Jan Flieger Der Vierfachmord von Stötteritz

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 13 Rezensionen
(3)
(4)
(7)
(3)
(3)

Inhaltsangabe zu „Der Vierfachmord von Stötteritz“ von Jan Flieger

Schüsse zerreißen die Leipziger Nacht in Stötteritz und löschen vier Leben aus - doch der Täter flieht. War es ein Auftragsmord oder eine Verzweiflungstat? Wurde ein V-Mann liquidiert? Starben die anderen zur Ablenkung? Läuft gar einer der Verdächtigen Gefahr, das nächste Opfer zu werden? Und dann gibt es da noch die Spur zu einer jungen Frau, die in die rechte Szene führt. Für Thomas Tiller und sein Team der Mordkommission beginnt eine Suche, die sie tief in ein Labyrinth aus Hass und Rache führt, über die Grenzen Deutschlands hinaus bis in die Straßen Tokyos und die raue Ödnis Islands. Die Zeit rennt. Und die starren Augen der Toten treiben zur Eile.

Ein personenreicher Krimi, der durch seine schönen Landschaftsbeschreibungen auffällt!

— sommerlese
sommerlese

Hat mich nicht so sehr in seinen Bann gezogen, als erwartet. Aber durchaus lesbar.

— esposa1969
esposa1969

Leider hat mir das Buch so gar nicht gefallen . Ich konnte leider weder Spannung noch schriftstellerisches Potential erkennen !

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Mord in Leipzig - der Autor spart nicht mit Gesellschaftskritik!

— mabuerele
mabuerele

»Wenn er wüsste was alles in seiner Stadt geschah – der Hofrat Goethe würde wohl nur noch Krimis schreiben, Regionalkrimis«.

— fhl_verlag_leipzig
fhl_verlag_leipzig

Stöbern in Krimi & Thriller

Nachts am Brenner

Sehr komplexer und spannender Fall für Commissario Grauner, in dem es ihm gelingt, seine Dämonen zu besiegen.

takabayashi

Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

Ermordung des Glücks

Ein atmosphärisch dichter Krimi.

brenda_wolf

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Der Vierfachmord von Stötteritz" von Jan Flieger

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Neun Schüsse Vier Tote Viele Verdächtige Macht mit bei unserer neuen Leserunde zu ›Der Vierfachmord von Stötteritz‹, dem neuen Krimi von Jan Flieger. Bewerbt euch bis zum 25.02.2014 um eines von 15 Leseexemplaren unter der Rubrik Bewerbung/Ich möchte mitlesen und beantwortet folgende Fragen: Habt ihr bereits Bücher von Jan Flieger gelesen? In welcher Krimisendereihe wurde der Krimi ›Der Sog‹ als ›Alles umsonst‹ gezeigt? Warum möchtet Ihr an dieser Leserunde teilnehmen? Die Antworten können als PN geschickt werden. Hinweis: Bewerber ohne öffentliches Profil können nicht berücksichtigt werden. Was genau erwartet euch in ›Der Vierfachmord von Stötteritz‹ Schüsse zerreißen die Leipziger Nacht in Stötteritz und löschen vier Leben aus - doch der Täter flieht. War es ein Auftragsmord oder eine Verzweiflungstat? Wurde ein V-Mann liquidiert? Starben die anderen zur Ablenkung? Läuft gar einer der Verdächtigen Gefahr, das nächste Opfer zu werden? Und dann gibt es da noch die Spur zu einer jungen Frau, die in die rechte Szene führt. Für Thomas Tiller und sein Team der Mordkommission beginnt eine Suche, die sie tief in ein Labyrinth aus Hass und Rache führt, über die Grenzen Deutschlands hinaus bis in die Straßen Tokyos und die raue Ödnis Islands.      Die Zeit rennt.    Und die starren Augen der Toten treiben zur Eile ... Wer ist Jan Flieger? Jan Flieger wurde 1941 in Berlin geboren. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur schreibt Krimis, Thriller, schwarzhumorige Geschichten und Kinderbücher, und ist Theodor-Körner-Preisträger. Seine Texte wurden ins Englische, Chinesische, Niederländische, Russische, Tschechische und Dänische übersetzt; seine Geschichten erschienen in Schullesebüchern Frankreichs, Norwegens und Schwedens. Zwei seiner Krimis erschienen vor 1989 bei S. Fischer Verlag, seine zwölf Kinderbücher beim Arena Verlag Würzburg. Sein Krimi ›Der Sog‹ wurde 1988 verfilmt und als ›Alles umsonst‹ mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt. Jan Fliegers Krimi ›Tatort Teufelsauge‹ war 2006 nach der Übersetzung ins Englische als einer von drei ausgewählten deutschen Krimis Lehrstoff an der Universität Toronto/Kanada im Kurs ›Deutsche Kriminalliteratur‹. Jan Flieger lebt in Leipzig.

    Mehr
    • 356
  • Düsterer Kriminalfall mit beklemmender Realitätsnähe.

