Jan Kowalsky Als Schisser um die Welt

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Inhaltsangabe zu „Als Schisser um die Welt“ von Jan Kowalsky

Pauschaltourismus, Strandurlaub und Stadtrundfahrten waren gestern heute gehen wir Bergsteigen im Himalaya oder machen Hundeschlittenrennen in Alaska. Alles ist möglich, kein Ziel unerreichbar! Und doch gibt es Leute, die wollen gar nicht weg. Jan Kowalsky zum Beispiel. Der würde lieber zu Hause bleiben. Das Problem ist nur: Kowalskys Frau liebt Abenteuerreisen. Und er liebt seine Frau. Also verbringt er seine Freizeit notgedrungen überall, nur nicht auf dem geliebten Sofa. Erspart bleibt ihm auf seinen unfreiwilligen Reisen rund um den Globus natürlich nichts: Riesenechsen und Menschenfresser, Wildwasserrafting mit Zahnverlust, Dschungel-Safari im Schweinsgalopp und dabei immer mit den Nerven zu Fuß unterwegs. Dies ist die Geschichte von einem, der mit musste ...

http://www.nixzulesen.de/index.php/2016/08/19/als-schisser-um-…elt-jan-kowalsky/

— toertchen

Tolle Reiseerzählungen mit Lustigen Begebenheiten

— leniks

Das Cover lädt schon zum lesen ein und genau so ist das Buch. Sehr unterhaltsam und lustig, leicht zu lesen. Auf mehreren Seiten sind sehr

— _0lisa0_

Eine recht lustige und unterhaltsame Geschichte mit Ängsten und Paranoias eines Schissers ...

— aga2010

Pauschaltourismus Adé. Eine Abenteuerlustige Frau mit ihrem überängstlichen Ehemann reisen um die Welt. Witzig!

— Mayjune

Ein Buch für alle, die gerne reisen!

— ShalimaMoon

Witzig, bewegend und einfach nur genial geschrieben. <3

— Amada07

kurzweilig - und macht Lust auf's Reisen

— Lonileinchen

Ganz nett, aber besser kapitelweise lesen, sonst nervt einen das Gejammer und die sinnlose Paranoia des Protagonisten tierisch. ;)

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  • Tolle Reiseerlebnisse -manche nicht ganz freiwillig

    Als Schisser um die Welt

    leniks

    18. September 2017 um 22:27

    Dieses Buch stand etwas länger in meinem Bücherregal. Auf das Buch bin ich über eine Sendung im Fernsehen aufmerksam geworden, wo der Autor über die Enstehung des Buches erzählte. Und es hat mich auch von der ersten Zeile an in seinen Bann gezogen. Der Autor erzählt hier wie er von seiner Frau zu Reisen überredet wurde, die er eigentlich gar nicht machen wollte. Das Buch umfasst 10 Kapitel auf 320 Seiten . Die Zeichnungen sind wunderbar gestaltet und die Gegend der Reiseziele wurde sehr gut erklärt, so das man sich manchmal vorkommt direkt mit auf Reisen gegangen zu sein. Der Schreibstil ist wunderbar.

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  • Sehr tolles Buch

    Als Schisser um die Welt

    _0lisa0_

    06. March 2017 um 14:36

    Das Cover lädt schon beim ersten Blick zum lesen ein. Ein sehr unterhaltsames und lustiges Buch, das leicht zu lesen ist. Auf mehreren Seiten sind sehr schöne Zeichnungen zu sehen, durch die man sich alles noch besser und lustiger vorstellen kann. Eine Reise rund um  die Welt mit einem Mann der gar nicht gerne reist, vor allem Angst hat und es zum Schluss doch Lieben lernt.

  • Sie hat Spass - und er ein Problem...

