Jan Moran

 3.1 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Die Zeit der Traubenblüte, Die Chocolatière und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jan Moran

Neben dem Schreiben von Romanen reist Jan Moran leidenschaftlich gern und hat eine Vorliebe für alte Filme, den perfekten Cheesecake und ausgedehnte Strandspaziergänge. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden Kaliforniens.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Sterne über dem Comer See

Erscheint am 19.04.2021 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Jan Moran

Cover des Buches Die Zeit der Traubenblüte (ISBN: 9783442485758)

Die Zeit der Traubenblüte

 (5)
Erschienen am 19.06.2017
Cover des Buches Die Chocolatière (ISBN: 9783442489831)

Die Chocolatière

 (2)
Erschienen am 18.11.2019
Cover des Buches Sterne über dem Comer See (ISBN: 9783442491735)

Sterne über dem Comer See

 (0)
Erscheint am 19.04.2021

Neue Rezensionen zu Jan Moran

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Rezension zu "Die Chocolatière" von Jan Moran

Konnte mich nicht überzeugen
lesereise_buechertraumvor einem Jahr

Vielen Dank an den Goldmann Verlag und dem Bloggerportal Randomhouse für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

Ich hatte gleich nach den ersten Seiten große Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, der Schreibstil war zum Teil so „abgehackt“, dass ich Sätze mehrmals lesen musste, hier bin ich mir Nichtraucher ob es vielleicht an der Übersetzung lag? Auch sind mir immer wieder Wortwiederholungen aufgefallen, die einen ruhigen Lesefluss für mich kaum möglich machten. Ich habe wirklich mit großer Mühe versucht in das Buch zu finden, da es mir nach 100 leider nicht gelang, habe ich leider abgebrochen.

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M

Rezension zu "Die Zeit der Traubenblüte" von Jan Moran

Romantik pur
Muschelvor 3 Jahren

Dieser Roman von Jan Moran rankt sich um Liebe, ein Familiengeheimnis und den Wein. Mitreissend und romantisch geschrieben. Auch wenn es doch etwas dramatisch zugeht, wer romantisches mag, wird begeistert sein.

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Rezension zu "Die Zeit der Traubenblüte" von Jan Moran

Schicksalhaften Roman um Vergangenheitsbewältigung, Liebe und Vergebung - sehr melodramatisch
schnaeppchenjaegerinvor 3 Jahren


Caterina Rosetta bekommt im Jahr 1956 in San Francisco ein Baby. Die ungewollte Schwangerschaft hat sie sowohl gegenüber dem Vater des Kindes als auch gegenüber ihrer Mutter Ava verschwiegen. Nach der Geburt bringt Caterina es allerdings nicht über das Herz, das Mädchen wie geplant zur Adoption freizugeben. 


Sie fährt sodann nach Napa zum Weingut "Mille Étoiles" ihrer Mutter, um ihr von ihrer Enkelin zu erzählen. Diese empfindet das uneheliche Kind wie erwartet als Schande für die Familie und verweist Caterina aus ihrem Zuhause. Vor Ort trifft Caterina auf Santo Casini, ihren Schwarm aus Jugendtagen und Vater des Kindes, der aber inzwischen verlobt ist, weshalb sie ihm gegenüber weiter verschweigt, dass er Vater geworden ist. Zwischen Santo und Caterina knistert es und sie kommen sich sogar während eines Erdbebens wieder näher, aber sie macht sich keine Hoffnungen auf eine Beziehung mit ihm. 
Fast zeitgleich erfährt Caterina, dass sie von ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter Violetta Maria Romagnoli Rosetta ein Haus in der Toskana geerbt hat. Caterina ist erschüttert. Sie ist bis zuletzt davon ausgegangen, dass ihre Großmutter wie ihr Vater schon seit Jahren tot ist und dass sie keine Verwandten mehr in Italien hat. 


Nach und nach kommen immer mehr Lügen und Halbwahrheiten ihrer sonst so integeren Mutter ans Licht - Familiengeheimnisse, die Caterina endlich lüften möchte. Zusammen mit ihrer Tochter Marisa bricht sie nach Italien auf, um dort das nicht ganz einfache Erbe anzutreten und Licht ins Dunkel der Vergangenheit zu bringen. 


"Die Zeit der Traubenblüte" ist eine Familiengeschichte, die sich von 1929 bis zum Ende der 50er-Jahre erstreckt, wobei man nur in einzelnen Rückblenden die Vergangenheit ergründet, und die in Italien bzw. in Kalifornien spielt.
Ein Fokus des Romans liegt auf der detaillierten Schilderung der Bewirtschaftung eines Weinguts, des Lebens als Winzerin bzw. Sommelière und den Geschmäcken der Weine. Daneben gilt es, vertuschte Skandale zu offenbaren und lang gehütete Familiengeheimnisse  zu lüften, die aufgrund der antiquierten Moralvorstellungen der damaligen Zeit im Verborgenen bleiben sollten. Da die Familiengeschichte aber prägend für das weitere Leben von Caterina ist, muss sie sich den unbequemen Wahrheiten stellen, um zu ihrem Glück zu finden, auch wenn sie dabei einen Bruch mit ihrer Mutter riskiert. 


Mir war der Roman über die unerfüllte Liebe bzw. die Emanzipation von Caterina einen Hauch zu melodramatisch dargestellt. Sowohl Mutter als auch Tochter haben mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen und es scheint sogar, als würde sich die Geschichte wiederholen, als beide alleinerziehend und ohne Partner, die Verantwortung für eine Weingut übernehmen. Zudem finden sich auch beide nur zu gern in ihrer Märtyrerrolle wieder, indem sie Dinge verschweigen, um andere zu schützen und damit aber selbst die ganze Last tragen müssen, für die sie nicht allein verantwortlich sind. 


Die Geschichte hätte man deutlich kürzer fassen können, wenn die Autorin nicht in epischer Breite jeden Tag aufs Neue beschrieben hätte, für welche Kleidungsstücke sich Caterina morgens für sich und Marisa entscheidet oder wie friedlich Marisa mit dem Windelhintern in die Höhe in ihrem Bettchen schläft bzw. freundlich vor sich hinquäkt. Das "dunkle Geheimnis" um das Erbe deutet sich auch schon früh an, so dass der Roman etwas langatmig zu lesen ist. Das Ende ist dann an Dramatik kaum mehr zu überbieten und übertrieben Schwarz-Weiß-Malerisch als Duell Gut gegen Böse dargestellt.


Wer allerdings Familiengeschichten mag, die sich über mehrere Generationen erstrecken und in denen starke Frauen die Hauptrolle spielen und dann noch ein Interesse für guten Wein hat, wird sich - bis zum letzten Schluck - mit dem schicksalhaften Roman um Vergangenheitsbewältigung, Liebe und Vergebung gut unterhalten fühlen.  

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