Jan Josef Liefers Soundtrack meiner Kindheit

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Inhaltsangabe zu „Soundtrack meiner Kindheit“ von Jan Josef Liefers

Ein ganz persönliches Buch über eine Kindheit in der DDR.
'Jan Josef Liefers ist ein Schreibtalent. ein sehr persönliches Bekenntnis zum Leben im sozialistischen Alltag. Amüsant. Nachdenklich. Lesenswert.' stern
'Humorvoll, uneitel, mit einem Augenzwinkern und mit viel Herz erzählt.' NDR Kultur
'Sehr locker und wortstark erzählt.Eine ebenso amüsante wie tiefgründige Biografie.' Hörzu

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    Soundtrack meiner Kindheit

    engineerwife

    06. June 2015 um 14:08

    Vor einigen Wochen habe ich das Hörbuch mit Hape Kerkelings Biografie Der Junge muss an die frische Luft gehört und geliebt. Beide, er als auch Jan Josef Liefers wurden 1964 geboren und sind somit meinem eigenen Alter recht nah. Hiermit hören die Gemeinsamkeiten jedoch auch schon auf. Während Hape, wie ich, im Westen Deutschlands aufwuchs, verbrachte Jan Josef seine Kindheit, Jugend sowie seine jungen Erwachsenen Jahre in Osten Deutschland, in und um Dresden. Wie unterschiedlich wir aufwuchsen, wurde mir durch dieses Buch erst bewusst. Wir lebten wirklich in sehr ungleichen Ländern, hörten unterschiedliche Musik, kannten andere Schauspieler und Filme und schlugen uns doch oft mit völlig andersartigen Problemen rum. Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen möchte ich hier jedoch betonen, dass ich von Herrn Liefers als Schauspieler und Musiker absolut begeistert bin. Lediglich diese Biografie wurde für mich zwischendurch immer wieder ein bisschen zäh.

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  • Rezension zu "Soundtrack meiner Kindheit" von Jan Josef Liefers

    Soundtrack meiner Kindheit

    Lissy

    04. March 2013 um 09:36

    In "Soundtrack meiner Kindheit" erzählt Jan-Josef Liefers von seiner Kindheit und Jugend in der DDR. Als roter Faden dient ihm dabei ein Film, den sein Vater gedreht hat und der die wichtigsten Stationen aus Kindheit und Jugend zeigt. Und natürlich, wie der Titel schon vorwegnimmt, die Lieder, die für den kleinen und immer größer werdenden Jan eine Rolle spielten. In meinen Augen geht es hier nicht um Mainstream oder Verkaufszahlen, sondern darum, dass Jan-Josef Liefers erzählen kann, wie er die DDR damals erlebt hat. Das Buch ist für mich einzuordnen zwischen Biographie und einer wichtigen Dokumentation darüber, wie eine Schauspielerfamilie in der DDR leben konnte. Mir hat es sehr gefallen, vor allem der Mut, viele Fotos zu zeigen und auch die Liebe zum Detail, die man beispielsweise an der tollen Schrift der Seitenzahlen erkennt.

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  • Rezension zu "Soundtrack meiner Kindheit" von Jan Josef Liefers

    Soundtrack meiner Kindheit

    ErleseneBuecher

    14. August 2012 um 13:10

    DDR, Musik & Theater Das Buch von Jan Josef Liefers wurde mir wärmstens empfohlen und dann auch geschenkt. Also habe ich es nun gelesen. Herr Liefers war für mich vorher ohne Belang, da ich ja keinen Tatort gucke und mir seine Musik auch nicht sooo gefällt. Nach dem Buch, muss ich sagen, hat es sich nicht sonderlich geändert. Zwar ist das, was er über seine Kindheit in der DDR erzählt, schon interessant, da es ja eben einfach eine andere Welt war. Aber insgesamt war mir das Buch irgendwie doch zu unpersönlich und meines Empfindens nach zu emotionslos geschrieben. Es ist ohne Frage leicht und locker geschrieben, allerdings berichtet er seitenlang über Theaterstücke und Namen von Regisseuren, die wiederum die und die Schauspieler kannten und wer mit wem wie zusammengearbeitet hat. Sehr langweilig, fand ich. Aber natürlich wird seine langjährige Theaterschauspielkarriere beschrieben, die mir nur anhand seiner Fenrsehpräsenz nicht klar war. Bewertung: 1,5 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Soundtrack meiner Kindheit" von Jan Josef Liefers

