Jan Flieger Man stirbt nicht lautlos in Tokyo

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 16 Rezensionen
(4)
(7)
(6)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Man stirbt nicht lautlos in Tokyo“ von Jan Flieger

Ein ehemaliger Angehöriger der GSG 9 fliegt nach Tokyo, um seine dort verschollene Tochter Ronja aufzuspüren. Doch er muss erkennen, dass er nicht sie, sondern ihre Mörder aus den Reihen der japanischen Mafia suchen muss. So beginnt er im endlosen Spinnennetz der namenlosen Gassen Tokyos seine tödliche Jagd. Und doch findet er auch die letzte Liebe seines Lebens in der geheimnisvollen Japanerin Nanako. So wird Tokyo der Himmel für ihn und die Hölle. Und er liebt und er tötet in einem den Leser faszinierenden Strudel aus Gewalt und Leidenschaft, einem Strudel, dessen unfassbares Geheimnis sich erst am Ende des Thrillers auf dem gewaltigen Friedhof Aoyama, inmitten all der steinernen Grabanlagen, erschließt.

Japan und Tokyo literarisch großartig vermittelt, leider konnte die Thriller-Handlung nicht mithalten...

— emilyerdbeer
emilyerdbeer

Atmosphärisch, aber nicht ganz schlüssig: Japan - ja, Krimihandlung - Na ja...

— TochterAlice
TochterAlice

Ein literarischer Jade-Drache in der Menge der Thriller-Big Macs.

— WolfgangB
WolfgangB

Spannende Unterhaltung, so als Quickie für Zwischendurch...

— unclethom
unclethom

Neuer Thriller von Jan Flieger ›Man stirbt nicht lautlos in Tokyo‹ in den letzten Fertigungszügen

— fhl_verlag_leipzig
fhl_verlag_leipzig

Stöbern in Krimi & Thriller

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

Ermordung des Glücks

Ein atmosphärisch dichter Krimi.

brenda_wolf

Durst

Sehr spannender, literarischer skandinavischer Kriminalroman

Magicsunset

Die Bestimmung des Bösen

Der Thriller „Die Bestimmung des Bösen“ ist spannend und mitreißend, verlangt aber sicherlich eine kleine Affinität zur Kriminalbiologie.

buecherherzrausch

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Man stirbt nicht lautlos in Tokyo" von Jan Flieger

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Du liebst Thriller? Dich fasziniert Japan? Lass dich hineinziehen in einen Strudel aus Gewalt und Leidenschaft, aus Selbstjustiz und Reue. Bewerbt euch bis zum 12.03. um 10 handsignierte Leseexemplare von ›Man stirbt nicht lautlos in Tokyo‹, dem neuen Thriller von Jan Flieger. Bewerben sollte sich nur, wer am 17.03. auf der Leipziger Buchmesse sein kann. Die Bücher werden am Stand des fhl Verlages, Halle 5, Stand C212, zwischen 11:00 Uhr und 11:30 Uhr, von dem Autor mit persönlicher Widmung versehen und übergeben. Nachträgliche Übergabe oder Versand der Bücher ist leider nicht möglich. Wer es nicht schafft, an dem Tag persönlich vorbeizukommen, kann sich bis zum 19.03. für eines von 10 weiteren Leseexemplaren bewerben.   Was genau erwartet euch in ›Man stirbt nicht lautlos in Tokyo‹? Ein ehemaliger Angehöriger der GSG 9 fliegt nach Tokyo, um seine dort verschollene Tochter Ronja aufzuspüren. Doch er muss erkennen, dass er nicht sie, sondern ihre Mörder aus den Reihen der japanischen Mafia suchen muss. So beginnt er im endlosen Spinnennetz der namenlosen Gassen Tokyos seine tödliche Jagd. Und doch findet er auch die letzte Liebe seines Lebens in der geheimnisvollen Japanerin Nanako. So wird Tokyo der Himmel für ihn und die Hölle. Und er liebt und er tötet in einem den Leser faszinierenden Strudel aus Gewalt und Leidenschaft, einem Strudel, dessen unfassbares Geheimnis sich erst am Ende des Thrillers auf dem gewaltigen Friedhof Aoyama, inmitten all der steinernen Grabanlagen, erschließt.   Wer ist Jan Flieger? Jan Flieger wurde 1941 in Berlin geboren. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur schreibt Krimis, Thriller, Lyrik, schwarzhumorige Geschichten und Kinderbücher, und ist Theodor-Körner-Preisträger. Seine Texte wurden ins Englische, Chinesische, Niederländische, Russische, Tschechische und Dänische übersetzt; seine Geschichten erschienen in Schullesebüchern Frankreichs, Norwegens und Schwedens. Zwei seiner Krimis erschienen vor 1989 bei S. Fischer Verlag, seine zwölf Kinderbücher beim Arena Verlag Würzburg. Sein Krimi ›Der Sog‹ wurde 1988 verfilmt und als ›Alles umsonst‹ mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt. Jan Fliegers Krimi ›Tatort Teufelsauge‹ war 2006 nach der Übersetzung ins Englische als einer von drei ausgewählten deutschen Krimis Lehrstoff an der Universität Toronto/Kanada im Kurs ›Deutsche Kriminalliteratur‹. Jan Flieger lebt in Leipzig. ›Auf den Schwingen der Hölle‹ ist sein erster Kriminalroman im fhl Verlag Leipzig. >>> Hier geht's zur Leseprobe<<< Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!  

