Cyrus Doyle und der herzlose Tod

von Jan Lucas 
4,2 Sterne bei19 Bewertungen
Cyrus Doyle und der herzlose Tod
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Gut gemachter Krimi.Die Handlung passt gut auf die rauhe Insel Guernsey

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Ein krimineller Spaß für einen gemütlichen Feierabend

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Inhaltsangabe zu "Cyrus Doyle und der herzlose Tod"

Wilde Landschaft und grausame Morde

Nach zwanzig Jahren bei der London Metropolitan Police kehrt Detective Chief Inspector Cyrus Doyle in seine Heimat Guernsey zurück. Schon bei der Ankunft wartet eine große Aufgabe auf ihn: Auf der Insel hat es ein Unbekannter auf Polizisten abgesehen. Er tötet sie mit einem Pfeil in den Hals und schneidet ihnen das Herz heraus. Was hat das mit den alten Insellegenden – und mit seinem Vater, einer echten Polizeilegende, zu tun? Dann gerät Cyrus Doyle selbst ins Visier des Pfeilmörders.

Ein Kriminalfall vor der einzigartigen Kulisse Guernseys

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633244
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:11.04.2017

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    ulrikerabes avatar
    ulrikerabevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut gemachter Krimi.Die Handlung passt gut auf die rauhe Insel Guernsey
    Sehr angenehme Krimilektüre

    Cyrus Doyle kehrt nach längerer Abwesenheit auf seine Heimatinsel Guernsey zurück. Er übernimmt dort den Posten des Detective Chief Inspectors, da sein Vorgänger einem bizarren und grausamen Mord zum Opfer gefallen ist.
    Als der sogenannte Pfeilmörder noch weitere Morde begeht, ist bald klar in welche Richtung die Ermittlungen gehen. Die Geschichte der Insel sowie die eigene Familiengeschichte holen den sympathischen Ermittler ein.
    Ich mochte die rauhe Kulisse der Insel Guernsey, die gelungene Mischung aus Spannung und Spurensuche. Historische Ereignisse und mystische Legenden kommen in der richtigen Dosierung. Gut gefallen hat mir, dass Cyrus Doyle so „normal“ ist, keine Depressionen, Sucht, oder posttraumatischen Ereignisse quälen ihn, nur mit der Liebe, da hat er nicht so ein glückliches Händchen .
    Cyrus Doyle und der herzloste Tod ist ein angenehm lesbarer Krimi, der flott und spannend erzählt wird und mir Lust auf die Fortsetzung gemacht hat.

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    Sigismundvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein krimineller Spaß für einen gemütlichen Feierabend
    Krimineller Spaß

    Ein locker geschriebener und unterhaltsamer Urlaubs-Krimi von der Insel Guernsey ist der im April im Aufbau-Taschenbuchverlag atb erschienene Roman "Cyrus Doyle und der herzlose Tod" von Jan Lucas, Pseudonym eines angeblich bekannten deutschen Thriller-Autors. Der Leser erfährt im ersten Band dieser neuen Romanreihe nach typischem Muster solcher Krimis vieles aus Kultur und Geschichte von des Autors Lieblingsinsel. Alles könnte so schön sein auf dem urigen Eiland mit seinen mystischen vorchristlichen Sagen und Legenden, gäbe es da nicht den grausamen "Pfeilmörder", der verdiente Polizisten nicht nur mit Pfeil und Bogen tötet, sondern ihnen auch noch das Herz rausschneidet. Vieles über die Insel, ein paar deftige Morde und etwas Liebe sowie ein intelligenter Detective Chief Inspector namens Cyrus Doyle, der gerade frisch auf die Insel versetzt wurde, sind die gute Mischung für diesen unterhaltsamen Guernsey-Krimi. Eine nette Feierabend-Lektüre und sicher ein tolles Buch für Guernsey-Fans, mehr auch nicht. Aber mehr soll es wohl auch nicht sein. - Der kriminelle Spaß geht weiter: Am 9. Oktober erschien bereits Band 2 "Cyrus Doyle und das letzte Vaterunser".

