberge

    20. December 2014 um 20:27

    Berlin, DDR: Karl Bennewitz ist in einer einflussreichen Position in einem Staatsbetrieb der DDR tätig. Er findet eine Möglichkeit sich an durch Betrug an dem Neuererwesen zu bereichern. Lange Zeit kann er so ein besseres Leben in der DDR führen, bis er sich in Karin März verliebt und seine Frau Franziska ihn mit Aufdeckung seiner Machenschaften droht, wenn er nicht zu ihr zurück kehrt.  Als einzigen Ausweg, seine Liebe zu Karin zu retten, reift in ihm ein Mordplan  an seiner Frau..... Der Autor nimmt uns mit in das Leben der DDR. Auch hier waren nicht alle Menschen gleich, einige schafften es, sich in dem System ein besseres Leben zu organisieren. So auch Karl Bennewitz, ein besseres Auto, Reisen im Rahmen der Möglichkeiten....., leider war das nur auch illegalen Wegen möglich. Wir werden Zeugen, wie er trotz innerer Zweifel immer tiefer in den Sog der Illegalität rutscht. Er wird erpressbar, versucht sich durch den Mord an seiner Frau aus der Situation zu retten, aber, wie man sich vorstellen kann, ist auch das nicht die Lösung. Schön bringt der Autor die Ausweglosigkeit der Situation von Karl rüber, je mehr er versucht sich zu befreien, um so weiter rutscht er ab. In ruhigen Worten wird diese Entwicklung beschrieben, ohne viel Action.  Insgesamt ist es ein ruhiges Buch, das durch seine Handlung ein sehr beklemmendes Gefühl erzeugt. Leider muss ich sagen, hatte ich etwas das Gefühl, dass der Autor ein etwas oberlehrerhaftes Auftreten hat. Hier wird nicht nur eine Geschichte erzählt, sonder auch an die Moral appelliert "illegale Methoden bringen langfristig nichts".  Insgesamt ist dieses Buch aber sehr lesenswert. Es bringt einen neuen Aspekt des Lebens in der DDR zu tage, der mir bisher komplett umbekannt ist. Die Handlung könnte auch in einem anderen Land zu einer anderen Zeit spielen, die Lehren, die hier gezogen werden, gelten überall zu jeder Zeit. 

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  • Nicht mein Geschmack

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    winterdream

    winterdream

    09. December 2014 um 10:38

    Inhalt: Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungsprogramme, in der DDR „Neuererwesen“ genannt. Lange Zeit läuft alles gut. Doch dann lernt Bennewitz die junge Karin März kennen und will sich von seiner Frau trennen. Aber seine Frau denkt nicht daran, ihn aufzugeben und mit ihm das angenehme Leben im Wohlstand. Sie stellt ihm ein Ultimatum: Entweder du bleibst bei mir, oder ich lasse dich hochgehen. In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan… Doch wird er ihn auch umsetzen?   Cover: Das Cover finde ich in Ordnung. Es sieht etwas düster aus, wegen dem Nebel. Damit ist sicherlich die Stelle in dem Buch gemeint, in dem Bennewitz und Franziska ihren Wanderausflug machen.   Mein Fazit: Ich konnte mich in das Buch leider nur sehr schlecht hineinversetzen. Ich habe keinen Zugang dazu bekommen. Auch nicht in die Charaktere. Die Story an sich war in Ordnung, obwohl ich sagen muss, dass mich am Anfang der immer wieder erwähnte Name Bennewitz echt schon genervt hatte. Der Schreibstil an sich ist in Ordnung. Man konnte das Buch flüssig lesen. In dem Buch war immer wieder die Rede davon, dass Bennewitz seine Frau ermorden wollte und hat dafür Pläne geschmiedet. Ich fand, das war leider bis zum Anschlag ausgereizt. Zuerst wollte ich immer noch wissen, ob er es wirklich tut, aber hinterher hat es mich irgendwie nicht mehr interessiert und als es dann doch endlich so weiter war, war es relativ schnell erzählt worden. Dafür, dass zuerst so ein Spektakel in dem Buch darüber gemacht wurde, war das echt zu wenig. Im Gesamten muss ich leider sagen, dass das Buch meinen Geschmack nicht getroffen hat.