    Als Schisser um die Welt

    abuelita

    05. February 2017 um 09:23

    Ich lese sehr gerne Reiseberichte/Erlebnisse von anderen Menschen und verreise auch selber immer wieder mal. Allerdings gehöre ich auch zu der eher ängstlichen Fraktion Mensch und so war dieses Buch hier das genau richtige für mich. Dachte ich….    Pauschaltourismus, Strandurlaub und Stadtrundfahrten waren gestern – heute gehen wir Bergsteigen im Himalaya oder machen Hundeschlittenrennen in Alaska. Alles ist möglich, kein Ziel unerreichbar! Und doch gibt es Leute, die wollen gar nicht weg. Der Schisser zum Beispiel würde lieber zu Hause bleiben. Das Problem ist nur: Seine Frau liebt Abenteuerreisen. Und er liebt seine Frau. Also verbringt er seine Freizeit notgedrungen überall, nur nicht auf dem geliebten Sofa. Erspart bleibt ihm auf seinen unfreiwilligen Reisen rund um den Globus natürlich nichts: menschenfressende Riesenechsen, Wildwasserrafting mit Zahnverlust, Safari im Schweinsgalopp, auf dem Elefanten durch den Dschungel und dabei immer mit den Nerven zu Fuß. Dies ist die Geschichte von einem, der mitmusste ...    Das ist der Klappentext und das hört sich  doch auch gut an. Anfangs fand ich das Buch auch amüsant und witzig. Jan Kowalsky erzählt von seinen Ängsten und Bedenken vor den Reisen und das ist gut gemacht, das ist zum Schmunzeln und zum Kopf schütteln und sich freuen, dass andere Menschen auch Macken haben. ABER – das große Aber – es ist immer das gleiche und das macht das Lesen nicht nur langweilig, sondern auch sehr anstrengend. Ich habe das Buch insgesamt wohl an die fünf Mal zwischendurch weggelegt, bis ich mich dann letztendlich doch bis zum Ende durchquälte.  Es zog sich eben einfach eher quälend in die Länge, und so etwas mag ich persönlich nicht gerne. Gerne hätte ich auch mehr von Land und Leuten erfahren und weniger von den Befindlichkeiten des Autors. Wie gesagt, das ist mein persönlicher Eindruck – lest selbst und bildet Euch eine eigene Meinung…aber mehr als drei Sterne kann ich hier wirklich nicht geben.

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  • Als Schisser um die Welt // shalimasfilmweltenkritik.wordpress.com

    Als Schisser um die Welt

    ShalimaMoon

    28. December 2016 um 18:49

    Blogs sind ja immer dafür da, um sich Inspiration zu holen. Und so konnte ich nach Karos Beitrag auf Inkunabel nicht widerstehen und lieh mir sofort ihr Exemplar von "Als Schisser um die Welt - Die Geschichte von einem, der mitmusste" aus. Jan hat eigentlich sehr große Angst vorm Reisen. Mit seinen Eltern war er früher immer nur in Dänemark und das aus gutem Grund. Doch seine Freundin Sarah ist das genaue Gegenteil, ihr kann eine Reise nicht abenteuerlich genug sein. Und so lässt Jan sich regelmäßig überreden noch einen Abenteuerurlaub zu buchen und kämpft vor Ort gegen seine Ängste an. Als Schisser um die Welt ist schon ein interessanter Titel und wird mit dem Untertitel "Die Geschichte von einem, der mitmusste" noch unterstützt, um vor der ersten Seite den ersten Lacher hervorzurufen und großes Interesse zu wecken. Die Einführung der beiden Hauptcharaktere Jan und Sarah ist kurz und schmerzlos auf den ersten Seiten und der Unterschied wird schnell herausgearbeitet. Denn während beide im Alltag gut harmonieren, haben sie doch sehr unterschiedliche Urlaubsvorstellungen. So träumt Jan von Dänemark, so wie er es jedes Jahr mit seinen Eltern gemacht hat. Ein kleines Häuschen am Wasser, entspannen, baden, die Seele baumeln lassen. Sarah hingegen hat viel größere Pläne. So schleppt sie Jan zunächst noch ganz harmlos zum Badeurlaub auf Bali. Aber selbst da findet Mr. Superhypochonder ganz viele Einwände und Gründe, um ein ordentlicher Schisser zu sein. Doch es bleibt natürlich nicht bei dem vergleichweise harmlosen Badeurlaub, denn Sarah hat von nun an immer abenteuerlichere Ideen, die die beiden rund um die Welt führt. Und für Jan ist es ein immer bleibender Alptraum. Doch wie er selbst schrieb: "Meine Freundin liebt Reisen und ich liebe meine Freundin".Die verschiedenen Reisen beschreibt Jan auf eine so humorvolle Weise, dass man manchmal aus dem Lachen gar nicht mehr heraus kommt. Während man mitunter seine Ängste verstehen kann und sich mit ihm freut, wenn er sich wieder zu etwas überwunden hat, was er gar nicht wollte, kann man über andere Bedenken und Ängste auch nur den Kopf schütteln. Denn manche sind nun wirklich übertrieben.Als Kritikpunkt ist zu nennen, dass ca. nach 2/3 des Buches immer weniger Reiseerfahrung geteilt wird, sondern das Jammern so groß wird, dass sogar eine kleine Beziehungskrise entstand. Und die sehr detaillierte Beschreibung dieser, störte leider das vorher aufgebaute Gefühl und die Stimmung. Ich verstehe, warum es mit hinein genommen wurde, aber es hätte wesentlich kürzer ausfallen können. Doch danach wird man wieder mit einer neuen Geschichte entlohnt und kann den trüben Teil der Geschichte schnell vergessen.Der Schreibstil von Autor und Protagonist Jan Kowalsky ist sehr flüssig und lässt sich leicht weg lesen. Zusammen mit sehr interessanten Zeichnungen, die immer ein Erlebnis aus der aktuellen Geschichte darstellen, sorgt inhalt und Schreibweise für viele Lacher und schaffen eine sehr lockere Atmosphäre. Beide Hauptcharaktere werden im Verlauf sowohl mit guten als auch mit negativen Eigenschaften ausgestattet, so dass man für beide Sympathien entwickeln kann und auch nachvollziehen kann, wieso Jan sich immer wieder auf diese Abenteuer einlässt. Vor allem bei Jan ist auch im Verlauf des Buches eine schöne Entwicklung zu sehen, so dass die Charaktere auch nicht stagnieren. Alles in allem eine sehr schöne Lektüre für alle Reisefreudigen oder für jemand, der einfach mal ausgiebig lachen möchte. Leider habe ich in meiner Tätigkeit als Tourismuskauffrau noch keine Gelegenheit gefunden das Buch zu empfehlen. Aber das kommt bestimmt noch!