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    Andreas_M_Sturm

    Andreas_M_Sturm

    Ein einzelner Täter richtet im Ortsteil Stötteritz kaltblütig vier Menschen hin. Bedingt durch diese Tat werden die Mitglieder der Leipziger Mordkommission aus ihren zum Teil recht pikanten Freizeitgestaltungen gerissen. Es gibt mehrere Verdächtige und ebenso viele Ermittlungsansätze. Das Buch ist straff geschrieben und die Spannung steht bis zum Ende. Ob in der Realität die Leipziger Polizeibehörde das notwendige Kleingeld aufbringen würde, um wegen Zeugenaussagen Kommissare nach Japan und Island reisen zu lassen, kann ich nicht beurteilen – Farbe in die Geschichte bringt es auf jeden Fall. Auch an Gesellschaftskritik wird nicht gespart: Kurze Momentaufnahmen über die Kriminalität in Leipzig zeichnen ein beklemmendes Bild der Messestadt. Fazit: ein Krimi, der sich mühelos an einem Stück lesen lässt und bis zur Auflösung den Leser in Atem hält.

    Mehr
    • 2
    Arun

    Arun

    29. April 2014 um 11:56
  • Der Vierfachmord von Stöteritz von Jan Flieger

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    thenight

    thenight

    Klappentext: Schüsse zerreißen die Leipziger Nacht in Stötteritz und löschen vier Leben aus - doch der Täter flieht. War es ein Auftragsmord oder eine Verzweiflungstat? Wurde ein V-Mann liquidiert? Starben die anderen zur Ablenkung? Läuft gar einer der Verdächtigen Gefahr, das nächste Opfer zu werden? Und dann gibt es da noch die Spur zu einer jungen Frau, die in die rechte Szene führt. Für Thomas Tiller und sein Team der Mordkommission beginnt eine Suche, die sie tief in ein Labyrinth aus Hass und Rache führt, über die Grenzen Deutschlands hinaus bis in die Straßen Tokyos und die raue Ödnis Islands. Die Zeit rennt. Und die starren Augen der Toten treiben zur Eile. Inhalt: In einer warmen Nacht, werden 4 Menschen von einer maskierten und dunkel gekleideten Person erschossen, die unerkannt entkommen kann, auffällig ist das alle Opfer in einem Haus leben und das es viele Menschen gibt die ein Motiv hätten. Das Team um Thomas Tiller, steht vor der schwierigen Aufgabe herauszufinden wer das eigentlich Opfer sein sollte, alle 4 Toten oder waren 3 von ihnen nur *kollateral Schäden* Tageweise berichtet der Autor von den schwierigen Ermittlungen. Meine Meinung: Der Roman ist mit 197 Seiten reichlich kurz, leider muss ich sagen, denn es ist ein Vergnügen sich Jan Fliegers außergewöhnlichem Schreibstil hinzugeben,er verleiht seinen Worten Nachdruck, allein seine Ausdrucksweise reicht um den Leser bei der Stange zu halten, er braucht keine bizarren Morde oder Tatorte um eine nachvollziehbare Atmosphäre zu schaffen, ein interessanter Aspekt des Krimis,waren auch die *Meldungen* zu weiteren Verbrechen, die zur Zeit der Ermittlungen der Morde in Leipzig geschahen um die sich aber andere Beamte kümmern müssen, denn die Soko Hinterhof ist mit den Ermittlungen voll ausgelastet und sicher auch belastet, was sich meiner Meinung nach in den Freizeitaktivitäten der Ermittler, rund um Thomas Tiller, ausdrücken die sich Hauptsächlich um Sex drehen und für einige Leser vielleicht zu viel des Guten sind, meiner Meinung nach, wäre Schach um einiges langweiliger. Nun zu dem Stern den ich behalte, leider bezieht sich meine Kritik auf einen Teil des Buches auf den ich mich besonders gefreut hatte, die Ermittlungsarbeiten in Island und Tokyo, da die Ermittler nur  zur Befragung jeweils einer Person so weite Dienstreisen unternahmen, kam das unangenehme Gefühl auf, diese Fragen hätten auch am Telefon oder durch die örtliche Polizei gestellt werden können, diese Teile des Buches waren für mich als Leser leider überflüssig. Mein Fazit: Ein absolut lesenswerter und außergewöhnlicher Krimi .