    Mehr
    • 152
  • Leserunde zu "Die Samuraiprinzessin - Der Spiegel der Göttin" von Corina Bomann

    Die Samuraiprinzessin - Der Spiegel der Göttin
    Corina Bomann

    Corina Bomann

    Ihr Lieben,  habt ihr Lust auf eine Reise ins mittelalterliche Japan? In ein Reich der Götter, Totengeister, Drachen und Fuchsweiber? Wollt ihr in die Haut einer tapferen Heldin schlüpfen, der sagenhaften Tomoe Gozen, die auch heute noch als Flussgöttin verehrt wird? Dann lade ich euch sehr herzlich zu einer Leserunde aus dem ersten Band meiner neuen Trilogie "Die Samuraiprinzessin" ein.  Worin geht es in "Der Spiegel der Göttin"? Nachdem sie ihre Familie verloren hat, wächst die 14-jährige Tomoe bei Mönchen auf, die sie die Kampfkunst der Samurai lehren. Als Angreifer den Vorsteher gefangen nehmen, machen Tomoe und Mitbruder Hiroshi sich auf die Suche nach dem Spiegel der Sonnengöttin Amaterasu, um zu verhindern, dass der Feind seine Herrschaft über Japan begründet. Unterwegs rettet die mutige Kämpferin dem Fürsten Yoshinaka das Leben und findet in ihm nicht nur einen Verbündeten, sondern auch ihre große Liebe... (Quelle: Amazon.de) Wenn ihr Lust habt, mitzulesen und vielleicht auch eines von zehn Freiexemplaren zu gewinnen, bewerbt euch hier!  Meine Bedingung für ein Freiexemplar ist diese: Schreibt mit in eure Bewerbung, warum ihr euch für das Buch interessiert oder was ihr mit Japan verbindet. Schreibt mir vielleicht, ob ihr schon mal japanische Filme gesehen habt und welche das waren. Egal, was euch zu Japan einfällt, alles ist willkommen. Alle Beiträge landen im großen Lostopf, der rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse am 7.10. zehn Gewinner ausspuckt. Ach ja, das Wichtigste: Die Leserunde soll am 22.10. starten und dauert so lange, bis keine Beiträge mehr kommen. Wer also später einsteigen mag, kann das sehr gern tun! Ich freue mich auf euch und hoffe, dass ihr euch mit auf die Reise begeben wollt. Liebe Grüße, eure Corina

    Mehr
    • 288
  • Spannende Hetzjagd vor exotischer Kulisse.

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    Andreas_M_Sturm

    Andreas_M_Sturm

    18. June 2013 um 09:26

    Als der ehemalige GSG 9 Polizist Pechstein nach Tokyo kommt und seine verschollene Tochter sucht, wird er mit ihrem schrecklichen Ende konfrontiert. Der todkranke Mann fordert das Recht auf Vergeltung an den Mördern ein und begibt sich auf einen Rachefeldzug. Dabei muss er sich zwei übermächtigen Gegnern stellen: der wenigen Zeit, die ihm noch bleibt, und den Killern der Yakuza, die von Gejagten zu Jägern werden. Die Handlung ist von der ersten Zeile an extrem spannend und man wird in den Strudel dieser gnadenlosen Jagd hineingezogen. Der Hauptprotagonist in diesem Thriller aber ist die Millionenstadt Tokyo mit all ihren Facetten. Der Autor versteht es meisterhaft, die fremde und exotische Metropole für den Leser mit einer außergewöhnlich ausdrucksstarken Schilderung aus den Buchseiten herauszuholen und greifbar zu machen. ‚Man stirbt nicht lautlos in Tokyo’ ist ein Thriller der Extraklasse, der den Leser auch nach dem Ende nicht loslässt.