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  • Unterhaltsames Buch

    Als Schisser um die Welt

    Maultäschle

    11. May 2016 um 12:50

    Ich habe bei dem Buch köstlich lachen müssen. Da weiß man nicht wer ärmer dran ist - Jan Kowalsky oder seine Frau ;-) In dem Buch erlebt der ängstliche Jan verschiedene Reisen mit seiner Frau. Urkomische Situationen und einige nette Infos aus den bereisten Ländern führen zu diesem unterhaltsamen Buch. Allein schon bei der Widmung muss man lachen. Dadurch lässt es sich auch sehr flüssig lesen. Sehr zu empfehlen! :-)

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  • Die Geschichte von einem, der mitmusste

    Als Schisser um die Welt

    Katzyja

    21. January 2016 um 20:26

    Der Schisser bleibt am liebsten auf seinem Sofa. Seinem Sofa hat er sogar eine Ode geschrieben. Für ihn ist immer der gleiche Urlaub in Dänemark, im immer gleichen Hotel, am immer gleichen Ort einfach perfekt. Man weiß was man bekommt und was nicht.Leider ist seine Frau so gar nicht vom Urlaub auf dem Sofa oder in Dänemark begeistert. Sie möchte lieber waghalsige Touren auf Pferden durch Afrika oder Wanderungen durch den Dschungel machen. Und weil es dem Schisser, trotz regelmäßiger Hausarztbesuche bei seinem Arzt Herrn Hansen-Jansen nicht gelingt sich raus zu reden, muss er mit.Immer mit dabei sein " Panikmotor" , die Angst vor einheimischen Krankheiten wie die japanische Enzephalitis und Mücken.Und so landet er in auf einer einsamen Inselgruppe bei Bali wo ihm nicht nur die Mücken sondern auch eine riesen Echse zu schaffen machen, dann in einer Safari Tour in Afrika.Weiter geht es mit seinem Schwiegervater durch China.Dann landet er in Japan, mit einer Penistasche in New York, in Laos auf einer durch geknallten Dschungeltour. Nach einigen Komplikationen fahren die beiden dann zur Abwechslung durch Europa mit einem alten WV Bus. Ihr letztes Ziel ist Sri Lanka, bei dem der Schisser seine größte Hürde zu meistern hat, die er sich auch noch selber auferlegt. Witzig, humorvoll und ein wenig durchgeknallt. Der Schisser lässt nichts unversucht doch nicht mit auf die Reise zu müssen. Die Besuche bei seinem Arzt sind besonders komisch ebenso der Spruch seines Vaters: Nur die eine Seite ist süß wie Marmelade, die andere trocken wie Brot.Am liebsten mag ich die Reise durch China mit dem Schwiegervater der Schissers. Der ist waschechter Hesse, babbelt wie einer und benimmt sich auch so. Dieser Teil ist so komisch geschrieben das ich mehrfach lachen musste. Ebenso ist die Sache mit der Penistasche ein Oberknaller. Mal ganz ehrlich wer kommt auf sowas?Das Ende ist klasse, die Geschichte in Sri Lanka hat mich so begeistert, das ich am liebsten selber gleich hinfliegen möchte.Ein empfehlenswertes Buch für alle Reisewütigen und auch alle Schisser.

