Jan Lucas Cyrus Doyle und der herzlose Tod

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Inhaltsangabe zu „Cyrus Doyle und der herzlose Tod“ von Jan Lucas

Wilde Landschaft und grausame Morde Nach zwanzig Jahren bei der London Metropolitan Police kehrt Detective Chief Inspector Cyrus Doyle in seine Heimat Guernsey zurück. Schon bei der Ankunft wartet eine große Aufgabe auf ihn: Auf der Insel hat es ein Unbekannter auf Polizisten abgesehen. Er tötet sie mit einem Pfeil in den Hals und schneidet ihnen das Herz heraus. Was hat das mit den alten Insellegenden – und mit seinem Vater, einer echten Polizeilegende, zu tun? Dann gerät Cyrus Doyle selbst ins Visier des Pfeilmörders. Ein Kriminalfall vor der einzigartigen Kulisse Guernseys

Spannend, tolle Kulisse alles was ein Sommerkrimi braucht. Bücher machen glücklich.

— ELSHA

Liebe zu den Kanalinseln gepaart mit toller Spannung

— Rebecca1120

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Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

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    • 120
  • Spannend und lesenswert

    Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    Manuela_Pfleger

    10. August 2017 um 14:29

    Dies ist mein erstes Buch von dem Autor Jan Lucas und ich wurde positiv überrascht. Warum habe ich mich für dieses Buch entschieden?Das Cover hat mich zunächst sehr angesprochen und der Klappentext gab sein übriges dazu bei. Von Anfang an gefiel mir der Schreibstil von Jan Lucas schon sehr gut, denn er schreibt flott, locker, spannend und mit vielen Details. Aus der Sicht des Lesers kann man sich die Kulisse Guernseys sehr schön vorstellen, auch wenn dort das Böse existiert. Es handelt sich hierbei um eine mir unbekannt Insel, was jedoch kein Nachteil ist. Im Gegenteil, denn ich würde sofort auf die Insel reisen. Der Ermittler Cyrus Doyle ist mir sehr sympathisch, denn er ermittelt gut, aber er hat auch Schwächen für Frauen. In dieser Sichtweise sehe ich ihn eher als "Macho", was aber sehr gut zu seinem Charakter passt. Auch die Nebencharaktere kommen meiner Meinung nicht zu kurz.Für mich persönlich ist in einem Krimi immer die Spannung sehr wichtig und dies ist dem Autor mit diesem Werkt gelungen. Den von Anfang an war die Spannung da, die sich von Kapitel zu Kapitel gesteigert hat. Es gab hier keine langatmigen oder zähen Stellen und auch wenn Cyrus mit seinem Team zunächst mit den Ermittlungen nicht weiterkommt, immer wieder einmal die falschen verhaftet werden, so muss man dennoch als Leser mitdenken und ermitteln. Ob sie den wahren Täter erwischen werden? Die Gedanken mancher Charaktere haben mich aber auch erschreckt, jedoch war es genau das richtige für mich ;) "Ein spannender Krimi mit einer traumhaften Kulisse und Charaktere die einem mehr oder weniger sympathisch sind. Ich empfinde den Krimi als lesenswert. "

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  • Starker Auftakt einer neuen Krimi-Serie

    Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    Maddinliest

    12. June 2017 um 17:49

    Detective Chief Inspector Cyrus Doyle hat eine schwerwiegende Entscheidung getroffen, er kehrt nach zwanzig Jahren wieder in seine alte Heimat zurück, der britischen Kanalinsel Guernsey. Kaum auf der Insel angekommen, wartet schon der erste brisante Fall auf ihn. Der sogenannte "Pfeilmörder" treibt sein Unwesen vor Ort und es sind ihm bereits zwei altgediente Polizisten zum Opfer gefallen. Beide wurde mit einem Pfeil im Hals und herausgeschnittenem Herzen vorgefunden. Was mag der Hintergrund dieser grausamen Taten sein? Was verbindet die beiden Opfer? Ist es ihre gemeinsame Zeit bei der Polizei? Sind weitere Polizisten in Gefahr? Viele Fragen, die auf Cyrus Doyle und seinem neuen Team warten... Der Autor Jan Lucas hat mit "Cyrus Doyle und der herzlose Tod" einen aus meiner Sicht sehr gelungenen Start einer neuen Krimiserie gechrieben. Der Hauptprotagonist Cyrus Doyle ist ein gutaussehender Polizist, der den Frauen durchaus zugewandt ist und dabei aber auf eine entspannte Art und Weise mit viel Kombinationsgabe und Loyalität seiner Aufgabe des Detective Chief Inspector nachkommt. Es macht Spaß, ihm bei der Lösung des Falls über die Schulter zu schauen. Dem Leser bieten sich dabei immer wieder Gelegenheiten, über Täter und Hintergründe zu spekulieren, um am Ende doch von der Auflösung überrascht zu werden. Der Autor versteht es aber auch mit seiner lebendigen und bildreichen Sprache die besondere Umgebung des Romans näherzubringen. Ich konnte so die zweitgrößte britische Kanalinsel etwas näher kennenlernen, welche mir bisher nur im Zusammenhang mit irgendwelchen Steueroasen bekannt war. "Cyrus Doyle und der herzlose Tod" bietet so aus meiner Sicht ein spannendes Gesamtpaket und stellt den Auftakt einer neuen Krimiserie dar, welcher man mit großem Interesse entgegensehen kann. Der Kriminalroman hat mir einige unterhaltsame und spannende Stunden beschert, so dass ich ihn gerne weiterempfehle und mit fünf von fünf Sternen bewerte.

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    • 3
  • Der Pfeilmörder schlägt wieder zu

    Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    claudi-1963

    10. June 2017 um 15:06

    Die Sage um La Gràn’mère du Chimquière "Der Wächter nimmt denen die Herzen, die herzlos waren gegenüber ihren Brüdern und Schwestern, und gibt sie der Mutter Erde, um sie zu versöhnen." (Auszug aus dem Buch)Nach zwanzig Jahren bei der London Metropolitan Police kehrt Detective Chief Inspector Cyrus Doyle in seine Heimat auf die Kanalinsel Guernsey zurück. Dort will er sich mehr um seinen dementen Vater kümmern und übernimmt gleichzeitig den Posten als Detective Chief Inspector der Guernsey Police. Sofort bei der Ankunft wird er mit dem Tod des Polizeikollegen Douglas Ingram konfrontiert, diesen hat man mit einem Pfeil in den Hals getötet und danach wurde ihm das Herz herausgeschnitten. Dies ist schon nach Charlie Mourant, der zweite Mord an einem Polizisten innerhalb kürzester Zeit, wer hat ein Interesse Polizeichiefs umzubringen? Oder hat dies gar etwas mit der alten Insellegende der La Gràn’mère du Chimquière zu tun? Doch als Cyrus Vater, Leonard Doyle einen klaren Moment hat, bringt er ihn auf eine ganz andere Spur weit in die Vergangenheit zurück. Als er dem Täter daraufhin immer näher kommt, hat es der Pfeilmörder auch auf Cyrus Doyle abgesehen.Meine Meinung:Ein informativer, auch spannender Krimi hinter den Kulissen der wunderschönen englischen Kanalinsel Guernsey. Ich kannte diese Insel gar nicht, war aber nach der Beschreibung im Buch und dem Schauen einiger Bilder ganz begeistert von dieser Insel. Der Autor beschreibt diese einzigartige Kulisse der Insel so lebhaft und gut, man könnte sofort heimisch auf dieser Insel werden. Der neue Ermittler mit seinen Ecken und Kanten, ein wenig im Stil James Bonds, liebt seinen Tamora und schöne Frauen. Man hat bei diesem Krimi aber auch das Gefühl noch einen Reiseführer und ein Geschichtsbuch in einem zu haben. Sehr gut recherchiert erzählt dieser von den Mythen der Insel, von vergangenem zu Kriegszeiten und auch von vielem ungewöhnlichen und einzigartigem auf Guernsey. Man merkt sehr gut, das der Autor ein Faible für diese Insel hat. Der Kriminalfall kommt aber auch nicht zu kurz und liefert zu dem noch einen, sympathischen Ermittler und eine gute Story. Vielleicht hätte es noch ein wenig mehr Spannung sein können, dann wäre es noch besser gewesen. Auch das Team um Cyrus Doyle gefällt mir sehr gut und insgeheim freue ich mich schon auf den nächsten Fall. Danke an den Verlag, von mir gibt es gute 4 von 5 Sterne für diesen Krimi.