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Spannend und lesenswert

    Dies ist mein erstes Buch von dem Autor Jan Lucas und ich wurde positiv überrascht. Warum habe ich mich für dieses Buch entschieden?
    Das Cover hat mich zunächst sehr angesprochen und der Klappentext gab sein übriges dazu bei.

    Von Anfang an gefiel mir der Schreibstil von Jan Lucas schon sehr gut, denn er schreibt flott, locker, spannend und mit vielen Details. Aus der Sicht des Lesers kann man sich die Kulisse Guernseys sehr schön vorstellen, auch wenn dort das Böse existiert.
    Es handelt sich hierbei um eine mir unbekannt Insel, was jedoch kein Nachteil ist. Im Gegenteil, denn ich würde sofort auf die Insel reisen.

    Der Ermittler Cyrus Doyle ist mir sehr sympathisch, denn er ermittelt gut, aber er hat auch Schwächen für Frauen. In dieser Sichtweise sehe ich ihn eher als "Macho", was aber sehr gut zu seinem Charakter passt.
    Auch die Nebencharaktere kommen meiner Meinung nicht zu kurz.

    Für mich persönlich ist in einem Krimi immer die Spannung sehr wichtig und dies ist dem Autor mit diesem Werkt gelungen. Den von Anfang an war die Spannung da, die sich von Kapitel zu Kapitel gesteigert hat. Es gab hier keine langatmigen oder zähen Stellen und auch wenn Cyrus mit seinem Team zunächst mit den Ermittlungen nicht weiterkommt, immer wieder einmal die falschen verhaftet werden, so muss man dennoch als Leser mitdenken und ermitteln. Ob sie den wahren Täter erwischen werden?

    Die Gedanken mancher Charaktere haben mich aber auch erschreckt, jedoch war es genau das richtige für mich ;)

    "Ein spannender Krimi mit einer traumhaften Kulisse und Charaktere die einem mehr oder weniger sympathisch sind. Ich empfinde den Krimi als lesenswert. "

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor einem Jahr
    Starker Auftakt einer neuen Krimi-Serie

    Detective Chief Inspector Cyrus Doyle hat eine schwerwiegende Entscheidung getroffen, er kehrt nach zwanzig Jahren wieder in seine alte Heimat zurück, der britischen Kanalinsel Guernsey. Kaum auf der Insel angekommen, wartet schon der erste brisante Fall auf ihn. Der sogenannte "Pfeilmörder" treibt sein Unwesen vor Ort und es sind ihm bereits zwei altgediente Polizisten zum Opfer gefallen. Beide wurde mit einem Pfeil im Hals und herausgeschnittenem Herzen vorgefunden. Was mag der Hintergrund dieser grausamen Taten sein? Was verbindet die beiden Opfer? Ist es ihre gemeinsame Zeit bei der Polizei? Sind weitere Polizisten in Gefahr? Viele Fragen, die auf Cyrus Doyle und seinem neuen Team warten...

    Der Autor Jan Lucas hat mit "Cyrus Doyle und der herzlose Tod" einen aus meiner Sicht sehr gelungenen Start einer neuen Krimiserie gechrieben. Der Hauptprotagonist Cyrus Doyle ist ein gutaussehender Polizist, der den Frauen durchaus zugewandt ist und dabei aber auf eine entspannte Art und Weise mit viel Kombinationsgabe und Loyalität seiner Aufgabe des Detective Chief Inspector nachkommt. Es macht Spaß, ihm bei der Lösung des Falls über die Schulter zu schauen. Dem Leser bieten sich dabei immer wieder Gelegenheiten, über Täter und Hintergründe zu spekulieren, um am Ende doch von der Auflösung überrascht zu werden. Der Autor versteht es aber auch mit seiner lebendigen und bildreichen Sprache die besondere Umgebung des Romans näherzubringen. Ich konnte so die zweitgrößte britische Kanalinsel etwas näher kennenlernen, welche mir bisher nur im Zusammenhang mit irgendwelchen Steueroasen bekannt war. "Cyrus Doyle und der herzlose Tod" bietet so aus meiner Sicht ein spannendes Gesamtpaket und stellt den Auftakt einer neuen Krimiserie dar, welcher man mit großem Interesse entgegensehen kann.