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  • kicher- lach-quietsch

    Als Schisser um die Welt

    mistellor

    03. December 2015 um 17:46

    Der Schisser von Jan Kowalski ist ein Kicher- Lach -brüllend Lach- und Quietschbuch. Ein Buch, bei dem man permanent den Kopf über die beiden Protagonisten schütteln muss. Ein Buch, bei dem man hin und hergerissen ist zwischen "jetzt lass doch mal den armen Mann in Ruhe" und "Hergott, stell dich nicht so an". Ein Buch, bei dem etwas verborgen und auch erst im letzten Abschnitt zu finden, die Suche nach Zusammengehörigkeit in einer Ehe aufgezeigt wird.  Auch den Wandel einer Person, den man in einer Beziehung mit einer geliebten Person erfährt, kann der Leser sehr gut nachvollziehen. Es gefällt mir, dass nicht nur humorige - manchmal auch klamaukartige Situationen dargeboten werden, sondern, dass "der Schisser" sich ernsthafte, nachvollziehbare Gedanken über sich, seine Frau und beider Verhalten macht. Ein Buch, schnell zum Zwischendurch zu lesen, mit einem angenehmen Schreibstil. Gestört hat mich nur, dass das Buch sich in der Mitte etwas wiederholt und einen Anflug von Langeweile bei mir ausgelöst hat. Dem Schriftsteller gelingt es nicht, den Spannungsbogen konsequent durchzuhalten. Der letzte Abschnitt des Buches entschädigt das aber wieder. Ein Buch gut zum Verschenken und Verleihen.

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  • Reisenotizen.

    Als Schisser um die Welt

    Arun

    Als Schisser um die Welt von Jan Kowalsky Handlung. Dies ist die Geschichte eines Pärchens mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen in Bezug auf das Thema Reisen. Sarah der weibliche Part mag es gerne abenteuerlich und exotisch, je ausgefallener desto besser. Ihr Mann liebevoll „Schisser“ genannt ist genau das Gegenteil, er würde am liebsten zu Hause bleiben oder vielleicht gerade noch die eingefahrenen Bahnen des seit frühster Kindheit gewohnten Dänemark Urlaubs beschreiten. Seiner Frau zuliebe springt er aber über seinen Schatten und begleitet sie trotz großer Vorbehalte auf ihren Touren in alle Himmelsrichtungen. Dabei führen sie die Reisen auf alle fünf Kontinente. Meine Meinung. Bei dieser Konstellation von einem Reisemuffel und einem großen Reisefan stelle ich mir die Frage wie kann dies funktionieren? Ein Abenteuerfreak und ein Angsthase bereisen die Welt mit zum Teil exotischen Zielen und erleben dabei den einen oder anderen Kulturschock. Die Befindlichkeiten der Reisenden stehen dabei oft im Mittelpunkt. Wir erfahren einige Eigenheiten aus den besuchten Ländern wie zum Beispiel kulinarische Köstlichkeiten, Flora & Fauna, Verkehrsmittel und Fortbewegung, über das Gesellschaftsleben und Verhalten sowie Sehenswürdigkeiten und vieles mehr. Dabei wird auch schon mal ein humoristischer Ton angeschlagen. Fazit. Ein Buch, welches mich von den Reisezielen her angesprochen hat. Mit dem reisenden Paar war ich weniger glücklich, die beiden haben meinen Nerv nicht getroffen, auch die Traumeinschübe hätte ich nicht gebraucht. Ein für mich eher durchwachsenes Werk.

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    • 11
  • Reisefieber mal anders

    Als Schisser um die Welt

    Buchstabenliebhaberin

    15. November 2015 um 17:57

    Reisen ist nicht gleich Reisen. Und seine Urlaubsbegleitung sollte man sich gut aussuchen. Damit es einem nicht so geht wie dem Schisser: Er liebt Sicherheit und Bequemlichkeit, seine Frau Abenteuer, Exotik und fremde Länder. Erbarmungslos schleppt sie ihn durch Urwälder bis ans Ende der Welt, er muss tauchen, reiten und sich in schwindelerregende Höhen begeben. Immer mit Panik im Blick, Angstschweiß am ganzen Körper, Herzrasen und den schlimmsten Szenarien im Kopfkino. Statt Mitgefühl erntet er verächtlich hochgezogene Augenbrauen und Schlimmeres. Doch der Angsthase kämpft. Gegen seine Ängste, für seine Ehe und für seine Ehre! Dieses Buch ist ein richtig lustiger Reiseroman, ideal für Menschen, die selber gerne Individualreisen unternehmen. Das Buch ist nicht geeignet für Menschen, die All-Inklusive-Reisen lieben oder den dänischen Campingplatz nie verlassen. Es ist auch kein Beziehungsratgeber und nicht geeignet, um Reise- oder Höhenangst zu bewältigen. Der Autor hat das Buch eigenhändig und liebevoll illustriert, und die kleinen Zeichnungen sind wirklich wunderhübsch. Er verfügt über einen wunderbaren Wortwitz, den er großzügig über das ganz Buch gestreut hat. Zu Beginn saß ich kichernd und lachend da und konnte mich kaum einkriegen, so lustig sind die ersten Geschichten! Meine Lieblingsgeschichte: Das Onsen-Ei! Es verspricht eine 7-jährige Lebensverlängerung je Ei - da muss der Autor zuschlagen. Doch das Ei schlägt zurück! Zu komisch! Doch irgendwann zog sich das Buch, die Geschichten wiederholten sich zwar nicht, aber es kam nicht Neues mehr. Der Leserin ging es ein bisschen wie dem reisenden Autor: Man gewöhnt sich an das Ungewöhnliche, es überrascht nicht mehr. Es freut mich ja für den Schisser, dass er zum Schluss des Buches zu jenem Helden wird, den seine Frau so gerne an ihrer Seite hätte. Leider blieb dabei aber das Amüsante auf der Strecke. Nichtsdestotrotz ein wirklich witziges, unterhaltsames Büchlein mit vielen tollen Reisetipps außerhalb der Reihe der üblichen Sightseeingziele.