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  • Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    tardy

    18. May 2017 um 13:56

    Vor über zwanzig Jahren ist Cyrus Doyle aus seiner Heimat, der Kanalinsel Guernsey, nach London gezogen, um sich aus dem Schatten seines Vaters zu lösen und dort bei der Polizei Karriere zu machen. Sein Vater, ehemals Leiter der hiesigen Kriminalpolizei, braucht nun mit seinen 90 Jahren die Unterstützung des Sohnes. Noch auf der Fähre wird Doyle zu einem Mord gerufen. Es handelt sich dabei um seinen Vorgänger. Er wurde mit einem Pfeil angeschossen und man hat ihm bei lebendem Leibe das Herz herausgeschnitten. Als bald darauf ein zweiter Mord passiert, wieder die selbe Vorgehensweise, wieder ein ehemaliger Polizist gerät die ganze Insel in Aufruhr. Wird es noch mehr Tote geben? Hat der Täter es auf Polizisten abgesehen?Hier bekommt man gleich zwei Bücher für sein Geld. Zum einem einen spannenden, gut durchdachten, soliden Krimi, der mich fast bis zum Ende im Dunklen tappen ließ. Und zum anderen eine wunderbare Liebeserklärung an die Insel Guernsey, eine Mischung aus Reiseführer, Geschichtsbuch und Fotoband. Letzteres zwar nur in meinem Kopf, aber Jan Lucas schreibt so plastisch und detailliert, so bildhaft, dass man sich jeden Ort genau vorstellen kann und meint direkt davor zu stehen. Am liebsten würde ich sofort meine Koffer packen, um nach Guernsey zu reisen, wenn es dort nur nicht so gefährlich wäre ;-). Doyle ist ein sympathischer Ermittler, der ein Faible für schicke Sportwagen und schöne Frauen hat. Er kommt glaubwürdig und authentisch daher und hat sich schon in mein Herz geschlichen. Spannend waren auch die geschichtlichen Exkurse, die die mir unbekannte Insel gleich noch viel näher brachten und meine Lust dahin zu fahren ist nur noch mehr angestiegen. Für mich ist das genau die richtige Mischung, genau das, was ich von einem Buch erwarte, das mich anspricht.Ich jedenfalls warte schon ganz gespannt auf den zweiten Band, der im Herbst erscheinen soll, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit Cyrus Doyle weitergeht.

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    • 4
  • Der Wächter nimmt die Herzen

    Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    buecherwurm1310

    08. May 2017 um 18:46

    Zweiundzwanzig Jahre war Detective Chief Inspector Cyrus Doyle weg und nun kommt er nach Guernsey zurück. DCI Mourant wurde ermordet und so war eine Stelle frei, die er gerne genommen hat, weil sein pflegebedürftiger Vater Hilfe braucht. Doch er ist nicht einmal von der Fähre runter, als er zu einem weiteren Mord gerufen wird, der auf die gleiche Art passiert ist wie bei Mourant. Den Opfern wurde ein Pfeil in den Hals geschossen und dann das Herz herausgeschnitten. Das Buch lässt sich sehr schön flüssig lesen. Ich bekam gleich Lust auf einen Urlaub auf Guernsey, denn alles wurde gut und Bildhaft beschrieben. Aber man lernt nicht nur Land und Leute kennen, sondern ein wenig über die Geschichte der Insel, denn es gibt auch eine Rückblende in die Zeit der Besatzung durch die Deutschen. Cyrus Doyle ist ein sympathischer Ermittler, der aber auch kleine Schwächen hat: Schnelle Sportwagen und Frauen. Gerade erst hat er sich von seiner Ex Carol getrennt, da diese sich nicht vorstellen konnte aus London wegzugehen, da kommt er auch schon Sharon näher und seine Jugendliebe Pat Holburn geht ihm auch nicht aus dem Kopf. Aber auch seine neuen Mitarbeiter gefallen mir gut. Pat ist Cyrus nicht gram, dass er ihr den Job weggeschnappt hat. Alisette ist jung und pfiffig mag auch schnelle Autos. Baker bekommt richtige Geistesblitze, wenn er nur Schokolade bekommt. Die gute Seele aber ist Doyles Sekretärin Mildred. Doyles Vater war früher auch einmal Polizist. Nun hat ihn eine Demenz im Griff. Trotzdem zeigt er in den lichten Momenten, dass man ihn immer noch nicht abschreiben darf und dass er immer noch Polizist ist. Cyrus und sein Team kommen mit den Ermittlungen nicht voran, auch wenn es einige Festnahmen gibt. Was aber haben die alten Riten um den Wächter des Grabes und die Gràn’Mère mit dem Fall zu tun? Dann hat der Täter es auch noch auf Doyle abgesehen. Nach einer Weile hatte ich eine Ahnung, wer der Täter sein könnte, auch wenn es da noch gar keine Hinweise auf ihn gab. Aber es gab einfach zu viele, die es nicht sein konnten. Trotzdem blieb es bis zum Ende spannend. Es war erschreckend zu erleben, was in manchen Köpfen so vor sich geht. Ich kann diesen spannenden und sehr atmosphärischen Krimi nur empfehlen.

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  • Liebe zu den Kanalinseln gepaart mit toller Spannung

    Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    Rebecca1120

    22. April 2017 um 18:16

    Cyrus Doyle kehrt nach 20 Jahren in seine Heimat nach Guernsey zurück. Er will sich hier mehr um seinen nun bereits 94 Jahre alten Vater kümmern und hat deshalb die Stelle bei der örtlichen Kripo als Detective Chief Inspektor angenommen. Gleich sein erster Fall bei dem dem Opfer erst ein Pfeil in den Hals geschossen wurde, um ihm anschließend das Herz rauszuschneiden weist darauf hin, dass der Täter es auf Polizisten abgesehen hat.....Der Titel hat mich überhaupt nicht angesprochen, aber als ich dann die Kurzbeschreibung des Buches lesen habe, bin ich neugierig geworden. Und wurde nicht enttäuscht!Auffallend an diesen Buch ist sind die Beschreibungen zur Natur auf der Insel sowie deren geschichtlichem Hintergrund. Das merkt der Leser wie innig der Autor mit dieser Gegend vertraut oder auch in sie verliebt ist. Ich bin dadurch richtig neugierig auf diese Gegend geworden. Der Umfang ist aber wohl dosiert, ohne von der Handlung und der spannenden Ermittlung zu sehr abzulenken. Die hält sich beim Lesen immer auf recht hohem Niveau. Nie im Leben wäre ich auf den Täter gekommen.Sehr gut gelungen fand ich, und der Spannung zusätzlich dienend, die Einbindung der Mythen der Insel. Dèhus-Dolmen oder Menhir. Da kann das Kopf-Kino gleich noch mehr draus machen.Ich habe mich wunderbar spannend und kurzweilig von diesem Krimi unterhalten gefühlt. Von mir gibt’s daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung und 5 Lese-Sterne.

