Jan Oldenburg Fantastik AG

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Inhaltsangabe zu „Fantastik AG“ von Jan Oldenburg

Für Professor Welk bedeutet das Studienfach der Phantastik alles – hat er doch eine treue Anhängerschaft von Studenten, denen eine glänzende Zukunft bevorsteht. Nun gut, er hat einen Studenten. Und der wird nach seinem Abschluss im Bahnhofsimbiss arbeiten. Immerhin. Doch jetzt soll der Studiengang geschlossen werden. Und so müssen Welk und sein Student Theodor den Übertritt in die Fernen Länder wagen, die magische Welt, über die sie alles zu wissen glauben – und die doch verrückter ist als alles, was ihre Forschungen besagten. Denn hier herrscht die 'Fantastik AG', ein Bund dunkler Kobolde, die nichts weniger als den Weltuntergang anstreben. Professor Welk und Theodor stehen ihnen im Weg – und vor ihrer schwersten Prüfung …

Witzige Fantasy für zwischendurch...

— PeWa
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— Liberium
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    Fantastik AG
    PeWa

    PeWa

    15. May 2017 um 21:02

    Ein uralter Dozent, ein luschiger Dauerstudent im 37. Semester des Fachs Fantastik und ein Hörsaal, der tief in den Eingeweiden der Uni verborgen ist, bilden den Ausgang dieser sehr vergnüglichen Geschichte, die zahlreiche amüsante Parallelen zu "unserer" Welt aufweist.Die Sparpolitik zwingt die Hochschulleitung dazu, den Studiengang Fantastik zu schliessen.Als der Professor sein Postfach in der Uni nun endgültig leeren muss, fällt aus den Unterlagen ein Blatt Papier auf den Boden - eine handgezeichnete Karte der Fernen Länder. Jenes Gebietes also, dass im Studienfach Fantastik neben angewandter Magie eines der hauptsächlichen Lehrinhalte bildet.Doch leider ist alles nur theoretischer Natur, da eigentlich keine neuzeitlichen Augenzeugenberichte mehr den Lehrstoff untermauern können.Die Fantastik ist ein totes Studienfach, oder nicht?Der Besitz der Karte und vor allem die Abweichungen selbiger vom Original, bringen den Professor auf eine Idee - er bereitet eine Expedition in die Fernen Länder vor. Nicht zuletzt, um deren Existenz zu beweisen und somit den Studiengang am Leben zu erhalten.Theodor, der ewige Student, soll ihn begleiten. Es gibt ja auch sonst niemanden. So brechen sie denn auf und erst einmal in die Uni ein, denn der Zugang zu den Fernen Ländern befindet sich - dem Professors zu Folge - im Hörsaal 043a.Ein entrückter Held mit Hang zum Selbstmord aus Verkennung der Situation, eine listige alte Zyklopen-Omi mit Kultstatus, ein geschrumpfter Riese, der weiterhin mit der Zerstörung ganzer Städte und Landstriche droht, obwohl er kaum mehr einen Meter groß ist und viele weitere Figuren wie Elfen, Nymphen, Zwerge und Feen bevölkern die Fernen Länder.Aber etwas läuft ganz und gar falsch hier, denn längst sind die Fernen Länder in der Hand eines totalitären Systems - der Fantastik AG, die ein großes, geheimes Ziel verfolgt und dabei mit Merchandising und aggressivem Marketing arbeitet.Es kommt, wie es kommen muss - der Professor und sein ewiger Student müssen die Welt retten.Jan Oldenburgs "Fanstastik AG" habe ich in Nullkommanix ausgelesen. Die Helden sind liebenswert, die Dialoge witzig und die Parallelen zu realen Aspekten, Systemen, Geschäftsgebahren großer Konzerne, Mitmenschen und Fernsehsendungen würzen das ganze augenzwinkernd ab. Da gibt es Akademiker, die nach ihrem Studium keinen Beruf finden und eine Imbiss-Bude am Bahnhof eröffnen müssen, oder auch Mitläufer, die so ans System angepasst sind, dass sie sich sogar ihre spitzen Elfenohren kupieren lassen.Jeder kennt doch mindestens einen Berufsdauerlächler mit inhaltlich unverbindlichen Aussagen aus seinem eigenen Umfeld, oder?Selbst die hirnverdampfenden TV-Serien haben es bis in die Fernen Länder geschafft mit Sendungen wie etwa der Talent-Casting-Show "Wähl den Superwichtel" oder schlimmerem.Trotz der witzigen Ideen und Schauplätze hat das Buch in der zweiten Hälfte auch deutliche Längen und die Handlung verliert etwas an Tempo und Übersichtlichkeit.Der Cliffhanger am Ende (gemeiner wie genialer Einfall) lässt dennoch auf eine baldige Fortsetzung hoffen.Ich möchte eigentlich schon gern wissen, zu welcher weltrettenden Expedition die beiden wieder aufbrechen.

