Jan Philipp Reemtsma Im Keller

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Inhaltsangabe zu „Im Keller“ von Jan Philipp Reemtsma

Am 25. März 1996 wurde Jan Philipp Reemtsma entführt. Erst nach Zahlung eines Lösegeldes von 30 Millionen Mark kam er frei. Dies ist sein aufregender Bericht über seine Gefangenschaft.

Beeindruckend. Hart. Geschrieben mit dem Ziel, eine durch 33 Tage Geiselhaft aufgezwungene Intimität mit den Entführern zu zerstören

— StefanieFreigericht

Wer wissen möchte was in einem Menschen vorgeht, der sich in Gefangenschaft und absoluter Ohnmacht befindet, sollte dieses Buch lesen!

— Xirxe

Was für ein großartiges Buch! Es hat mich tief berührt. Das, was Reemtsma über seine Entführung schreibt, trifft im Kern auf jede grausame Situation im Leben eines Menschen zu und macht das Geschriebene so schmerzhaft wahrhaftig!

— Himmelfarb

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  • 33 Tage - „eine aufgezungene Intimität zerstören“

    Im Keller

    StefanieFreigericht

    23. July 2016 um 21:24

    Mich beeindruckt, wie Herr Reemtsma versucht, für sich einen Weg der Verarbeitung zu gehen. Seine Darstellung ist oft abstrakt (über Erlebnisse während der Entführung schreibt er in der dritten Person, um bei der Einschätzung dazu aus heutiger Sicht wieder zur ersten Person zu wechseln), sein Vokabular kann sehr anspruchsvoll sein, viele seiner Vergleiche sind literarisch, einiges stammt aus Kinderzeit und „Familienvokabular“ (Tiere, Zitieren von Macken etc.). Ich kann und möchte Fiktion rezensieren. Ich kann und möchte „normale“ Sachbücher rezensieren, gerne auch Tatsachenberichte der Sorte „Meine Weltreise“ – über etwas, was jemand freiwillig getan hat. Hier geht es um einen Tatsachenbericht über ein Verbrechen. Die Worte können aus meiner Sicht daher nur von dem kommen, an dem es verübt wurde. Direkt nach der Freilassung: „Warum fahren wir eigentlich nach New York? Ob ich eine Ahnung habe, wie es ‚zu Hause‘ aussehe? Als ob wir Greta Garbo zu Besuch hätten. … Man kommt da nicht nach Hause, sondern ins Fernsehen.“ S. 10 Gründe für das Buch: „Warum mit diesem Buch noch einmal das Gesicht zeigen, diesmal in Worten, diesmal freiwillig? Einmal eben darum, weil es bereits in der Öffentlichkeit ist, weil meine Geschichte schon überall kursiert, weil sie schon wenige Stunden nach meiner Freilassung öffentlicher Besitz geworden ist, so daß ich sie mir nicht nur für mich selbst (das ist der Grund, warum ich sofort nach meiner Freilassung begonnen habe, die Geschichte aufzuschreiben), sondern auch in der Öffentlichkeit wieder aneignen will.“ S. 15 „Ich habe festgestellt, dass es mir geholfen hat, von anderen Entführungsfällen zu wissen.“ S. 16 „warum…dieses Buch so bald…. … Die Antwort führt direkt … in den Keller. Eine Entführung, eine Zeit außerhalb aller anderen sozialen Kontakte als der antisozialen mit den Entführern, ist eine Zeit aufgezwungener Intimität.…. All das innerhalb eines extremen Machtgefälles: absolute Macht dort, absolute Ohnmacht hier. Das läßt man nicht im Keller zurück. Denn den Keller läßt man nicht zurück. Der Keller wird in meinem Leben bleiben, aber sowenig wie möglich von der mir in diesem Keller aufgezwungenen Intimität soll in meinem Leben bleiben. Das einzige Mittel gegen ungewollte Intimität ist Veröffentlichung.“ S. 17 während der Entführung – im Keller s. 106 „If you want to cut my finger off – read this first!!“ (auf einem Zettel für die Entführer, als im Raum steht, an die Familie Reemtsmas zur Bekräftigung einen seiner Finger zu senden – innen unter anderem Gedanken über eine mögliche Gefahr der Infektion, Penizillinallergie etc.) S. 138 "Daß der Engländer [einer der Entführer] sich gleichsam als Verdienst anrechnen lassen wollte, was er in den 33 Tagen im Keller alles nicht tat, ist allerdings Zeichen einer signifikanten moralischen Verwahrlosung." im Rückblick: S. 180 "Man verliert diesen Gedanken nie: Dieser Mensch verfügt über mein Leben." S. 186 "...was sie seiner Familie angetan hatten, würde er ihnen nie verzeihen können." S. 190 „Er hatte in seinem Keller oft das Gefühl, aufgeben zu wollen; er empfand es als gleichsam ungerecht, daß er gar nicht die Chance hatte, aufzugeben und dadurch irgend etwas zu bewirken. Mit der Möglichkeit aufzugeben war ihm auch die Möglichkeit genommen, nicht aufzugeben, aktiv durchzuhalten." S. 191 „Vielleicht wird Übermächtigung immer von Gefühlen der Scham begleitet.“

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  • Bericht über die Entführung

