Jan Kozlowski

 3.3 Sterne bei 15 Bewertungen

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Stirb, du Bastard! Stirb!: Festa Extrem

Stirb, du Bastard! Stirb!: Festa Extrem

 (15)
Erschienen am 15.11.2016

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Lipstickwarriors avatar

Rezension zu "Stirb, du Bastard! Stirb!: Festa Extrem" von Jan Kozlowski

leider war das nix ...
Lipstickwarriorvor 3 Monaten

Die Geschichte hätte Potential gehabt, allerdings wurde mir die Hauptprotagonistin gegen Ende einfach immer unsympathischer und ihre Handlungen nicht nachvollziehbar.

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Annabels avatar

Rezension zu "Stirb, du Bastard! Stirb!: Festa Extrem" von Jan Kozlowski

Guter Einstieg für "Festa Extrem"-Beginner
Annabelvor 5 Monaten

Figuren: 
Claire Valentin ist eine zynische und abgebrühte aber gleichzeitig auch sehr emotionale Rettungssanitäterin mit einer todtraurigen Kindheit. Sie, ihre Freundin Olivia und auch andere kleine Mädchen wurden vor vielen Jahren von ihrem Vater missbraucht und damit fast völlig gebrochen. 
Olivia hat schon von Anfang an ein wirklich zwielichtiges Auftreten, was Claire leider nicht rechtzeitig erkennen kann. Sie ist definitiv krank im Kopf, doch ist auch sie genauso unberechenbar wie jede andere Figur in diesem Buch.

Schreibstil: 
Die Autorin beweist schon sehr früh, dass sie wirklich sehr sehr sehr Schwarzen Humor besitzt. An sich würde ich jetzt davor warnen, aber wer nach einem Buch aus der Festa Extrem Reihe greift, der wird wohl nicht allzu zart besaitet sein.- Das hoffe ich zumindest für denjenigen.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich Schlimmeres erwartet habe. Zwar ist dies mein erstes Extrem-Buch, doch wage ich mal zu behaupten, dass es eine gute Story zum Einstieg in den puren Horror ist, an den man sich erst noch herantasten muss. Jan Koslowski beschreibt zwar selbst die schlimmsten Szenen noch relativ vertragbar, doch hat sie trotzdem mit viel Spannung und Schwärze eine kleine verdreckte Welt voller Geisteskranker geschaffen, in der man sein verstecktes sadistisches Ich abtauchen lassen kann.

Inhalt: 
„Stirb, du Bastard! Stirb!“ bietet einen wirklich blutigen und verstörenden Beginn, in dem man Claire bei einem Rettungseinsatz kennen lernt, der sie wieder an ihre kaputte Vergangenheit erinnert. Schon auf den ersten Seiten wurde ich überrascht, denn sie hat nicht so auf das blutüberströmte Mädchen reagiert, wie ich es erwartet hätte. Offenbar hat Claire diese schlimmen Zeiten so gut es ging so weit wie möglich verdrängt, um annähernd „normal“ leben zu können. Claire ist insoweit eine interessante Hauptfigur, da diese erzwungene Normalität immer wieder zu gewissen Seitensprüngen in ihrem Kopf führt. Ihre Reaktionen auf alles mögliche sind also nie wirklich vorhersehbar, was dauerhaft für eine gereizte Luft um sie sorgt. Und das ist noch gar nicht der Anfang, denn das innere Brodeln in Claire lässt schnell erahnen, dass die über Jahre aufgebaute Mauer um sie herum bald zerbrechen wird und es ist einfach mitleidserregend, wie katastrophal sich ihr Geisteszustand ändert, als sie wieder auf ihren Vater trifft.

Der anfängliche Schrecken flaut recht schnell schon wieder ab, bricht jedoch nach ungefähr hundert Seiten mit umso mehr Wucht wieder über Claire herein. Sie ist nämlich Olivias perfidem Vorschlag, an ihrem Vater Rache zu nehmen, gefolgt und befindet sich nach kurzer Zeit wieder an dem Ort, an dem sie so oft gefoltert wurde. Wie der Klappentext bereits verrät, hat Olivia jedoch nicht die Wahrheit gesagt und verfolgt ein ganz anderes Ziel, in dem letztendlich Claire die Rolle des Opfers einnimmt, und nicht ihr Vater (der sich übrigens auch neue kranke Wege ausgedacht hat, seine Tochter zu schänden).  Ab hier beginnt der wirklich abstoßende Teil voller diverser Körperflüssigkeiten, Gewalt und Misshandlungen. Darauf folgen immer wieder einige unerwartete Wendungen, die jede einzelne Szene aufs Neue völlig ausreizen. Erwartet jedoch kein blankes Gemetzel oder pur stupide endlose Folter, denn Claire findet Wege, sich zu helfen, und wie gesagt: Auch sie tickt nicht ganz richtig. Ich wusste gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht, als alles eskalierte und deswegen konnte ich auch nicht anders, als diese aufreibende Story an einem Tag durchzulesen. Und obwohl die Autorin selbst zum Schluss noch einmal einen drauflegt, habe ich das Gefühl, dass dieser reale Alptraum immer noch nicht völlig ausgereizt wurde.