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  • Als Schisser um die Welt – Jan Kowalsky über das Reisen

    Als Schisser um die Welt

    LifeStyleCheck

    27. October 2015 um 21:20

    Seid ihr eher der Strandtyp oder doch eher der Abenteuertyp? Handtuch parken und einfach mal in der Sonne braten war gestern! So sieht das zumindest die Frau von Jan Kowalsky. Und daraus ist ein Buch entstanden:  „Als Schisser um die Welt – Die Geschichte von einem der mitmusste“ Jan Kowalsky, Jahrgang 1976, von Beruf Illustrator, ist verheiratet. Mit Sarah. Jan ist eher der bedächtige Typ. Einer der alles durchplant, der jedes mögliche Szenario (insbesondere die Worst-Case-Szenarien) gedanklich durchspielt. Ein Schisser eben. Sarah ist eher der Abenteuertyp. Eine die Hunger auf Erlebnisse hat, die Abenteuer erleben will und jedes Reiseerlebnis wie einen Schwamm aufsaugt. Diese Kombination verspricht objektiv betrachtet erstmal keine erlebnisreichen Reisen. Und doch hat dieses Paar die Welt gesehen. Der Schisser, anfangs panisch und manchmal am Rand zur Verzweiflung, hat die Welt gesehen und ist nun gar kein richtiger Schisser mehr. Diese Verwandlung kann man nachlesen, auf 314 Seiten hat Jan Kowalsky seine Reiseerlebnisse niedergeschrieben. Gewürzt mit Illustrationen seiner besten Momente. Von  Bali über Afrika hin zu Australien – jeder Kontinent sorgte für ein Stück weniger Schisser-Dasein. Denn Sarah, die Frau des Autors, liebt Fernreisen. Er liebt seine Frau. Sie hat Spaß und er hat ein Problem. Ich habe oftmals laut lachen müssen, nicht nur aufgrund der Texte, sondern auch weil ich mir bildlich vorstellen konnte wie die Situation aussah. So werdet ihr beim Lesen dieses Buches nicht nur jede Menge Spaß haben, ihr werdet auch Entdeckungen machen. Zum Beispiel den Anti-Malaria Schlafanzug. Oder die Feststellung, dass es tatsächlich Menschen gibt, die mit Socken (ja, SOCKEN!) am Strand liegen. Natürlich dürfen luftige Höhen nicht fehlen, der Ausblick mag grandios gewesen sein, aber den Weg auf den Löwenfelsen hätte ich auch nicht geschafft. Die Reiseerlebnisse sind wirklich lustig geschrieben, auch wenn der Ernst der Sache immer wieder durchscheint. In den Verschnaufpausen zwischen den Fernreisen,lernt der Leser auch den Doktor mit dem sagenhaften Doppelnamen kennen. Er muss theoretische Infektionen mit Viren die extrem selten sind genauso prophylaktisch behandeln wie potentielle Bisse von Haien in den Hintern. Nicht zu vergessen die Panik vor Malaria. Auch die Schwiegereltern leisten keine Hilfe, ganz im Gegenteil: Der Schwiegervater, gestandener Hesse, saß mal in der Türkei im Gefängnis. Der Grund für diesen durchaus nicht erstrebenswerten Aufenthalt, sorgt für Horrorvorstellungen beim Autor. Die Eltern von Jan Kowalsky hingegen sind das komplette Gegenteil. 15 Jahre Dänemark. Immer derselbe Ort. Abenteuerlust sieht anders aus. Das Buch ist lesenswert, nicht nur weil die Erlebnisse des Ehepaars Kowalsky zum Schreien komisch sind, auch nicht weil die Illustrationen wirklich sehenswert sind. Nein, es ist lesenswert, weil es für Menschen mit Panikattacken, Ängsten und Zweifeln zeigt, dass genau diese Dinge bewältigt werden können. Auch für Partner von Menschen mit Neigung zur Panik ist es empfehlenswert, weil wohl nur selten das Gefühlsleben und das Gedankenkarussell so offen beschrieben werden. Und der große Bonus obendrauf: Die Reiseerlebnisse bieten auch Anhaltspunkte zu Orten und Sehenswürdigkeiten die bei einem eigenen Besuch nicht ausgelassen werden sollten. Es sei denn, ihr könnt die Chinesische Mauer ohne pinkeln zu müssen ablaufen 