    Der Kriminalroman hat mir einige unterhaltsame und spannende Stunden beschert, so dass ich ihn gerne weiterempfehle und mit fünf von fünf Sternen bewerte.

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    claudi-1963s avatar
    claudi-1963vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender Krimi mit sehr viel englischem Flair auf der schönen Kanalinsel Guernsey.
    Der Pfeilmörder schlägt wieder zu

    Die Sage um La Gràn’mère du Chimquière "Der Wächter nimmt denen die Herzen, die herzlos waren gegenüber ihren Brüdern und Schwestern, und gibt sie der Mutter Erde, um sie zu versöhnen." (Auszug aus dem Buch)
    Nach zwanzig Jahren bei der London Metropolitan Police kehrt Detective Chief Inspector Cyrus Doyle in seine Heimat auf die Kanalinsel Guernsey zurück. Dort will er sich mehr um seinen dementen Vater kümmern und übernimmt gleichzeitig den Posten als Detective Chief Inspector der Guernsey Police. Sofort bei der Ankunft wird er mit dem Tod des Polizeikollegen Douglas Ingram konfrontiert, diesen hat man mit einem Pfeil in den Hals getötet und danach wurde ihm das Herz herausgeschnitten. Dies ist schon nach Charlie Mourant, der zweite Mord an einem Polizisten innerhalb kürzester Zeit, wer hat ein Interesse Polizeichiefs umzubringen? Oder hat dies gar etwas mit der alten Insellegende der La Gràn’mère du Chimquière zu tun? Doch als Cyrus Vater, Leonard Doyle einen klaren Moment hat, bringt er ihn auf eine ganz andere Spur weit in die Vergangenheit zurück. Als er dem Täter daraufhin immer näher kommt, hat es der Pfeilmörder auch auf Cyrus Doyle abgesehen.

    Meine Meinung:
    Ein informativer, auch spannender Krimi hinter den Kulissen der wunderschönen englischen Kanalinsel Guernsey. Ich kannte diese Insel gar nicht, war aber nach der Beschreibung im Buch und dem Schauen einiger Bilder ganz begeistert von dieser Insel. Der Autor beschreibt diese einzigartige Kulisse der Insel so lebhaft und gut, man könnte sofort heimisch auf dieser Insel werden. Der neue Ermittler mit seinen Ecken und Kanten, ein wenig im Stil James Bonds, liebt seinen Tamora und schöne Frauen. Man hat bei diesem Krimi aber auch das Gefühl noch einen Reiseführer und ein Geschichtsbuch in einem zu haben. Sehr gut recherchiert erzählt dieser von den Mythen der Insel, von vergangenem zu Kriegszeiten und auch von vielem ungewöhnlichen und einzigartigem auf Guernsey. Man merkt sehr gut, das der Autor ein Faible für diese Insel hat. Der Kriminalfall kommt aber auch nicht zu kurz und liefert zu dem noch einen, sympathischen Ermittler und eine gute Story. Vielleicht hätte es noch ein wenig mehr Spannung sein können, dann wäre es noch besser gewesen. Auch das Team um Cyrus Doyle gefällt mir sehr gut und insgeheim freue ich mich schon auf den nächsten Fall. Danke an den Verlag, von mir gibt es gute 4 von 5 Sterne für diesen Krimi.