    Mehr
    • 2
    Arun

    Arun

    22. April 2014 um 20:34
  • Schüsse zerreißen die Leipziger Nacht

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    esposa1969

    esposa1969

    08. April 2014 um 02:32

    Hallo liebe Leser, leider habe ich mir mit diesem Krimi etwas zu viel Zeit gelassen und hinke mit der Rezension hinterher: == Der Vierfachmord von Stötteritz == Autor: Jan Flieger == Buchrückentext: == Schüsse zerreißen die Leipziger Nacht in Stötteritz und löschen vier Leben aus - doch der Täter flieht. War es ein Auftragsmord oder eine Verzweiflungstat? Wurde ein V-Mann liquidiert? Starben die anderen zur Ablenkung? Läuft gar einer der Verdächtigen Gefahr, das nächste Opfer zu werden? Und dann gibt es da noch die Spur zu einer jungen Frau, die in die rechte Szene führt. Für Thomas Tiller und sein Team der Mordkommission beginnt eine Suche, die sie tief in ein Labyrinth aus Hass und Rache führt, über die Grenzen Deutschlands hinaus bis in die Straßen Tokyos und die raue Ödnis Islands. Die Zeit rennt. Und die starren Augen der Toten treiben zur Eile ... == Das Cover/ Der Titel: == Das Cover empfinde ich als sehr plastisch, als käme der Schatten des Täters tatsächlich um die Ecke hervor. Der Titel eben wie ein Krimi, verrät somit auch gleich, was wir auf den ersten Seiten erfahren werden: Den Mord an vier Personen. == Leseeindrücke: == Zu Beginn der Handlung lesen wir über die Tat. In einigen Krimis passieren die Morde erst im Laufe der Handlung, hier gleich alle vier zu Beginn des Krimis. Nachdem wir also erfahren haben, was geschehen ist begleiten wir die Ermittler der Leipziger Mordkommission - allen voran Hauptkommissar Thomas Tiller dicht gefolgt von Fischauge - bei ihren Befragungen. Da der Vierfachmord in einem Hinterhof geschehen ist, werden die Bewohner aus den umliegenden Wohnungen befragt. Viele viele Verdächtige mit ebenso vielen Namen kommen ins Spiel. Da hätte ich mir gerne ein Personenregister zu Anfang des Buches gewünscht - so wie bei den Auerbach & Keller Krimis - damit man nicht ins Schleudern kommt, wenn man sich all die Namen und die Personen dazu merken muss. Die Ermittlungen kommen nur sehr schleppend und mühsam voran. Es wird zwar versucht einen Spannungsbogen aufzubauen mit falschen Fährten, was aber nicht immer gelang. Teilweise habe ich einige Seiten "quer" gelesen, weil ich irgendwie immer auf mehr Spannung gehofft habe. Die Aufmachung mit den Tagesabschnitten vom Tag der Morde an gerechnet bis hin zur Lösung des Falls in 12 Tagen hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz, der Krimi selbst kompakt, wenn teilweise auch etwas verwirrend, der vielen Namen eben wegen. Das Ende war irgendwann so abzusehen. Der Schreibstil war lesbar, aber recht einfach gehalten. Ich liebe Regional-Krimis, habe zu Leipzig aber leider so gar keinen Bezug, was ich aber nicht negativ bewerte, da ich ja schließlich wusste, wo der Krimi spielt. Im Großen und Ganzen ist die Handlung von Inhalt her passabel, allerdings auch nicht sonderlich neu. Mehrfachmorde passieren in fast jedem Krimi, Zeugenaussagen ebenso. Ich vergebe 2,5 von 5 Sternen und runde auf 3 auf und bedanke mich dafür, dass ich mitlesen durfte! Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

    Mehr
  • Gute Idee ,schlechte Umsetzung !

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine vermummte Gestalt betritt einen Hinterhof in Stötteritz, einem kleinen Stadtteil Leipzigs . Was er hinterlässt ist grauenvoll. Denn der Maskierte hinterlässt ein schreckliches Blutbad . Gerade hatten sie noch eine Party gefeiert , jetzt sind 4 Menschen tot . Wolfgang Werner von der Mordkommission und sein Team die Soko "Hinterhof" ermitteln . Meinung : Leider hat mir das Buch so gar nicht gefallen . Durch den sehr rationalen und unterkühlten Schreibstil des Autors, wirkt die Geschichte und ihre Charaktere bis zum Schluss, blass und schlecht ausgearbeitet . Die Geschichte hatte für mich keinerlei Spannung, der Spannungsbogen bleibt von Anfang bis Ende gleich . Neben den absolut ermüdenden und schleppend vorankommenden Ermittlungen, erfahren wir viel über das Privatleben der Ermittler . In meinen Augen, war dies einfach zu viel des guten, wir erfahren so viele Einzelheiten, die für den Fortgang der Geschichte, absolut unwichtig sind . Außerdem wurden wir in diesem Buch mit Details über das Sexleben der Ermittler versorgt , die ich lieber nicht gewusst hätte . Was uns der Autor damit sagen wollte , ist mir bis zuletzt schleierhaft . Der langsame und einfallslose Erzählstil des Autors, ermüdete mich schon nach den ersten 30 Seiten, sodass ich mich fragte, wie ich denn die restlichen 170 Seiten überstehen sollte ! Anstatt sich auf den Fortgang der eigentlichen Geschichte zu konzentrieren, versorgt uns der Autor mit der Kriminalität in Leipzig und Umgebung, es werden weitere Taten beleuchtet und kurz angeschnitten . Aber der Erzählstil setzte allem nochmal die Krone auf !! Die Satzstellung ist in einigen Fällen mehr wie fragwürdig, der Autor verwirrt den Leser mit ständigen Aneinanderreihungen von Kommata und Verschachtlungen von Sätzen . Ich als Leser wurde ständig in meinem Lesefluss gestört , weil die Sätze so verschachtelt waren und auch die dauerhaften Wortwiederholungen in einem Satz , tragen nicht gerade zu einem Lesevergnügen bei .Der Stil des Autors lag mir leider so gar nicht . Für mich war dieser einfach nicht gelungen, schlecht und lieblos .Die Story versprach so viel und hielt so wenig !Das Ende ist ebenfalls vorhersehbar und voller Klischees, sowie der Rest des Buches ! Allerdings muss ich anmerken , dass dies meine SUBJEKTIVE!! Meinung ist , anderen kann dieses Buch durchaus gefallen ! Mein Fazit : Eine tolle Idee und eine absolut misslungene Umsetzung ! Der Schreibstil des Autors , war für mich , leider eine Katastrophe . Zu unterkühlt und rational , dass man bis zum Schluss keine Bindung zu der Geschichte und ihren Protagonisten aufbaut . Die Aneinanderreihung von Sexszenen und weiteren Ausführungen, waren in meinen Augen vollkommen unnötig . Auch die Tat, erschien einfallslos und wurde absolut unspannend wiedergegeben ! Die Auflösung des Buches, ist im Endeffekt Geschmackssache, für mich war sie leider unrealistisch und kam viel zu schnell . Ein Roman voller Klischees , der mich bis zum Schluss langweilte Das Ende lag auf der Hand und war abzusehen . Schade ich hatte mir soviel von diesem Buch erhofft ! Tja was soll ich sagen, ich gehe aus diesem Buch genauso heraus wie ich hineingegangen bin . Ich bin nur froh, dass es nur 200 Seiten hatte und selbst durch diese, musste ich mich durchkämpfen !