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  • Lustig und kurzweilig zu lesen, wenn auch an der ein oder anderen Stelle etwas übertrieben

    Als Schisser um die Welt

    jasbr

    18. October 2015 um 14:42

    Allein der Titel und das Cover machen neugierig auf dieses Buch und irgendwie fühlte ich mich auch gleich angesprochen, denn auch wenn ich gern unterschiedliche Orte besuche, stehe ich jetzt nicht auf die Hardcore-Abenteuer-Erfahrung abseits jeglicher Zivilisation. Das Buch hält, was der erste Eindruck verspricht: Kurzweilig und amüsant erzählt Jan Kowalsky von den Reisen in ferne Länder, zu denen er von seiner Frau mehr oder weniger gezwungen wurde und den Ängsten, denen er auf diesen Reisen begegnet. Trotzdem zeigt er auf eine sehr humorvolle Art und Weise wie vielfältig die Kulturen und Länder unserer Erde sind, welche Eigenheiten sie haben und das es sich doch lohnt, diese kennenzulernen und in sie einzutauchen. Witzig waren auch die vielen Zeichnungen, die das Geschriebene optisch unterstützt haben. An der ein oder anderen Stelle ging mir der Humor aber dann etwas zu weit, dann war das Buch für mich zu übertrieben, um noch glaubwürdig zu sein. Gar nicht gefallen haben mir beispielsweise die Träume, die der Autor immer wieder schildert, um die größten seiner Ängste zu verdeutlichen. Das war mir etwas "over the top". Trotzdem: Alles in allem hat mir das Buch das Wochenende versüßt, ich habe herzlich gelacht und das wichtigste: Lust bekommen, selbst mal wieder auf Entdeckungsreise zu gehen. Von mir gibts 4 Sterne.

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  • Zwischen Extremreisender und Neurotiker ...

    Als Schisser um die Welt

    anushka

    11. October 2015 um 20:00

    ... befindet sich der Lesende in diesem Buch. Sarah, die Frau des Protagonisten, hält nichts von herkömmlichem Urlaub und bucht eine abenteuerliche Reise nach der anderen. Auch wenn die Ziele traumhaft und erstrebenswert sind und klingen, so bucht sie doch immer Dinge dazu wie Übernachtungen bei Einheimischen mitten im Dschungel. Der Protagonist, Jan, dagegen ist ein Angsthase. Wenn er ans Reisen denkt, macht er sich als erstes darüber Sorgen, weilche Krankheiten er sich vor Ort einfangen könnte. Wenn es nach ihm ginge, würde er jedes Jahr nach Dänemark reisen wie er es sein Leben lang mit seinen Eltern getan hat. Neben abstrusen Situationen garantiert diese Mixtur auch mächtig Spannung zwischen dem Paar. Bei der Reiseliteratur habe ich heutzutage das Gefühl, dass ein Buch immer einen besonderen Aufmacher haben muss, um es vermarkten zu können. In diesem Buch sind es also die Ängste eines unfreiwilligen Abenteuerreisenden. Dabei geht den Ängsten meiner Meinung nach allerdings recht schnell der Unterhaltungswert verloren und mir gingen die Neurosen und die Hypochondrie des Protagonisten zunehmend auf die Nerven. Ich hatte mir das Ganze irgendwie witziger vorgestellt, empfand es oft aber eher als beklemmend. Zudem fand ich es manches Mal unpassend, diese Dinge ins Lächerliche zu ziehen, obwohl es für mich manchmal wirklich ernsthaft behandlungsbedürftig erschien. Im Gegenzug agierte der Protagonist dann immer wieder kindisch, weil er in seinem Trotz immer wieder überzogen handelte und dann gleich ins Extrem umschlagen "musste". Auch blickt er letztlich selbst mit Verachtung auf seine Ängste und andere Personen, die ähnlich agieren. Sarahs Extremreisen werden als einzig erstrebenswerte Reiseform vermittelt, wenn man sich nur ausreichend traut. Auf Dauer haben sich für micht die Ängste zu oft wiederholt und die Reiseziele sind manchmal zu kurz gekommen. Auch wirkten manche berichtete Situationen gestellt oder extra für dieses Buch ausgeschmückt; manche Reaktionen, die der Protagonist gehabt haben soll, kann ich mir zwar gut vorstellen, dass sie im Kopf ablaufen, aber ich nehme ihm nicht ab, dass er die Kommentare oder Handlungen wirklich gemacht hat. Auch etwas unnatürlich wirkte der berichtete wiederkehrende Traum, der immer eine Metapher für die Entwicklung des Protagonisten war. Ich lese ja generell Reiseliteratur sehr gern, für mich wäre der Aufhänger um die Ängste des Protagonisten also nicht nötig gewesen, sondern ich hätte gern mehr Länderbeschreibungen gehabt. Positiv erwähnen muss ich auf jeden Fall die Ausstattung des Buches: für einen Taschenbuchpreis am unteren Ende der Skala (8,99 EUR) bekommt man ein Buch aus Hochglanzpapier mit farbigen Zeichnungen, die der Autor selbst gemacht hat. Das Buch wirkt also sehr hochwertig. Leider konnte es mich inhaltlich nicht immer überzeugen.

