Schwertläufer

von Jan Peter Andres 
4,7 Sterne bei28 Bewertungen
Schwertläufer
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Eine epische Fantasygeschichte in einer detailliert beschriebenen Welt

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episch, spannend, sprachgewaltig, ein echtes Fantasy-Highlight

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Inhaltsangabe zu "Schwertläufer"

"Schwertläufer - Die Reise nach Arangion" ist der erste Band einer groß angelegten Fantasy-Quest. Die Geschichte spielt zu einer fiktiven Zeit in einer detailliert und liebevoll beschriebenen, eigenen Welt.
Von seinem Heimatort Lindhag in Fornland macht sich der junge Schwertläufer Robin auf die Suche nach zwei Artefakten: den Schlüsseln von Ormor. Mit ihrer Hilfe soll es möglich sein, die Macht der Sonnengöttin Tirith zu erneuern und damit den Vulkan Tarantuil zu besänftigen. Eine nahezu unlösbare Aufgabe. Denn nicht wenige haben etwas dagegen. Grausame Barbaren unter der Herrschaft eines herrschsüchtigen Magiers, unheimliche Kreaturen der Tiefe und letztendlich auch die Zwerge, denen ihre eigenen Interessen wichtiger als das Gemeinwohl sind. Doch Robin hat tatkräftige Unterstützer. Zum einen seinen schlauen Begleiter Boffo vom kleinen Volk der Elme. Und seine wehrhaften Freunde und Gefährten Bero, Lorin und Bert.
Abenteuer, Kampf, Magie und Spannung gibt es reichlich. Zudem eine geschickt eingewobene Lovestory. Aber diese Geschichte greift tiefer. Sie handelt auch von den Hoffnungen, Sehnsüchten, Sorgen und Ängsten einer eingeschworenen Gemeinschaft auf einer langen, gefahrvollen Reise. Und von den Bewohnern eines Landes, die durch eine Umweltkatastrophe, das Eindringen räuberischer Horden, Unterdrückung und Flucht auf eine harte Probe gestellt werden.
Doch glücklicherweise gibt es Refugien der Geborgenheit, der Idylle und der großen Gefühle. In der richtigen Dosierung, um die heimliche Sehnsucht nach einer besseren Welt nicht erlöschen zu lassen. Dazu einen ausführlichen Anhang und zwei detailreiche, handgezeichnete Karten. Kurz gesagt: die ideale Mischung für pures Lesevergnügen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783942668323
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:755 Seiten
Verlag:Verlag Heinz Späthling
Erscheinungsdatum:23.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Kelticavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein fulminanter Auftakt! Einfach nur schön zu lesen!
    Ein fulminanter Auftakt! Einfach nur schön zu lesen!

    Schwertläufer: Band I
    Die Reise nach Arangion

    Inhalt:
    "Schwertläufer - Die Reise nach Arangion" ist der erste Band einer groß angelegten Fantasy-Quest. Die Geschichte spielt zu einer fiktiven Zeit in einer detailliert und liebevoll beschriebenen, eigenen Welt.
    Von seinem Heimatort Lindhag in Fornland macht sich der junge Schwertläufer Robin auf die Suche nach zwei Artefakten: den Schlüsseln von Ormor. Mit ihrer Hilfe soll es möglich sein, die Macht der Sonnengöttin Tirith zu erneuern und damit den Vulkan Tarantuil zu besänftigen. Eine nahezu unlösbare Aufgabe. Denn nicht wenige haben etwas dagegen. Grausame Barbaren unter der Herrschaft eines herrschsüchtigen Magiers, unheimliche Kreaturen der Tiefe und letztendlich auch die Zwerge, denen ihre eigenen Interessen wichtiger als das Gemeinwohl sind. Doch Robin hat tatkräftige Unterstützer. Zum einen seinem schlauen Begleiter Boffo vom kleinen Volk der Elme. Und seine wehrhaften Freunde und Gefährten Bero, Lorin und Bert.
    Abenteuer, Kampf, Magie und Spannung gibt es reichlich. Zudem eine geschickt eingewobene Lovestory. Aber diese Geschichte greift tiefer. Sie handelt auch von den Hoffnungen, Sehnsüchten, Sorgen und Ängsten einer eingeschworenen Gemeinschaft auf einer langen, gefahrvollen Reise. Und von den Bewohnern eines Landes, die durch eine Umweltkatastrophe, das Eindringen räuberischer Horden, Unterdrückung und Flucht auf eine harte Probe gestellt werden.
    Doch glücklicherweise gibt es Refugien der Geborgenheit, der Idylle und der großen Gefühle. In der richtigen Dosierung, um die heimliche Sehnsucht nach einer besseren Welt nicht erlöschen zu lassen. Dazu einen ausführlichen Anhang und zwei detailreiche, handgezeichnete Karten. Kurz gesagt: die ideale Mischung für pures Lesevergnügen.

    Das Cover:
    Das Cover finde ich unglaublich schön, es fällt sofort auf und ist ein wahrer Hingucker. Mit viel Liebe zum Detail sind auch die Karten und der Anhang erstellt, da kann man richtig in die Welt von Arangion abtauchen!

