Jan Hanser

 3.3 Sterne bei 4 Bewertungen

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Jan HanserDie Jagd nach der silbernen Feder
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Die Jagd nach der silbernen Feder
Die Jagd nach der silbernen Feder
 (4)
Erschienen am 15.04.2015

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Rezension zu "Die Jagd nach der silbernen Feder" von Jan Hanser

Ein Abenteuer, das durch eine ungemein bildhafte Sprache besticht und mit Dramatik nicht spart.
Leseladyvor 3 Jahren

„Ein großes Abenteuer erwartet dich - bist du bereit?

Die Welfenreiter Jisah und Pepe, Boten des großen Königs, befinden sich auf einem Erkundungsritt, als sie plötzlich auf eine gewaltige Armee Hyänen stoßen. Jisah schleicht sich ins feindliche Lager und stiehlt dem Anführer eine geheimnisvolle silberne Feder. Ohne zu wissen, was er da genau in Händen hält, merkt er bald, dass er sich und seine Gefährten in große Gefahr gebracht hat … Ein klassischer Abenteuerroman in einer fantastischen Welt: Jan Hanser nimmt seine Leser mitten hinein in eine fesselnde Geschichte – und erzählt dabei fantasievoll von der väterlichen Liebe des großen Königs“

Für Leser von 10 bis 100 Jahren.

Inhaltsbeschreibung durch den Brendow Verlag:
Quelle: http://www.brendow-verlag.de/index.php/die-jagd-nach-der-silbernen-feder.html

Leseprobe unter: http://www.brendow-verlag.de/media//leseproben/9783865067357/9783865067357.pdf

Zum Autor:
Jan Hanser, Jahrgang 1978, studierte nach einer Lehre zum Tischler evangelische Theologie. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Söhnen lebt er in Mönchengladbach.

„Die Jagd nach der silbernen Feder“ besticht zunächst einmal durch Optik und Wertigkeit. Ein Cover, das mit auffallendem schwarz-grau-rot-Design Lust und Vorfreude auf Abenteuer und Spannung weckt. Die gebundene Ausgabe mit dem roten Lesebändchen und ein Inhaltsverzeichnis am Anfang runden den tollen Ersteindruck aufs Angenehmste ab.

Ich mochte bei diesem Buch sehr, wie es mich mit der innigen, familiären Szenerie des Erzählens in Empfang nahm. Der Vater mit seinen drei Söhnen, sie lauschen seinen Erzählungen bis langsam das Bild in die eigentliche Abenteuer-Geschichte hinübergleitet. Ein warmes Gefühl im Bauch und Bild, das hier durch Jan Hansers einleitende Worte entstand und das ganze Buch über, blieb.

„Die Jagd nach der silbernen Feder“ spart wahrlich nicht mit Dramatik und fordert seine Leser auf vielerlei Weise.
Die Sprache ist überaus bildhaft, angereichert mit unzähligen Details, die es dem Leser ermöglichen ganz nah am Geschehen dabei zu sein. Es ist kein gängiger Erzählstil und ich brauchte ein wenig, um mich in diesen einzulesen.
Hin und wieder verliert sich Hanser jedoch in allzugroßer Detailverliebtheit, sodass Längen entstehen, die ermüden. Schade eigentlich, da das Buch und die Grundidee wirklich viel Potential haben!

Auch wird man als Leser zu Beginn in eine Szenerie geworfen, die (nach meinem Empfinden) eine ganze Reihe von Fragen aufwirft, die wiederum im Laufe der Geschichte nur spärlich beantwortet werden.

Die Illustrationen finde ich aufregend anders und richtig gelungen! Sie passen hervorragend zum Stil der Geschichte und drücken ihr noch einmal ihren ganz besonderen Stempel auf. Die Welfenreiter darauf machen  einen sehr, sehr jungen Eindruck. Ein Detail, das mich aufgrund ihres Auftretens während der Ereignisse und ihrer bereits vollendeten Ausbildung etwas irritierte. HIER hätte ich mir dann wieder ein wenig mehr Informationen gewünscht, vor allem um ein noch besseres Gefühl für die Persönlichkeit der beiden zu bekommen .

Auch wenn ich den einen oder anderen Kritikpunkt vorbringe, so ist „Die Jagd nach der silbernen Feder“ trotz allem eine kraftvolle und ungemein bildhafte Geschichte, die sicherlich viele nach Abenteuer gierende Leser in ihren Bann ziehen wird!

