Jan Lucas

 4 Sterne bei 129 Bewertungen

Lebenslauf

Der Name ist geheim, aber seine Bücher sind wohlbekannt: Auch wenn es nicht sein eigener ist, hat sich der Autor hinter dem Pseudonym Jan Lucas mit seinen Romanen einen Namen gemacht. Seine Thrillerreihe um den Polizisten Cyrus Doyle ist nicht nur wegen der spannenden Handlung bei den Fans so beliebt. Hinzu kommt die atemberaubende Kulisse der Insel Guernsey, auf welche der Detective Chief Inspector Doyle im ersten Band zurückkehrt. Gleich nach seiner Ankunft auf der Insel im Ärmelkanal muss er den Fall eines Polizistenmörders aufklären, und kommt dabei sehr schnell selbst ins Visier des Killers. Obwohl der Autor Jan Lucas selbst gerne Guernsey besucht, lebt und schreibt er in Deutschland.

Alle Bücher von Jan Lucas

Cover des Buches Cyrus Doyle und die Kunst des Todes (ISBN: 9783746634180)

Cyrus Doyle und die Kunst des Todes

 (39)
Erschienen am 15.06.2018
Cover des Buches Cyrus Doyle und das letzte Vaterunser (ISBN: 9783746633374)

Cyrus Doyle und das letzte Vaterunser

 (38)
Erschienen am 09.10.2017
Cover des Buches Cyrus Doyle und der herzlose Tod (ISBN: 9783746633244)

Cyrus Doyle und der herzlose Tod

 (30)
Erschienen am 11.04.2017
Cover des Buches Cyrus Doyle und der dunkle Tod (ISBN: 9783746635170)

Cyrus Doyle und der dunkle Tod

 (21)
Erschienen am 12.04.2019

Neue Rezensionen zu Jan Lucas

Cover des Buches Cyrus Doyle und der dunkle Tod (ISBN: 9783746635170)
Calypso19s avatar

Rezension zu "Cyrus Doyle und der dunkle Tod" von Jan Lucas

Geschichtsträchtiges Guernsey
Calypso19vor 3 Monaten

Seriendetektive üben zumeist eine besondere Faszination auf Krimileser aus! Man lernt sie und ihre speziellen Ermittlungsmethoden kennen, freundet sich mit ihnen an, gewinnt sie gar lieb - und ist begierig, mehr von ihnen zu erfahren, an ihren weiteren Fällen teilzuhaben. Manche begleiten den Leser sogar ein Leben lang, man denke nur an Sherlock Holmes, den Unvergleichlichen, oder an Miss Marple und Hercule Poirot, die beiden beliebten Protagonisten der Dame of Crime, Agatha Christie.
Ob Cyrus Doyle, DCI, von der Polizei auf der Kanalinsel Guernsey, dessen vierter Fall hier zu besprechen ist, ebenso das Potential zu einem Kult-Detektiv und somit zu einer der unvergesslichen Ermittlerfiguren der Kriminalliteratur hat, steht zu bezweifeln. Gewiss, er ist eine eigenwillige Figur, hat durchaus Format und hebt sich auch ein wenig ab von der Masse der Detektive, Polizeibeamten, Kriminalkommissare, Privatermittler, mit denen der Krimimarkt geradezu überschwemmt wird, aber der gewisse Biss, das besondere Charisma, das aus einem eingängigen und rundum sympathischen Police Inspector eine herausragende Figur macht, eine, von der man immer wieder lesen möchte, fehlt ihm.
Dabei überzeugt er als Mensch, als Vorgesetzter, als Kollege, und man kann ihn sich gut als Freund vorstellen, doch in seinem eigenen Metier, der Polizeiarbeit, scheint er eher durchschnittlich. Die analythische Brillianz eines Hercule Poirot, von der kalten Überintelligenz eines Sherlock Holmes ganz zu schweigen, fehlt ihm. Und ja - an diesen beiden Charakteren messe ich unweigerlich jeden mir neu über den Weg laufenden Romanhelden. Und muss feststellen, dass keiner ihrer Nachfolger auch nur in die Nähe des von ihnen bewohnten Krimi-Olymps gelangt ist - bisher!
Und so mittelmäßig der sympathische Doyle ist, dessen Leidenschaft alte Filme und sein Oldtimer sind, so mittelmäßig ist auch der Fall, mit dem er sich konfrontiert sieht, der zwar einigermaßen verwirrend ist, dem aber von Anfang bis Ende die rechte, die mitreißende Spannung fehlt. Und so können gut 350 Seiten sehr lang werden.... Seiten, auf denen tief in der jüngeren Geschichte Guernseys gegraben wird, die so schicksalshaft mit der jüngeren deutschen verknüpft ist, auf denen ein langer und stellenweise langweiliger Ausflug in die Literaturgeschichte gemacht wird, genauer gesagt zu dem französischen Dichter Victor Hugo, der eine lange Zeit auf Guernsey im Exil gelebt hat und in dessen Hauteville House sich ein Großteil der Geschichte abspielt. Gefeiert wird er auf Guernsey, ebenso wie die deutsche Besatzung, die, wie der Autor in seinem Nachwort schreibt, "überall auf Guernsey Spuren hinterlassen" hat und in ganz und gar nicht guter Erinnerung behalten wurde, verachtet wird und mit Ressentiments verhaftet ist.
Und so nehmen beide Themen einen breiten Raum ein in dem neuen "Cyrus Doyle"-Roman. Und es wird fest davon ausgegangen, dass der zu klärende Mordfall, zu dem sich nach der Hälfte der Geschichte noch ein zweiter gesellt, seine Ursachen in unrühmlichen Vorfällen hat, die sich während eben jener Besatzung ereignet haben. Dass dem aber keineswegs so ist und dass die Ermittler die ganze Zeit über völlig falschen Fährten nachgejagt sind, was bei dem gemächlichen Tempo nätürlich stark übertrieben ist, wird erst kurz vor Schluss klar. Und genau der ist nach meinem Empfinden das schwächste Glied des Kriminalromans! Eine Lösung, die weder überzeugt noch zu vermuten war, denn es gab weiß Gott keine Hinweise darauf!
Und was den Schauplatz des Geschehens, die hübsche Kanalinsel Guernsey anbelangt, so ist diese mir in dem Guernsey-Krimi nicht unbedingt näher gekommen, so verspüre ich hier nicht den unwiderstehlichen Zauber, der auf die Leser des wunderbaren Briefromans "The Guernsey Literary and Potato Pie Society" so unmittelbar wirkte und in dem die historische Epoche, die in Jan Lucas Roman eine Rolle spielt, nicht wie Lektionen aus einem Geschichtsbuch anmutete, sondern fühl- und erfahrbar war.
Dass der Autor schreiben kann ist unumstritten, dass er sich in der Geschichte auskennt auch, schließlich kennt man ihn als Autor einer ganzen Anzahl historischer Romane, die er unter seinem richtigen Namen Jörg Kastner verfasst hat. Denn ja, hinter dem Pseudonym Jan Lucas verbirgt sich natürlich eben jener Jörg Kastner, der nicht riskieren wollte, dass man in den Buchläden seine Guernsey-Krimis in der Rubrik der historischen Romane findet. Und ebenso natürlich gehören sie da auch nicht hin, obgleich der historisch versierte Kastner auch in seiner "Cyrus Doyle"-Reihe aus jeder Seite hervorlugt. Sicher nicht zum Schaden dieses Krimis, denn es verleiht ihm einen gewissen Anspruch, was zwar zu begrüßen ist, aber auf der anderen Seite sehr schnell auf Kosten der Spannung gehen kann. Und genau jene habe ich in vorliegendem Kriminalroman vermisst!

