Jan Gießmann

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Jan Gießmann

Lebenslauf von Jan Gießmann

Jan Gießmann wurde am 18.06.1993 in Goslar geboren und wuchs dort zusammen mit einer kleinen Schwester in der über 1.000 Jahre alten Stadt auf. Schon früh begeisterte er sich für für die Altstadt und vor allem für dicke Mauern und starke Burgen und Festungen. Gepaart mit seiner Begeisterung für Kampfsport und - literarischen - Intrigen, wurde schnell klar, dass Fantasy das richtige Genre für ihn war.

Schon mit 6 Jahren dachte er sich erste Geschichten aus, die eine Freundin dann für ihn schrieb und vorlas.

2014 veröffentlichte er das erste Mal einen Episoden-Roman, der 2017 als vollwertiger Fantasy-Roman den Auftakt zu seiner ersten Trilogie darstellte. 

Heute lebt er mit seiner Partnerin Bella und dem Dackel-Collie-Mix Benny in Pinneberg und hat das Verschwinden in meist düsteren Fantasywelten nie aufgegeben. 

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Rezension zu "Der Orden der Geweihten: Verräterin" von Jan Gießmann

Tolles Buch !!!
Lovereading_janavor 15 Tagen

               

Der Orden der Geweihten

Autor: Jan Gießmann

Verlag: Selfpublisher

Seitenanzahl: 468

 

 

Klappentext

 

MNCHMAL FLÜSTERT DER WIND EINE LEGENDE, BEVOR DIE GESCHICHTE SIE ZU SCHREIBEN VERMAG…

 

Geboren als Kämpferin.

Geschaffen, um Frieden und Gerechtigkeit zu wahren.

 

Ausgebildet vom legendärsten Kriegerbund der Geschichte: den Geweihten.

 

Nun scheint die Stunde gekommen,

in der Elitekämpferin Cilana ihren Wert beweisen kann.

Doch sie scheitert und bald findet sie sich in einem gnadenlosen Kampf auf Leben und Tod wieder.

 

Mit dem mysteriösen Waldläufer Tygarn und dem Schmied Drigorn stürzt sie sich in die Abgründe einer ganzen Gesellschaft und stellt sich einer Welt aus Gewalt, Gier und Intrigen.

 

Als Abtrünnige gebrandmarkt und erbarmungslos gejagt von den Häschern ihres eigenen Ordens, muss sie feststellen, dass Schwerter nicht die schärfsten Waffen sind.

 

 

Meine Meinung

Ehrlich gesagt war ich von dem Buch positiv überrascht. Nach ein paar Seiten gefiel mir das Buch schon sehr gut, jedoch hätte ich nicht vermutet das mir die Geschichte so zusagt und ich teilweise nicht mehr aufhören konnte zu lesen.

Alles beginnt damit, dass Cilana zu einem Auftrag gerufen wird. Schon nach kurzer Zeit wird jedoch klar, dass sie in einem Hinterhalt geraten ist. Nur mit Mühe und Not kann sie sich befreien und so nimmt das ganze seinen Lauf. Jan Gießmann fackelt nicht lange und schon kommt es anfangs Schlag auf Schlag, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn mit Kampfszenen wurde hier nicht gespart, was mir

sehr zusagt. Ich mag sowas einfach. Jedoch sind die Szenen nicht allzu blutig beschrieben, so dass auch Menschen mit einer niedrigen Ekelgrenze hier keine Probleme haben dürften.

Ich habe von Beginn an mit Cilana mitgefiebert, da sie mir als Protagonistin sympathisch war. Ebenso Tygarn, aus dem ich anfangs nicht wirklich schlau wurde, wuchs mir von Seite zu Seite immer mehr ans Herz. Ich habe oft gebangt und gehofft das er doch bitte diesen Teil überleben möge, einfach weil die zwei ein tolles Team abgeben. Ob er es schafft oder nicht, verrate ich jedoch nicht, ich möchte ja niemanden spoilern.

Für mich waren manche Sachen wirklich nicht vorhersehbar, was ich sehr wichtig finde. Gerade bei Fantasy ist der Ablauf ja fast immer gleich, was hier nicht der Fall ist.

Alles in allem war das Buch sehr gut geschrieben, es war sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Landschaften wurden sehr bildlich beschrieben, ich hatte fast immer ein genaues Bild im Kopf.

Leider hat mir jedoch an manchen Stellen der Spannungsbogen gefehlt, zum Beispiel wurde mir die Zeit im Trainingscamp etwas zu ausführlich beschrieben. Da habe ich mich fast schon gefreut als es endlich wieder los ging. Zum Ende hin wurde es dann wieder super, wie zu Anfang auch.

Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt den ich habe.

Wer Fantasybücher gern liest, sollte dieses unbedingt gelesen haben.

