Jan Hofer

 3,3 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf

Jan Hofer, geb. 1952, ist Chefsprecher der ARD-«Tagesschau» und Moderator. Privat engagiert er sich als Botschafter und EQ-Schirmherr (Ehrenamt und Qualität) des Deutschen Roten Kreuzes.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jan Hofer

Neue Rezensionen zu Jan Hofer

Cover des Buches Ein Leben für den guten Geschmack (ISBN: 9783833882821)

Rezension zu "Ein Leben für den guten Geschmack" von Jan Hofer

Ein LovelyBooks-Nutzer
3 Sterne

Klappentext:

„Johann Lafer liefert mit diesem Buch eine Autobiographie in Rezepten. Angefangen in seiner steirischen Heimat, die seine Kochphilosophie bis heute prägt. Er erzählt über seine ersten Kochversuche, die Bedeutung des Essens im Alltag und für Familienfeiern und präsentiert die Gerichte, die für ihn kindheitsprägend waren. Es folgen alle Stationen - von der Lehre bis zur Eröffnung der Stromburg mit den jeweils prägenden Rezepten und bietet eine kleine Zeitreise in die Achzigerjahre und die Nouvelle Cuisine, bis hin zu Lafers heutiger Philosophie der einfachen Küche.“


Mal wieder ein neues Kochbuch von Johann Lafer! Ich muss zugeben das mich nach seiner Zusammenarbeit mit Herrn Witzigmann zu dem Buch „Eine Freundschaft“ eigentlich alles zum Leben von Johann Lafer erfahren zu haben. Warum also wieder alles erzählen? Das bleibt verborgen. Wirklich toll sind in diesem Buch die Rezepte Lafers. Diese sind auf dem höchsten Niveau angesetzt aber dennoch nachkochbar. Mit genügend Zeit und ein wenig Fleiß werden hier die Geschmacksnerven zu Hause förmlich überrollt. Die Bilder und Texte geben eine wunderbare Symbiose ab. Alles in allem ein tolles Kochbuch aber der biografische Teil hätte gern kürzer sein dürfe, da stimmt das Verhältnis nicht so wirklich. Und wer bereits Bücher des Meisters besitzt, wird auch das ein oder andere Gericht hier wiederfinden. Fazit: ein nettes, neues Kochbuch von Johann Lafer. 3 von 5 Sterne


Cover des Buches Ein Leben für den guten Geschmack (ISBN: 9783833882821)
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Rezension zu "Ein Leben für den guten Geschmack" von Jan Hofer

Lesezauber_Zeilenreise
Biografie mit persönlichen Einblicken und Rezepten von einfach bis anspruchsvoll

Das ist kein normales Kochbuch, sondern eine Biografie mit Rezepten aus den jeweiligen Lebensstationen. Die Kapitel sind:

  • Kindheit (8 Rezepte)
  • Lehrjahre (5 Rezepte)
  • Wanderjahre (7 Rezepte)
  • Guldental und Stromburg (13 Rezepte)
  • TV und Medien (6 Rezepte)
  • Immer wieder was Neues (6 Rezepte)
  • Auf in die Zukunft (6 Rezepte)

Jedes Kapitel beginnt mit einer von Jan Hofer erzählten Biografie der jeweiligen Epoche, sehr persönlich und unterhaltsam. 

Ich mag das Buch, weil es viele persönliche Einblicke in das Leben und Wirken von Johann Lafer gibt, den ich schon lange sehr gerne mag (ich habe viele seiner Kochbücher). Jan Hofer, ein sehr guter Freund von Johann, erzählt von den prägendsten Momenten in Johanns Leben, von Kindheit an bis zur aktuellen Zeit. Dabei ist es bei weitem nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen, sondern auch die nicht so schönen Dinge werden hier erwähnt. 

Die Rezepte sind sehr vielfältig, von ganz leicht bis ziemlich aufwändig ist alles dabei. Es gibt Hauptspeisen mit Fleisch, Fisch und vegetarisch sowie viele Süßspeisen/Desserts. Bei vielen der Rezepte steht dann noch eine kleine Anekdote zum Gericht mit dabei.

Ein wie ich finde sehr persönliches Kochbuch, dass Johann Lafer irgendwie greifbarer macht und das in einem sehr gut zu lesenden, humor- und liebevollen Schreibstil verfasst ist. Das Cover vom Schutzumschlag ist auf dem Buch selbst genauso gedruckt. 

Es wurde übrigens zum 300-jährigen Jubiläum des Gräfe und Unzer Verlags veröffentlich. 300 Jahre! Wahnsinn! 

Mir gefällt es richtig gut und daher vergebe ich natürlich die vollen 5 Sterne. 

Cover des Buches Ein Leben für den guten Geschmack (ISBN: 9783833882821)
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Rezension zu "Ein Leben für den guten Geschmack" von Jan Hofer

Sternenstaeubchen
Lafers kulinarische Autobiographie

Ziemlich entspannt sieht er aus, der Johann Lafer auf dem Cover von „Ein Leben für den guten Geschmack“, Grund genug hätte er dazu ja wohl auch …

 

Das Buch ist eine Art Autobiographie in Rezepten – laut Vorwort eine Art „In 50 Rezepten um die Welt“ – „und durch Lafers Leben“ möchte man ergänzen. Denn genau so „funktioniert“ das Buch. Der erste Teil widmet sich der Kindheit, wo man Rezepte wie „Opas Rührei mit Minzstängel und Bauernbrot“ oder „Spagatkrapfen“ findet. Weiter geht es mit „Lehrjahre“ und Rezepten wie „Saftgulasch“ oder „Malakoff-Torte“, gefolgt von „Wanderjahre“ (z. B. Erdbeerrosette mit Rhabarberschaum), „Guldental und Stromburg“ („Lafers Schokokuss“ ist zumindest dem Rezepttitel nach das unkomplizierteste Gericht), „TV und Medien“ (Currywurst „La Ola“ usw.). Den Abschluss bilden die Kapitel „Immer wieder was Neues“ und „Auf in die Zukunft“ (z. B. Rote-Beete-Carpaccio mit veganer Wasabimayonnaise oder Tofuecken auf Wasserspinat mit Sesamcrunch).

 

In Summe bietet das Buch einen schönen Einblick in Lafers (Koch-)Werk und -Entwicklung. Man erkennt neben steirischer Heimat welche Bedeutung im Alltag hat, man lernt seine Stationen kennen, seine „abgehobenen“ wie seine neuerdings einfache Küche (wobei man da wohl geteilter Ansicht sein könnte). Die Kapitel sind immer gleich aufgebaut: In einem kurzen Text wird die jeweilige Zeit vorgestellt, dann folgen Rezepte, in deren Anschluss jeweils noch Informationen zu der Person, von der das Rezept stammt/beeinflusst wurde, „gereicht“ werden. Man findet zahlreiche Rezepte für Süßspeisen, einiges Vegetarisch-Vegane, einiges „Chichi“. Sicherlich hätten Icons, die das auf einen Blick erkennen ließen, die Verwendung erleichtert – aber ein „klassisches Kochbuch“ ist „Ein Leben für den guten Geschmack“ ohnehin nicht. Vielmehr sollte man es als kulinarische Autobiographie Lafers lesen – dann ist es top.

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