    Mehr
    • 8
  • Der Vierfachmord von Stötteritz

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    Blaustern

    Blaustern

    02. April 2014 um 20:26

    In Stötteritz, einem Leipziger Stadtteil, findet in einem Hof hinter dem Haus eine Feier der Bewohner statt. Einer der fünf Leute verlässt die Feier kurz, um auszutreten, alle anderen werden plötzlich von einer Gestalt in schwarzer Kutte und weißer Maske erschossen. Der Täter kann unerkannt fliehen. Die Leipziger Mordkommission beginnt mit ihren Ermittlungen. Eine Menge Zeugen werden befragt, sogar in Tokyo und auf Island, und es gibt zahlreiche Verdächtige und Motive. Ist die rechte Szene daran beteiligt, oder geht es doch eher um Rache? Dieser kompakte Krimi beginnt mit vier Leichen und schreitet rasant voran. Allerdings nimmt die Überladung an Personen und zu vielen anderen Begebenheiten ihm die Spannung. Es werden zwar falsche Fährten gelegt, und es gibt auch einige Überraschungen, dennoch bleibt das Ganze eher oberflächlich. Somit auch die Protagonisten, deren Charakter nur angerissen bleibt bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel die sexuelle Leidenschaft des Bosses. Außerdem braucht man bei der Vielzahl der Charaktere ein gutes Gedächtnis, zumal einige Namen auch noch zweifach vergeben wurden. Das erleichtert es nicht unbedingt. Für eine nette Unterhaltung für zwischendurch ist der Krimi aber durchaus gut zu lesen.

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148
    kubine

    kubine

    01. April 2014 um 19:24
  • Rezension zu "Der Vierfachmord von Stötteritz" von Jan Flieger

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    dorli

    dorli

    20. March 2014 um 14:29

    Leipzig. Ein schöner, geselliger Abend auf einem Hinterhof im Stadtteil Stötteritz wird jäh durch Schüsse beendet. Vier Menschen fallen dem Täter zum Opfer. Er kann unerkannt fliehen und die Ermittler der Mordkommission stehen vor einem Rätsel… „Der Vierfachmord von Stötteritz“ ist das erste Buch, dass ich von Jan Flieger gelesen habe und ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch kaum gepackt hat. Die Handlung wird wenig spannend erzählt, der Autor reiht die Geschehnisse aneinander, es gibt sehr viele Informationen, die aber zum Teil nichts oder nur wenig mit dem eigentlichen Kriminalfall zu tun haben. Gleich am Anfang präsentiert Jan Flieger eine große Anzahl Figuren – für mich ziemlich verwirrend, obwohl ich in der Regel keine Probleme mit Geschichten habe, in denen zahlreiche Personen mitspielen. Ich habe mir nach einigem Vor- und Zurückblättern die Mitwirkenden aufgeschrieben – ein mitgeliefertes Personenverzeichnis wäre hier von Vorteil gewesen. In die laufende Handlung werden immer wieder ein paar Sätze mit Kurzmeldungen über aktuelle Kriminalfälle in Leipzig eingestreut, die nichts mit den Mordermittlungen zu tun haben – anfangs habe ich nach Verbindungen zu den Nachforschungen im Stötteritzfall gesucht, aber es gibt keine. Es gefällt mir immer sehr gut, wenn auch das Privatleben der Ermittler eine Rolle spielt. Das ist auch hier der Fall, nur werden bei der Vorstellung der einzelnen Ermittler besonders deren sexuellen Vorlieben hervorgehoben. Einen Grund hierfür habe ich nicht entdeckt und hätte daher auf diese Darstellungen verzichten können. Der Autor übt mit vielen Andeutungen Kritik an der Gesellschaft, seine Kritikpunkte sind sehr vielfältig und gehen in unterschiedliche Richtungen. Diese Anmerkungen sind gut und richtig, doch leider geht der eigentliche Krimi darin unter. Es gibt einige Szenen mit tollen Beschreibungen und Erklärungen, die interessant sind oder zum Nachdenken anregen, doch insgesamt war mir die ganze Geschichte zu holperig. „Der Vierfachmord von Stötteritz“ hätte mir deutlich besser gefallen, wenn der Fokus auf den eigentlichen Ermittlungen geblieben wäre und es nicht so viele Abschweifungen gegeben hätte.