 

Kleine Anmerkung vielleicht noch: Ich finde bei Fantasybüchern sollten so gut wie immer Karten von den Welten und Orten dabei sein. Einfach damit man sich noch visueller reindenken kann.

 

 

Fazit

 

Sehr lesenswert. Fantasy wie man es einfach haben möchte.

Ich hoffe auf einen zweiten Teil und  gebe 4,5/5 Sternen.


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A

Rezension zu "Der Orden der Geweihten: Verräterin" von Jan Gießmann

Eine Kämpferin sucht ihren Weg durch Intrigen und Konflikte
avevalevor 15 Tagen

Vorab: Mein Leseexemplar von "Der Orden der Geweihten - Verräterin" von Jan Gießmann war ein kostenlos zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür.


Zum Inhalt:

Die junge Cilana ist eine Geweihte und damit Angehörige eines Ordens, der die Krieger-Elite des Reiches bildet. Als sie damit beauftragt wird, die einflussreiche und skrupellose Sekte Geliebte des Lichts zu unterwandern und deren Kopf zu töten, schlägt eine perfide Falle zu und sie wird in einen Strudel von Intrigen gerissen. Von ihrem Orden als Verräterin gejagt und von der Sekte verfolgt, scheint einzig der junge Paladin Tyrgarn an ihrer Seite zu stehen. Doch Cilana muss eine Entscheidung treffen: Wem kann sie auf ihrem Weg, Rache an der Gespielin des Lichts zu üben, vertrauen? Auf wessen Seite steht ihr Begleiter? Und dann ist da noch der Magier Alatruin, Anführer einer zu allem entschlossenen Rebellengruppe...


Der erste Eindruck:

Das Buch beginnt eindringlich mit einem inneren Monolog als Vorrede. Die Themen des Romans, sowohl inhaltlich als auch gedanklich klingen hier bereits an. Die Überlegungen zur Gestaltung der Geschichte und zum problematischen Kampf für eine gute Sache machen den Leser gleich neugierig.
Der Heiligung der Mittel duch den Zweck wird hier eine Absage erteilt. Ein nicht alltäglicher, nahezu philosophischer Einstieg in den Roman. Auch die nachfolgenden Szenen wissen durch gute Beschreibungen und einen Anfang, der beim Leser auf gelungene Weise viele Fragen offen lässt, zu fesseln.


Der Plot:

Die Entwicklung der Handlung ist immer schlüssig und nachvollziehbar. Jegliche Möglichkeit ergibt sich logisch aus vorangegangenen Handlungen und die Figuren handeln meist entsprechend ihrer Charakterzeichnung und den Gegebenheiten. Diese Stärke des Buches bleibt bis zum Ende erhalten und gipfelt in einem Epilog, der geschickt neue Möglichkeiten für die Fortsetzung der Erzählung aufzeigt und die Neugier anregt.

Ebenso überzeugend war das Figurentableau, das reizvoll die Frage nach wahren Identitäten und Vertrauenswürdigkeit aufwarf. Vielfach wurde hier indirekt charakterisiert. Die Protagonisten Cilana und Tyrgarn handeln nicht nur, sondern erleben ebenso innere Konflikte und reflektieren sich und andere. Das Vertrauen zwischen beiden entwickelt sich - wohltuend(!) - langsam und absolut glaubhaft.
Nicht zu vergessen und herausragend gegenüber vielen anderen Fantasy-Romanen ist die hohe Zahl von gut gezeichneten und faszinierenden Nebencharakteren, beispielsweise Alatruin, Leandra oder Drigorn. Sie verleihen der Geschichte eine zusätzliche Würze und man liest wirklich gern etwas über jeden Einzelnen.
Im mittleren Teil des Romans verliert sich meines Erachtens allerdings die Balance zwischen Handlung und Figurenzeichnung etwas und die Geschichte zieht sich hier unnötig in die Länge, zu sehr hängen Cilana und Tyrgarn ihrem Leid und ihren traumatischen Erfahrungen nach.

Eine weitere kleine Schwäche im Plot waren die fehlenden Hintergrundinformationen über die Welt, in der sich die Figuren bewegen. Zwar kann auch dies gelingen, dass Fantasy-Romane durch gelegentliche Andeutungen oder Stichworte den Leser hinreichend über die Welt informieren und im besten Falle sogar bewusst und gekonnt seiner Fantasie überlassen und damit spielen, allerdings ist dies hier nicht der Fall. Vielleicht liegt das daran, dass der Roman zwar auch das Innenleben seiner Protagonisten thematisiert, aber der Fokus klar auf einem Handlungsablauf liegt. Dieser benötigt für ein besseres Verständnis für den Leser hier mehr Hintergrundwissen.
Kleinere Unstimmigkeiten bezüglich der materiellen Ausstattung der Figuren fallen nicht so sehr ins Gewicht, manchmal zu abrupte Ortswechsel allerdings schon eher. Hier hätte sich der Autor vielleicht die Zeit nehmen und mehr über die Fortbewegung schreiben können.


