Jan Hofer Was haben Sie gemacht, als die Mauer fiel?

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Inhaltsangabe zu „Was haben Sie gemacht, als die Mauer fiel?“ von Jan Hofer

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Ein Ereignis, das sich wie kein anderes in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt hat. 25 Jahre danach erinnern sich noch Millionen an die Bilder von jubelnden 'Mauerspechten' und weinenden 'Grenzgängern' und wissen noch genau, was sie an diesen Tagen erlebt haben. Auch viele prominente Frauen und Männer aus Politik, Wirtschaft, Sport, Film und Fernsehen verbinden mit diesem historischen Tag prägende Momente. Mit ihnen hat sich Jan Hofer ausführlich unterhalten. Ausgehend von der Frage, 'Was haben Sie gemacht, als die Mauer fiel?', entlockt er dabei seinen Gesprächspartnern mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen, welche Hoffnungen, Erwartungen und Prägungen sie mit diesem Datum verknüpfen und wie sich ihre Träume entwickelt haben. Ein unterhaltsames Buch, das aus unterschiedlichen Perspektiven von den 'Wende'-Tagen berichtet und mit viel Witz und Sympathie den wohl hoffnungsvollsten Tag unserer jüngeren Geschichte noch einmal lebendig werden lässt

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    Was haben Sie gemacht, als die Mauer fiel?
    MissRose1989

    MissRose1989

    19. November 2014 um 03:37

    Der 9. November 1989 ist in den Köpfen vieler Ostdeutschen ein Tag der Freude und auch ein Tag ungeahnter Möglichkeiten. Aber nicht nur die Menschen erinnern sich gerne an den Tag, auch Prominenten aus dem ehemaligen Osten erinnern sich gerne an diesen Tag.  Jan Hofer hat einige ostdeutschen Prominente interviewt und sie gefragt, wie sie in der DDR lebten, wie sie den Tag des Mauerfalls empfanden und wie sie in dem "neuen" Land, also dem vereinigten Deutschland angekommen sind.Interviewt wurden in diesem Buch unter anderem Prominente wie Tobias Künzel, Wolfgang Lippert, Jens Weißflog, Gregor Gysi, Gunther Emmerlich und weitere Prominente. Dabei ist ein beeindruckendes Zeitdokument entstanden, das zeigt, dass das Leben in der DDR eben nicht nur negative Aspekte hatte. Natürlich kann man die persönlichen Erfahrungen nicht auf die Allgemeinheit in der DDR ummünzen, aber das ist auch nicht Sinn des Buches, sondern es will zeigen, dass es eben auch in der DDR verschiedene Lebenswege gab, die die Menschen beschritten haben. Jan Hofer schafft es in den Interview immer verschiedene Aspekte auszufragen, aber die Interviewten erzählen auch viel über ihr Leben und auch ihr Sichtweise auf die DDR.  Die Interviews stehen in einem schönen Zusammenhang zu dem Thema und lassen sich auch interessant lesen, aber man muss anmerken, dass das Buch nur für Menschen interessant ist, die sich für Prominenten interessieren oder eben mehr über das Leben in der DDR erfahren wollen.  Es ist also nicht für jeden empfehlenswert. Fazit:  Ein breitgefächertes Zeitdokument, das verschiedene Lebenswege in der DDR und auch im wiedervereinigten Deutschland aufzeigt. Es zeigt, dass es eben verschiedene Sichtweisen auf die DDR gibt und das man eben nicht immer alles in schwarz und weiss sehen kann und das individuelle Erfahrungen auch von den Erfahrungen der Masse abweichen kann.   Anzumerken ist aber, dass man eben die individuellen Erfahrungen nicht auf die Allgemeinheit umsetzen kann und es sich wirklich nur um Erfahrungen des Einzelnen handelt. 

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