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  • immer wieder was Neues

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    Siko71

    Siko71

    03. December 2014 um 19:35

    Vielen Dank, das ich an der Leserunde mit teilnehmen durfte. Hier nun wie versprochen meine Rezi. Karl Bennewitz gerät durch einen Freund in die Gruppe "Neuererwesen". Diese Gruppe sorgte in der ehemaligen DDR für die Erneuerung verschiedener Dinge in den Kombinaten. Bennewitz wird schon als Kind von allen als Versager bezeichent. Er läßt sich dann im Erwachsenenalter von seinem Freund Rödel mitreisen. Bennewitz gerät in den "Sog" - der Staat leitet, die Schwachen folgen. Durch Ermittlungen in dem Werk gerät Karl in Panik und will Alles hinschmeißen. Aber so einfach ist das nicht. Seine Frau Franziska ist ein harter Brocken, seine neue Liebe Karin will sich nicht mit seiner Schuld beladen. Werden die Fronten geklärt? Für mich war dieser Roman sehr aufschlußreich. Ich bin zwar im Osten aufgewachsen, habe mich aber mit diesem "Neuererwesen" nie befasst. Deshalb bin ich von diesem Roman begeistert und gebe 5 Sterne.

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  • Der Sog - ein tödliches Ultimatum

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    Engel1974

    Engel1974

    03. December 2014 um 19:18

    Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungsprogramme, in der DDR ›Neuererwesen‹ genannt. Lange Zeit läuft alles gut, bis Bennewitz Karin kennenlernt und sich von seiner Frau trennen will. Diese wiederum ist damit natürlich nicht einverstanden und will ihn nicht aufgeben und beginnt ihn sogar zu erpressen "Entweder du bleibst bei mir - oder ich lasse dich hochgehen". In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan. Ein sehr gut geschriebenes Buch, das sich auch sehr schnell liest. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Spannung gewünscht und das Ende fand ich etwas zu aprupt.

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  • Der Sog

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    03. December 2014 um 14:31

    Bennewitz und seine Kollegen haben Subventionen durch das „Neuererwesen“ abgeschöpft. Als in einem anderen Betrieb ermittelt wird, will Bennewitz aufhören. Aber man lässt ihn nicht, denn das System funktioniert nur, wenn alle mitspielen. Die Liebe zu Marion bringt ihn dazu, Pläne zu schmieden für den Mord an seiner Frau. Dann will er seine Pläne umsetzen. Während der Erzählung gibt es immer wieder Rückblenden, so dass wir die Lebensgeschichte von Bennewitz sowie Menschen, denen er im Laufe seines Lebens begegnete, kennenlernen. Die Gedanken von Bennewitz wurden kursiv dargestellt. Je mehr ich über den Menschen Bennewitz erfahre, umso weniger kann ich ihn verstehen. Er wird sein Leben lang getrieben, zu ängstlich um sich zur Wehr zu setzen. Erst zeigte ihm seine ehrgeizige Mutter den Weg, nun stellt seine Frau Forderungen. Dass das Buch bereits vor mehr als 20 Jahren geschrieben wurde, merkt man ihm nicht an. Der Schreibstil ist zeitlos und ruhig. Die Missstände in der DDR werden gut aufgezeigt und man kann nachvollziehen, wie es zu derartigen kriminellen Machenschaften kommen konnte. Die Erklärungen im Nachwort tragen ihren Teil dazu bei. Die vielen Rückblenden erschweren allerdings etwas das Lesen. Ein überzeugender Krimi.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Knapp 30 Jahre alt und dennoch aktuell. Korruption ist immer noch modern.