    Mehr
  • Sex and Crime in Stötteritz

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    sommerlese

    sommerlese

    Der Leipzig-Krimi *"Der Vierfachmord von Stötteritz"* von Jan Flieger ist erschienen im fhl Verlag Leipzig. Im Hinterhof des Leipziger Stadtteils Stötteritz beendet eine Schießerei eine muntere Party. Der vermummte Täter verschwindet unerkannt und hinterläßt einen grausamen Schauplatz! Vier Menschen sterben bei dem Gemetzel. Die Mordkommission beginnt ihre Ermittlungen, die sie nach Tokyo und Island führt, aber auch in der rechten Szene Leipzigs suchen läßt. Die starren Augen der Opfer fordern Aufklärung des Falls. Jan Flieger schreibt recht sachlich und trotzdem sehr situationsbeschreibend. Die Verhöre sind nüchtern und kurz gehalten, das baut Realität auf und die kurzen Kapitel lassen sich flott lesen. Die eindrucksvollen Beschreibungen der Dienstreisen nach Tokyo und Island haben mir sehr gefallen. Die Landschaft Islands erschien vor meinem geistigen Auge. Ortsbeschreibungen Leipzigs kommen sehr häufig vor und für Leipziger ist das sicher auch sehr anschaulich. Mir haben sich die vielen Straßen und Plätze allerdings nicht erschlossen. Zeitgleich zum aktuellen Fall beschriebene kriminelle Schauplätze Leipzigs kommen erschwerend hinzu. Die ganze Tragweite der Kriminalität in der Stadt soll damit deutlich gemacht werden. Mir waren es einfach zu viele andere Nebenschauplätze. Die Charaktere sind gut dargestellt, doch es gibt einfach viel zu viele Personen in diesem Krimi. Das ist auch mein Hauptkritikpunkt, denn einen Krimi möchte ich in eins durchlesen und nicht die Spannung durch häufiges Zurückblättern verlieren. Ein anschauliches Personenregister ist bei diesem Buch ein Muss, es fehlte leider! Der Spannungsaspekt ließ bei dann leider immer mehr nach. Den Täter hatte ich schon durch sein fadenscheiniges Alibi in Verdacht. Dadurch zog sich das Buch für mich auch sehr in die Länge. Definitiv ein solide geschriebener Krimi mit den erwähnten Kritikpunkten, der aber leider nicht meinen Geschmack getroffen hat. Wer außerdem Sex and Crime mag, findet vielleicht auch Gefallen daran. Die Reiseberichte allerdings sind meine Highlights.

    Mehr
    • 2
  • Verbrechengeschwängertes Leipzig

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    gst

    gst

    12. March 2014 um 17:44

    Eine Person in schwarzem Outfit schleicht durch Leipzig, während Kommissare ihren Leidenschaften frönen. Schon zu Beginn dieses Regionalkrimis schaut der Autor in die Köpfe seiner zahlreichen Darsteller. Man erfährt, dass es beruhigend ist, „wenn es anderen schlecht geht – einem selbst aber gut“. Diverse ähnliche Einsprengsel verleiten zu kurzem Auflachen, doch so lustig, wie ich mir erhofft hatte, ist das Buch leider nicht. Naja, vier Tote in einem einzigen Hinterhof sind ja auch nicht lustig … Und dann endet der Abend auch noch mit einem Riesengewitter, das droht, alle Spuren des Überfalls wegzuwaschen... Bei der Befragung der Nachbarn stellt sich heraus, dass viele Personen zu den Verdächtigen gezählt werden können. Hat das Verbrechen einen rechtsradikalen Hintergrund oder versuchte jemand, eine unliebsame Person zu beseitigen? Um das herauszufinden, können wir Leser die Kommissare bis nach Tokyo und Island begleiten. Die Idee des Buches gefällt mir. Die Verwicklungen sorgen für Spannung. Der Autor kennt Leipzig und das Milieu des Verbrechens. Im Schreiben hat er Erfahrung, das merkt man. Doch gerade das fiel ihm meiner Meinung nach in diesem Krimi auf die Füße. Für meinen Geschmack hat er zu wenig Sorgfalt auf die Ausarbeitung der Geschichte gelegt. Trotz des gelungenen Plots kommt mir diese Lektüre wie schnell hingeworfen vor. Da ich noch kein weiteres Buch von Jan Flieger kenne, fehlen mir allerdings Vergleichsmöglichkeiten. Alles in allem vergebe ich mit gutem Gewissen drei Sterne.