    Der Autor:
    Nach Abschluss eines Ingenieurstudiums war Jan Peter Andres im gehobenen Management internationaler IT-Hersteller tätig. Zu Beginn des neuen Jahrtausends entdeckte er sein Faible fürs Schreiben. Zunächst veröffentlichte er Sachbücher, unter anderem zwei umfangreiche Monographien mit geschichtlichem Hintergrund. „Schwertläufer“ ist sein erster Roman. Der Autor hat zwei erwachsenen Kinder. Zusammen mit seiner Frau bewohnt und bewirtschaftet er einen Öko-Bauernhof im nördlichen Franken.

    Fazit:
    Immer noch fesselt mich das Abenteuer … fast rieche ich die Wälder und Blumen. Habe Flüsse und Seen vor meinem inneren Auge … fiebere, fürchte und freue mich mit den Protagonisten dieser Geschichte!

    Die Charaktere können sich bei Peter Andres Erzählstil entfalten, die Geschichte hat Raum und ruhigere Abschnitte wechseln mit rasanteren Partien ab.
    Für mich sind die Spannung - und Ruhephasen perfekt aufeinander abgestimmt. Man wächst mit den Protagonisten in die Geschichte hinein. Lernt ihre Welt kennen, weiß, um welche Ziele es geht und welche Pläne es zu verfolgen gibt.

    Mit "Schwertläufer" ist dem Autor ein grandioser Fantasyroman gelungen der mich bestens unterhalten hat. Wer Bücher wie „Herr der Ringe“, den „Kleinen Hobbit“ oder „Das Geheimnis der großen Schwerter“ liebt, kommt an diesem Abenteuer nicht vorbei!

    Eine klare Leseempfehlung von mir, dieses Buch ist mein zweites Lese-Highlight 2017 und bekommt einen Platz direkt bei meinen absoluten Lieblingsbüchern!

    Die hier erschaffene Welt überzeugte mich und faszinierte mich völlig.
    Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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    Katharina99vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine epische Fantasygeschichte in einer detailliert beschriebenen Welt
    Eine epische Fantasygeschichte in einer detailliert beschriebenen Welt

    Robin Rob, Sohn einer wohlhabenden Familie und begnadeter Schwertläufer, lebt mit seiner frischen Liebe in einer idyllischen Welt. Doch der Ausbruch des Vulkans Tarantuil, der den Himmel verdunkelt und das vermehrte Auftreten feindlicher Krieger bedrohen den Frieden. Gemeinsam mit dem gewifften Elm Boffo und weiteren Schwertläufern macht Robin sich auf die Suche nach den Schlüsseln, die alten Legenden zufolge den Vulkan besänftigen können.

    "Schwertläufer - Die Reise nach Arangion" ist der epochale Auftakt dieser Erzählung. Auf mehr als 800 Seiten wird detailliert die Geschichte der Freunde ausgebreitet. Selbst die Zubereitung des Essens oder das Beschlagen der Pferde wird teils minutiös beschrieben. Mir gefiel dies zunächst sehr gut, da die Welt so viel Farbe bekommen hat. Für meinen Geschmack hätte man teilweise aber auch beherzt kürzen können. Ich gebe zu, ich bin ganz allgemein keine Anhängerin des Trends, Fantasy-Bücher immer umfangreicher werden zu lassen, ohne dass die Geschichte dies wirklich erfordert. Ich lese Fantasy weil ich von Abenteuern und epischen Ereignissen lesen möchte - auf so manche Beschreibung vom Essen oder Baden hätte ich also ruhig verzichten können. Umgekehrt kann man sich die Welt dank der vielen Beschreibungen natürlich gut vorstellen.

    Auch die einzelnen Personen werden sehr liebevoll gezeichnet und selbst die unwichtigeren Charaktere haben stets ihre eigene, unverwechselbare Art. Ich fand es allerdings schade, dass die Welt der Schwertläufer nicht nur technologisch etwa dem europäischen Spätmittelalter entspricht, sondern auch das Frauenbild sehr antiquiert ist - in einem Fantasysetting könnte man da ruhig innovativer sein. Das heißt ja nicht, dass es in einem Fantasy-Setting keine Unterschiede zwischen Frauen und Männern geben darf, aber dadurch das Frauen in diese Welt nicht auf Abenteuer gehen, besteht die Reisegruppe nur aus Männern - da hätte ich mehr Vielfalt spannend gefunden.

    Insgesamt ist das Buch aber ein wirklich eindrucksvolles Werk und meine Anmerkungen sind sicher Kritik auf hohem Niveau. Die Vergleiche zu Tolkien, die in anderen Rezensionen gezogen wurden, finde ich allerdings unangebracht - Schwertläufer ist weniger düster und blutig und auch weniger politisch. Es ist eher die Geschichte von guten und liebenswerten Freunden, die durch eine interessante Welt reisen.

    Am Schluss endet die Handlung leider sehr abrupt und die Geschichte bleibt unvollendet. Aber da mir Robin Rob und seine Freunde zwischenzeitlich sehr ans Herz gewachsen sind, werde ich ohnehin nicht umhinkommen, auch den zweiten Band zu lesen.