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    tardys avatar
    tardyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine spannende Reise nach Guernsey
    Cyrus Doyle und der herzlose Tod

    Vor über zwanzig Jahren ist Cyrus Doyle aus seiner Heimat, der Kanalinsel Guernsey, nach London gezogen, um sich aus dem Schatten seines Vaters zu lösen und dort bei der Polizei Karriere zu machen. Sein Vater, ehemals Leiter der hiesigen Kriminalpolizei, braucht nun mit seinen 90 Jahren die Unterstützung des Sohnes. Noch auf der Fähre wird Doyle zu einem Mord gerufen. Es handelt sich dabei um seinen Vorgänger. Er wurde mit einem Pfeil angeschossen und man hat ihm bei lebendem Leibe das Herz herausgeschnitten. Als bald darauf ein zweiter Mord passiert, wieder die selbe Vorgehensweise, wieder ein ehemaliger Polizist gerät die ganze Insel in Aufruhr. Wird es noch mehr Tote geben? Hat der Täter es auf Polizisten abgesehen?

    Hier bekommt man gleich zwei Bücher für sein Geld. Zum einem einen spannenden, gut durchdachten, soliden Krimi, der mich fast bis zum Ende im Dunklen tappen ließ. Und zum anderen eine wunderbare Liebeserklärung an die Insel Guernsey, eine Mischung aus Reiseführer, Geschichtsbuch und Fotoband. Letzteres zwar nur in meinem Kopf, aber Jan Lucas schreibt so plastisch und detailliert, so bildhaft, dass man sich jeden Ort genau vorstellen kann und meint direkt davor zu stehen. Am liebsten würde ich sofort meine Koffer packen, um nach Guernsey zu reisen, wenn es dort nur nicht so gefährlich wäre ;-). Doyle ist ein sympathischer Ermittler, der ein Faible für schicke Sportwagen und schöne Frauen hat. Er kommt glaubwürdig und authentisch daher und hat sich schon in mein Herz geschlichen. Spannend waren auch die geschichtlichen Exkurse, die die mir unbekannte Insel gleich noch viel näher brachten und meine Lust dahin zu fahren ist nur noch mehr angestiegen. Für mich ist das genau die richtige Mischung, genau das, was ich von einem Buch erwarte, das mich anspricht.
    Ich jedenfalls warte schon ganz gespannt auf den zweiten Band, der im Herbst erscheinen soll, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit Cyrus Doyle weitergeht.

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Jahr
    Der Wächter nimmt die Herzen

    Zweiundzwanzig Jahre war Detective Chief Inspector Cyrus Doyle weg und nun kommt er nach Guernsey zurück. DCI Mourant wurde ermordet und so war eine Stelle frei, die er gerne genommen hat, weil sein pflegebedürftiger Vater Hilfe braucht. Doch er ist nicht einmal von der Fähre runter, als er zu einem weiteren Mord gerufen wird, der auf die gleiche Art passiert ist wie bei Mourant. Den Opfern wurde ein Pfeil in den Hals geschossen und dann das Herz herausgeschnitten.

    Das Buch lässt sich sehr schön flüssig lesen. Ich bekam gleich Lust auf einen Urlaub auf Guernsey, denn alles wurde gut und Bildhaft beschrieben. Aber man lernt nicht nur Land und Leute kennen, sondern ein wenig über die Geschichte der Insel, denn es gibt auch eine Rückblende in die Zeit der Besatzung durch die Deutschen.

    Cyrus Doyle ist ein sympathischer Ermittler, der aber auch kleine Schwächen hat: Schnelle Sportwagen und Frauen. Gerade erst hat er sich von seiner Ex Carol getrennt, da diese sich nicht vorstellen konnte aus London wegzugehen, da kommt er auch schon Sharon näher und seine Jugendliebe Pat Holburn geht ihm auch nicht aus dem Kopf. Aber auch seine neuen Mitarbeiter gefallen mir gut. Pat ist Cyrus nicht gram, dass er ihr den Job weggeschnappt hat. Alisette ist jung und pfiffig mag auch schnelle Autos. Baker bekommt richtige Geistesblitze, wenn er nur Schokolade bekommt. Die gute Seele aber ist Doyles Sekretärin Mildred.

    Doyles Vater war früher auch einmal Polizist. Nun hat ihn eine Demenz im Griff. Trotzdem zeigt er in den lichten Momenten, dass man ihn immer noch nicht abschreiben darf und dass er immer noch Polizist ist.