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  • Ein sympathischer Ermittler und ein neues Urlaubsziel :-)

    Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    Caillean79

    20. April 2017 um 20:20

    Endlich mal wieder ein ganz normaler Ermittler! Ohne Ticks, ohne traumatische Vorgeschichte, ohne polarisierendes Wesen - einfach nur ein sympathischer Typ, der sich gerade von seiner Freundin getrennt hat. Na gut, ein Laster scheint er doch zu haben und das sind attraktive Frauen – denn besonders in der zweiten Hälfte des Buches fand er irgendwie alle Frauen, mit denen er zu tun hatte, ganz toll. Und das, obwohl er gerade erst eine neue Freundin gefunden hatte… Jedenfalls war es im Großen und Ganzen sehr angenehm, mit Cyrus Doyle auf Mörderjagd zu gehen. Der Fall war anfangs gut konstruiert und hat mich zunächst gut durchdacht auf die falsche Fährte gelockt. Allerdings habe ich nach ca. 2/3 des Buches dann doch ahnen können, wer für die Morde verantwortlich ist (ich kann aber nicht sagen, wieso, denn eigentlich deutete nicht wirklich etwas darauf hin – es war wohl nur die berühmt-berüchtigte weibliche Intuition). Dass die Spannung damit für mich nicht ganz bis zum Schluss gehalten werden konnte, ist für mich ein kleines Manko. Das wird aber durch einen anderen Punkt wieder wettgemacht: die wunderbaren Beschreibungen Guernseys. Bisher war ich weder mit der Insel selbst noch ihren Sehenswürdigkeiten oder ihrer  Geschichte vertraut, aber alles wurde in das Buch eingeflochten. Teilweise, das muss ich schon sagen, war es fast ein Reiseführer. Aber das ist ja der neue Trend bei Kriminalromanen – ermitteln, wo andere Urlaub machen :-) Bei mir steht nun auf jeden Fall ein neues Urlaubsziel auf der To-visit-Liste. Und damit hat der Autor doch schon mal viel erreicht. Aus seinen Beschreibungen spricht jedenfalls die Liebe zu dieser Insel, die für deutsche Urlauber wohl noch so etwas wie ein Geheimtipp ist. Deshalb würde ich den Roman auch nicht nur Krimifreunden empfehlen, sondern vor allem auch Lesern mit Fernweh.

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  • Guernsey - eine Entdeckung

    Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    Bibliomarie

    19. April 2017 um 12:53

    Cyrus Doyle ist ein echter „Guernseyman“. Vor zwanzig Jahren hat er die Kanalinsel verlassen um in Paris Karriere bei der Kriminalpolizei zu machen. Er wollte sich von dem übermächtigen Vorbild seines Vaters lösen, der jahrelang Leiter der Guernsey Kriminalpolizei war. Nun ist sein Vater hinfällig, braucht ihn und auch für ihn wird es Zeit für einen Neuanfang, auch in seinem Liebesleben.Doch sein Einstand ist überschattet, die Leiche seines Vorgängers wird gefunden, es deutet alles auf eine Art Rache – oder Sühnemord hin. Kurz danach gibt es zweiten, auf die gleiche Weise hingerichteten Polizisten und auch Cyrus gerät in das Visier des Täters. Hat es was mit alten Seilschaften der Beamten während der deutschen Besatzung zu tun? Auch in amourösen Dingen gerät Cyrus in einen Wirbelsturm, seine erste Liebe ist wieder Single und war auch Anwärterin auf den Posten als leitende Kriminalbeamtin, seine Freundin aus Kindertagen übt ebenfalls einen verführerischen Reiz auf ihn aus und seine Ex-Freundin aus London hat ihn auch noch nicht aufgegeben. Kein leichter Beginn für Doyle.Guernsey als Schauplatz eines Krimis, aus der Feder eines deutschen Autors, reiht sich ein in die Kriminalromane, die ich „Urlaubskrimis“ nenne. Die Landschaft spielt eine sehr große Rolle, mit zauberhaften und kenntnisreichen Beschreibungen der Insel, die sofort Lust auf die Kanalinseln machen. Fast exotisch wirkt das Setting. Dazu kommen die Ausflüge in die Geschichte der Insel, nicht nur während der deutschen Besatzung, sondern auch in die Zeit der großen Piraten- und Schmugglerkapitäne. Im Plot vermischt sich Privates und Verbrechen zu einer spannenden Handlung. Cyrus Doyle, ein attraktiver Mann mit einem Faible für schöne Frauen und  schnelle Autos – seine Sportwagenmarke musste ich erst googeln – ist eine Figur, mit der man sich durchaus auch weitere Fälle vorstellen kann. Das Buch ist flott und unterhaltsam geschrieben, ein gelungener Krimi, der solide aufgebaut ist. Für mich gab es ein oder zwei Logikmängel, die aber durch das Tempo gut ausgeglichen wurde.Ein wirklich unterhaltsamer Urlaubskrimi und keine schlechte Werbung für Guernsey.