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    Andreas_M_Sturm

    Andreas_M_Sturm

    01. December 2014 um 08:47

    Das Neuererwesen in sozialistischen Betrieben ist für Karl Bennewitz und seine Kumpane wie ein Selbstbedienungsladen. Hemmungslos werden Gelder abgegriffen und die Gefahr, bei Entdeckung zehn Jahre auf Staatskosten zu logieren, wird verdrängt. Obwohl Bennewitz eher der ängstliche Typ ist, macht er mit – bis zum bitteren Ende. Einmal in den Sog geraten, gibt es kein Entkommen. Als seine Frau ihn vor die Wahl stellt: Trennung von der Geliebten oder Anzeige, kommt es zur Verzweiflungstat. Dass das Buch bereits 1985 zum ersten Mal erschienen ist, spürt man beim Lesen nicht. Aktuell ist die Sprache und aktuell sind die Bezüge, die mühelos zu unserer heutigen Gesellschaft geknüpft werden können. Charaktere, wie die der agierenden Personen, die gewissenlos nur ihren eigenen Vorteil suchen und dabei über Leichen gehen, begegnen uns auch jetzt an allen Ecken. "Der Sog" ist ein eindringlich und spannend geschriebenes Buch, welches nicht nur durch seine Zeitreise in die ehemalige DDR lesenswert ist.

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  • Der Sog - ein tödliches Ultimatum

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    Blaustern

    Blaustern

    27. November 2014 um 12:20

    Karl Bennewitz verschafft sich zusammen mit einigen Kollegen in der DDR in seinem Betrieb durch das „Neuererwesen“ große Geldsummen auf sein eigenes Konto. Dabei unterschlagen sie staatliche Subventionen für Rationalisierungsmaßnahmen. Jahrelang läuft es wie am Schnürchen; Bennewitz kann sich immer mehr leisten und seiner Frau immer mehr bieten, die ihn ständig dazu antreibt. Dann ermittelt die Staatsanwaltschaft in diesem Fall in einem anderen Betrieb, und Bennewitz bekommt kalte Füße. Er will aus dem Club austreten, doch dazu ist es zu spät. Seine Mitstreiter setzen ihm die Pistole auf die Brust, ebenso seine Frau Franziska, von der er sich wegen seiner neuen Geliebten Marion trennen will. Aber Franziska ist rigoros und will dieses Leben im Wohlstand nicht mehr aufgeben. Sie droht ihm, ihn auffliegen zu lassen, wenn er sie verlässt, und so reift in Bennewitz, getrieben durch seine Angst, ein Mordplan. Dieser Krimi zieht einen gleich zu Beginn mit einer Spannung in den Bann, die sich noch mit jeder Seite steigert, sodass man wirklich auch in einen Sog gezogen wird. Bennewitz ist eine eher hilflose Person, die in seinem Leben immer durch andere geleitet wurde. Erst war es seine dominante Mutter, dann seine dominante Frau. Früh in der Schule merkte er schon, dass man mit Betrug im Leben weiterkommt, das Geld das Leben zufriedener macht, vor allem das seiner Frau. So sind immer wieder Rückblenden eingefügt, die es deutlich machen, wie Bennewitz immer tiefer in diese ganze Angelegenheit hineinrutscht und nicht mehr herauskommt, bis ihn letztendlich die Angst vor dem Gefängnis auffrisst. Der Druck auf Bennewitz wird immer größer, die Belastung steigt, auch an seiner Gesundheit nagt dieser Zustand. Bennewitz’ steigernde Angst wird hier mehr als deutlich dargestellt, und wohl niemand möchte in seiner Haut stecken. So bietet der Thriller, der schon zu DDR-Zeiten geschrieben und auf dem Markt war, auch eine Menge Stoff zum Nachdenken. Was ist wirklich wichtig im Leben? Und wohin kann einen die Gier treiben? Sehr schön kommt hier auch das Leben in der ehemaligen DDR zum Ausdruck. Der Schreibstil liest sich rasend schnell, und die Dialoge sind immer treffend.