    Mehr
  • Rache in Tokyo

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    xxrukiyyexx

    xxrukiyyexx

    15. June 2013 um 15:49

    Inhalt Ein ehemaliger GSG-9-Angehöriger namens Kai Pechstein macht sich auf die Suche nach seiner in Tokyo verschwundenen Tochter Ronja. Jedoch erfährt er dort, dass sie von Seiten der Yakuza getötet wurde. Vor seinem drohenden Tod hat er nur noch ein Ziel: Rache! Er beginnt eine gefährliche Jagd in einem ihm unbekannten Land, in dem er auch auf seine letzte Liebe trifft. Rezension Das schöne Cover, auf dem die Rainbow Bridge in Tokyo abgebildet ist, und der verwirrende Titel haben mein Interesse geweckt. Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass man bereits vom Rückentext des Thrillers viel erfährt. Zu viel! Da es da draußen vielleicht aber noch Menschen gibt, die diesen nicht gelesen haben und sich gerade Zeit für meine Rezension nehmen, möchte ich dazu lieber nichts weiter verraten :D ... Das Buch ist in sieben Teile gegliedert. Diese Teile sind unterschiedlich lang. Von Anfang bis zum Ende konnte ich allerdings keinen Sinn in dieser Aufmachung sehen. Jan Flieger beschreibt Tokyo sehr detailliert und bildhaft, sodass man sich als Leser -trotz Präteritum- so fühlt, als sei man gerade dort. Man erhält interessante (und natürlich in den Zusammenhang passende) Informationen zur japanischen Kultur und zur japanischen Sprache. Nebenbei lernt man sogar Vokabeln! Es gibt auch Passagen, bei denen ich mir weniger detaillierte Beschreibungen gewünscht hätte, weil sie mir einfach zu blutig oder ekelig waren... Der Autor wiederholt sich sehr oft. Immer wieder liest man, dass die Yakuza eher mit Dolchen und Kurzschwertern kämpfen anstatt mit lauten Waffen. Der Thriller ist voller Hypotaxen und Nebensätze. Erzählt wird die ganze Story von einem Er-Erzähler, der dem Leser Gedanken und Gefühle des Protagonisten nahe bringt und zugleich eine Distanz zwischen dem Leser und dem Protagonisten bewirkt. Dies empfinde ich persönlich als ungewöhnlich, mir hat die Erzählform sehr gut gefallen! Anfangs konnte ich die Gedanken und Gefühle Kai Pechsteins nachvollziehen und empfand Mitgefühl. Daher war er mir zunächst sympathisch. Nach einer Zeit wirkt er meiner Meinung nach zu naiv für einen ehemaligen GSG-9-Angehörigen, da er absolut nichts hinterfragt. Seine plötzlichen Ahnungen sind mehr als fragwürdig... Die "Liebesgeschichte", wenn man sie denn als solches bezeichnen kann, hat mich an diesem Thriller am meisten gestört. Am liebsten hätte ich einen Stift genommen und sie vollständig weg gestrichen! Die Geschichte ist spannend, teilweise aber vorhersehbar. "Man stirbt nicht lautlos in Tokyo" hat mir trotzdem, besonders aufgrund des tollen Schreibstils, der Erzählform, der zahlreichen Japan-Infos und der Kulisse, recht gut gefallen. Daher denke ich, dass der Japan-Thriller, wenn man die Mackel und die schönen Besonderheiten gegen einander abwägt, drei von fünf Sternen verdient.