Besonders berührend empfand ich übrigens im Nachwort Jan Hansers Worte über die Entstehung der großen Welt des Brachtlandes… das ihr unbedingt lesen müsst!!!

Herrn Jan Hanser wünsche ich noch viele, viele wundervolle Erzählstunden mit seinen Kindern und seinen Lesern viel Freude mit den Welfenreitern im Brachtland…

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mabuereles avatar

Rezension zu "Die Jagd nach der silbernen Feder" von Jan Hanser

Spannend und phantasievoll
mabuerelevor 3 Jahren

„...Nur vereinzelt wagten sich einige zarte Strahlen in die Tiefe der Schlucht und schimmerten in braun goldenen Tönen auf den klammen Felswänden...“

Ein Geschichtenerzähler wendet sich an seine drei Söhne. In der Abenddämmerung wird aus der Landschaft der Gegenwart das Bild einer phantastischen Welt. Vorn ragen die mächtigen schneebedeckten Gipfel des Siebengebirges in die Höhe. Dahinter erhebt sich das Schloss des Königs Lian. Zwei junge Reiter, Jisah und Pepe, fliegen über das Land.

Der Autor hat eine spannende Geschichte für jugendliche Leser geschrieben. Das Buch ließ sich gut lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Das lag zum einen an dem phantasievollen Geschehen, zum anderen an den angenehmen Schriftstil.

Für mich ist das Buch im Stile der arabischen Märchenerzähler geschrieben. Immer wieder flechtet der Autor eigene Gedanken und Hinweise in den Text ein. Auf kurze Ansätze folgen gedankliche Sprechpausen. Ob die Stellen immer glücklich gewählt sind, wird jeder Leser für sich entscheiden müssen.

Positiv hervorzuheben ist der unterschiedliche Schriftstil, der dem jeweiligen Handlungsverlauf angepasst ist. Bezaubernde Landschaftsbeschreibungen wechseln mit romantischen, ja fast blumigen Abschnitten. An anderen Stellen wird durch gekonnte Wortwahl die Spannung erhöht. Auch Kampfszenen werden sehr genau beschrieben. Hier wäre auf Grund der Altersempfehlung allerdings weniger mehr gewesen. Vieles wird detailgenau dargestellt. Allerdings werden neue Pflanzen- und Tierbegriffe nicht immer erklärt. Hier hätte der Erzähler mit Nachfragen seiner Zuhörerschaft rechnen müssen. Der Autor beherrscht exzellent den Umgang mit Adjektiven und ihren Einsatzmöglichkeiten. Obiges Zitat mag ein Beispiel dafür sein. Metapher werden vielfältig und passend verwendet.

Die beiden Protagonisten werden ausreichend charakterisiert. Während Pepe der ruhigere und bedachtere von beiden ist, setzt sich Jisah gern einmal über Regeln weg. Jeder von ihnen hat andere Stärken, aber beide ergänzen sich.

Während es an der Grundidee für die Geschichte und an der sprachlichen Umsetzung nichts auszusetzen gibt, sieht das bei der inhaltlichen Gestaltung etwas anders aus. Die Rückblende zu Jisahs und Pepes Vergangenheit kommt relativ spät. Außerdem gibt es logische Brüche und offene Fragen. Ein Unrecht kann man durch Unrecht bereinigen, jedenfalls nicht, wenn die christliche Ethik Grundlage der Handlung sein soll. Andererseits wird gut herausgearbeitet, wie wichtig und wertvoll Freundschaft ist und das ein Menschenleben das höchste Gut ist. Dem gegenübergestellt werden Verrat und Hass, Unverständnis und Neid. Natürlich lese ich als Erwachsener das Buch mit anderen Augen als ein Kind. Manches, was mir aufgefallen ist, wird durch die fesselnde Handlung verdeckt und überspielt.

Gut gefallen hat mir die Karte, die die Verfolgung der Handlung ermöglicht und ein Bild vom Land der Phantasie entstehen lässt.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Auffallend ist das glänzende Cover und das rote Lesebändchen. Beide wirken aufwertend.

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Smilla507s avatar

Rezension zu "Die Jagd nach der silbernen Feder" von Jan Hanser

Netter Fantasy-Kinderroman, der an Narnia erinnert
Smilla507vor 3 Jahren

Dies ist ein Fantasy-Roman, bei dem ganz sicher Narnia-Fans auf ihre Kosten kommen werden. In einem Land, in dem König Lian (ein Löwe) herrscht, in dem Tiere sprechen können, in dem „etwas im Gange ist“ (S. 89). Dort gibt es Welfen, große sechsbeinige Wölfe. Winter und Wald sind zwei davon. Jisah und Pepe sind ihre Reiter (Welfenreiter), wofür sie extra ausgebildet wurden.