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  • Ein tödliches Ultimatum

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    esposa1969

    esposa1969

    25. November 2014 um 12:29

    Hallo liebe Leser, gerade durfte ich wieder an einer sehr fesselnden Wirtschaftskrimi-Leserunde teilnehmen: == Der Sog - ein tödliches Ultimatum == Autor: Jan Flieger Inhalt: >> Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungsprogramme, in der DDR ›Neuererwesen‹ genannt. Lange Zeit läuft alles gut. Doch dann lernt Bennewitz die junge Karin März kennen und will sich von seiner Frau trennen. Franziska denkt nicht daran, ihn aufzugeben – und mit ihm das angenehme Leben im Wohlstand. Sie stellt ihm ein Ultimatum: »Entweder du bleibst bei mir - oder ich lasse dich hochgehen«. In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan …<< Da ich schon etliche Jan Flieger Krimis aus dem fhl-Verlag lesen durfte, bin ich mit dem Schreibstil des Autors gut warm geworden. Gerade der Prolog, welcher auch das erste Kapitel ist, mit dem Karls Fantasie-Gespinsten, als er vom Ertrinken träumt und davon in einen Sog gezogen zu werden, macht beim Lesebeginn deutlich: Hier spannte ich der Spannungsbogen straff vom Anfang bis zum Ende, was dann auch so bleibt. Leider habe ich von der Thematik des "Neuerwesen" keine Ahnung, bin ich aber dennoch gut in die Handlung reingekommen und mit den überschaubaren Protagonisten gut vertraut geworden. Sie werden charakterlich und auch gefühlsmäßig sehr detailliert und gut vorstellbar beschrieben. Neben der Rahmenhandlung, die meines Erachtens eher die Animositäten zwischen Karl und seiner Ehefrau darstellt, empfand ich die politischen Geschehnisse eher als Nebenhandlung. Insgesamt fand ich gerade die Dialoge zwischen Franziska und Karl sehr aussagekräftig: Man merkt (und liest es auch) er belügt sie und macht auf Friede-Freude-Eierkuchen, den perfiden Plan schon im Kopf. Sie den ebenselbigen und säuselt honigsüß etwas von Urlaub, der beiden gut tun würde....Hier ist jedes zweite Wort von Lügen geprägt. Karl versucht mit Marion Schluss zu machen. Marion will Pittwein nicht verlassen, Karl kann Franziska nicht verlassen und irgendwie ist alles verzwickter als gedacht. Hier spitzt sich das Beziehungsdrama mehr und mehr zu! Das Cover macht sehr neugierig, da es eine düstere und mystische Stimmung verbreitet: Einsame Landstraße, nebelgrauer Wald, die Bäume wirken kahl, fast als stünden sie nahe Tschernobyl ... klasse Cover, das sich auf dem Buchrücken forstsetzt. Die insgesamt 16 Kapitel (in römischen Zahlen) plus Urteilsspruch verteilt auf knapp 170 Seiten lasen sich angenehm kurz und fesselnd Auf das "Neuerwesen" wird im Nachwort nochmals spezifisch darauf eingegangen und erklärt. Dieser Krimi las sich unterhaltsam und wie im Flug und sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen! Herzlichen Dank, dass wir mitlesen durften! © esposa1969