    Mehr
  • Des Guten zu viel

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    Goch9

    Goch9

    12. March 2014 um 15:05

    Eine Gestallt in schwarzer Kutte mit weißer, ausdrucksloser Maske schleicht durch de Straßen von Stötteritz. Auf einem Hinterhof feiert eine Gruppe Nachbarn ein kleines Gartenfest. Eine Person verlässt die Gesellschaft um sich im Haus zu erleichtern. Die Gestalt schleicht durch das Tor und erschießt die vier verbleibenden Personen und verschwindet unerkannt. Noch in der Nacht werden die Mitglieder des Leipziger Mordkommissariats bei ihren pikanten Privatvergnügungen gestört und beginnen mit den Ermittlungen. Zwölf Tage voller Ermittlungsarbeit, Auslandsermittlungen im fernen Tokyo und Island, sowie viele Nächte voller Zweifel und Unsicherheit liegen vor den Beaten der Leipziger Mordkommission. Dieser Leipzigkrimi erscheint mir mit seinen vier Leichen, den vielen anderen Straftaten, die während dieser Ermittlungszeit geschehen sind, der Landschaftsbeschreibung Islands, der Chaosbeschreibung Tokyos und den zahlreichen gesellschaftskritischen Anmerkungen ziemlich überladen. Auf diesen zweihundert Seiten hat der Autor einfach zu viel gewollt. Dabei waren durchaus gute Passagen in diesem Krimi zu finden. Die Tatsache, dass ein Mörder unerkannt und ohne verwertbare Spuren vier Menschen töten kann, dass die Nachbarn sehr wenig von einander wissen, dass die Ermittler von Versagensängsten und Zweifel geplagt werden und kaum noch ein Privatleben besitzen, wurde gut herausgearbeitet, aber durch die vielen anderen Fakten blieb die Spannung auf der Strecke. Ich glaube, in diesem Fall wäre weniger mehr gewesen, weil der Autor immer wieder durchblitzen ließ, dass er gut schreiben kann.

    Mehr
  • Realitätsnaher Krimi

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    mabuerele

    mabuerele

    08. March 2014 um 20:23

    Fünf Menschen feiern gegen 23.13 Uhr ausgelassen in einem mit Bäumen bestandenen Innenhof  im Leipziger Stadtteil Stötteritz. Hauptkommissar Tiller saß in einem Pub in der Leipziger Kneipenmeile. Zwei weitere Mitglieder der Mordkommission frönen ihren sexuellen Vorlieben. Genau 23.15 Uhr betritt eine Person den Innenhof. Sekunden später sind alle Anwesenden tot. Kurze Zeit später sind alle Kriminalisten am Tatort. Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben. Die Kriminalisten wurden gut charakterisiert. Tiller ist der Typ „einsamer Wolf“. Seine Erfolge sind legender. Der neue Fall allerdings bringt ihn an seine Grenzen. Wolfgang Werner, der den Spitznamen Fischauge trägt, kann sehr nachtragend sein. Raschke freut sich, in Leipzig arbeiten zu dürfen. Er schaut zu Tiller auf. Die Befragung der Anwohner und die Recherche über die Hausbewohner  führen schnell zu einer Reihe von Verdächtigen. Hinzu kommt, dass der Mörder genauso bekleidet und maskiert war, wie die Teilnehmer eines Aufmarschs der Rechtsradikalen auf der Burg Stolpen. Die Kapitel des Buches sind nach Tagen gegliedert. So kann ich als Leser Tag für Tag die Ermittlungsarbeit verfolgen. Ab und an schweift der Autor vom eigentlichen Thema ab. Dann listet er auf, welche weiteren Verbrechen in Leipzig an diesen Tag oder in der Nacht stattgefunden haben. Das geschieht kurz und bündig. Dadurch bleibt der Autor nahe an der Realität, denn auch in anderen Großstädten macht weder das Verbrechen noch die Kleinkriminalität Pause, nur weil es zu einem Fall Ermittlungen gibt. Ungewöhnlich ist es nur, diese Tatsache in einen Krimi mit einzubauen. Der Schreibstil des Buches zeichnet sich durch seine Vielfältigkeit. Speziell in der Beschreibung der Landschaft von Island zeigt der Autor, dass er den Umgang mit Metaphern beherrscht. Auch über Tokyo und seine Menschen wird so exakt erzählt, dass die Kenntnis des Autors von Land und Leuten spürbar ist. An anderen Stellen werden die Fakten kurz und knapp zusammengefasst. Manchmal dagegen fallen Wortwiederholungen auf. Es gibt kurze sarkastische Abschnitte. Was man kaum findet, sind Emotionen. Sie werden nur dann angedeutet, wenn Tiller innerlich das Ermittlungsgeschehen Revue passieren lässt und sein eigenes Tun und Handeln analysiert. Auf das sexuelle Privatleben kann ich gern verzichten, die offene und versteckte Gesellschaftskritik allerdings gefällt mir gut. Dass Leipzig fast nur auf seine Kriminalität reduziert wird, ist mir eine zu einseitige Darstellung. Klassische Literatur, moderne Kunst und verschiedene Musikstücke spielen die Begleitmusik im Roman. Das Cover mit der schwarzen glänzenden Schrift und dem Mörder in gleicher hervorgehobener Ausstattung wirkt edel.   Der Kriminalroman hat mir gut gefallen. Der Autor hat auf ungewöhnliche Weise ein Stück Realität einer Großstadt abgebildet. Er hat die Konflikte zugespitzt und überhöht. Nur dadurch wird das Ende nachvollziehbar.

