Offenbarung 23

von Jan Gaspard 
3,2 Sterne bei21 Bewertungen
Offenbarung 23
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Positiv (7):
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Obwohl es etwas anders als die anschließende Hörspielreihe ist, sehr interessant, informativ, spannend und unterhaltsam.

Kritisch (4):
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Eine große Enttäuschung!

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Inhaltsangabe zu "Offenbarung 23"

In Berlin wird die Hacker-Legende Tron, alias Boris F., erhängt in einem Park aufgefunden. In Las Vegas töten mehrere Schüsse den berühmten Rapper Tupac Amaru Shakur. Eine geheimnisvolle CD bildet offensichtlich eine Verbindung zwischen den beiden Morden. Oder ist alles bloß ein raffiniertes Täuschungsmanöver? Eines ist jedenfalls klar: Der Top-Hacker scheint zu Lebzeiten viele Geheimnisse entschlüsselt zu haben. Weshalb sich Geheimdienste und obskure Zirkel für ihn interessierten. Das muss auch Student Georg Brand, der sich auf Trons Spur begibt, schmerzhaft erfahren. Was wusste Tron alles? Eine Frage, deren Beantwortung tödliche Gefahren birgt ?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404154814
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:301 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:22.11.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    SaintGermainvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Obwohl es etwas anders als die anschließende Hörspielreihe ist, sehr interessant, informativ, spannend und unterhaltsam.
    Vorgeschichte zur Hörspielreihe

    Über dieses Buch kam ich zur Hörspielreihe.

    Der Roman Offenbarung 23 (wie die zugehörigen Hörspiele) sind Kunstwerke auf der absoluten Höhe der Zeit. Nach sehr vielen Jahren gelingt diesem Werk etwas, was Kunst in den letzten Jahrzehnten zunehmend verlernt hat: Es bewegt die Menschen. Manche lieben diesen Roman (wie ich), manche hassen ihn mit den allerheftigsten Emotionen. Dieser Roman schreibt Geschichte, da er wie wenige Bücher der Gegenwart in die Wirklichkeit hineinreicht und diese verändert - durch den auf diesem Buch begründeten Konflikt zwischen Wikipedia und der Familie des Hackers Tron beispielsweise, der nun dazu führen wird zu definieren, was Wikipedia dem heutigen Menschen ist (Sponti-Nische oder Massenmedium). Dieses Buch ist große Kunst (beispielsweise der unnachahmliche Monolog des koptischen Padre; seit Godot nicht mehr so ein aufreibendes Selbstgespräch gelesen). Es greift die aktuellen großen Fragen der Menschheit auf (Überbevölkerung, Sterbehilfe/Selbstbestimmung des Menschen, ethische Orientierung in einer Zeit, in der die Wissenschaft die Existenz eines Gottes beweisbar widerlegt hat) und liefert auch noch diskutierbare Angebote für nachvollziehbare und akzeptable Antworten. Doch wie jede Kunst, ist diese Kunst nichts für dumme Menschen - sie werden es verdammen und vernichten wollen, wie sie es in diversen Foren versuchen und leider auch in Rezensionen. Gegner reden sogar schon von Bücherverbrennungen, was für mich am deutlichsten macht, wie sehr Offenbarung 23 und sein Autor Jan Gaspard den (blankliegenden) Nerv der Zeit treffen. Offenbarung 23 ist viel mehr als ein Roman über Verschwörungstheorien, über Hacker oder gar über Tron oder Tupac - es ist ein Objekt der Zeitgeschichte, das unsere Welt nachhaltig verändern kann, weil es den Menschen (im Buch und in der Wirklichkeit) und die Menschheit als Ganzes entschlüsselt und erklärt - und daraus Prophezeihungen für unser aller Zukunft ableitet.

    Obwohl es etwas anders als die anschließende Hörspielreihe ist, sehr interessant, informativ, spannend und unterhaltsam.

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    TheSilencervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine große Enttäuschung!
    Mystery-Thriller unter falschem Namen

    Selten bin ich von einem Roman derart enttäuscht worden.

    Das Buch habe ich mir zugelegt, weil ich es interessant fand, einer neuen Reihe (zumindest als Buch gibt es einen weiteren Teil) um Verschwörungstheorien eine Chance zu geben.
    Sich einfach einlassen auf hanebüchene Erklärungen, warum die Titanic sank, Diana sterben mußte oder wer JFK nun tatsächlich erschossen hat.
    Wäre doch spannend, oder?

    Weit gefehlt.

    Alles beginnt mit dem Tod des Hackers Boris Floricic alias Tron. Mord oder Selbstmord?
    Für Jan Gaspard, der die Geschichte in Ich-Form schreibt, ist der Fall ganz klar: der Teufel persönlich hat Tron um die Ecke gebracht, war Tron doch die Wiedergeburt des Messiahs. Der, der das allumfassende Wissen hatte. Und der wußte auch, daß er stirbt. Damit sein Wissen nicht verloren geht, hat er mit TuPac - der hat seinen Tod nämlich nur vorgetäuscht - eine deutschsprachige CD aufgenommen, auf der so ziemlich viele Codes versteckt sein dürften.

    Wirr? Genau. Jan Gaspard, der im Umschlagtext doch echt als reales Pseudonym für einen "Rechercheur" genannt wird, ist unsterblich. Und so weiter.

    Davon abgesehen, daß die Genrebezeichnung "Thriller" irrführend ist - "Mystery-Thriller" hätte mich vor einem Kauf bewahrt -, sind mir die göttlichen Ausschweifungen einfach zu doof.

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