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  • Rezension "Als Schisser um die Welt"

    Als Schisser um die Welt

    lucia93

    11. October 2015 um 19:18

    Die Geschichte handelt von einem Schisser, der mit musste. Seine Frau Sarah liebt Abenteuerreisen. Jan jedoch liebt Sicherheit und sein Sofa.Seiner Frau zu liebe hat er sich auf die Reisen um die Welt eingelassen, um sie nicht zu verlieren. Dabei jedoch hat Jan zuerst immer Panik verspürt. In allem hat er immer die große Gefahr gesehen. Dadurch kommt es dann schonmal auch zu einer größeren Krise. Fazit: Das Cover hat mich sehr angesprochen und das Buch ist sehr humorvoll geschrieben. Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und die Entwicklung mitzubekommen. Die Schilderungen der Reisen haben mich sehr neugierig gemacht und ich möchte diese Orte selbst gerne sehen.

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  • Couchpotatoe trifft Abenteuerfrau

    Als Schisser um die Welt

    BuchNotizen

    06. October 2015 um 15:55

    Normalerweise übernehme ich keine Klappentexte. In diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Dieser Klappentext gibt nicht nur den Inhalt des Buches wieder, sondern gibt einen Vorgeschmack auf humorvolle Reiseberichte. Der Autor lässt offen, welche Passagen autobiografisch sind, und welche der dichterischen Freiheit entspringen. Auf jeden Fall sind diese Reiseberichte sehr amüsant zu lesen. Im Text sind kleine Illustrationen des Autors eingestreut, die seinen Humor wiedergeben. Ich mochte diese Illustrationen auf Anhieb. Angetan haben es mir auch die schönen und treffenden Kapitelüberschriften. Treffend gewählt sind auch die tollen Spitznamen für seine Mitmenschen. Jan ist ein Kontrollfreak, liebt die Sicherheit und seine Gewohnheiten über alles und vor allem seine Couch. Den Urlaub verbrachte er bisher mit seinen Eltern in Dänemark, immer der gleiche Ort, immer das gleiche Hotel. Er hat Angst vor Veränderung. Er bekommt Angst und Panikattacken schon bei der Vorstellung von wilden Tieren, gefährlichen Pflanzen, Keimen, lebensbedrohlichen Krankheiten und überhaupt. Ein Hypochonder, wie er im Buche steht. Als Sicherheitsfanatiker, will er immer für alles gerüstet sein. Die Gefahren des Reisens sind allgegenwärtig. Er kann sich nicht entspannen und den Urlaub genießen. Sein Reisetagebuch tauft er: Logbuch des Todes. Sarah, seine Frau ist das genaue Gegenteil. Sie liebt Abenteuer, Fernreisen und alles Neue. Für sie gibt es nichts Schöneres, als Rucksacktourist die Welt zu erkunden. Je exotischer und extremer desto besser. So kommt es auf den Reisen zu skurrilen Begegnungen und urkomischen Situationen. Durch seine Ängste passieren Jan die unglaublichsten Dinge. Mich wundert, dass Sarah nicht bereit ist, Kompromisse zu schließen und es in Kauf nimmt, dass sich ihr Mann durch die Welt quälen muss. Ich finde die abenteuerlustige Sarah, ihrem Mann gegenüber, ziemlich rücksichtslos. Zum Eingewöhnen hätten es sicherlich weniger extreme Urlaube auch getan. Kein Wunder, dass es dann kracht und beide ihr Verhalten überdenken müssen, wenn sie zusammenbleiben wollen. Jan muss seine Ängste in den Griff bekommen und Sarah lernen, Kompromisse zu schließen. Die Schilderung der todbringenden Symptome vor jeder Reise nerven mit der Zeit. Jan erfindet ständig neue Wehwehchen und entwirft Horrorszenarios. Das Verhalten von Jan wird im mittleren Teil des Buches anstrengend und ziemlich nervig. Der immer wiederkehrende Traum wird mit jeder Wiederholung langweiliger. Zum Schluss werden die Kapitel wieder interessanter. Die Reiseberichte sind mit viel Humor und Selbstironie geschrieben. Jan beschreibt seine Erlebnisse, Kuriositäten der Reiseländer und einheimische, kulinarische Köstlichkeiten sehr anschaulich.