    Mehr
  • Beklemmender Thriller

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    glorana

    glorana

    23. May 2013 um 22:23

    Kai Pechstein ist totkrank. Er fliegt nach Tokyo, um sich mit seiner Tochter Ronja auszusöhnen. Diese ist dort allerdings als vermisst gemeldet. Die japanische Polizei kann ihm nicht weiterhelfen, und so wendet er sich an einen Privatdetektiv, der allerdings nur noch ihre Mörder finden kann. Und der befindet sich unter der japanischen Mafia. Beklemmend und schonungslos erfahren wir, was Ronja erlebt hat und wie ihr Vater es meistert, sich dem Mörder zu stellen. In sehr ansprechenden Worten erleben wir in wundervoller Weise die Stadt Tokyo, mal wunderbar und dann wieder bedrückend düster. Jan Flieger hat es geschafft, dass man sich beim Lesen die Stadt und deren Seiten hervorragend vorstellen kann. Als Leser spürt man die Anspannung des Vaters und dass er alles gibt, um die Mörder zu finden. Manchmal in erschreckender Weise. Er gibt alles und das ist manchmal allerdings auch schwer zu begreifen u d zu verstehen. Ich hätte mir manchmal etwas mehr gewünscht, dass er kritischer ist und mehr alles hinterfragt. Ich liebe allerdings den Schreibstil von Jan Flieger. Genau wie bei AUF SCHWINGER DER HÖLLE wird der Leser von seinem Schreibstil mitgerissen und vor lauter Spannung ist es kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen.

    Mehr
  • Rastlos in Tokyo

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    conneling

    conneling

    22. May 2013 um 21:32

    Kai Pechstein, ehemaliger GSG9-Agent, ist an Lungenkrebs erkrankt und er weiß, dass ihm nicht mehr lange bleibt. Er möchte aber noch seine Tochter Ronja wiederfinden, da sie nach einigen Konflikten mit ihm nach Tokyo abgehauen ist, nun möchte er sich wieder mit ihr versöhnen, sie haben aber keinerlei Kontakt. Mit dem Abschiedsbrief von Ronja in der Tasche macht Kai sich auf den Weg in die Millionenstadt Tokyo. Er ist fasziniert von der Millionenstadt, hektisch, bewegt, bunt und interessant aber auch dunkel und gefährlich ist er angetrieben von dem Gedanken sie endlich wieder zu finden und sein Gewissen beruhigen zu können und sich zu versöhnen. Er setzt alle Hebel in Bewegung, um sie zu finden und wird dabei von einem Detektiv unterstützt. Allerdings sind es keine guten Nachrichten, nun müssen sie also nicht Ronja sondern deren Mörder zu suchen. Der Thriller Man stirbt nicht lautlos in Tokyo von Jan Flieger stellt sehr gut das Leben in Tokyo dar, die Unruhe, den Lärm und die Menschenmengen dort, die Stadt scheint nie zu schlafen. Die innere Unruhe von Kai, sein Zeitmangel wegen seiner tödlichen Erkrankung werden sehr deutlich dargestellt, er möchte Ronja doch so gerne wiederfinden und sich wieder mit ihr aussöhnen, leider ist dafür keine Zeit mehr. Ein Buch welches mich länger beschäftigt hat obwohl es ein wenig an Spannung gefehlt hat.