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    katze267vor einem Jahr
    Kurzmeinung: episch, spannend, sprachgewaltig, ein echtes Fantasy-Highlight
    Ein Fantasy-Highlight

    Robin Rob, Händlerssohn lebt nach seinem Studium und der Ausbildung zum Schwertläufer wieder zuhause bei  seiner Familie in Lindhag, einer Stadt in Fornland im Land Elegien auf dem Kontinent Landora. Er verliebt sich in die reizende Merien, fühlt sich wohl bei Freunden und Familie und Boffo, dem vielseitig talentierten Elm und hochgeschätztem Haushaltsmitglied.

    Doch die Idylle ist bedroht, der ferne Vulkan Tarantuil verfinstert den Himmel, mit seinen Ascheregen, zerstört die Landschaft, bedroht Fauna und Flora und den Lebensraum der Menschen und Elme. Außerdem bedrohen aus ihrer näher am Tarantuil gelegenen Heimat vertriebene Krieger Fornland und eine geheimnisvolle Gemeinschaft mit dunkelmagischen Eigenschaften bedroht ganz Elegien.

    Da findet Boffo in alten elmischen Schriften Hinweise auf eine Möglichkeit, den Tarantuil zu besänftigen. Doch dazu bedarf es zweier gut verborgener magischer Schlüssel. Um ihre Heimat zu retten machen sich Boffo und Robin auf die gefahrvolle Suche nach diesen Schlüsseln, nach und nach stoßen drei weitere Gefährten hinzu.

    Der Band „Die Reise nach Aragonien“ beschreibt die Vorgeschichte und die ersten Etappen der Suche.

    Der Handlungs“fluß“ macht seinem Namen alle Ehre. Er ist breit angelegt, fließt mal etwas ruhiger dahin und gibt Personen und Ereignissen Zeit , sich zu entwickeln, dann wieder gibt es hektischere ,gefährlichere Passagen Stromschnellen ähnlich und oft müssen gefährliche Hindernisse überwunden werden. Wundervoll abwechslungsreiche Landschaften begleiten ihn, vielfältige Kulturen, mal friedlich, mal kriegerisch, doch immer mit Liebe zum Detail geschildert, tauchen auf und werden wieder verlassen, der Weg der Gefährten führt stetig weiter.

    Die Sprache ist bildgewaltig und facettenreich, ausführliche Beschreibungen bereichern die Vorstellungskraft des Lesers, ohne jedoch langatmig zu werden.

    Die Hauptcharaktere sind sehr sympathisch, nicht perfekt, auch mit kleinen Ecken und Kanten, man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen, da der Autor auch die zwischenmenschlichen Beziehungen einfühlsam schildert und uns als Leser an den Ängsten und Hoffnungen der Handelnden teilhaben lässt.

    Weiter zu erwähnen ist die hervorragende Ausstattung des Buches, die keine Wünsche offen lässt.

    Ein schönes Cover auf dem Schutzumschlag, der den ansprechend gestalteten Einband verbirgt führt zu einem ersten guten optischen Eindruck.

    Im Inneren fehlen weder ein Personenverzeichnis noch ein Glossar, eine Übersichtskarte und eine detailliertere Karte von Fornland erleichtern es, den Weg zu verfolgen.

    Außerdem gibt ein Anhang einen Überblick über Elegien und seine Provinzen, die Kulturen der Elme und der Fornländer, wodurch der Leser ein tieferes Verständnis der Hintergründe und Beweggründe bekommt. Selbst an ein Lesebändchen wurde gedacht.

    So entstand ein sowohl äußerlich als auch inhaltlich äußerst gelungenes Werk, der Beginn eines Fantasy- Epos, das keinen Vergleich mit bekannten Autoren scheuen muss und ganz klar volle fünf Sterne verdient.

    Ich kann Band 2 kaum erwarten,


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    sameavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fantasy im Stil Tolkiens. Ein echter Lesegenuss.
    Fantasy im Stil Tolkiens

    Oft wird einen Fantasybuch nachgesagt in der Tradition Tolkiens zu stehen, doch meistens wurden dann nur ähnliche Charaktere wie z.B. Orks verwendet und ich war enttäuscht. Bei diesem Buch handelt es sich meiner Meinung nach wirklich um Fantasy im Stil Tolkiens, doch nicht um einen Tolkien Nachahmer. Schreibstil und Bildgewaltigkeit sowie die Thematik erinnern stark an den Großmeister der Fantasy. Doch die Geschichte selber ist eigenständig und kein Herr der Ringe Abklatsch. Neue Völker betreten die Bühne. Es sind z.B. Elme und Grolds.

    Diese neuartigen Fabelwesen lassen die Leser fasziniert zurück. Landschaften, Orte und Städte werden anschaulich und detailliert beschrieben. Auf diese Weise erschafft der Autor eine neue Welt. In dieser agieren die Protagonisten glaubhaft und in sich logisch. Die Handlung ist wirklich bis ins kleinste Detail und es macht Freude in diese Welt einzutauchen. Robin, Boffo und ihre Gefährten sind echte Sympathieträger. Ihre Aufgabe das Land Laudora vor einem ausbrechenden Vulkan zu retten nahezu aussichtslos. Die Schilderung des Vulkanausbruchs fand ich wirklich atemberaubend. Während ihrer Reise wird die Freundschaft der Gefährten auf die Probe gestellt und bewährt sich. Die Protagonisten in dieser Geschichte entwickeln sich peu a peu weiter.

