Jan Lindner Der Teddy mit den losen Kulleraugen

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Inhaltsangabe zu „Der Teddy mit den losen Kulleraugen“ von Jan Lindner

Jan Lindner schreibt Sonettenkränze und andere Gedichte und hält sich dabei formell an die klassischen Formen. Aus seinem sehr innigen Spiel mit der Sprache entstehen Werke, die nicht nur Lyrikliebende faszinieren können, denn hier treffen Bildgewalt, Humor und Weltschmerz aufeinander.
Mit dem Sonettenkranz „Vorm schwarzen Tor“ gewann er den 1. Preis beim Schreibwettbewerb „JuLi im Juni”. “Der Teddy mit den losen Kulleraugen” erscheint mit einer Audio CD, auf der Jan Lindner zwei Sonettenkränze und weitere Gedichte rezitiert.

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  • Rezension zu "Der Teddy mit den losen Kulleraugen" von Jan Lindner

    Der Teddy mit den losen Kulleraugen

    anne-buettner

    12. February 2013 um 11:42

    Gedankt sei an dieser Stelle jener motivierenden Lehrerin, der es gelang, Jan Lindners literarisches Interesse zu wecken! Nicht auszudenken, hätte dieser seine literarische Aversion beibehalten, die ihn einst in den Mathe-Leistungskurs trieb! Hätte er sich zulasten fabulöser Formulierungen für nebulöse Formel(ierunge)n entschieden, für Algorithmen statt Lyrikrhythmen, für Geometrie statt Metonymie! Entgangen wäre Freunden des geschriebenen Wortes Lyrik, die nicht nur sprachgewaltig, sondern manchmal fast schon sprachgewalttätig ist. Verse, die seufzend („Du oder Gedicht“) machen, werden abgelöst von Schüttelreimen („Im Frauenrausch“), die lächelnd machen, die wie selbstverständlich übergehen zu (Kata-)Strophen (Sonettenkranz „Vorm schwarzen Tor“), die jedwedes Lächeln fratzengleich erscheinen lassen. Jan Lindner spezialisiert sich auch in seinem neuen Buch „Der Teddy mit den losen Kulleraugen“ nicht auf eine bestimmte Form der Lyrik, sondern auf die Lyrik selbst. Wringt sie bis zum letzten Tropfen aus und belohnt den Leser genau damit, was er ihm zuvor abverlangt – Emotionen! Unbedingt lesen! Oder lesen lassen, beinhaltet doch „Der Teddy mit den losen Kulleraugen“ auch eine vom Autor selbst eingesprochene CD, die die Freude am Wort hörbar macht. Ein Wortuose, der ganz nebenbei die, wie er selbst schreibt, bisher unentdeckte literarische Form des „geschüttelten Spiegelsonetts“ einführt! Also: Danke Frau Lehrerin und danke Jan Lindner für Lyrik, die auch nichtlyrischen Menschen einen Zugang legt!

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