Jan Koneffke Die sieben Leben des Felix Kannmacher

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Inhaltsangabe zu „Die sieben Leben des Felix Kannmacher“ von Jan Koneffke

In einer Zeit, in der niemand sicher sein kann, wen er vor sich hat, ist sich der Held dieses Romans nicht sicher, wer er selbst ist: Felix Kannmacher oder Johann Gottwald. Im Herbst 1934 wird Felix Kannmacher vom Pianisten Victor Marcu aus dem Deutschen Reich geschmuggelt und erhält in Bukarest eine neue Identität. Als Johann Gottwald wird er die ›Kinderfrau‹ von Marcus Tochter Virginia, bei der er sich schnell als großer Geschichtenerzähler beliebt macht. Als die Freundschaft zwischen beiden enger wird, entlässt ihn der eifersüchtige Vater, und plötzlich ist Kannmacher ganz allein in einem fremden Land. Und so schlägt er sich unter falschem Namen durch: als Kellner im größten Kasino von Bukarest, er arbeitet als Sekretär für die Nazis und versteckt sich in einem Kloster im Karpatenland. Doch in jeder Identität, die sein Schicksal ihm gerade aufbürdet, immer bleibt die Verbindung zwischen ihm und Virginia bestehen, die bald zu einer berühmten Schauspielerin heranwächst. ›Die sieben Leben des Felix Kannmacher‹ ist ein historisches Schelmenstück, ein Hohelied auf die Liebe und ein berührendes Künstlerepos zugleich.

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  • Schelmenroman über den Balkan im 20. Jahrhundert

    Die sieben Leben des Felix Kannmacher
    Pongokater

    Pongokater

    17. June 2013 um 17:35

    Eine Art Schelmenroman liefert Koneffke mit seinem zweiten Kannmacher-Buch. Eine Art, weil nicht der Ich-Erzähler der größe Schelm ist, sondern die Figuren der Bukarester Gesellschaft diesen um einiges übertreffen. Die Tiefpunkte der Geschichte des 20. Jahrhundert, Faschismus, Weltkrieg und Stalinismus, die Kannmacher miterlebt, sind die Kontrapunkte zum Schelmentum. Insbesondere am Schluss vergaloppiert sich Koneffke aus meiner Sicht häufiger. Dennoch: Ein spannend zu lesendes Erinnern an einen in Deutschland wenig präsenten Teil Europas, den Balkan im Allgemeinen und Rumänien im Besonderen, ist der Roman auf jeden Fall.

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