    Mehr
  • Der letzte Zeuge

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    Baerbel82

    Baerbel82

    07. March 2014 um 13:54

    Da ich Jan Fliegers Norwegen-Krimi „Auf den Schwingen der Hölle“ mit Begeisterung verschlungen hatte, war mein Interesse an „Der Vierfachmord von Stötteritz“ gleich geweckt. Worum geht es? Eine Gestalt in einem schwarzen Jogginganzug mit schwarzer Kutte und einer weißen Maske gibt neun Schüsse auf die Bewohner eines Hauses in Leipzig-Stötteritz ab: zwei Männer und zwei Frauen, die im Hof gefeiert hatten, sind sofort tot, der Täter kann unerkannt fliehen. Anschließend wird das Ermittlerteam vorgestellt: - Thomas Tiller, er leitet das Team der Mordkommission - Wolfgang Werner, genannt Fischauge, er ist Tillers Stellvertreter - Ivonne Birnbaum, die einzige Frau im Team - Torsten Lieberknecht und - Philipp Raschke, er kommt ursprünglich aus Düsseldorf  In mühsamer Kleinarbeit beginnt die SoKo „Hinterhof“ zu ermitteln: Wer wohnt wo im „Mörderhaus“, wer hat was gesehen, und vor allem, wer hat ein Motiv? Selbst vor Dienstreisen nach Japan und Island schreckt das Team nicht zurück. Denn „die starren Augen der Toten treiben zur Eile“ (Zitat). In zwölf Tagen werden viele Verdächtige präsentiert und falsche Fährten gelegt, zahlreiche Zeugen vernommen und Alibis überprüft. Die Aussage des letzen Zeugen führt schließlich zur Lösung des Falls: Hass und Rache waren - wie so oft - der Grund, dass am Ende fünf Menschen tot sind… Der anfangs noch ruhige, sachliche Erzählfluss Jan Fliegers steigert sich von Tag zu Tag. Unerbittlich treibt er die Geschichte voran. Aber es gibt auch eine sexuelle Komponente, die hätte ich nicht gebraucht: Jeder denkt/tut immer nur das „Eine“. Wen wundert es da noch, dass Chef Tiller ein großer Fan des Malers Ernst Ludwig Kirchner ist, denn dieser malte vorzugsweise nackte Frauen. Im Gegensatz zu „Auf den Schwingen der Hölle“, gibt es in „Der Vierfachmord von Stötteritz“ ein Heer von Protagonisten. Ein echtes Figurenmosaik also. Bei der Namensvergabe hatte der Autor allerdings nicht immer ein glückliches Händchen: so gibt es zum Beispiel zwei Schuberts, zwei Heikos und zwei Personen, die Müller heißen. Fazit: „Der Vierfachmord von Stötteritz" hat mir nicht so gut gefallen wie „Auf den Schwingen der Hölle“. Ich mag es zwar, wenn Ermittler auch ein Privatleben haben, erotische Details brauche ich jedoch nicht. Aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Alles in allem 3- und somit gerade noch befriedigende 3*.

    Mehr
  • Eher etwas für Fans des Autors

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    Talitha

    Talitha

    06. March 2014 um 22:22

    In Stötteritz, einem Stadtteil von Leipzig, erschießt eine unbekannte maskierte Person 4 Menschen, die gerade eine Party im Hinterhof eines Wohnblocks feierten... Wolfgang Werner von der Mordkommission, von den Kollegen und im Krimi durchgehend "Fischauge" genannt, Tiller und ihr Team ermitteln in der Soko "Hinterhof". Neben der etwas schleppenden Ermittlungsarbeit, die vor allem aus Verhören besteht, erfährt der Leser einiges über das Privatleben der Polizeibeamten (vor allem über ihre sexuellen Vorlieben, was ich lieber nicht gewusst hätte, naja, Geschmacksache), was das eh langsame Erzähltempo weiter drosselt. Dazu gehören auch die Einblicke in die Leipziger Kriminalität, wie weitere Überfälle, soziale Probleme und Gewalttätigkeiten, die nicht zum Fall gehören, aber wohl die "Gefährlichkeit" Leipzigs noch weiter herausstellen sollen. Mir war das ebenfalls "too much". Die Handlung nimmt leider erst im letzten Drittel so richtig an Fahrt auf. Der Täter ist dort aber auch viel zu schnell erkannt und sein Motiv sehr zweifelhaft bis unrealistisch, finde ich. Auch die Ermittlungsmethoden, wie z. B. kostenspielige Auslandsreisen des Kommissars halte ich leider nicht für sehr realistisch im Zeitalter von Telefon und Internet. Die ganzen Kritikpunkte wären aber nicht so schlimm und hätten höchstens 1 oder 2 Sternabzüge bedeutet. Was aber für die schlechte Bewertung ausschlaggebend war, war der Erzählstil. Der ist leider überhaupt nicht gelungen und hat mich beim Lesen immer wieder verwirrt bis verärgert, am Ende dann nur noch genervt. Der Satzbau ist sehr verschachtelt, Kommas reihen sich an Kommas, selbst zwischen Hauptsätzen. Da wäre ein Punkt für den Lesefluss angenehmer gewesen. Doch das ist leider nicht alles. Dazu gibt es Dopplungen bzw. auch Dreifachnennungen, die wohl ein Ereignis besonders verdeutlichen sollen, jedoch hat der Leser auch schon bei der ersten Nennung begriffen, dass der Kommissar gerne heiß badet oder dass die Brüste der jungen Frau schön sind. Ebenfalls nervig fand ich die massive Verwendung von Konjunktionen wie "und" und "aber", auch am Satzanfang, auch teilweise 5-10 Mal auf einer Seite. Das fällt dann einfach auf und da kann ich auch nicht drüber hinweglesen. Fazit: Die Idee, die hinter dem Krimi steht, finde ich gut, wenn auch das Motiv für die Morde seltsam erscheint. Da wäre die falsche Fährte interessanter gewesen, die am Anfang aufgetan wird. Ebenso finde ich die Herangehensweise in Ordnung, dem Leser den Tatort näher zu bringen, aber auch hier war es einfach zuviel des Guten. Leipzig ist bestimmt kriminell und gefährlich, aber vermutlich nicht "nur". In anderen Regionalkrimis habe ich noch nie so einen Abgesang an eine Stadt erlebt, egal, wie schlimm die Geschehenisse dort geschildert wurden. Leider überhaupt nicht mein Fall und nur sehr bedingt zu empfehlen, z. B. wenn man bereits Bücher des Autors kennt und mag.