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Bookiliciouss avatar

Rezension zu "Stirb, du Bastard! Stirb!: Festa Extrem" von Jan Kozlowski

Ein solider und fesselnder Thriller mit blutigen Sequenzen
Bookiliciousvor einem Jahr


*Inhalt*
"Die Zeit ist gekommen, mit Daddy abzurechnen!


Die Krankenschwester Claire kümmert sich liebevoll um Menschen, die Hilfe benötigen. Vielleicht hat Claire diesen Beruf gewählt, weil sie die Kindheit in der Hölle verbrachte – ihr Vater hat sie viele Jahre lang sexuell brutal missbraucht.
Claire hat die Geschehnisse verdrängt. Doch plötzlich ruft ihre Schwester Olivia an. Sie berichtet, dass ihr Vater im Sterben liegt. Jetzt hätten sie die Chance für ihre späte Rache.
Aber das Miststück Olivia hat gelogen ..." (Quelle: Amazon)
  
*Erster Satz des Buches*
"Der orange-weiße Krankenwagen vom Albany County fuhr mit konstanter Geschwindigkeit die Western Avenue entlang, vorbei an georgianischen Backsteingebäuden und der grünen Kupferkuppel, die das Herz der SUNY Uni in der Innenstadt markierte."


*Infos zum Buch*
Seitenzahl:  192 Seiten
Verlag: Festa Verlag
Originaltitel: Die, you Bastard! Die!
ISBN: Keine ISBN, da Privatdruck. HIER bestellen!
Preis:  12,99 € (Taschenbuch) / 4,99 € (E-Book)


*Infos zur Autorin*
"Jan Kozlowskis Liebe für das Horrorgenre erwachte 1975, mit einem rubinroten Tropfen Blut, der auf das schwarze Cover einer Ausgabe von Stephen Kings Salem's Lot geprägt war und der dazu führte, dass sie das Buch wie hypnotisiert kaufte. 
1997 wurde Jans erste Story veröffentlicht. Es folgten zahlreiche weitere in Magazinen und Anthologien. 2012 erschien ihr sadistischer Thriller Die, You Bastard! Die!." (Quelle: Verlagshomepage)


*Fazit*
-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? 
Derzeit lese ich mich quer durch das Angebot des Festa - Verlages und der Klappentext von "Stirb, Du Bastard! Stirb! hat mich irgendwie fasziniert.  


-> Cover: 
Betrachtet man das Cover, so hat man schon eine ungefähre Ahnung, was einen in diesem Buch erwarten wird - und man wird diesbezüglich definitiv nicht enttäuscht. Ich mag das Cover ehrlich gesagt sehr gerne, denn es hat etwas düsteres... 


-> Story + Charaktere: 
Wer die Extrem - Romane aus dem Festa Verlag kennt, der erwartet blutige und exzessive Sex- und Gewaltszenen, im Falle von "Stirb, Du Bastard! Stirb! täuscht man sich dabei jedoch gewaltig. Auch wenn die Autorin durchaus in der Lage ist, fiese und gewalttätige Szenen zu schreiben, so setzt sie diese gezielt ein und setzt mehr auf eine gute Story und gut ausgearbeitete Charaktere.


Auch wenn der Roman mit knapp 192 Seiten nicht besonders lang ist, schafft er es dennoch, zu begeistern. Besonders Sanitäterin Claire, die wir im Laufe des Buches sehr gut kennenlernen gefiel mir als Protagonist besonders gut, denn sie ist eine starke Persönlichkeit, die versucht, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen - nachdem sie jahrelang davor geflohen ist. Dafür muss sie sich in eine Situation begeben, die ihr zutiefst zuwider ist, denn dafür muss sie ihrem Vater entgegentreten, der sie jahrelang missbraucht hat. Als sich die Chance bietet, muss sie sich entscheiden... will sie Rache an ihrem Vater üben?


Die Autorin schafft es, den Leser in Claires Welt zu entführen und sowohl ihre Gedanken, als auch ihre Gefühle nachvollziehen zu können. Die auftretenden Thematiken der "Pädophilie" der "Kinderpornographie" und des "Kindesmissbrauchs" regen zum nachdenken an, machen das Buch jedoch nicht zu einer schweren Lektüre. Einige unerwartete Wendungen peppen die Story zusätzlich auf und letztendlich hat man das Buch schneller beendet, als man es erwarten würde. 


-> Schreibstil: 
Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar, die Kapitel kurz. Geschrieben wurde die Geschichte aus der Sicht eines Erzählers, in der Vergangenheitsform. 


-> Gesamt: 
Ein solider und sehr fesselnder Thriller über Rache, bei dem die Seiten nur so dahinschwinden. Die Autorin überzeugt nicht nur mit faszinierenden Charakteren, sondern hält auch die Spannungskurve stets aufrecht, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. 


Wertung: 5 von 5 Sterne!

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