    Besonders hervorheben möchte ich die besonders hochwertige Gestaltung des Buches. Unter einem wunderschönem Schutzumschlag befindet sich ein schwarzgrundiges Buchcover mit einer edel wirkenden schön geschwungenen goldenen Schrift und einem Wappen. Karten und Anhänge im Buch sind hervorragend ausgearbeitet und eine echte Bereicherung. Hervorheben möchte ich zudem das Schriftgröße, Laufweite und Zeilenabstand  wirklich gut gewählt sind, so das sich das Buch gut lässt. Da schreckt eine höhere Seitenzahl wirklich nicht.

    Ein Perle der Fantasy und ein Lesetipp für Tolkien- und Fantasyfans. Das Buch wird als  Jugendbuch eingestuft. Dem stimme ich nicht zu. In seiner Komplexität handelt es sich meiner Meinung nach eindeutig um Fantasy für Erwachsene. - Diese kann ja auch von Jugendlichen gelesen werden... ; ))) Das Abenteuer ist mit dem ersten Buch noch nicht zu Ende. Ich freue mich und bin gespannt  gespannt auf den Folgeband!

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    _Hekate_vor einem Jahr
    Kein neues Herr der Ringe - und das ist gut so!

    Als ich am Anfang von diesem Buch gelesen habe, dass so ähnlich wie "Herr der Ringe" sein sollte, dachte ich: Das muss ich auch haben. Es geht doch nichts über Herr der Ringe!
    Und dann kam ich natürlich ins Zweifeln. Anfangs kam mir das Buch doch sehr ähnlich vor wie Herr der Ringe. Zu ähnlich.
    Ein kleines Volk, den Hobbits ähnlich - ein böse Macht, die sie aufhalten möchte - ein Feuerberg, der bedrohlich über der ganzen Szenerie schwebt.
    Aber Gott sei dank waren meine Zweifel unbegründet. Später geht das Buch einen ganz eigenen Weg. Fünf Gefährten, die sich gemeinsam dem Abenteuer ihres Lebens stellen - dabei kommt das Buch aber sehr gut auch ohne blutige Schlachten und dergleichen aus. Klar, an der einen oder anderen Stelle gibt es energiegeladene Scharmützel oder atemraubende Fluchten. Aber die große Spannung zieht das Buch aus einer ganz anderen Sache. Aus dem drohendem, fast langsam wirkendem, aber doch wirklich mitreißendem Kampf gegen das unabänderlich scheinende Schicksal, das der ganzen Welt des jungen Helden Robin droht.
    Und doch stellt sich dieser mutig diesem Kampf, dem Kampf gegen die Natur, dem Kampf gegen böse Magie, dem Kampf übermächtig scheinende Gegner - um seine Heimat und seine Liebe zu retten.
    An seiner Seite sind drei junge Freunde sowie der gewitzte und auch etwas magiebegabte Elm Boffo, ein kleiner und doch mächtiger Verbündeter.
    (Oh, und Clothilde. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich bekennender Clothilde-Fan bin!)
    Was den Gefährten auf ihrer Reise begegnet, schildert der Autor auf eine teilweise so mitreißende, realistische, authentische Art, dass man manchmal ganz verwundert ist, wenn man das Buch schließt und aus dem Fenster sieht und der Himmel strahlend blau ist anstatt von grauen Aschewolken verhangen.
    Ein echter Tipp für Fantasyfans und Freunde längeren Lesegenusses - denn nach dem ersten bereits recht dickem Buch ist das Abenteuer noch nicht zu Ende, und wir alle warten gespannt auf den Folgeband!

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    dasnus avatar
    dasnuvor einem Jahr
    Kurzmeinung: High Fantasy auf höchstem Niveau, diese Geschichte zieht den Leser in ihren Bann und man wird auf magische Weise ein Teil davon. Absolute Le...
    High Fantasy auf höchstem Niveau


    Roman: "Schwertlaeufer", "Die Reise nach Arangion"
    Autor: Jan Peter Andres
    Erste Auflage Band 1: März 2017, Verlag Heinz Späthling
    755 Seiten


    Bereits die Gestaltung dieses Buches ist mit einem schwarzen Einband und Goldpraegung qualitativ hochwertig. Sehr ansprechend ist auch das Cover, das wie eine Momentaufnahme eine Szene aus dem Roman abbildet.
    Jeweils zu Beginn und am Ende des Buches findet sich eine uebersichtliche Karte, die den Leser bei der Orientierung während der Reise unterstützt.
    Ausführliche Anhänge geben Auskunft über Elegien, Fornland und seine Bewohner sowie die Reiseroute der Gefährten, ergänzt von einem Namensregister.