    Mehr
  • Unrunde Geschichte in sehr guter Kulisse

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    emilyerdbeer

    emilyerdbeer

    04. May 2013 um 23:21

    Jan Flieger hat mit 'Man stirbt nicht lautlos in Tokyo' einen Japan-Thriller geschrieben, der den eindeutigen Bezug auf Japan sicher verdient, den Thriller-Anteil kann man aber durchaus in Frage stellen. Inhalt: Kai Pechstein, ein ehemaliger GSG9-Angehöriger macht sich schwerkrank auf den Weg nach Tokyo, um dort nach seiner verschwundenen Tochter zu suchen. In Tokyo muss er jedoch feststellen, dass er nicht mehr die Wiedergutmachung und Vergebung seiner Tochter finden wird, sondern nur noch ihren Tod rächen kann. Er findet viel Hilfe auf seinem gewalttätigen Weg durch die Reihen der japanischen Mafia, er bekommt Beistand und Liebe, obwohl er nicht mehr damit gerechnet hat. Doch wird er seinen eingeschlagenen Weg zu Ende gehen können? Und sind es wirklich nur die japanischen Gottheiten und glückliche Fügung, die ihn beschützen? Jan Flieger hat einen beklemmenden Roman vorgelegt, der für mich besonders durch die detaillierten Beschreibungen des Großstadt-Molochs Tokyo besticht. Die Stadt und die Stimmungen sind sehr gut beschrieben. Man kann sich diesen Ameisenhaufen an Menschenmassen sehr gut vorstellen, ebenso die Hektik und den Platzmangel in dieser Millionenstadt. Man staunt über die Ruhe der Japaner, die sich mit dieser Situation abfinden und jeweils das Beste aus ihrer Umgebung für sich rausholen können. Auch den Kontrast zwischen der Unruhe, die so viele Einwohner ausmachen und der Ruhe, welche über die Tempelanlagen und Parks und den starken alltäglichen Bezug der Japaner zu ihren Religionen doch ausgestrahlt wird, hat Jan Flieger sehr gut herausgearbeitet und man merkt, dass er sich hier sehr viel Mühe mit realistischer Beschreibung gegeben hat. Allerdings hat die Geschichte in ihrem Handlungsstrang um Kai Pechstein und der Suche nach seiner Tochter, bzw. der Rache an ihren Mördern ihre Schwächen – leider. Da fällt schon direkt zu Anfang auf, dass im Klappentext der Hinweis gegeben wird, dass Pechstein die Suche nach seiner Tochter zu spät antritt... „Doch er muss erkennen, dass er nicht sie, sondern ihre Mörder aus den Reihen der japanischen Mafia suchen muss“ (Auszug aus dem Klappentext) Im Roman selber erfährt der Protagonist vom Tod seiner Tochter erst auf Seite 66. Da frage ich mich schon, warum ich das weiß, bevor ich richtig in die Geschichte eintauche. Außerdem arbeitet der Autor mit sehr vielen sprachlichen Wiederholungen. Immer wieder wird die Schwäche Pechsteins aufgrund seiner Erkrankung erwähnt. Alle paar Seiten muss sich der Leser mit dem Husten, der Pechstein schüttelt und diverse Male fast verrät oder in Schwierigkeiten bringt, beschäftigen. Auch, dass Yakuza anscheinend sehr gerne mit Kurzschwertern hinter ihren Gegnern her sind, weiß ich nun zur Genüge. Einerseits kommt dadurch eine beklemmende Stimmung auf, was wahrscheinlich auch in der Absicht des Autors lag, aber andererseits war das für mich häufig etwas zu viel des Guten. Die teilweise – für mich – zu realistischen Beschreibungen von Gewalt und Erniedrigung haben nicht dazu beigetragen, dass mir die Hauptfigur sympathischer wurde. Hier wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen... Auch die Naivität, mit der Pechstein alle Hilfe annimmt und Anweisungen folgt, ohne sich tatsächlich ernsthaft zu hinterfragen oder in seinem Tun innezuhalten, hat mich eher irritiert. Von einem ehemaligen GSG9-Angehörigen hatte ich mir da etwas mehr Weitsicht erwartet. So erkennt der von Rache und Wut getriebene, nur bei der Japanerin Nanako (für mich die sympathischste Figur) Ruhe findende Protagonist auch erst ganz zum Schluss, wie sich alles zueinander verhält und auch das wird eher vage beschrieben, als in Sack und Tüten gepackt. Jedoch schließt sich für mich der Kreis mit dem ruhigen Ende, das für die rastlose Hauptfigur vielleicht doch noch Ruhe, Einsicht und Frieden mit sich selbst bringt. Es wäre ihm zu wünschen. Um einen Eindruck vom Leben und Sein in Tokyo zu bekommen, ist dieser Roman aus meiner Sicht sehr gut geeignet, hier hat der Autor wirklich ganze Arbeit geleistet. Aber einen Thriller hätte er vielleicht nicht daraus machen sollen...

    Mehr
  • Man stirbt nicht lautlos in Tokyo

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    Blaustern

    Blaustern

    02. May 2013 um 20:28

    Kai Pechstein ist ein ehemaliger Angehöriger der GSG9, und nun ist er todkrank. Er hat Lungenkrebs und möchte seine letzte Zeit im Leben noch nutzen, um sich mit seiner Tochter Ronja zu versöhnen. Dazu macht er sich mit ihrem letzten Brief, in dem sie ihr Aufbrechen erklärt hat, auf den Weg nach Tokyo, um sie dort aufzuspüren. Die Polizei vor Ort kann ihm nicht weiterhelfen, jedoch vermittelt sie ihm einen Privatdetektiv. Es stellt sich heraus, dass er ihren Mörder suchen muss, der bei der japanischen Mafia zu finden sein soll, und die Jagd durch Tokyos Gassen beginnt mit Kai Pechsteins letzten Kräften. Kai Pechstein ist ein Vater, der bei seiner Tochter die vergangenen Fehler wieder gutmachen möchte. So treibt er durch Tokyo mit seiner Schuld und wird letztendlich angetrieben durch Vergeltung. Seine inneren Auseinandersetzungen kommen hier sehr gut zur Geltung, was die Spannung auch noch enorm erhöht. Die zieht sich durch das ganze Buch, was ich allerdings etwas kurz fand.  An manchen Stellen hätte ich mir doch ausführlichere Schilderungen gewünscht. Die Darstellungen von Tokyo mit dem Alltag seiner Bewohner sind hier wirklich wunderbar gelungen. Der Schreibstil war auch klasse, es ging flott voran und las sich schnell.

