Jan Oldenburg

 4 Sterne bei 66 Bewertungen
Autor von Totentrickser, Fantastik AG und weiteren Büchern.
Jan Oldenburg

Lebenslauf von Jan Oldenburg

Jan Oldenburg, Jahrgang 1979, entschied sich nach seinem Abitur für ein Studium der Literaturwissenschaft. Bald entdeckte er das Schreiben für sich und so gelang es ihm im Jahr 2013 seinen ersten Roman "Fantastik AG" zu veröffentlichen. Und zwar mit Erfolg: Für dieses Buch wurde er mit dem Fantastikpreis SERAPH 2013 für das beste Debüt geehrt. Neben Romanen schreibt der Autor auch Kurzgeschichten, Drehbücher und Stücke für das Theater.

Alle Bücher von Jan Oldenburg

Jan OldenburgTotentrickser
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Totentrickser
Totentrickser
 (27)
Erschienen am 17.09.2013
Jan OldenburgFantastik AG
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Fantastik AG
Fantastik AG
 (27)
Erschienen am 16.04.2013
Jan OldenburgDer Kampf des Jahrhunderts
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Der Kampf des Jahrhunderts
Der Kampf des Jahrhunderts
 (11)
Erschienen am 10.11.2014
Jan OldenburgFantastik AG. Ein Epos aus den fernen Ländern
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Fantastik AG. Ein Epos aus den fernen Ländern
Jan OldenburgFantastik AG
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Fantastik AG
Fantastik AG
 (0)
Erschienen am 25.05.2012

Neue Rezensionen zu Jan Oldenburg

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PeWas avatar

Rezension zu "Fantastik AG" von Jan Oldenburg

wunderbar entspannend...
PeWavor einem Jahr

Ein uralter Dozent, ein luschiger Dauerstudent im 37. Semester des Fachs Fantastik und ein Hörsaal, der tief in den Eingeweiden der Uni verborgen ist, bilden den Ausgang dieser sehr vergnüglichen Geschichte, die zahlreiche amüsante Parallelen zu "unserer" Welt aufweist.

Die Sparpolitik zwingt die Hochschulleitung dazu, den Studiengang Fantastik zu schliessen.
Als der Professor sein Postfach in der Uni nun endgültig leeren muss, fällt aus den Unterlagen ein Blatt Papier auf den Boden - eine handgezeichnete Karte der Fernen Länder. Jenes Gebietes also, dass im Studienfach Fantastik neben angewandter Magie eines der hauptsächlichen Lehrinhalte bildet.
Doch leider ist alles nur theoretischer Natur, da eigentlich keine neuzeitlichen Augenzeugenberichte mehr den Lehrstoff untermauern können.
Die Fantastik ist ein totes Studienfach, oder nicht?

Der Besitz der Karte und vor allem die Abweichungen selbiger vom Original, bringen den Professor auf eine Idee - er bereitet eine Expedition in die Fernen Länder vor. Nicht zuletzt, um deren Existenz zu beweisen und somit den Studiengang am Leben zu erhalten.
Theodor, der ewige Student, soll ihn begleiten. Es gibt ja auch sonst niemanden. So brechen sie denn auf und erst einmal in die Uni ein, denn der Zugang zu den Fernen Ländern befindet sich - dem Professors zu Folge - im Hörsaal 043a.

Ein entrückter Held mit Hang zum Selbstmord aus Verkennung der Situation, eine listige alte Zyklopen-Omi mit Kultstatus, ein geschrumpfter Riese, der weiterhin mit der Zerstörung ganzer Städte und Landstriche droht, obwohl er kaum mehr einen Meter groß ist und viele weitere Figuren wie Elfen, Nymphen, Zwerge und Feen bevölkern die Fernen Länder.
Aber etwas läuft ganz und gar falsch hier, denn längst sind die Fernen Länder in der Hand eines totalitären Systems - der Fantastik AG, die ein großes, geheimes Ziel verfolgt und dabei mit Merchandising und aggressivem Marketing arbeitet.
Es kommt, wie es kommen muss - der Professor und sein ewiger Student müssen die Welt retten.

Jan Oldenburgs "Fanstastik AG" habe ich in Nullkommanix ausgelesen. Die Helden sind liebenswert, die Dialoge witzig und die Parallelen zu realen Aspekten, Systemen, Geschäftsgebahren großer Konzerne, Mitmenschen und Fernsehsendungen würzen das ganze augenzwinkernd ab. Da gibt es Akademiker, die nach ihrem Studium keinen Beruf finden und eine Imbiss-Bude am Bahnhof eröffnen müssen, oder auch Mitläufer, die so ans System angepasst sind, dass sie sich sogar ihre spitzen Elfenohren kupieren lassen.
Jeder kennt doch mindestens einen Berufsdauerlächler mit inhaltlich unverbindlichen Aussagen aus seinem eigenen Umfeld, oder?
Selbst die hirnverdampfenden TV-Serien haben es bis in die Fernen Länder geschafft mit Sendungen wie etwa der Talent-Casting-Show "Wähl den Superwichtel" oder schlimmerem.