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  • Witzig und unterhaltsam... Sonst noch was?

    Fantastik AG
    Lacoona

    Lacoona

    12. September 2014 um 15:42

    Eine andere Welt - okay... Zwei Menschen kommen in diese Welt, die mit Zwergen, Kobolden, Riesen, Gnomen, Meerjungfrauen und eher zweifelhaften als heldenhaften Helden - okay... Alles schon gesehen. Aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach wirklich hervorragend gelungen! Es gab einige Stellen, an denen ich spontan loslachen musste - und den Rest des Textes. Was soll ich sagen; ich fand das Buch genial, wenn auch nicht unheimlich tiefsinnig und kann es nur empfehlen - zumindest allen, die keine eingefleischten Fantasy-Fans sind, die ihre Lieblinge nicht so verhunzt sehen wollen :)

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  • Oldenburgs erster Roman - kreativ, sprachgewandt, aber (noch) kein Moers...

    Fantastik AG
    Leselady

    Leselady

    05. July 2013 um 22:30

    Für Professor Hieronymus Welk und seinen einzigen Studenten Theodor Welk – Namensgleichheit ist zufälliger Natur, 27. Semester Studium der Phantastik, ohne Abschluss und Praktikum beim Imbiss am Bahnhof, bricht die gewohnte Tagesstruktur zusammen, als ihnen schriftlich und persönlich mitgeteilt wird, dass künftig das Studienfach „Phantastik“ aus Kostengründen an der Universität nicht mehr angeboten wird. Oh weh... keine Lesung mehr in Raum 043a “ jenem fensterlosen, in den Katakomben des Universitätskellers gelegenen Raum mit seinen altmodischen, wurmstichigen Stuhlreihen, den dunklen Wandvertäfelungen aus Eichenholz, dem vergilbten Transparent mit Dr. Retttelbecks „Überblich über die Fünf Hauptklassen der Fabeltieren und dem ewig flackernden Deckenlicht.“.. „Um das zu verhindern, müssen Welk und sein Student Theodor den Übertritt in die Fernen Länder wagen, die magische Welt, übe die sie alles zu wissen glauben - und die doch verrückter, illustrer und gefährlicher ist als das, was ihnen in ihrem Forschungen bislang begegnet ist…. Eine ferne Welt voll von magischen Wesen und Momenten… Informationen zu Buch und Verlag: • Broschiert: 352 Seiten • Verlag: Piper (14. Mai 2012) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3492702570 • ISBN-13: 978-3492702577 • Größe und/oder Gewicht: 21,5 x 13,5 x 4,2 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3492702570/lovebook-21 Über den Autor Jan Oldenburg: Der Literaturwissenschaftler Jan Oldenburg wurde 1979 geboren, somit ist er zurzeit 34 Jahre alt. Zurzeit verfasst er ganze Drehbücher, sowie Theaterstücke, als auch Kurzgeschichten. Sein erster und bisher auch einziger Roman "Fantastik AG" erlangt sofort viele positive Rezensionen. Quelle: http://www.piper-fantasy.de/lexikon/oldenburg-jan Eindrücke / eigene Meinung: Der Klappentext verspricht: „Das verrückteste Stück Literatur seit Walter Moers“. Nun ja… dem kann ich nur bedingt zustimmen. Während Walter Moers neue und außergewöhnlich skurrile Wesen zum Leben erweckt, bedient sich Oldenburg altbekannter Wesen, wie Kobolden, Zyklopen und Riesen, allerdings gewürzt mit viel Wortwitz und trockendstem Humor ;-) Auch die brillanten Zeichnungen der Moers Bücher, die diese außergewöhnlich machen, findet man hier vergebens. Dennoch… auch die Fantastik AG besticht mit ihrem ganz eigenen Charme. Die telepathische Kommunikation in sehr verzwickten, aussichtslos erscheinenden Momenten ist gut gelungen, die Wahrnehmungen und inneren Monologe von Theodor sind oftmals zum Brüllen komisch. Fazit: Alles in allem ein idealer Schnupperkurs, insbesondere für Fantasy-Neulinge, der durch seinen feinen Humor, geistreichen Sprachwitz und seine liebenswert gegensätzlichen Charaktere zu einer ganz eigenen Form aufläuft und durchaus Lust auf kommende Bände macht.

