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fhl_verlag_leipzig

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Erpresst.

Machtlos.

Verzweifelt.

In Bennewitz reift ein Mordplan…

Macht mit bei unserer Leserunde zu Jan Fliegers neuem/alten Krimi ›Der Sog – ein tödliches Ultimatum‹.

29 Jahre nach dem ersten Erscheinen ist Jan Fliegers Krimidebüt ›Der Sog‹ ab sofort wieder im Handel erhältlich. ›Der Sog‹ erschien 1985 erstmalig im Mitteldeutschen Verlag und machte Jan Flieger zu einem der erfolgreichsten ostdeutschen Krimiautoren. 1988 wurde die Geschichte in der DDR-Fernsehreihe »Der Staatanwalt hat das Wort« unter dem Titel »Alles Umsonst« verfilmt und erschien 1989, noch vor der Wende, als ›Ein tödliches Ultimatum‹ im westdeutschen S. Fischer Verlag. Jetzt hat sich der fhl Verlag Leipzig dem Titel angenommen.  

Bewerbt euch bis zum 03.11. um eines von 15 Exemplaren unter der Rubrik Bewerbung/Ich möchte mitlesen und beantwortet uns die folgenden Fragen:

  • Ist euch der Begriff Neuererwesen bekannt?
  • Könntet ihr euch Wirtschaftskriminalität in einem sozialistischen Land, wie der DDR, vorstellen?
  • Kennt ihr die DDR-Fernsehreihe »Der Staatsanwalt hat das Wort«?

Bewerber ohne öffentliches Profil können nicht berücksichtigt werden.

Was genau erwartet euch in ›Der Sog – ein tödliches Ultimatum‹?

Karl Bennewitz und seine Kollegen bereichern sich an den staatlichen Subventionen für Rationalisierungsprogramme, in der DDR ›Neuererwesen‹ genannt.
Lange Zeit läuft alles gut. Doch dann lernt Bennewitz die junge Karin März kennen und will sich von seiner Frau trennen. Franziska denkt nicht daran, ihn aufzugeben – und mit ihm das angenehme Leben im Wohlstand. Sie stellt ihm ein Ultimatum: »Entweder du bleibst bei mir - oder ich lasse dich hochgehen«.
In Bennewitz reift ein verzweifelter Mordplan...

Eure Fragen könnt ihr während der gesamten Leserunde an den fhl Verlag stellen, der leitet sie gern an den Autor weiter.

Wer ist Jan Flieger?

Jan Flieger wurde 1941 in Berlin geboren. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur schreibt Krimis, Thriller, Lyrik, schwarzhumorige Geschichten und Kinderbücher, und ist Theodor-Körner-Preisträger. Seine Texte wurden ins Englische, Chinesische, Niederländische, Russische, Tschechische und Dänische übersetzt; seine Geschichten erschienen in Schullesebüchern Frankreichs, Norwegens und Schwedens. Zwei seiner Krimis erschienen vor 1989 beim S. Fischer Verlag, seine zwölf Kinderbücher beim Arena Verlag Würzburg. Sein Krimi ›Der Sog‹ wurde 1988 verfilmt und als ›Alles umsonst‹ mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt. Jan Fliegers Krimi ›Tatort Teufelsauge‹ war 2006 nach der Übersetzung ins Englische als einer von drei ausgewählten deutschen Krimis Lehrstoff an der Universität Toronto/Kanada im Kurs ›Deutsche Kriminalliteratur‹. Jan Flieger lebt in Leipzig.

Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante und diskussionsreiche Leserunde!

Autor: Jan Flieger
Buch: Der Sog - ein tödliches Ultimatum

esposa1969

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Erste!

Vielen Dank für die Einladung!

Ist euch der Begriff Neuererwesen bekannt?

- Nein, davon habe ich noch nie gehört!!

Könntet ihr euch Wirtschaftskriminalität in einem sozialistischen Land, wie der DDR, vorstellen?

- Ich glaube da gab es mehr Wirtschaftskriminalität, als wir je erahnen würden.

Kennt ihr die DDR-Fernsehreihe »Der Staatsanwalt hat das Wort«?

- Ich lebe seit 45 Jahren nur immer in Westdeutschland und aus das Sandmännchen, kenne ich nix aus der ehem. DDR.

Dennoch würde sehr sehr gerne mitlesen wollen, egrade auch, da ich ja schon einige Jan Flieger Krimis lesen durfte und bewerbe mich hiermit.

thenight

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

HIer ich, fingerheb
ich würde sehr gern mitlesen
zu den Fragen

Ist euch der Begriff Neuererwesen bekannt? Nein

Könntet ihr euch Wirtschaftskriminalität in einem sozialistischen Land, wie der DDR, vorstellen? Ich denke mal das alles möglich ist auch Wirtschaftskriminalität in einem solzialistischen Land

Kennt ihr die DDR-Fernsehreihe »Der Staatsanwalt hat das Wort«?
Leider nein.

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Smberge

vor 4 Jahren

Kapitel V - VIII
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mabuerele schreibt:
Die braucht es aber, um die Entwicklung zu verstehen.

Das sehe ich auch so. Die Rückblende stören mich gar nicht, sie geben die Erklärungen, wie es zu der aktuellen Situation gekommen ist und sind daher notwendig. Der Autor führt diese Handlung sogar recht elegant an der Handlung der Gegenwart entlang, hier passiert ansonsten nicht wirklich viel. Bennetwitz plant den Mord an seiner Frau und führt diesen Plan Schritt für Schritt voran. Er gibt ihr sogar die Schuld, dass er sich am Neuererwesen bereichern muss, da sie grosse materielle Forderungen gegen ihn hat und bestimmt Vorstellungen vom Leben hat, die für sie auch mich Geld zu tun haben. Auch wenn mir die Personen nicht genau genug gezeichnet werden, damit man eine Beziehung zu ihnen aufbauen kann, gefällt mir das Buch eigentlich ganz gut, grade wegen der parallel geführten Handlung in der Gegenwart und der Vergangenheit.