    Dieser High Fantasy- Roman hat es geschafft, mich ganz in seine Welt eintauchen zu lassen und vollkommen in seinen Bann zu ziehen:
    Er ist der erste von insgesam 3 Baenden und spielt in der Provinz Fornland im Land Elegien auf dem Kontinent Laudora:
    Die Bewohner dieses Landstrichs sind seit laengerem konfrontiert mit erheblichen Klimaveränderungen,  die vor allem dem Nebelberg Tarantuil zugeschrieben werden. Wir lernen die Protagonisten Robin und Boffo, einen Menschen und einen Elmen, kennen, die andere Ursachen für die Wetterveraenderungen vermuten und sich, um diese aufzuklären und Abhilfe zu schaffen, auf eine lange und gefahrvolle Reise begeben.
    Wir begegnen verschiedenen ihrer Landsleute und Gefährten, erbitterten Feinden, gefährlichen Tierwesen und den Mythen und Geheimnissen ihrer Reiseziele und auch die Liebe findet diesem Roman ihren Platz.
    Jan Peter Andres nimmt den Leser mit auf diese Reise, indem er in einem angenehm fließenden und trotzdem detaillierten Schreibstil die wechselnde Umgebung beschreibt und wunderbar anschauliche und ansprechende Bilder der Natur und der Ortschaften malt. Eine besondere Rolle nehmen die leiblichen Genüsse ein, die der Leser in der plastischen Darstellung des Autors schon nahezu riechen und schmecken kann.
    Ebenso wird die Beziehung des Lesers zu den einzelnen Figuren, sogar den Tieren, immer vertrauter und intensiver, man meint fast, sie persönlich zu kennen, und möchte sich am Ende des Buches eigentlich gar nicht von ihnen verabschieden müssen.
    Der Autor versteht es, wohldosiert und gut aufeinander abgestimmt, Situationen der Beschaulichkeit und Behaglichkeit mit Szenen grosser Spannung, Bedrohung und Gefahr in ein Beziehungsfeld zu setzen. Dabei gelingt es ihm, den Leser zu verzaubern und geradezu körperlich mit in diese Welt hineinzuziehen.
    Jede Seite dieses sehr gelungenen und ansprechenden Fantasyromans war fuer mich ein Genuss, das ist High Fantasy auf höchstem Niveau und ich kann jedem,  der sich für Fantasy begeistert, dieses Buch nur waermstens ans Herz legen- ein absolutes "Must Read"!


    Ein ganz herzliches Dankeschön an den Autor Jan Peter Andres für dieses schöne Buch und den lebendigen und angenehmen Austausch in der Leserunde.
    Auf die Fortsetzung dieser spannenden Reise und ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Helden im zweiten Band im Oktober 2017 freue ich mich schon sehr.

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    Haliaxs avatar
    Haliaxvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Detaillierte Welt und authentische Charaktere - ein Lesegenuss.
    Schwertläufer - eine High Fantasy Perle.

    Ein Mensch und ein Elm stehen vor der Aufgabe ihres Lebens. Sie sollen die Katastrophe, die dem Land Laudora bevorsteht, verhindern, indem sie sich alter Mächte bedienen. Im Norden erhebt sich eine dunkle Macht, die diesen Plan verhindern will. Ihre Reise führt sie quer durch das Land und ist von unzähligen Gefahren geprägt. Ob es Robin und Boffo gelingt, diese Reise erfolgreich abzuschließen und Laudora vor dem Vulkan zu retten?

    Die Aufmachung von „Schwertläufer“ von Jan Peter Andres ist wunderschön. Der Schutzumschlag macht bereits Lust in den High Fantasy Roman einzutauchen und gibt bei näherem Betrachten einen Einblick in die Geschichte. Außerdem sieht die goldene Schrift des Titels auf dem schwarzen Hintergrund hochwertig und edel aus.
    Auf der ersten und auf der letzten Seite befinden sich detaillierte Karten des Landes Laudora. Sie sind übersichtlich gestaltet und sind eine gute Hilfestellung während dem Lesen, um die Reise im Überblick zu behalten. Außerdem wird im Anhang über das Land Elegien, über die Bewohner von Fornland und über das Volk der Elme berichtet. Damit bekommt man ein erstes Gefühl für die Welt und es wird einfacher in die neue Welt einzutauchen.

    Nach einem etwas holprigen Start, da ich mit der Welt nicht warm wurde und mich einige Namen verwirrt hatten, konnte mich das Buch in seinen Bann ziehen. Daher sollte man unbedingt dranbleiben, denn es lohnt sich!
    Eine Besonderheit der Geschichte, die sich von Anfang bis zum Ende zieht, ist die detailgetreue Beschreibung der Orte, Städte und Landschaften. Der Autor erschafft eine neue Welt, die bis ins kleinste Detail durchdacht ist. Das spürt man mit jeder Seite, die man liest und erhöht den Spaß beim Lesen.
    Mein persönliches Highlight sind die neuen Fantasyelemente, die in die Geschichte eingebaut werden. Angefangen bei dem Volk der Elme, bis zu den Grolds haben mich die neuartigen Fabelwesen fasziniert zurückgelassen.