    Mehr
  • In der Kürze liegt die Würze...!? - "Krimi Pur" auf fast 200 Seiten.

    Der Vierfachmord von Stötteritz
    Penelope1

    Penelope1

    06. March 2014 um 18:03

    Inhalt: Im Leipziger Stadtteil Stötteritz findet eine ausgelassenen Feier ein abruptes Ende: Vier der fünf Feiernden werden von einer vermummten Gestalt in schwarzer Kutte und weißer Maske getötet, 9 Pistolenschüsse finden ihr Ziel, der vermummte Täter entkommt. Thomas Tiller von der Leipziger Mordkommission steht vor einem Rätsel, die Ermittlungen decken jede Menge Verdächtige auf, Motive gibt es reichlich, den einen oder anderen aus der Gruppe zu töten. Gleichzeitig führen die Hinweise bzw. die Vermummung auch in die rechte Szene Leipzigs – gibt es Verbindungen? Und warum gleich vier Morde? Werden weitere Morde folgen? Tiller’s Team zögert nicht, sie handeln sehr engagiert, Zeugenbefragungen werden sogar bis nach Tokyo und Island verfolgt. Die starren Augen der Opfer stehen als ständige Mahnung vor ihrem inneren Auge, sie gönnen sich keine Pause und selbst in ihrer Freizeit lässt sie dieser Fall nicht zur Ruhe kommen… Meine Meinung: Jan Flieger hat auf fast 200 Seiten einen recht kompakten, unterhaltsamen Kriminalroman geschaffen. Am Anfang steht die Tat – vier Menschen werden erschossen, gerade haben sie noch gefeiert... Der Leser begleitet das Team der Leipziger Mordkommission hautnah bei den Ermittlungen und Vernehmungen – allen voran Hauptkommissar Thomas Tiller, der mit Leib und Seele Polizist ist, stets im Dienst – ein Lächeln findet selten den Weg in sein Gesicht. Dennoch wirkt er durchaus sympathisch - und er weiß, was er will: den Mörder finden! Doch genau dies fällt alles andere als leicht, schließlich mangelt es weder an Motiven noch an Verdächtigen, die Zahl der Namen steigt ständig – ein gutes Namengedächtnis ist von Vorteil ;-). Die Suche nach dem Täter gleicht zeitweise einer Art Ausschlussverfahren, Irrtümer und falsche Fährten nicht ausgeschlossen. Unerwartete Wendungen sorgen ebenfalls für neue Rätsel. Der Autor versteht es dabei gleichzeitig, den Leser in den Sog der kriminellen Atmosphäre Leipzigs zu ziehen, das Böse lauert immer und überall und somit auch der potentielle Mörder - Tokyo, Island, kein Weg ist der Leipziger Polizei zu weit, da wird nicht lange gefackelt, Bürokratie wird zur Nebensache, man spürt förmlich am eigenen Körper, wie die Zeit drängt… Die Beschreibung der Charaktere beschränkt sich auf das Notwendigste, so wie es Jan Flieger auch insgesamt versteht, ohne großen Schnickschnack oder weitläufige Umschreibungen auszukommen. Er beschränkt sich meist auf das Wesentliche, von kleinen Ausnahmen und Abschweifungen abgesehen. "In der Kürze liegt die Würze" - dies gibt diesem Kriminalroman einen besonderen Reiz und ein recht rasantes Tempo – doch fehlte es mir gleichzeitig an Tiefe, das Geschehen und die Figuren blieben ingesamt eher oberflächlich. Die kurzen Kapitel sorgen für eine übersichtliche Einteilung und helfen, den Überblick zu behalten. Das Ende, das diesen Krimi schlüssig abrundet, ist nur zu schnell erreicht. Fazit: Ein unterhaltsamer, fundierter Leipzig-Krimi, der auf knapp 200 Seiten kompakte Spannung bietet, ohne besonders anspruchsvoll zu sein. Ideal für den Krimi-Genuss „zwischendurch“.

    Mehr