    Cyrus und sein Team kommen mit den Ermittlungen nicht voran, auch wenn es einige Festnahmen gibt. Was aber haben die alten Riten um den Wächter des Grabes und die Gràn’Mère mit dem Fall zu tun? Dann hat der Täter es auch noch auf Doyle abgesehen.

    Nach einer Weile hatte ich eine Ahnung, wer der Täter sein könnte, auch wenn es da noch gar keine Hinweise auf ihn gab. Aber es gab einfach zu viele, die es nicht sein konnten. Trotzdem blieb es bis zum Ende spannend. Es war erschreckend zu erleben, was in manchen Köpfen so vor sich geht.

    Ich kann diesen spannenden und sehr atmosphärischen Krimi nur empfehlen.

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    Rebecca1120s avatar
    Rebecca1120vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Liebe zu den Kanalinseln gepaart mit toller Spannung
    Liebe zu den Kanalinseln gepaart mit toller Spannung

    Cyrus Doyle kehrt nach 20 Jahren in seine Heimat nach Guernsey zurück. Er will sich hier mehr um seinen nun bereits 94 Jahre alten Vater kümmern und hat deshalb die Stelle bei der örtlichen Kripo als Detective Chief Inspektor angenommen. Gleich sein erster Fall bei dem dem Opfer erst ein Pfeil in den Hals geschossen wurde, um ihm anschließend das Herz rauszuschneiden weist darauf hin, dass der Täter es auf Polizisten abgesehen hat.....
    Der Titel hat mich überhaupt nicht angesprochen, aber als ich dann die Kurzbeschreibung des Buches lesen habe, bin ich neugierig geworden. Und wurde nicht enttäuscht!
    Auffallend an diesen Buch ist sind die Beschreibungen zur Natur auf der Insel sowie deren geschichtlichem Hintergrund. Das merkt der Leser wie innig der Autor mit dieser Gegend vertraut oder auch in sie verliebt ist. Ich bin dadurch richtig neugierig auf diese Gegend geworden. Der Umfang ist aber wohl dosiert, ohne von der Handlung und der spannenden Ermittlung zu sehr abzulenken. Die hält sich beim Lesen immer auf recht hohem Niveau. Nie im Leben wäre ich auf den Täter gekommen.
    Sehr gut gelungen fand ich, und der Spannung zusätzlich dienend, die Einbindung der Mythen der Insel. Dèhus-Dolmen oder Menhir. Da kann das Kopf-Kino gleich noch mehr draus machen.
    Ich habe mich wunderbar spannend und kurzweilig von diesem Krimi unterhalten gefühlt. Von mir gibt’s daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung und 5 Lese-Sterne.

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    Caillean79s avatar
    Caillean79vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der Kriminalfall ist ganz okay - und ich habe jetzt dank des Buches ein Urlaubsziel mehr auf der To-do-Liste ;-)
    Ein sympathischer Ermittler und ein neues Urlaubsziel :-)

    Endlich mal wieder ein ganz normaler Ermittler! Ohne Ticks, ohne traumatische Vorgeschichte, ohne polarisierendes Wesen - einfach nur ein sympathischer Typ, der sich gerade von seiner Freundin getrennt hat. Na gut, ein Laster scheint er doch zu haben und das sind attraktive Frauen – denn besonders in der zweiten Hälfte des Buches fand er irgendwie alle Frauen, mit denen er zu tun hatte, ganz toll. Und das, obwohl er gerade erst eine neue Freundin gefunden hatte…

    Jedenfalls war es im Großen und Ganzen sehr angenehm, mit Cyrus Doyle auf Mörderjagd zu gehen. Der Fall war anfangs gut konstruiert und hat mich zunächst gut durchdacht auf die falsche Fährte gelockt. Allerdings habe ich nach ca. 2/3 des Buches dann doch ahnen können, wer für die Morde verantwortlich ist (ich kann aber nicht sagen, wieso, denn eigentlich deutete nicht wirklich etwas darauf hin – es war wohl nur die berühmt-berüchtigte weibliche Intuition). Dass die Spannung damit für mich nicht ganz bis zum Schluss gehalten werden konnte, ist für mich ein kleines Manko.

