Das Norman-Areal

von Jan Kjaerstad 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Das Norman-Areal
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Ein rundum gelungener Roman, der die Liebe und Literatur und die Liebe zur Literatur vereint. Sprachlich ein Traum, absolut empfehlenswert.

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Inhaltsangabe zu "Das Norman-Areal"

John Richard Norman wächst in Oslos denkbar schönster Straße auf: an dem einem Ende befindet sich eine Schokoladenfabrik, am anderen die Segeltuchfabrik »Christiana«, jene Fabrik, die dazumal das Schiff der norwegischen Polarexpedition, die Fram, mit den Segeln ausstattete. In diesem Spannungsfeld, zwischen Süßigkeiten und Entdeckungsreisen, wächst John Richard heran und entwickelt sich zum Inbegriff des qualifizierten, leidenschaftlichen Lesers. Mehr noch: Die Wörter lesen und leben sind für ihn gleichbedeutend. Entgegen der Warnung seiner Mutter, dass es nicht gut sei, wenn man sich zu sehr in die Bücher, in die Fiktion vertieft, verschlingt er Bücher wie andere Schokolade. Dass er letztendlich ein herausragender Verlagslektor bei einem renommierten Verlag wird, dessen Autoren fast immer erfolgreich sind, verdankt er einer Gabe: Er weiß immer, wann ein Buch Schokolade ist und wann ein Segel.

Als seine Lesefähigkeit unerwartet schwindet – und nicht nur das, denn plötzlich befällt ihn eine schwere Übelkeit, jedes Mal, wenn er ein Manuskript zu lesen beginnt –, sucht John Richard Zuflucht in einem Haus auf einer wenig bevölkerten Insel auf einer Landspitze am Meer. Dort taucht eine fremde Frau auf, in die er sich auf den ersten Blick verliebt, und die große Literatur wird von der großen Liebe in den Schatten gestellt. Oder doch nicht?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783902711656
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Septime Verlag
Erscheinungsdatum:14.08.2017

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    zuendegelesenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein rundum gelungener Roman, der die Liebe und Literatur und die Liebe zur Literatur vereint. Sprachlich ein Traum, absolut empfehlenswert.
    Absoluter Genuss - absolute Empfehlung!

    »Wenn ich darüber nachdenke, mag ich Bäume am liebsten im Winter, wenn sie nackt dastehen und man den Eindruck bekommt, man betrachtet ein Nervensystem.«
    - Jan Kjærstad, Das Norman-Areal, Seite 224.

    Ich lese selten Bücher, die mich so lange in ihren Bann ziehen und nach meiner Aufmerksamkeit schreien. Es war schon nach wenigen Seiten ganz klar, eigentlich schon vom Klappentext an: Dieses Buch wird etwas Besonderes. Ich wusste, dass ich mehr von der Geschichte erfahren möchte und ich habe sehr darauf gehofft, dass die Geschichte mir etwas gibt, dass sie mir verspricht. Und ich wurde nicht enttäuscht!

    "Das Norman-Areal" von Jan Kjaerstad ist ein absoluter Hochgenuss. Der Protagonist John Richard Norman ist eine sehr ausgereifte, lebendige Figur, mit der ich mich anfangs etwas schwergetan habe. Nicht, weil sie mir nicht sympathisch war, sondern weil ich die "Gedankenstrukturen" nicht ganz nachvollziehen konnte. Es war wie eine Art Herausforderung, dieses Buch zu lesen und zu verstehen. Mit der Zeit habe ich mich an die sprachlichen Gegebenheiten gewöhnt, war sofort Feuer und Flamme dafür. Die Sätze in dem Buch waren einzigartig, schön und vor allem vielschichtig. Ich kam an manchen Stellen gar nicht hinterher mit dem markieren, weil die Geschichte einfach so viel hergegeben hat. Dinge, die es wert waren, anzustreichen, zu lesen, zu verinnerlichen. 

    Mir gelingt es kaum, die Handlung in Worte zu fassen, weil ich von der Gesamtheit so beeindruckt bin und von dem Leseerlebnis noch lange Zeit zehren kann. Es ist ein Buch, dass Literatur und Liebe miteinander verbindet und trotzdem eine seelische Grube gräbt. Es war eine so ausführliche, tiefgründige und zermürbende Geschichte. Für mich persönlich gehört es zu den Büchern, die ich mehrmals lesen muss. Nicht, weil ich sie nicht verstanden habe, sondern weil es ein absoluter Genuss war, der Handlung zu folgen. Den Gedanken nachzugehen und mitzuerleben, was der Protagonist beschreibt.

    Das Buch eignet sich für alle, die gute Literatur zu schätzen Wissen, den Hang zu guter Sprache haben und vor allem sich auf eine teils wirre Persönlichkeit einlassen können, die mir sehr nahe ging.

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