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  • Ein mörderischer Plan

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    Booky-72

    Booky-72

    24. November 2014 um 14:55

    Aus der Inhaltsangabe: Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungprogramme, in der DDR "Neuererwesen" genannt. Lange Zeit läuft alles gut. Doch dann lernt Bennewitz die junge Karin März kennen und will sich von seiner Frau trennen. Franziska denkt nicht daran, ihn aufzugeben - und mit ihm das angenehme Leben im Wohlstand. Sie stellt ihm ein Ultimatum: "Entweder du bleibst bei mir - oder ich lasse dich hochgehen". In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan... Betrug in der Neuererbewegung und Karl Bennewitz steckt mittendrin, aussteigen kann und darf er nicht mehr. Die Furcht vor den Konsequenzen ist größer. Karl Bennewitz ist von Haus aus eher ein schwaches Mitglied der Gesellschaft, vor allem getrieben durch die Geldgier seiner Frau. Auch die Liebe zu einer Kollegin bringt ihn dazu, den "perfekten Mord" an seiner Frau zu planen. Er versucht, den Plan in die Tat umzusetzen Der Aufbau des Buches ist sehr gelungen. Stückweise wird man durch die Rückblenden mit dem Leben von Karl Bennewitz vertrau und erfährt, wie er in diese Lage kommen konnte. Definitiv lesenswert, nicht nur für "Ossis" und 4 Sterne verdient.  

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  • Im Sog der Gier

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    mabuerele

    mabuerele

    21. November 2014 um 17:35

    „…Wer ein Boot zu schwer belädt, bringt es zum Sinken…“ Ein Mann schwimmt im Meer. Er liebt die Kraftprobe. Doch eine Umkehr ist nicht mehr möglich. Ein Sog zieht ihn nach draußen. Jetzt kommt die Angst. Schon der Prolog ist ein Beispiel für den exzellenten Schriftstil des Autors. Seine Worte haben mich als Leser mit in den Sog gezogen. Ich spürte die Kraft Anstrengung und konnte die Angst mitempfinden. Im Mittelpunkt des Buches steht Bennewitz. Zusammen mit anderen lenkt er staatliche Subventionen in die eigene Tasche. In einer anderen Fabrik ist diese Methode gerade aufgeflogen. Bennewitz will aufhören, doch er kann und darf es nicht. Zu viel steht für andere auf dem Spiel. Dabei ist Bennewitz eher ein schwacher Mensch, ein Getriebener, statt ein selbständig Handelnder.  Zuerst lenkte ihn eine ehrgeizige und bestimmende Mutter, später eine Frau, die nicht genug materielle Werte anhäufen konnte. Nicht umsonst gibt es eine Anspielung auf das Märchen vom Fischer und seiner Frau. Die Geschichte ist spannend geschrieben. Während auf der einen Seite die Gier wächst, häufen sich andererseits die Anzeichen der Angst. Der Autor hat sich für einen besonderen Aufbau der Handlung entschieden. Bennewitz sieht nur noch einen Ausweg. Während er sein weiteres Vorgehen plant und die Furcht ins Unermessliche steigt, blendet der Autor immer wieder zurück in die Vergangenheit. So wird das Leben von Bennewitz und den Menschen, denen er begegnete und die Spuren in seinem Leben hinterließen, Episode um Episode vor meinen Augen aufgeblättert. Auch hier bilden Schriftstil und Inhalt eine Einheit. Bennewitz` Gedanken werden kursiv hervorgehoben. Damit wird die Psyche des Protagonisten, sein Getriebensein, verständlich. Ausgefeilte Dialoge und exakte Beschreibung von Orten und Vorgängen zeichnen das Buch aus. Wie obiges Zitat zeigt, beherrscht der Autor den Umgang mit Metaphern und Vergleichen. Das Besondere der Geschichte aber liegt darin, dass sie in der DDR spielt. Es wird deutlich, dass Mangelwirtschaft und der unbedingte Zwang zur Planerfüllung die Räume für kriminelle Energie schufen. Das Buch wiederspiegelt somit ein Stück DDR-Alltag. Nicht nur das Neuererwesen, was der Autor allgemeinverständlich erklärt, auch der Wartburgkauf sind typische Situationen aus dieser Zeit. Im Nachwort weist der Autor auf die Entstehungsgeschichte des Romans hin.   Das Cover mit der Straße, die in den Nebel führt, passt zum Thema. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu haben die fesselnde Handlung, die realistische Schilderung der Zeitverhältnisse und der gekonnte Schriftstil des Autors beigetragen.