    Das wird aber durch einen anderen Punkt wieder wettgemacht: die wunderbaren Beschreibungen Guernseys. Bisher war ich weder mit der Insel selbst noch ihren Sehenswürdigkeiten oder ihrer  Geschichte vertraut, aber alles wurde in das Buch eingeflochten. Teilweise, das muss ich schon sagen, war es fast ein Reiseführer. Aber das ist ja der neue Trend bei Kriminalromanen – ermitteln, wo andere Urlaub machen :-) Bei mir steht nun auf jeden Fall ein neues Urlaubsziel auf der To-visit-Liste. Und damit hat der Autor doch schon mal viel erreicht. Aus seinen Beschreibungen spricht jedenfalls die Liebe zu dieser Insel, die für deutsche Urlauber wohl noch so etwas wie ein Geheimtipp ist.

    Deshalb würde ich den Roman auch nicht nur Krimifreunden empfehlen, sondern vor allem auch Lesern mit Fernweh.

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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Kanalinsel Guernsey ist ein fast exotischer Hintergrund für diesen spannenden Urlaubskrimi
    Guernsey - eine Entdeckung

    Cyrus Doyle ist ein echter „Guernseyman“. Vor zwanzig Jahren hat er die Kanalinsel verlassen um in Paris Karriere bei der Kriminalpolizei zu machen. Er wollte sich von dem übermächtigen Vorbild seines Vaters lösen, der jahrelang Leiter der Guernsey Kriminalpolizei war. Nun ist sein Vater hinfällig, braucht ihn und auch für ihn wird es Zeit für einen Neuanfang, auch in seinem Liebesleben.
    Doch sein Einstand ist überschattet, die Leiche seines Vorgängers wird gefunden, es deutet alles auf eine Art Rache – oder Sühnemord hin. Kurz danach gibt es zweiten, auf die gleiche Weise hingerichteten Polizisten und auch Cyrus gerät in das Visier des Täters. Hat es was mit alten Seilschaften der Beamten während der deutschen Besatzung zu tun? Auch in amourösen Dingen gerät Cyrus in einen Wirbelsturm, seine erste Liebe ist wieder Single und war auch Anwärterin auf den Posten als leitende Kriminalbeamtin, seine Freundin aus Kindertagen übt ebenfalls einen verführerischen Reiz auf ihn aus und seine Ex-Freundin aus London hat ihn auch noch nicht aufgegeben. Kein leichter Beginn für Doyle.
    Guernsey als Schauplatz eines Krimis, aus der Feder eines deutschen Autors, reiht sich ein in die Kriminalromane, die ich „Urlaubskrimis“ nenne. Die Landschaft spielt eine sehr große Rolle, mit zauberhaften und kenntnisreichen Beschreibungen der Insel, die sofort Lust auf die Kanalinseln machen. Fast exotisch wirkt das Setting. Dazu kommen die Ausflüge in die Geschichte der Insel, nicht nur während der deutschen Besatzung, sondern auch in die Zeit der großen Piraten- und Schmugglerkapitäne. Im Plot vermischt sich Privates und Verbrechen zu einer spannenden Handlung. Cyrus Doyle, ein attraktiver Mann mit einem Faible für schöne Frauen und  schnelle Autos – seine Sportwagenmarke musste ich erst googeln – ist eine Figur, mit der man sich durchaus auch weitere Fälle vorstellen kann. Das Buch ist flott und unterhaltsam geschrieben, ein gelungener Krimi, der solide aufgebaut ist. Für mich gab es ein oder zwei Logikmängel, die aber durch das Tempo gut ausgeglichen wurde.
    Ein wirklich unterhaltsamer Urlaubskrimi und keine schlechte Werbung für Guernsey.

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