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  • Fab Five

    Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    walli007

    14. April 2017 um 09:53

    Nach langer Zeit in London kehrt Cyrus Doyle nach Guernsey zurück. Er möchte sich mehr um seinen über 90jährigen Vater kümmern. Dass er leitender Ermittler bei der Kriminalpolizei werden soll, kommt ihm sehr zupass. Doyle bekommt kaum ein paar Minuten, um wieder anzukommen. Noch an der Fähre wird er zu einem Mordfall gerufen. Ein ehemaliger Polizist wurde ermordet und noch gibt es kaum einen Hinweis. Immerhin lernt Doyle sein Team kennen und er stellt fest, dass er einige noch aus seiner Anfangszeit bei der Truppe kennt.  Eigentlich sollen Polizisten oder ehemalige Polizisten doch die Guten sein, also kann es doch im Grunde niemanden geben, der ihnen nach dem Leben trachtet. Und dennoch geschehen diese schrecklichen Taten. Die Beamten tappen zunächst im Dunkeln und haben gleich auch die Presse an den Hacken, die Stimmung macht. Pikant dabei, bei einem der Pressevertreter handelt es sich um Doyles Ex-Freundin, die ihm aus London nachgereist ist. Ihr Ziel, Doyle nach London zurück zu holen, erreicht sie nicht. Doyle steht zu seiner Entscheidung auf seine Heimatinsel zurück zu kehren. Er freut sich über jeden lichten Moment seines Vater und jedes gute Gespräch, dass sie führen können. Nur mit den Ermittlungen, die nicht so recht vorangehen wollen, ist er erst noch unzufrieden. Mitunter wirkt dieser sympathische Kriminalroman fast wie ein Reiseführer mit einer Krimihandlung. Viele Sehenswürdigkeiten, Straßen und berauschende Aussichtspunkte werden sehr eingehend und bildhaft beschrieben. Man bekommt tatsächlich Lust, Guernsey einen Besuch abzustatten. Mildes Wetter, jedoch wechselhaft, malerische Landschaft. Eigentlich dürfte es in so einem Landstrich kaum Verbrechen geben. Dass dieser Schein trügerisch sein kann, erfährt Cyrus Doyle schon direkt bei seiner Ankunft. Gut beschrieben ist da die anfängliche Ziellosigkeit der Untersuchungen, man will schließlich in alle Richtungen ermitteln und keine noch so vage Spur außen vor lassen. Bedächtig schreitet Cyrus Doyle mit seinen Nachforschungen voran, nur um schließlich plötzlich einen Geistesblitz zu haben.  Ein sympathischer neuer Ermittler in einer ansprechenden Umgebung, der mit seinem Sportwagen eine kleine Erinnerung an den Kollegen Bergerac von der Nachbarinsel Jersey aufkommen lässt. Gerne möchte man sich weitere Kriminalgeschichten über Cyrus Doyle zu Gemüte führen und weitere Landmarken seiner schönen Insel kennenlernen.

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