Trotz der witzigen Ideen und Schauplätze hat das Buch in der zweiten Hälfte auch deutliche Längen und die Handlung verliert etwas an Tempo und Übersichtlichkeit.

Der Cliffhanger am Ende (gemeiner wie genialer Einfall) lässt dennoch auf eine baldige Fortsetzung hoffen.
Ich möchte eigentlich schon gern wissen, zu welcher weltrettenden Expedition die beiden wieder aufbrechen.

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Sakukos avatar

Rezension zu "Der Kampf des Jahrhunderts" von Jan Oldenburg

Ein paar nette Kalauer aber nicht viel mehr.
Sakukovor 3 Jahren

Horfax der Dritte ist König des unterirdischen Koboldstaates Arkzul. Ein Tyrann wie er im Buche steht: fett, lasterhaft, ignorant und egoistisch unterdrückt er seine Untertaten und verteil fröhlich schlimme Strafen für die kleinsten Schmähungen.
Als ihm dann eines Tages die größartige Idee kommt, sich zum Gott zu ernennen nimmt das Schicksal seinen Lauf. Drogol der Schmied zweifelt seine Göttlichkeit an und Horfax will diese mit einem Kampf Kobold gegen Kobold in der Arena unter beweiss stellen. Leider kommt es nicht ganz so, wie der arogante Herrscher es sich vorgestellt hat und es endet mit einer Revolution und seinem Exil.

Das Buch besteht zu großen Teil aus Kalauern, Witzeleien und Situationskomik. Alle Charaktere sind übertrieben stereotyp und eindimensional. Ich hatte die meiste Zeit das Gefühl, dass dieses Buch sich besser als Skript für eine Cartoon-Serie oder einen Comic gemacht hätte.
Gerade der Anfäng quält sich zäh dahin. Die Eskapaden des fetten Königs fand ich nun nicht im gerigsten unterhaltsam, erst später, als sich das Schicksal wendet und der König aus seinem Element geschmissen wird gibt es ein paar lustige Szenen, aber auch dann ist es immer noch vorhersehbar und wenig Abwechslungsrech.
Das Ende hat mir am besten gefallen, als der Autor von dem billigen Humor weg ist, und es tatsächlich geschaft hat etwas Charakterentwicklung und alltägliche Relevanz in das Stück einzubauen.

Alles in allem fürchte ich ist der Humor des Buches einfach nichts für mich, und als Freund von charaktergetriebenen Geschichten bin ich auch fehl am Platz. Das Buch hat eher etwas von einem klassischen Märchen mit klar definierten Rollen und vorhersehbarenen Abläufen.

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lord-byrons avatar

Rezension zu "Der Kampf des Jahrhunderts" von Jan Oldenburg

Leider absolut langweilig
lord-byronvor 4 Jahren

Nachdem der Herrscher von Arkzul, von seinem Sohn vergiftet, das Zeitliche gesegnet hat, besteigt Horfax der Dritte von Grymmenstein auf den Thron und regiert sein Volk mit fester Hand. Doch sein Größenwahn ist unermesslich und so lässt er sich irgendwann zum Gott erklären. Als der Schmied Dorgol eines der unzähligen Gesetze bricht und ihm dann auch noch die Göttlichkeit abspricht, kommt es zum Kampf des Jahrhunderts. Schmied gegen Gott. Wer wird wohl siegen?

Ich freute mich so sehr auf dieses Buch, denn der Klappentext versprach unglaublich viel Spaß. Aber leider kam der nicht wirklich bei mir an. Im Gegenteil, ich fand ich das aber wirklich sehr ungerne mache, habe ich mich Seite um Seite weitergequält. d das Buch teilweise wahnsinnig langweilig und überlegte einige Male abzubrechen.

Ich weiß gar nicht, was hier passiert ist, denn die anderen Bücher des Autors fand ich total genial. Warum also ist dieses Buch so anders? Ich kann es mir nicht erklären. Die Geschichte ist absolut vorhersehbar und es kommen sämtliche Klischees, platten Sprüche und alten Witze darin vor, die man sich nur vorstellen kann. Das ist nicht der spritzige und lustige Jan Oldenburg, der die  "Totentrickser" geschrieben hat. Die waren wirklich klasse und voller Witz.

Ein paar Stellen waren ganz gut, darum vergebe ich 2 von 5 Punkten und hoffe, Jan Oldenburg findet wieder zu seiner alten Stärke zurück. Ich brauche jetzt erst mal was ganz anderes um mich von diesem Buch zu erholen. Es hat mich fast in eine Leseflaute gestürzt und ich versuche sie mit einem spannenden Buch abzuwenden. Drückt mir bitte die Daumen.

© Beate Senft                              

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