    Mehr
  • Auf der Suche nach der Tochter

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. May 2013 um 12:45

    Kai Pechstein, ehemaliger GSG9-Angehöriger, fliegt nach Tokyo um seine Tochter Ronja zu suchen, die nach einem Streit von zuhause ausgerissen ist. Kai hat nicht mehr lange zu leben, er ist an Krebs erkrankt und mit der letzten vorhandenen Energie will er seine Tochter nach hause zurück holen. Doch dies wird schier unmöglich, da er durch sein auftauchen und das Stellen von Fragen, einen Anführer einer Yakuzzagruppe dazu bringt seine Tochter loszuwerden. Nun ist er beseelt von einem einzigen Gedanken: Rache! Auch von Jan Flieger habe ich schon einen Krimi gelesen. „Auf den Schwingen der Hölle“. Sie miteinander zu vergleichen ist nicht so einfach, aber in einer Sache sind sie sich sehr ähnlich. Jan Flieger hat für beide Bücher das Thema „Rache“ als Hauptthema gewählt. Aber ich persönlich finde, dass er es in „Man stirbt nicht lautlos in Tokyo“ um einiges besser verarbeitet hat. Während mir der Schreibstil in „Auf den Schwingen der Hölle“ ein wenig zu schwierig war und der Protagonist für mich sehr unnahbar war, ist es hier komplett anders – ich habe sehr schnell in das Buch hinein gefunden und Jan Flieger konnte mich mit seiner Geschichte mitreißen. Und auch Kai Pechstein als Protagonist war mir viel sympathischer, als sein Vorgänger. Er lebt, leidet, spürt die Peiniger seiner Tochter auf, liebt und tötet. Ich kann mir gar nicht vorstellen in welchen emotionalen Wirrungen sich Kai befinden muss. Sehnsucht nach seiner Tochter, Angst an ihrem Verschwinden und an ihrem Tod Schuld zu sein, Wut auf die Mörder seiner Tochter und die Liebe gegenüber der geheimnisvollen Japanerin Nanako. Er scheint jedes Gefühl voll auszukosten, vor allen Dingen natürlich die Wut, die ihn dazu bringt zu morden, aber auch die Liebe. Manchmal scheint es als würde er alles was das Leben ihm noch zu bieten hat inhalieren. Wer von „Auf den Schwingen der Hölle“ schon begeistert war, sollte sich auf jeden Fall „Man stirbt nicht lautlos in Tokyo“ zulegen! Ein spannender und tiefgründiger Japan-Krimi!

    Mehr
  • Rastlose Suche im hektischen Tokyo

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    britta70

    britta70

    01. May 2013 um 21:41

    Die Geschichte ist relativ schnell erzählt: Kai Pechstein, ehemaliger GSG9-Agent, ist an Lungenkrebs erkrankt und weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Eines lässt ihm jedoch keine Ruhe. Nachdem es zu einem Konflikt mit seiner der Punkszene zugewandten Tochter kam, flüchtete Ronja im wahrsten Sinne vor ihm und seinen Bevormundungen nach Tokyo. Der Kontakt ist seitdem abgerissen. Inzwischen weiß Kai um seine Fehler und möchte nur noch eins: sich mit Ronja aussöhnen. Mit ihrem Abschiedsbrief in der Tasche macht er sich auf den Weg in die Millionenstadt. Gleichermaßen fasziniert vom hektischen Treiben in der Großstadt und selbst von einer inneren Unruhe angetrieben, setzt er alle Hebel in Bewegung, um sie zu finden. Unterstützt wird er bei seiner Suche von einem Dedektiv, der ihm Hinweise gibt, die leider nichts Gutes verheißen. Nun geht es offensichtlich darum, nicht Ronja selbst, sondern deren Mörder zu suchen. Kai ist wild entschlossen, den Tod seiner Tochter zu rächen. Und die leidenschaftliche Nanako: Was hat sie mit ihm vor? Der Thriller lebt von sehr authentischen und bildhaften Beschreibungen Tokyos, so dass der Leser die Hektik und das Gewusel der Menschenmassen vor Augen hat. Die innere Rastlosigkeit des Hauptprotagonisten Kai korrespondiert damit sehr gut. Seine Brisanz erhält der Roman auch eher durch die  Konflikte des unter extremem Zeitstehenden Vaters, weniger durch das äußere Geschehen. Leider konnte mich die Geschichte trotz des tollen Sprachstils nicht so richtig packen.