    Die Reise ist geprägt durch erstaunliche Orte, Freundschaft, Zusammenhalt, Rätseln, Verfolgungen, Kämpfe und ein bisschen Magie. Die Charaktere bestechen durch ihre Gegensätze. Während Robin wagemutig handelt, behält Boffo immer einen kühlen Kopf und wägt seine Entscheidungen ab. Außerdem lässt sich Boffo nicht gerne in die Karten schauen und hat immer ein Ass im Ärmel.

    Fazit
    Eine High-Fantasy Perle, die gut ausgearbeitet ist und viel Spaß beim Lesen bereitet. Ich kann das Buch jedem Fantasyleser und jenen, die es werden wollen, weiterempfehlen.

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    Schuggas avatar
    Schuggavor einem Jahr
    Kurzmeinung: High Fantasy at it's best: Mein absolutes Lesehighlight des Jahres!
    High Fantasy at it's best: Mein absolutes Lesehighlight des Jahres!

    Alles könnte so schön sein: Der junge Schwertläufer Robin aus der Provinz Fornland in Elegien verliebt sich in die fesche Merien. Nichts steht dem Glück des jungen Paares im Weg, als unerwartet eine Katastrophe ihr Schicksal drastisch verändert...

     "Dann schleuderte der Tarantuil eine gigantische Wolke aus Rauch und Asche empor. (...) Und je höher sie stieg, desto mehr breitete sie sich aus. Wie ein Flaschengeist, der nach Jahrhunderten des Wartens aus seinem engen Gefängnis befreit wurde." (Zitat S. 244)

     Bereits seit Jahren ließ eine stete Rauchwolke des Vulkans das Klima des Landes sich nach und nach verschlechtern, doch der gewaltige Ascheausstoß lässt die Zukunft Elegiens in Düsternis versinken, blutrünstige Barbaren drohen, ins Land einzufallen. Alten Aufzeichnungen der Elme zufolge lässt sich der Tarantuil jedoch durch zwei magische Schlüssel besänftigen. Geschieht dies nicht, wären die Folgen katastrophal...

     "Denn eines ist sicher: das, was wir jetzt sehen, ist erst der Anfang im Vergleich zu dem Elend, das folgen wird, wenn die Macht Tiriths, unserer Beschützerin, nicht erneuert wird." (Zitat S. 275)

     Und so macht sich Robin zusammen mit Elm Boffo auf die Suche nach den magischen Schlüsseln, um das Leben ihres Volkes zu beschützen. Das Abenteuer beginnt...

     "Hell erstrahlte das Mineral. Die Kraft, die es beseelte, schien an diesem Ort besonders stark zu sein." (Zitat zum Sirgenstein, S. 336)

     Bereits die Aufmachung des Romans ist die reinste Augenweide: So verbirgt sich unter dem wunderschön gestalteten Schutzumschlag ein schwarz-goldener Einband, gekrönt von einem Lesebändchen. Liebevoll gezeichnete Karten ermöglichen dem Leser, sämtliche Reisen und Ausflüge darauf mitverfolgen zu können. Zudem liefert ein umfangreicher Anhang Einblicke in Leben und Leute.

    Dank der detailreichen Beschreibung der Orte und Landschaften sowie der Welt an sich mit ihren Bewohnern fand ich mich sehr schnell in der fiktiven Welt des Kontinents Laudora willkommen. Die Personen erlangen recht schnell eine angenehme Tiefe und Vielschichtigkeit, wobei mir vor allem Elm Boffo recht schnell ans Herz gewachsen ist. Deutlich ist zudem erkennbar, wieviel Arbeit in diesem wortgewaltigen Werk steckt, von der Handwerkskunst bis zu Fauna und Flora ist alles wohl durchdacht und in sich stimmig. Auch wenn die Story zu Beginn noch recht friedlich daher kommt, beginnt mit dem Ausbruch des Vulkans Tarantuil ein fantastisches Abenteuer um Elm Boffo und den frischverliebten Schwertläufer Robin, welches den Leser das Buch nicht mehr so schnell aus der Hand legen lässt. Hierbei hat der Autor dem Roman ein angenehmes Handlungstempo verpasst: Man bekommt beim Lesen immer mal wieder Zeit zum Durchatmen, ohne dass Langeweile aufkommt.

    Am liebsten würd ich einen ganzen Sternenhimmel als Wertung abgeben, leider sind mehr als fünf Sterne jedoch nicht möglich.

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    TeleTabi1s avatar
    TeleTabi1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fantasy auf sehr hohem Niveau mit sympathischen Protagonisten
    Elegien - Robins Heimat

    Das Fantasy-Erstlingswerk „Schwertläufer“ von Jan Peter Andres hat mich in mehrerlei Hinsicht lange beschäftigt.
    Zum einen bedingt durch den Umfang von 755 Seiten, jedoch nicht weniger durch mein Anliegen, im Nachgang dem Buch innerhalb einer Rezension wirklich gerecht zu werden – die Bemühung darum hat es nämlich wirklich verdient.