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  • Rezension zu "Als Schisser um die Welt"

    Als Schisser um die Welt

    Tiana_Loreen

    03. October 2015 um 23:12

    Reisen ohne die Couch zu verlassen! Witzig, humorvoll, aber ebenso anstrengend, da der Schisser teileweise nicht für schwache Nerven ist! Inhalt: Pauschaltourismus, Strandurlaub und Stadtrundfahrten waren gestern heute gehen wir Bergsteigen im Himalaya oder machen Hundeschlittenrennen in Alaska. Alles ist möglich, kein Ziel unerreichbar! Und doch gibt es Leute, die wollen gar nicht weg. Jan Kowalsky zum Beispiel. Der würde lieber zu Hause bleiben. Das Problem ist nur: Kowalskys Frau liebt Abenteuerreisen. Und er liebt seine Frau. Also verbringt er seine Freizeit notgedrungen überall, nur nicht auf dem geliebten Sofa. Erspart bleibt ihm auf seinen unfreiwilligen Reisen rund um den Globus natürlich nichts: Riesenechsen und Menschenfresser, Wildwasserrafting mit Zahnverlust, Dschungel-Safari im Schweinsgalopp und dabei immer mit den Nerven zu Fuß unterwegs. Dies ist die Geschichte von einem, der mit musste... meine Meinung: Mir ging es beim Lesen dieses Titel wohl wie alle: Ich musste schmunzeln. Der Titel + die Zeichnung am Cover machten mich neugierig und so las ich schließlich die Inhaltsangabe, anschließend das Buch. Es war nicht so, wie ich es erwartet habe, aber ein Erlebnis ist es wert. Jan ist ein Schisser mit diversen Ängsten. Angst vor Keimen. Angst vor Gefahren. Angst vor diversen Tieren. Aber Jan hat eine Frau – Sarah -, welche das Reisen liebt. Aber nicht irgendwelche Reisen, sondern das Fernreisen. Tjaa...so muss der Schisser eben mit. Am Anfang war mir Jan sehr sympathisch. Klar, er hatte mit all diesen übertriebenen Ängsten eine Macke, aber diese Macke war lustig und brachten mich mehr als einmal zum Lachen. Als diese ständigen – und teilweise unbegründeten – Ängste nicht nachließen, sondern ab und an sogar schlimmer wurden, verzweifelte ich an dem Buch. Das Lesen machte so keinen Spaß. Angst hin oder her, aber ich verstand Sarah nicht, wie sie ihren Ehemann aushielt. Das war einfach der Wahnsinn! Und dann...eine Veränderung. Ich fühlte mich im Buch wieder wohl und konnte die Fernreise ohne die Couch zu verlassen wieder genießen. Sarah ist Jans Ehefrau und sehr abenteuerfreudig. Sie ist aktiv, multitaskingfähig und ich mochte sie einfach. Sie hat Nerven wie Drahtseile, was bei diesem Ehemann bitter nötig ist, aber sie bleibt sich immer treu. Manchmal verstand ich sie zwar nicht, aber man ist ja bekanntlich verschieden. Das Buch war...interessant. Die Handlung war aufschlussreich und mit Abenteuer bestückt. Ich weiß nun, dass ich, wenn ich nur ein Bruchteil von Jans Reisezielen sehe, schon viel von der Welt sehen werde. Reisen ist schön, aber so scharf auf all die Destinationen bin ich – dank dem Buch – nicht mehr. Naja, einige Beschreibungen brachten mich aber zum Grübeln und so fanden zwei neue „Muss-ich-irgendwann-einmal-sehen“-Länder auf meine To-Reisen-Liste. Die Schreibweise ist locker, aber da der Schisser die Ich-Erzähler-Perspektive eingenommen hat, ab und an etwas anstrengend. Die Abenteuer sind gut erklärt und beschrieben. Die Skizzen, welche Jan hinzugefügt hat, machte ihr übriges. Die Skizzen waren lustig und man lernte die Sicht eines Schissers kenne, was wirklich nichts für mich ist! Fazit: Ein Buch, das einen in den Abenteuerurlaub befördert, ohne dabei die bequeme Couch verlassen zu müssen. Ab und an echt anstrengend und zäh zum Lesen, aber gegen Ende hin sind diese Gefühle verschwunden und die Seiten fliegen nur so dahin! Der Schisser ist kein einfacher Charakter, aber wenn man bedenkt, dass das Buch wahr ist und zwei Menschen tatsächlich so viel von der Welt gesehen haben, ist es beeindruckend! Mir reicht zwar ein Bruchteil dieser Erlebnisse, aber wissenswert war dieses Buch allemal. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Federn, da es nicht ganz so war wie erwartet, der Mittelteil sehr zähflüssig war, aber mir diese Reiseberichte ansonsten sehr gut gefallen haben.

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