Cover des Buches Cyrus Doyle und der dunkle Tod (ISBN: 9783746635170)
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Rezension zu "Cyrus Doyle und der dunkle Tod" von Jan Lucas

Band 4 der Cyrus Doyle Reihe
DramaLamavor 3 Jahren

Heute habe ich zu einem Buch gegriffen, was schon etwas länger auf meinem SUB lag. Ich hatte schon vieles von der Cyrus Doyle Reihe gehört und auch entsprechende Rezensionen gelesen, aber irgendwie hatte es mich nie so wirklich angesprochen. Nun im Rahmen meiner SUB-Abbau Challenge war der Buchstabe "C"dran und somit habe ich beherzt zu diesem Buch gegriffen.


Es ist der mittlerweile vierte Band der Krimi Reihe um einen äußerst charismatischen Ermittler und seiner reizenden Kollegin. Als Schauplatz wurde die britische Kanalinsel Guernsey gewählt, die auch ausschmückend beschrieben wurde und durchaus reizvoll klingt.


Da ich die drei Vorgängerbände nicht kenne, kann ich nichts zur Entwicklung der beiden Hauptprotagonisten sagen, jedoch ist bzw. war da etwas zwischen den beiden, was nicht nicht in Gänze geklärt scheint. 


Dieser Krimi erscheint mir jedenfalls etwas zu träge. Es gibt durchaus interessante Passagen, jedoch ist mir der Fall zu einfach, zu banal. Ein Spannungsbogen konnte ich in Ansätzen erkennen, aber leider blieb dieser nur sehr blaß. 


Ich denke nicht, dass ich noch weitere Bände der Reihe lesen werde. 

Cover des Buches Cyrus Doyle und der dunkle Tod (ISBN: 9783746635170)
SchwarzeFees avatar

Rezension zu "Cyrus Doyle und der dunkle Tod" von Jan Lucas

Cyrus und die dunkle Vergangenheit
SchwarzeFeevor 4 Jahren

Auf Guensey geschieht wieder ein Mord! Dieses Mal trifft es das Double von Victor Hugo, wegen dem ein Symposium auf der Insel stattfindet. Cyrus Doyle und Pat sind eigentlich sogar anwesend, doch der Mord findet im dunklen Kinosaal statt, Mörder könnte somit eigentlich jeder der Anwesenden gewesen sein.

Im Laufe der Ermittlungen erfahren wir Leser und Cyrus einiges aus der Zeit des 2. Weltkrieges, in der Guernsey von den Deutschen besetzt worden war und es gibt auch noch einen Toten.

Diesen Teil der Reihe fand ich besonders spannend, ich möchte sagen, der Autor steigert sich im Laufe der Geschichten tatsächlich, was eher selten ist bei Reihen. Der Krimi war durchweg spannend und auch die Weitererzählung der privaten Seite des DCI fand ich sehr interessant und bin schon gespannt, wie es weitergeht, denn das wird es ja wohl hoffentlich?

Für Liebhaber des Cosy Crime ist diese Reihe wirklich absolut lesenswert. 

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