    Soundtrack meiner Kindheit

    World_of_tears91

    30. September 2011 um 18:04

    Autobiographien haben immer irgendwie etwas egoistisches und sind manchmal auch ziemlich öde. Das ganz genaue Gegenteil ist die Variante von Herrn Liefers geworden! Zwei Tage hat es gedauert, bis ich die letzte Seite umgeblättert hatte. Von Anfang an war ich an seine Lebensgeschichte gefesselt, die so wunderbar witzig und locker erzählt ist, dass es mir an manchen Stellen sogar Tränen beim Lachen in die Augen getrieben hat. Liefers gibt einen ungetrübten, realistischen Einblick in die Jugend eines ehemaligen DDR-Bürgers und gerät dabei manches Mal ins Philosophieren. Ich habe einiges aus dem Buch mitgenommen, da ich selber erst kurz nach der Wende geboren wurde und von der eigentlichen Situation in meiner ehemaligen "Heimat" nicht wirklich etwas mitbekommen habe. Vieles was Liefers erzählt, habe ich so oder so ähnlich schon oft von meinen Eltern und Großeltern gehört. Das alles macht das Buch nicht nur zu einem Stück Zeitgeschichte, sondern dient vor allem dem Unterhaltungsfaktor, und der ist ungemein hoch. An manchen Stellen kommt wahrscheinlich auch ein wenig dieses zynischen Humors durch, den wir aus den Münsteraner Tatorten gewöhnt sind. Das Buch trägt auch seinen Titel nicht umsonst. Nach jedem mehr oder weniger großen Abschnitt schließt das Kapitel mit dem Text eines Liedes, dass ihn zur jeweiligen Situation besonders bewegt hat. Alles in allem haben wir es hier mit einer besonders unterhaltsamen Autobiographie zutun, die nicht bloß ein Muss für alle J.J.Liefers - Fans ist, sondern auch für diejenigen, die einen lustigen, lebensnahen Einblick in den Alltag der DDR erhaschen wollen.

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  • Rezension zu "Soundtrack meiner Kindheit" von Jan Josef Liefers

    Soundtrack meiner Kindheit

    Bastelfee

    14. November 2010 um 16:09

    Endrucksvoll schildert Jan Josef Liefers die Erinnerungen aus seiner Kindheit und Jugendzeit, bis hin zum Erwachsenen. Man erfährt etwas über die DDR-Geschichte und natürlich eine ganze Menge über den Künstler. Diese Buch ist in jedem Fall lesenswert.

  • Rezension zu "Soundtrack meiner Kindheit" von Jan Josef Liefers

    Soundtrack meiner Kindheit

    Birkhenne

    29. October 2010 um 21:41

    Dies ist ein ganz persönliches Buch über eine Kindheit in der DDR. Der in Dresden geborene Schauspieler, Jahrgang 1964 ist seit 2002 vielen Leuten als Prof.Karl-Friedrich Boerne aus dem "Tatort" Münster bekannt. Mit Jan Josef Liefers habe ich gerade eine Reise in die Vergangenheit mit vielen eigenen Erinnerungen gemacht. Er erzählt in seinem Buch sehr authentisch über den ganz normalen Alltag in der DDR und was mir besonders gut gefiel, über seine behütete Kindheit mit viel Liebe, die ihm die ganze Familie entgegenbrachte. Er schreibt dies zum Teil voller Emotionen, jedoch frei von jeglicher "Ostalgie". Jan Josef Liefers erzählt uns sein Stück deutsche Geschichte. Er versucht die DDR wie folgt zu erklären: "Stellen Sie sich die DDR vor als ein kleines, abgeschirmtes System aus lauter Parallelwelten, verbunden durch ein stabiles Gespinst aus guten Beziehungen, gegenseitigen Abhängigkeiten, Geschäftemacherei, Überwachung und Irreführung, Hilfsbereitschaft, Geselligkeit, Konsumdenken, Erfindungsreichtum, Lüge und Verrat, Solidarität, Grauzonen, Leidenschaften und unterdrückten Gefühlen, Spitzelei, Sorglosigkeit und Angst, Humor, Wärme und Mitgefühl, Liebe und Trotz- dann kommen Sie der Sache näher. Falls das zu kompliziert klingt, stellen Sie sich hilfsweise Ihr eigenes Leben vor, addieren Sie enorme staatliche Subventionen auf Mieten und Grundnahrungsmittel sowie weitestgehende soziale Absicherung, und ziehen Sie nun Reisefreiheit, Pressefreiheit, das Recht, sich zu versammeln, und das Recht auf freie Meinungsäußerung ab. Dann bliebe doch immer noch eine ganze Menge übrig, worin Sie es sich irgendwie gemütlich machen könnten, wenn Ihnen nichts anderes übrig bliebe. Denn Sie sind auch ein Überlebenskünstler, stimmt's?" Schon allein für diese Sätze verdient das Buch von mir 5 Sterne !!! Jan Josef Liefers lockere und sehr unterhaltsame Erzählweise mit dem ihm eigenen trockenen Humor, den er auch als Tatortmediziner zum Besten gibt, verleiht er dem Buch seinen einigartigen Sound, der den Buchtitel ausmacht. Es ist einfach ein tolles Lesevergnügen. Mit dem Programm "Soundtrack meiner Kindheit" gehen Jan Josef Liefers und seine Band Oblivion regelmäßig auf Tour. Sie spielen dann jene Musik, die ihn durch verschiedene Phasen seiner Kindheit und Jugend begleitet, beeindruckt und geprägt hat. Am 6.November 2010 ist Jan Josef Liefers mit seiner Band bei uns in Rostock und ich habe heute noch eine von drei Resteintrittskarten ergattert.