    Mehr
  • Man stirbt nicht lautlos, dafür aber oft in Tokyo

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    Gela_HK

    Gela_HK

    26. April 2013 um 17:32

    Kai Pechstein, ein ehemaliger GSG9-Agent ist an einer tötlichen Krebsart erkrankt. Sein einziger Lebensantrieb ist es, sich von seiner verschollenen Tochter zu verabschieden. Er reist nach Tokyo und hofft dort seine Tochter zu finden. Die Polizei vermittelt ihm einen Detektiv, der ihm bei der Suche unterstützen soll. Voller Verzweiflung und gleichzeitiger Faszination über die Stadt,macht er sich auf eine hoffnungslos erscheinende Suche. Die Hauptfigur wird getrieben von Schuld, Rache und Selbstjustiz. Trotz oder gerade wegen seiner Krankheit stellt er sich einer ihm völlig fremden Stadt und dessen Kultur. Tokyo wird hier sehr bedrückend und düster beschrieben. Das Gewusel der Menschen, in dem man sich doch allein fühlt. Auch wenn man recht schnell eine Ahnung vom Verlauf der Handlung hat, tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Der Schreibstil läßt einem kaum Zeit zum Atemholen. Bis auf eine Passage, die für meinen Geschmack zu sehr in unappetitliche Details geht, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ein gelungener düsterer Krimi.

    Mehr
  • Rachefeldzug in Tokio

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    irismaria

    irismaria

    20. April 2013 um 19:12

    Im Mittelpunkt von Jan Fliegers Thriller "Man stirbt nicht lautlos in Tokyo" steht der ehemalige GSG9-Beamte Kai Pechstein. Seine jugendliche Tochter Ronja ist im Streit mit ihm von zuhause abgehauen und in Tokio verschollen. Kai leidet an Lungenkrebs und hat nur noch ein Lebensziel: Ronja finden und sich mit ihr versöhnen. In Tokio vermittelt ihn die Polizei an einen geheimnisvollen Detektiv. Von ihm erfährt er, dass Ronja von einem Yakuzaboss als Geliebte gehalten und getötet wurde. Kai schwört Rache und will die Täter umbringen. Gut gefallen an diesem Thriller hat mir die Beschreibung der Stadt Tokio. Weniger gut finde ich die Story. Mir kommt es unglaubwürdig vor, dass ein einzelner schwerkranker Mann, noch dazu ein Fremder, so problemlos gefährliche Kriminelle töten kann und nicht erwischt wird. Auch die Gefühlswelt der Hauptperson in ihrem Tötungsrausch ist mir fremd geblieben.

    Mehr
  • Rasanter Thriller

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    mabuerele

    mabuerele

    Kai Pechstein, ehemaliger Angehöriger der GSG 9, kommt als vom Tode Gezeichneter nach Tokyo. Er hat Lungenkrebs und nur noch kurze Zeit zu leben. Die will er nutzen, um seine Tochter Ronja zu finden und sich mit ihr zu versöhnen. Die japanische Polizei verweist ihn an einen Privatdetektiv. Der Roman hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Dazu hat die exakte Beschreibung von Tokyo und des Lebens in der Millionencity beigetragen. Man wähnt sich mitten im Geschehen. Der Stil des Autors - viele Nebensätze, Aufzählungen und kurze, präzise Beschreibungen - passt hervorragend zur Unrast des Protagonisten bei der Suche nach seiner Tochter. Gleichzeitig hat der Autor die inneren Konflikte des Kai Pechstein sehr gut dargestellt. Er hat seine Tochter nicht mehr verstanden, als sie sich der Punkszene zugewandt hat. Man könnte sagen, er hat ihr die Luft zum Atmen genommen. Deshalb ist sie nach Japan gegangen. Ihren letzten Brief, in dem sie ihr Fortgehen begründet, trägt er bei sich. Nun erkennt er seine Fehler. Im zweiten Teil, nachdem Pechstein erfahren hat, was mit seiner Tochter geschehen ist, wird das Tempo etwas heraus genommen. Das wiederum spiegelt genau die Handlung wider, denn nun bedarf es genauer Planung, Zeit und Geduld. Trotzdem hat es Pechstein eilig, denn seine Krankheit lässt ihn nur wenig Spielraum. Der Roman lebt von einer Spannung, die nicht nur durch die äußere Handlung bestimmt ist, sondern auch durch die inneren Konflikte des Protagonisten. Bei all dem lerne ich als Leser sehr viel über den Alltag in der Großstadt Tokyo und das Leben der Japaner. Es ist erstaunlich, wie viele Informationen sich auf relativ wenigen Seiten unterbringen lassen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig gemacht auf weitere Romane des Autors. Auf den Cover ist ein der Brücken Tokyos abgebildet. Der rosa Himmel zieht den Blick auf sich.