Zum Schreibstil:

"Der Orden der Geweihten - Verräterin" liest sich flüssig und fesselnd. Beschreibungen von Kampfszenen und Heilbehandlungen waren hier besonders plastisch, das habe ich so noch nicht so gut umgesetzt gelesen. Teilweise poetische Beschreibungen von Orten oder der Gefühlswelt und den Gedanken einiger Figuren waren meist sehr gut gelungen, ebenso viele der Unterhaltungen.

Ein paar Beispiele:
"So rabiat, wie sein erster Angriff auch gewirkt hatte, es lag Technik in seinen Bewegungen. Geschickt schaffte Tyrgarn es den schwächeren Gegner zwischen sich und den Anführer zu positionieren, sodass sie ihn nicht gemeinsam angreifen konnten. Mit dem Dolch hielt er seine Verteidigung aufrecht, während das Schwert immer wieder zustieß. Endlich war es soweit, er konnte die Deckung des Blondschopfes mit dem Schwert öffnen und stieß vor." (S. 40-41)

"Das weiße Johanniskrautöl reichte gerade so aus, aber er musste es sehr sparsam nutzen. Er hatte, bevor er zur Zitadelle aufgebrochen war, weiße Johanniskrautblüten gerupft, sie in Öl eingelegt und in der Sonne reifen lassen. (...) Zwei lange Schnitte an den Oberschenkeln waren ungeschickt genäht worden, aber Tyrgarn durchtrennte die Fäden und verteilte das restliche Öl. Es sollte bewirken können, dass nicht einmal hier ernsthafte Narben zurückblieben. Dann nähte er die Verletzungen gewissenhaft." (S. 47-48)

"Er passierte angelegte Beete, die längst ihre Schönheit an den Herbst verloren hatten, und hölzerne Bänke, die niemanden mehr zum Verweilen einluden.
Dann blieb er stehen. Einige Schritte vor ihm stand eine alte Buche, mit dessen Krone der Wind ein wildes Spiel trieb. Fahles Mondlicht tanzte auf dem Boden unter dem mächtigen Baum und Alatruin spürte, wie sich Trauer in sein Herz fraß. Das war es, was der Sekte einst den Namen gegeben hatte. Er betrachtete das Treiben des Lichtes und seiner unfreiwilligen Gespielin: des Schattens." (S. 332)

Allerdings schmerzlich vermisst habe ich kleine Setzungen im Layout, die anzeigen, dass nun eine neue Szene beginnt. Manchmal musste man erst überlegen und dies hat den Lesefluss doch gestört. Ein gründlicheres Lektorat hätte diese und andere formale Fehler vermeiden können.
Teilweise hatten die Figuren auch Züge in ihren Handlungen und benutzten Ausdrucksweisen, die nicht ganz in eine mittelalterlich geprägte High-Fantasy-Welt passen wollen und sehr modern anmuteten.

Fazit:
Ein sehr gelungener Roman mit einer spannenden Handlung sowie Hauptfiguren, mit denen man gerne mitfiebert. Ein flüssiger, angemessener Schreibstil, eine Vielzahl an gelungen gezeichneten Figuren und Tiefe der Gedankengänge sorgen für einen großen Lesegenuss. Eingeschränkt wird dieser nur durch stellenweise zu geraffte oder zu ausgedehnte Handlungsbögen, leicht modern anmutende Unstimmigkeiten im Gebahren der Figuren und deutliche Schwächen in Layout sowie Form des Buches.


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Gespräche aus der Community

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neobookss avatar
Manchmal flüstert der Wind eine Legende, bevor die Geschichte sie zu schreiben vermag. Höre das Flüstern!


Herzlich willkommen zur Leserunde von "Der Orden der Geweihten - Verräterin" von Jan Gießmann!

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Über den Autor 
Jan Gießmann lebt jetzt mit seiner Partnerin Bella und Colli-Dackel-Mix Benny in Pinneberg. Sein Faible für Fantasy entdeckte er, als er im Urlaub das Buch „Die Orks“ las. Dies war der Beginn eigener  Fantasy-Geschichten und mit 14 Jahren war sein erster Roman fertig. Diesen bekamen allerdings nur einige Freunde und Bekannte zu sehen. 2014 veröffentlichte er mit „Die Gespielin des Lichts“ die erste Episode seiner Geschichte rund um Cilana, die 2017 als vollwertiger Roman erscheint.

Zu gewinnen gibt es 10 E-Books (epub oder mobi)

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Zusätzliche Informationen

Jan Gießmann wurde am 18. Juni 1993 in Goslar (Deutschland) geboren.

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