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  • Fantastik auf BaföG

    Fantastik AG
    uwemetz

    uwemetz

    15. April 2013 um 13:36

    Die akademischen Fantastikfans Welk und Welk machen sich auf in die Anderswelt und geraten tatsächlich dorthin, wenngleich nur aus Versehen. Für den einen ist es eine wissenschaftliche Exkursion und für den anderen ist es ... was auch immer es für einen Langzeitstudenten im 27 Semester der Fantastik sein kann. Alles kreuzt ihren Weg, was in die Fantasy gehört: Drachen, Gnomen, Riesen, Helden und Nixen ohne Bekleidung. Aber so richtig anfangen können sie trotz ihrer akademischen Vorbildung nichts mit den fantastischen Gesetzen der Anderwelt. Aber so ist es ja mit allen akademischen Ausbildungen. Eine kleine kecke Parodie auf die High-Fantasy. Gut geschrieben, mit ordentlichem Sprachwitz. Es macht Spaß, Oldenburgs Fantastik AG zu lesen. Ein bisschen schade, dass sich der Autor allzusehr an seinen parodistischen Einfällen entlanghangelt, die Geschichte dabei zurücktritt. Trotzdem vielversprechend! Macht Lust auf mehr.

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  • Olek über "Fantastik AG - Ein Epos aus den Fernen Ländern"

    Fantastik AG
    Olek

    Olek

    12. April 2013 um 20:00

    Die Geschichte und meine Meinung: Es gibt einen Professor für Phantastik und einen Studenten, mehr Leute interessieren sich nicht mehr für das Fach. Oder besser gesagt, sie glauben erst garnicht, dass es existiert! Verborgen in einem Labyrinth im Unikeller, unterrichtet Professor Hieronymus C. Welk Theodor Welk, der aber nicht wirklich gescheit scheint. Natürlich möchte er gerne bemerken, dass der gleiche Name nur auf Zufall beruht. Und so verbringen die Beiden ihre Tage gemeinsam mit dem Lernen über die Geschichte der Fernen Länder und Ähnlichem. Doch unerwartet bekommen sie ein Schreiben vom Direktor, das besagt, dass das Studienfach Phantastik nicht mehr angeboten werden kann. Theodor, der sowieso seine Zukunft in der Imbissbude sah, ist nicht sehr begeistert, über sein nicht vorständiges 30 Semester. Er verkriecht sich zuhause. Der Professor, auch nicht gerade froh über so eine Nachricht, packt seine Sachen. Doch plötzlich findet er etwas wichtiges. Die Karte der Fernen Länder. Er ruft seinen Studenten und zusammen schleichen sie sich der Karte nach, wieder in die Uni ein. Die Beschreibung führt sie in ihren alten Lehrraum. Dort suchen sie nach weiteren Hinweisen. Überraschend werden sie aber eingesperrt und können nicht mehr entkommen. Ihnen steht ein schrecklicher Tod bevor, glauben sie. Aber es wird alles noch verrückter. Aus dem Nichts erscheint ein Durchgang ins Unbekannt. Da die beiden Männer keine Alternative sehen, gehen sie in die andere Welt. Dort erwartet sich schon zu Beginn eine Veränderung: In dieser Welt, den Fernen Ländern, ist der einst fette Student Theodor, ein starker Troll und der kleine Professor ein Gnomenzauberer. Zusammen erkunden sie die neue Welt, setzten gelerntes ein und lernen Neues. Aber nicht scheint wie es ist, denn die Fernen Länder werden von der Fantastik AG beherrscht, einem Medienunternehmen. Dieses unterdrückt die Zauberwesen und lässt ihnen keinem freien Gedanken. Können der Professor Welk und sein Student, Theodor Welk, die Fernen Länder retten?   Der Anfang war eher schleppend und öde. Aber das ändert sich nach den ersten Kapiteln sofort. Die Handlung wird superspannend und man kann garnicht aufhören zu lesen. Echt toll fand ich auch die schöne Beschreibung der Fernen Länder. Mit sehr viel Sarkasmus und frischem Humor lesen sich die Seiten fließend. Leider sind die Kapitel ewiglang. Das mag ich eigentlich garnicht!   Das Cover ist cool. Auf jeden Fall mal eine neue Idee. Man sieht Theodor in seiner Trollgestalt und den Professor mit seinen Büchern als Mensch.  Fazit: ( 5 von 5 Punkten) Obwohl der Anfang eher ein Flop war, hat mir dieser Roman sehr gut gefallen. Vor allen der Humor von Theodor war toll. Ich die Fernen Länder haben mir auch sehr gut gefallen Eine eigenen Welt von allen Fabel- und Fantasiewesen ist doch klasse :) Ich bin schon sehr auf den zweiten Teil gespannt, da dieser hier an einem sehr spannenden Teil aufgehört hat :P

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