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  • Rezension zu "Soundtrack meiner Kindheit" von Jan Josef Liefers

    Soundtrack meiner Kindheit

    Karigan

    19. July 2010 um 20:31

    Der Schauspieler und Sänger Jan Josef Liefers läßt uns hier in Form von mal kurzen, mal längeren Gedankensplittern und Erzählungen an seiner persönlichen Erinnerung an die Jahre teilhaben, die er bis zum Mauerfall in der DDR verbracht hat. Dabei gibt es Geschichten aus der Familie, der Kindheit, dem Schulalltag und später auch aus der Studienzeit. Diese Erinnerungen sind einerseits an alten Filmaufnahmen und andererseits an Ostrocktiteln verankert. Mir persönlich hat auch die Sprache sehr gut gefallen. Dieses Buch hatte es bei mir aber auch deshalb leicht, da ich die gleiche Heimatstadt wie Herr Liefers habe und deshalb des öfteren ein "Ja, kenne ich." in meinem Kopf entstand.

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  • Rezension zu "Soundtrack meiner Kindheit" von Jan Josef Liefers

    Soundtrack meiner Kindheit

    Clari

    15. June 2010 um 12:20

    Jan Josef Liefers Der Soundtrack meiner Kindheit Gebundene Ausgabe: 333 Seiten Verlag: Rowohlt, Reinbek ISBN-10: 3498039334 ISBN-13: 978-3498039332 Kindheit unter sozialistischem Banner. Der geschätzte Schauspieler J.J.Liefers, vielen bekannt als Gerichtsmediziner in den WDR Tatortfilmen, hat ein Buch geschrieben. Etwas ambitiös bezieht er sich auf seine Bekanntschaft mit dem amerikanischen Schriftsteller Paul Auster, der ihn zu seinen Lebenserinnerungen ermuntert habe. In einer Talkrunde meinte er, im Vollbesitzes geistiger Gesundheit Erinnerungen zu schreiben sei besser, als im höheren Alter Erinnerungsbücher über eine glorifizierende Vergangenheit zu verfassen. Der Autor erinnert sich seiner Kindheit, denkt an Großmütter, Schule und geschiedene Eltern,--er führt ein Durchschnittsleben wie viele andere Jungen und Mädchen auch. Josef Liefers geht es darum, zu beschreiben, wie man als Jugendlicher in der DDR lebte: da gab es wie für alle junge Menschen in der Welt Ideale, es gab Rocklegenden wie den bekannten Klaus Renft, man betrieb Unsinn in der Schule und lebte in beengten Verhältnissen. Großmütter und Urgroßmütter griffen der schauspielernden Mutter unter die Arme und insgesamt kann man sagen: Liefers hatte eine glückliche Kindheit! Keine Stasigräuel unterliefen das Leben. Die Eltern waren beide Schauspieler, der Vater Regisseur. Sie waren zufriedene und ausgeglichene Menschen, die trotz Scheidung gute Bedingungen für eine glückliche Kindheit boten. Dass Jan Liefer selber ein hervorragender Musiker war, der mit Bands durch die DDR tourte, ist sicher nicht jedem bekannt. Auffälliges Merkmal der Erinnerungen ist Jan Liefers Gabe, die Dinge des Lebens nicht nur von der ernsten Seite zu betrachten sondern immer ein Stück Selbstironie neben der kritischen Reflexion in seine Betrachtungen einfließen zu lassen. Das macht das Buch unterhaltsam und gibt ihm einen eigenen Sound, der zum Titel passt: “Soundtrack meiner Kindheit“: es ist die Skizze einer Kindheit und Jugend in der DDR, flott und mit trockenem Humor angereichert geschrieben. Man kannte im sozialistischen Teil Deutschlands nichts anderes als Leben unter der Fahne der „Eintracht“ und Gleichmacherei, das war Normalität. Man richtete sich nach der Realität und nahm das eigene Leben nicht als so verschieden vom Leben anderer Jugendlicher in aller Welt wahr,wie man das gemeinhin aus westlicher Sicht heute annehmen möchte. Jan Liefers hat einen gelungenen Beitrag über seine Erfahrungen mit dem Leben im anderen Teil Deutschlands geleistet. Er ist ein heiterer und witziger Unterhalter, besonnen und nachdenklich, ohne einem tragischen Ernst zu verfallen. Fotos aus allen Lebensphasen ergänzen seine Aufzeichnungen. Wir haben es hier mit keinem anspruchsvollen literarischen Werk zu tun, sondern mit einer spontanen und warmherzigen Wiedergabe von Impressionen aus einer Jugend in der DDR. Beim Fall der Mauer war Jan Josef Liefers 25 Jahre alt,und die Welt stand ihm fortan offen!

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