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  • Der Sog von Jan Flieger

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    thenight

    thenight

    19. November 2014 um 11:06

    Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungsprogramme, in der DDR ›Neuererwesen‹ genannt. Lange Zeit läuft alles gut. Doch dann lernt Bennewitz die junge Karin März kennen und will sich von seiner Frau trennen. Franziska denkt nicht daran, ihn aufzugeben – und mit ihm das angenehme Leben im Wohlstand. Sie stellt ihm ein Ultimatum: »Entweder du bleibst bei mir - oder ich lasse dich hochgehen«. In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan. Inhalt: Die Geschichte erzählt von den verzweifelten Bemühungen Karl Bennewitzs, eine Respektsperson zu werden, jemand der anerkannt wird, respektiert und bewundert und für seine Leistung auch angemessen entlohnt zu werden. Als seine Frau Franziska immer höhere Ansprüche stellt, die in einem Land wie der DDR kaum zu erfüllen sind, lässt er sich darauf ein den Staat zu betrügen um an das nötige Geld zu kommen, das Betrügen hat er schon in der Schule gelernt, wie man aus Rückblenden erfährt. Erst als er Karin kennenlernt, erkennt er das Geld nicht wichtig ist um Glücklich zu werden. Meine Meinung: Hätte ich nicht gewusst, das das Buch schon vor mehr als 20 Jahren zum ersten Mal erschienen ist, ich hätte es nicht gemerkt, dem zeitlosen Schreibstil sei Dank. Der Sog, ist ein Krimi der ohne Blut und Gewalt auskommt, er beschreibt eindringlich die Abwärtsspirale in der sich Bennewitz befindet, den Sog. Je mehr er sich aus seiner Situation befreien will, desto verzweifelter und abstruser werden seine Mordpläne. Ich hatte vorher noch nie etwas vom Neuererwesen gehört, dem Zuschusssystem des Staates, doch das System erklärt sich während des Lesens von selbst. Sehr Lesenswert und informativ ist auch das Nachwort des Autors.

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  • Der Sog - ein tödliches Ultimatum

    Der Sog - ein tödliches Ultimatum
    CanYouSeeMe

    CanYouSeeMe

    17. November 2014 um 19:40

    Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungsprogramme, in der DDR ›Neuererwesen‹ genannt. Lange Zeit läuft alles gut. Doch dann lernt Bennewitz die junge Karin März kennen und will sich von seiner Frau trennen. Franziska denkt nicht daran, ihn aufzugeben – und mit ihm das angenehme Leben im Wohlstand. Sie stellt ihm ein Ultimatum: »Entweder du bleibst bei mir - oder ich lasse dich hochgehen«. In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan... Jan Flieger hat mit diesem, in der ehemaligen DDR verfassten, Wirtschaftskrimi ein Buch geschaffen, das zum Nach- und Mitdenken anregt. Die Thematik rund um das Neuererwesen war mir bis dato nicht bekannt, ich hatte noch nie zuvor davon gehört und bin dadurch sehr unbefangen an das Buch herangetreten.  Der Schreibstil ist sehr unaufgeregt und neutral, dennoch wird die angespannte Grundstimmung gut eingefangen und wiedergegeben. Vor allen die innere Anspannung Bennewitz‘ kam meiner Auffassung nach sehr gut rüber und der Leser konnte mit ihm mitzittern und bangen. Die Handlung baut auf viele Rückblenden auf, die für die Handlung von Bedeutung sind, mich jedoch beim Lesen etwas gestört haben. Nachdem ich mich eingelesen hatte, hat sich dies allerdings auch gegeben. Zusammenfassend ist zu sagen, dass ‘Der Sog  - ein tödliches Ultimatum‘ ein spannender und erfrischender Krimi ist, der mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten in seinen Bann gezogen und überzeugt hat.

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