Smberge

vor 4 Jahren

Kapitel IX - XII
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Gulan schreibt:
OK, jetzt habe ich mich mit den Rückblenden arrangiert. Sie bilden quasi den "Sog", der Bennewitz in die Katastrophe führt. Ausufernder Betrug, sowohl im Betrieb als auch in der Ehe. Nur was ist jetzt am Schluss passiert? Hat er sie gar nicht gestoßen?

Genau, der Sog, der Bennewitz in den Abgrund zieht. Sein ganzes Leben ist nur noch eine einzige Lüge, beruflich und privat. Für ihn schein der Mord an seiner Frau die einzige Möglichkeit zu sein, die Baustellen in seinem Leben wieder zu bereinigen, aber ich glaube das kann nicht der richtige Weg sein. Die Idee, seine Frau bei einer Wanderung in den Abgrund zu stürzen ist ja eigentlich nicht dumm, wenn man jemanden ermorden will. Seltsamerweise ist er sich nicht ganz im klaren darüber, ob er es jetzt getan hat oder nicht. Es wird einfach nicht klar beschrieben. Ich bin mal gespannt, was die Ermittlungen ergeben.
Die Sprünge in der Zeit haben mir hier auch wieder gut gefallen. Schön konnte man hier sehen, wie sich Bennewitz immer tiefer in die ganzen Betrügereien verwickelt und sich dadurch erpressbar macht. Auch untereinander erpressen sich die Betrüger, um einen noch grösseren Anteil vom ergaunerten Geld zu bekommen. Die Beziehung zu Karin scheint ihm aber sehr wichtig zu sein, wirkt fast so wie wahre Liebe, eine Frau die nicht so materiell geprägt ist wie seine Frau, die er die Schuld daran gibt, dass er mit den Betrügereien angefangen hat. Ihre Ermordung ist für ihn also auch ein Schritt aus diesem Sumpf aus Betrügereien und den Lügen.
Ich bin mal gespannt, welche Erkenntnisse uns der letzt Absatz noch bringt.

Smberge

vor 4 Jahren

Kapitel XIII - XVI
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Tja, jetzt hat Bennewitz alles verloren, Frau, Freundin, Geld, Freiheit, alles ist weg. Mir kam die ganze Geschichte etwas zu moralisierend vor, so nach dem Motto, fang gar nicht erst mit illegalen Sachen an, Du kannst damit gar nicht gewinnen. Ich hatte am Ende wirklich immer den erhobenen Zeigefinger vor mir gesehen.
Um mit den Charakteren richtig warm zu werden, war die Geschichte wohl einfach zu kurz und einfach nicht genug Zeit, sie genauer zu beschreiben.
Das Nachwort mit etwas Hintergrundinformationen hat mir gut gefallen, besonders wenn man mit dem Leben in der DDR nicht so vertraut ist, war es sehr hilfreich.
Also, eine nette, lehrreiche Geschichte, aber ein Krimi war das in meinen Augen nicht. Es war ja mehr ein Zittern mit Bennewitz, werde ich jetzt geschnappt oder nicht.
Rezension folgt dann in den nächsten Tagen.

fhl_verlag_leipzig

vor 4 Jahren

Misstrauen.

Ansehen.

Macht.


Macht mit bei unserer Leserunde zu Olaf Jahnkes Debüt-Wirtschafts-Roman »Tod eines Revisors«

Ein Mann wird in einer psychiatrischen Klinik tot aufgefunden. Er ist Innenrevisor einer Bank. Aufgrund des Klinikaufenthalts und den persönlichen Umständen, lautet die Todesursache schnell Suizid durch Überarbeitung. Die Witwe möchte dies nicht glauben und heuert einen Privatdetektiv an, der die Ermittlungen aufnehmen soll.

http://www.lovelybooks.de/autor/Olaf-Jahnke/Tod-eines-Revisors-1124432009-w/leserunde/1125556043/

Smberge

vor 4 Jahren

Fazit und Rezension

Hier jetzt auch meine Rezension zu diesem Buch. http://www.lovelybooks.de/autor/Jan-Flieger/Der-Sog-ein-tödliches-Ultimatum-1124443090-w/rezension/1126982934/
Vielen Dank noch mal, dass ich hier dabei sein durfte. Wirklich ein etwas anderes Buch.

fhl_verlag_leipzig

vor 4 Jahren

Kurz.

Heilig.

Tödlich.

Macht mit bei unserer Leserunde zu unserer Anthologie ›Sakrament des Todes – 13 Morde auf heiligem Boden‹ herausgegeben von Andreas M. Sturm

http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-M.-Sturm/Sakrament-des-Todes-1075167945-t/leserunde/1130395820/

fhl_verlag_leipzig

vor 3 Jahren

Kunstwerke.
Eine Verschwörung.
Flammender Hass.
Und ein Mörder, der seine Lebensbeichte ablegt.


Macht mit bei unserer Leserunde zu ›Im Feuer‹ von Eva Lirot & Hughes Schlueter.

http://www.lovelybooks.de/autor/Eva-Lirot/Im-Feuer-1134669882-w/leserunde/1134541877/

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