    Zum Inhalt

    Das Land Elegien - die Heimat des jungen Schwertläufers Robin – wird durch die Aktivitäten des Vulkans Tarantuil bedroht. Dieser spuckt beständig Feuer und Asche und die dadurch verursachten Rauchschwaden bedecken den Himmel.
    Dies zieht erhebliche negative Folgen für das gesamte Klima nach sich und es drohen Hungersnot, Elend und Tod.
    Eine alte Sage birgt jedoch Hinweise auf zwei geheimnisumwobene Schlüssel, welche die Rettung bringen könnten.
    Eine Reise zur Auffindung der Schlüssel nimmt ihren Anfang, deren Beschwerlichkeit und Gefahren Robin , sein Freund Boffo und weitere Gefährten in ihrem Ausmaß nicht wirklich erahnen…


    Die Geschichte lehnt sich unverkennbar an Tolkien’s Fantasy-Klassiker „Der Herr der Ringe“ an. Dies ist am deutlichsten an der Existenz einer Gefährtengemeinschaft und der zentralen Bedeutung eine Vulkans bzw. „feurigen Berges“ erkennbar – jedoch auch an einigen weiteren Details.
    Auch das umfangreiche Register, die handgezeichneten Karten sowie die Konzeption als Romanzyklus mit scheinbar noch offenem Ausgang lassen an Tolkien denken.

    Und doch…
    Es nötigt mir den allerhöchsten Respekt ab, mit welcher Liebe zum Detail es Jan Peter Andres gelungen ist, eine eigene Welt zu schaffen.
    Handelnde Figuren und Ereignisse stehen nicht so extrem im Schatten eines dämonenartigen Über-Wesens, wie das bei Tolkien der Fall ist.
    Den Protagonisten verbleiben dadurch mehr Handlungsoptionen, was sich insgesamt auf die Erzählung positiv auswirkt. Sie sind in ihrem Charakter interessant und sympathisch, dabei jedoch durchaus unterschiedlich geschaffen und stehen bei weitem nicht immer als schwächefreie Helden im Geschehen.

    Es bleibt bei einem Werk von diesem Umfang natürlich nicht aus, dass der Leser besondere Zuneigung zu mindestens einer Figur entwickelt. In meinem Fall betrifft das den Elm Boffo, dessen unverkennbaren Hang zur Ironie ich so ganz zufällig teile.

    Es mag für manche Leser eine Erleichterung sein, sich vor dem Einstieg in die Geschichte mittels des Registers Vorab-Informationen zu besorgen. Ich würde aber dazu nicht unbedingt raten, da sich von Figuren, Landschaften und Gebräuchen andere Bilder entwickeln, wenn die Fantasie des Lesers sich innerhalb der Erzählung eben diese Bilder „erarbeitet“. Der flüssige und anschauliche Erzählstil des Autors macht das auch leicht möglich.
    Ansonsten wäre das Register ja wohl auch der Geschichte vorangestellt…

    Das Buch vermittelt –mit und ohne Schutzumschlag- einen hochwertigen Eindruck und eignet sich dadurch zusätzlich auch für repräsentative Zwecke, so das im Einzelfall von Bedeutung sein sollte.


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    CallaHearts avatar
    CallaHeartvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Handlung in friedlicher Atmosphäre, facettenreiche Charaktere und ein süßes Maultier als geheimer Star - was will man mehr? ;)
    Eine Reise ins Ungewisse...

    Schwertläufer - Die Reise nach Arangion ist der Debütroman von Jan Peter Andres und zugleich der Auftakt zu einem neuen Fantasyepos im Stile Tolkiens. 

    Inhalt: Der Himmel über der Heimat Robins, Fornland, verdüstert sich zusehends. Grund dafür ist der Vulkan Tarantuil, der alle 740 Jahre erwacht und die Existenz der Völker Laudoras bedroht. Zu fünft brechen Robin und seine Freunde auf, um im fernen Arangion einen geheimnisvollen Schlüssel zu finden, um die Macht der sieben Gestirne wiederherstellen kann. Denn nur dadurch dann dem Nebelberg Einhalt geboten werden. 

    Sie verlassen ihre Heimatstadt, Robins Liebe Merien, und müssen auf dem Weg gegen allerlei Gefahren kämpfen. Zudem müssen sie sich beeilen, um vor Einbruch des Winters zurück zu sein. 

    Ich finde das Buch inhaltlich gelungen, wenngleich es hier und da etwas Ausdauer erfordert, um die Reise zu überbrücken. Teilweise lassen sich Parallelen zu Herr der Ringe erkennen, und doch ist es eine komplett neue Handlung, die zudem sehr gut durchdacht wurde. So schafft der Autor zum Beispiel ein komplett neues Volk - die Elme. Ich habe sie mir (um bei HdR zu bleiben ;) so in etwa vorgestellt wie Hobbits, mit dem Charakter von Zwergen, aber der Kunstfertigkeit von Elfen/Elben. Es gibt Geheimnisse und Legenden um diese neuen Völker (nicht nur die Elme sind neu!), über die ich gerne noch mehr erfahren hätte. Doch ich habe das Gefühl, dass wir im nächsten Teil diesbezüglich nicht enttäuscht werden und mehr über das Volk Boffos erfahren. 