    Mehr
    • 2
  • Sayonara Tokyo

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    sternchenbuecher

    sternchenbuecher

    13. April 2013 um 21:20

    Pechstein hat Krebs und nicht mehr lange zu leben. Pechtstein sucht seine in Tokyo verschollenen Tocher. Pechstein war bei der GSG 9. Im rießigen, verschlungenen Moloch von Tokyo erhält er Hilfe von einem mysteriösen Detektiv. Doch bald darauf bestätigen sich Pechsteins schlimmsten Vorahnungen. Seine Tochter geriet in die Fänge der Yakuza. Nun muss er ihre Mörder jagen, um vor seinem Krebstod noch inneren Frieden zu finden. Ein gnadenloser Rachefeldzug beginnt... *** Mit diesem spannenden und vielversprechenden Setting startet Jan Fliegers Japan-Thriller Man stirbt nicht lautlos in Tokyo. Gleich zu Beginn legt der Autor ein hohes Tempo vor und durch einen angenehmen Schreibstil wurde ich schnell von der Story mitgerissen. Leider hielt diese anfängliche Euphorie nicht lange an. Die handelnden Figuren erschienen mir unnahbar und etwas oberflächlich beschrieben. Der Protagonist Pechtstein kam mir dabei zu sehr als der Racheengel oder besser Racheteufel vor, welcher seine eigenen Fehler gegenüber seiner Tocher ohne Gnade im Todesrausch wieder gut machen möchte. Obwohl in mir am Ende das Gefühl verbleibt, dass man aus dem Setting mehr hätte machen können, vermochten mich Schreibstil und vor allem die Beschreibung der düsteren Szenerie Tokyos mitsamt der japanischen Kultur weiter zu fesseln. *** Eine Empfehlung für jeden, der eine kurzweilige Krimi-Kost mit Rachemotiv sucht, die den Leser gleichzeitig in eine uns fremdartig erscheinende Kultur einzuführen vermag.

    Mehr
  • Japan = ja/ Krimihandlung = Na ja

    Man stirbt nicht lautlos in Tokyo
    TochterAlice

    TochterAlice

    11. April 2013 um 22:09

    Tief taucht der Leser von Jan Fliegers Asien-Ausflug "Man stirbt nicht lautlos in Tokyo" ein in die asiatische Seele, in die der Stadt Tokyo - wenn er bereit dazu ist. Ich war bereit und war begeistert von den Stimmungsbildern, die der Autor entworfen hat. Nicht ganz so begeistert war ich von der Krimihandlung .  Da geht es richtig hart zur Sache, aber das ist nicht die Ursache für meine Einwände. Das Thema: Kai Pechstein, ehemaliger GSG9-Beamter und inzwischen todkrank, ist auf der Suche nach seiner Tochter Ronja, deren Spur sich im Drogenmilieu von Tokyo verläuft... er wird an einen höchst geheimnisvollen Detektiv verwiesen, fatalistisch legt er sein Schicksal in dessen Hand. Und genau da liegt das Problem - der geschulte Ex-Profi nimmt alles an, reagiert auf jede Information und stellt nichts infrage. Dazu kommt noch der brutale, schonungslose Stil, der mich nicht unbedingt anspricht, doch das ist Geschmackssache - viele mögen es ja etwas härter. Trotzdem habe ich es nicht bereut, dieses Buch gelesen zu haben, denn ich habe noch mehr Lust bekommen, Japan zu bereisen, als ich es ohnehin schon hatte. Wem ich dieses Buch empfehlen würde? Hartgesottenen Asienfans, für die (teilweise) mangelnde Logik kein Manko ist. ich selber schaue mich mal um, ob es nicht den ein oder anderen in Japan angesiedelten klassischen Whodunnit gibt....

    Mehr
  • weitere