Gleich zu Beginn wird Jisah übermütig: Er stiehlt aus dem Lager der Hyänen eine silberne Feder. Welche Bedeutung diese Feder hat, weiß er dabei nicht. Von den Hyänen verfolgt trennen sich Jisah auf Winter und Pepe auf Wald. Ein Abenteuer beginnt!

Die Idee, die hinter dem Buch steckt gefällt mir sehr gut. Die ersten Seiten lesen sich viel versprechend: Ein Vater bringt seine Kinder zu Bett und beginnt, den Leser bzw. Zuhörer mit auf eine Reise in das Königreich Lian zu nehmen.

Leider kam ich nicht so richtig in die Handlung rein. Da gab es einiges, was mich verwirrte:
*Zu Beginn wechselten die Szenen noch sehr häufig und schnell.
*Es gibt sehr viele kurze Abschnitte, die durch Leerzeilen gekennzeichnet sind (Sprechpausen sozusagen). Doch auch die Szenenwechsel sind durch Leerzeichen gekennzeichnet. Hier hätte der Verlag entweder die Sprechpausen weglassen sollen (die mich eher gestört haben) oder Szenenwechsel durch Symbole kennzeichnen müssen.
*Der Erzähler „klinkt“ sich oftmals in die Handlung ein, was ich eigentlich gut fand, was aber ebenfalls nicht erkennbar ist und ich so immer „darüber stolperte“. Ich hätte es gut gefunden, wenn diese in kursiver Schrift herausgehoben worden wären.
*Dann tauchen Begriffe auf (z.B. „Runk“), die gar nicht oder erst viel später erklärt werden. Auch dass Lian ein Löwe ist, wurde erst ganz am Ende deutlich... Aus diesem Grund wäre ein Personen- und Begriffregister am Anfang hilfreich. Wer gehört zu welcher Personengruppe?
*Pepes und Jisahs Vergangenheit und viele weitere Hintergründe bleiben offen oder wurden ebenfalls erst recht spät in die Handlung eingefügt. Dadurch wurde ich mit den beiden Protagonisten nicht richtig warm.

Zum Ende des Buches hin wird das Buch richtig spannend. Da gibt Jan Hanser noch mal alles! Und er gibt einen Ausblick auf den zweiten Teil, der sicher seine Fans finden wird.

„Die Jagd nach der silbernen Feder“ enhält einige schwarz-weiß-Illustrationen, die recht düster wirken. Manche empfinde ich sogar als angsteinflößend. Von daher empfiehlt sich das Buch m.E. nicht für sensible, ängstliche Kinder. Die Altersempfehlung ab 10 Jahren ist passend.
Die Buchausstattung ist mit einem Lesebändchen und glänzenden Elementen auf dem Cover ein Eyecatcher.

Fazit: Die Geschichte dieses Fantasy-Kinderbuch finde ich gut, aber ich empfinde es als schlecht lektoriert (Sorry!), deshalb kann ich „nur“ 3 Sterne vergeben.

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Gespräche aus der Community

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LEXIs avatar
Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen.

Der Brendow Verlag stellt 3 Exemplare des Romans „Die Jagd nach der silbernen Feder“ von Jan Hanser zur Verfügung.

Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde!

Ein großes Abenteuer erwartet dich - bist du bereit? Die Welfenreiter Jisah und Pepe, Boten des großen Königs, befinden sich auf einem Erkundungsritt, als sie plötzlich auf eine ge- waltige Armee Hyänen stoßen. Jisah schleicht sich ins feindliche Lager und stiehlt dem Anführer eine geheimnisvolle silberne Feder. Ohne zu wissen, was er da genau in Händen hält, merkt er bald, dass er sich und seine Gefährten in große Gefahr gebracht hat … Ein klassischer Abenteuer- roman in einer fantastischen Welt: Jan Hanser nimmt seine Leser mitten hinein in eine fesselnde Geschichte – und erzählt dabei fantasievoll von der väterlichen Liebe des großen Königs. C.S.  Lewis wäre begeistert! Für Leser von 10 bis 100. .

Leseprobe: http://www.brendow-verlag.de/media//leseproben/9783865067357/9783865067357.pdf

Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 21.5.2015, 24 Uhr hier im Thread und beschreibt euren Eindruck der Leseprobe.

Ich möchte darauf hinweisen, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 1,60 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet.

Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:

Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.

Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.

Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert.

Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.
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