    Charaktere: Boffo ist, wie gesagt, der Elm und Robins bester Freund, Lehrmeister, Koch, Arzt und Anführer der Expedition. Wie alle Charaktere ist auch er mir ans Herz gewachsen. 

    An die Hauptperson, Robin, musste ich mich erst einmal gewöhnen, doch mittlerweile ist er ein sehr angenehmer Protagonist, der tatkräftig zum Gelingen der Reise beiträgt. 

    Man erfährt im Allgemeinen so viel über die Charaktere, sodass ich sie eigentlich am Ende des Buches gar nicht gehen lassen wollte! :)

    Bezüglich des Schreibstils konnte ich mir am Anfang gar nicht vorstellen, dass es Jan Peter Andres Debüt war - es wirkt so mühelos, wenngleich satzbautechnisch (gibt es das Wort? :D) etwas ungewöhnlich. Aber so wird die Atmosphäre dieser Welt sehr gut gerübergebracht. Man kann sich die Landschaften, Personen und Boffos Rezepte ;) lebhaft vorstellen durch die ausführlichen Beschreibungen. So wird zwar der Forthang der Handlung etwas gebremst, doch das ist es meiner Meinung nach wert! 

    Auch die Atmosphäre, die in Fornland herrscht, wird sehr gut herübergebracht, doch sie war mir fast schon zu friedlich. Klar, es gibt einige kleinere Gefechte, aber eigentlich keine Gegner, vor denen man wirklich Angst haben müsste. Den Vulkan mal abgesehen. 

    Cover: Von der Aufmachung des Buches kann ich nur schwärmen - es wirkt absolut hochwertig. Kaum zu glauben, dass es aus einem relativ kleinen und unbekannten Verlag kommt. 

    Das Motiv auf dem Umschlag passt perfekt zur Geschichte. Es zeigt Robin und Boffo in epischer Szene und im Hintergrund den Tarantuil. 

    Besonders hübsch finde ich die Verzierungen in den oberen Ecken :)

    Vorne und hinten im Buch finden sich zwei übersichtliche Landkarten, die sehr zur Orientung helfen. 


    Fazit: Ein beeindruckender Auftakt in relativ entspannter Atmosphäre. Ich kann es nur empfehlen und freue mich auf die Fortsetzung, die voraussichtlich Anfang Oktober erscheinen wird. 

    Verdiente fünf 🌟🌟🌟🌟🌟!


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    JP_Andress avatar

    Liebe Fantasy-Freunde,

    hiermit möchte ich euch zu einer fantastischen Reise quer durch den Kontinent Laudora einladen. Begleitet unsere Protagonisten auf einer abenteuerlichen Quest bis in das ferne Land Arangion. Auf ihrer Suche nach den geheimnisvollen Schlüsseln von Ormor.

    „Die Reise nach Arangion“ ist der Titel des ersten Bandes von „Schwertläufer“, eines epischen High-Fantasy-Romans mit einem leichten Touch in Richtung „Social-“ und „Realistic-Fantasy“. Denn der Ausbruch des Vulkans Tarantuil ist die Ursache einer „Kleinen Eiszeit“ und bedingt gewisse gesellschaftlich-soziale Verwerfungen innerhalb einer bisher idyllischen und heilen Welt. Doch keine Angst: Abenteuer, Kampf, Magie und Spannung kommen deshalb ganz sicher nicht zu kurz. Und für eine geschickt eingewobene Lovestory bleibt auch genügend Raum.

    Ich hoffe doch, ihr habt genügend Lese-Kondition. Der zweite Band mit dem zweiten und dritten Teil der Trilogie erscheint im Oktober 2017. Und bis zur letztendlichen Auflösung aller Rätsel sind es enggedruckte 1600 Seiten. Und ja, diese Geschichte ist im tolkienschen Stil angelegt. Und dennoch grundlegend anders. Orks und Elfen kommen in ihr nicht vor. Dafür gibt es zahlreiche andere fantastische Kreaturen und Charaktere. Und das sagenumwobene Völkchen der Elme. Für eine detailliertere Inhaltsangabe klickt einfach auf das Buchcover. Aber am besten, ihr taucht selbst in diese neue Welt ein und teilt mir am Ende eure Meinung mit.

    Zu diesem Zweck stellt der Verlag 20 Bücher zur Verfügung. Und zwar als schönes Hardcover mit Goldprägung und Schutzumschlag sowie zwei Karten auf Vor- und Nachsatz (siehe Anhang weiter unten). Wenn ihr mitmachen wollt, drückt einfach den blauen „Jetzt bewerben“ Button und schildert kurz, warum euch diese epische Fantasy-Quest interessieren könnte.

    Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich Mittwoch, den 10. Mai 2017. Anschließend Verlosung unter allen eingegangenen Bewerbungen und Versand der Bücher. Die eigentliche Leserunde beginnt dann (je nach Erhalt der Päckchen) in der darauffolgenden Woche.

    Ich freue mich sehr auf eure Antworten. Und wünsche euch viel Glück bei der Verlosung.

    P.S.: natürlich können auch alle anderen Lovelybooks-Mitglieder, die das Buch bereits besitzen oder kaufen wollen, an der Leserunde teilnehmen.

    Jan Peter Andres

     

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