    Im Keller

    spagetti

    28. August 2015 um 11:16

    Jan Philipp Reemtsma wurde verschleppt und 33 Tage lang blieb er gefangen in einem Keller eines angemieteten Hauses. Erst nach Zahlung von 30 Millionen DM wurde er freigelassen. Es handelt sich bei diesem Buch um die Beschreibung des Ganzen aus der Sicht des Gefangenen. Er fragte sich, ob er lebend den Keller eines Tages verlassen könnte und seine Familie wiedersehen wwürde. Schnell wird dem Leser klar, dass der Gefangene seine Hoffnung nicht verliert, doch seine Ohnmacht ist allgegenwärtig. Er wurde relativ gut behandelt von seinen Entführern. Er brauchte nur an die Wand zu klopfen und einer seiner Entführer fragte nach seinen Wünschen. Täglich gab es Brot, frisches Wasser, Tageszeitungen. Die Hoffnung gab er nicht auf, dass er eines Tages dieses Kellerverlies wieder verlassen würde. Sollte die Geldübergabe nicht stattfinden, hätten seine Entführer immer noch die Möglichkeit, ihn im Wald zu erschiessen. Fazit: Diese entsetzliche Erfahrung, die 33 Tage lang dauerte, wird diesen Menschen wohl niemals mehr loslassen können.

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  • Ganz tief unten

    Im Keller

    Xirxe

    18. August 2014 um 19:10

    Ein Mann wird entführt und nach Zahlung von unglaublichen 30 Millionen DM nach 33 Tagen wieder freigelassen. Das hört sich nach einem Thema für eine spannende und actionreiche Räuberpistole an, doch 'Im Keller' ist eher ein psychologisches Kammerspiel als ein packender Kriminalroman. Jan Philipp Reemtsma, der im Jahre 1996 entführt wurde, berichtet des Geschehene aus drei Perspektiven: Zum einen die Außenseite (wie er es mit eigenen Worten bezeichnet) wie sie seine Frau und sein Sohn durchlebten. Dann folgen seine eigenen Erlebnisse soweit er sich daran erinnern kann, während er im dritten und letzten Teil zusammenzufassen versucht, was das ihm Widerfahrene in ihm auslöste. Schon die gerade mal ersten 40 Seiten lösen beim Lesen eine anhaltende Erschrockenheit aus, obwohl es sich im Grunde genommen um nichts anderes als eine sachliche, chronologische Darstellung dieser 33 Tage und der Zeit danach handelt. Doch insbesondere das Verhalten der Presse war selbst damals (fast 20 Jahre liegt das Ganze zurück) so rücksichts- und respektlos, dass man nur ungläubig den Kopf schütteln kann ('Wenn man nicht will, dass einem ins Fenster hineinphotographiert wird (und man will nicht), muss man die Vorhänge vorziehen. ...man bleibt im Haus - das dann eben kein Zuhause mehr ist, sondern ein Versteck, das man abdichten muss gegen unbefugten Einblick.'). Die nächsten 100 Seiten beschreiben die Entführung selbst aus der Sicht des Opfers in der dritten Person Singular. Es ist der Versuch des Autors, das Ganze mit Abstand zu berichten um so auch zu zeigen, '...dass es keine Ich-Kontinuität von meinem Schreibtisch zu dem Keller gibt...'. Mir fiel es hier teilweise schwer, dem Ganzen zu folgen, da immer wieder ein Wechsel von der ersten zur dritten Person Singular eintritt, sobald der Autor aus seiner Perspektive den Geschehnissen etwas hinzuzufügen hat. Dennoch wird überdeutlich, welcher Druck in dieser Zeit herrschte: Würde er lebend den Keller verlassen, seine Familie wiedersehen? Wie würde er sterben? Würden sie ihn zuvor verstümmeln? Dennoch versucht er seine Würde zu bewahren so weit dies, gefesselt an eine Fußkette, möglich ist. Selbst sein Humor verlässt ihn nicht ganz. Im letzten Teil mit knapp 70 Seiten analysiert Jan Philipp Reemtsma, was in diesem Keller mit ihm geschehen ist. Dies ist wohl der erschreckenste Teil des Buches, denn es wird überdeutlich klar, dass von dem Mensch der in solch eine Situation gerät, nicht mehr viel bleibt. Die Ohnmacht ist absolut und diese entsetzliche Erfahrung wird man wohl nie wieder los. Ein bedrückendes aber auch lehrreiches Buch, das nicht immer ganz einfach zu lesen ist.

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  • Frage zu "Still Missing – Kein Entkommen" von Chevy Stevens

    Still Missing – Kein Entkommen

    Cadiz

    Hallo! :) Ich suche Bücher, in denen eine Entführung eine Rolle spielt. Kennt ihr ein solches Buch und würdet ihr es empfehlen? Ich habe zum Beispiel "Still Missing" von Chevy Stevens gelesen, das mir sehr gut gefallen hat. Freue mich über jede Antwort. Danke!

    • 13
  • Rezension zu "Im Keller" von Jan Philipp Reemtsma

    Im Keller

    rumble-bee

    29. August 2011 um 12:06

    - Buch Nr. 1 von 2 meines Lese-Marathons am 27.8.2011 - Schon vor Jahren hatte ich dieses Buch einmal gelesen. Damals allerdings noch als Leih-Exemplar aus der Bücherei. Es wurde sogar von Reich-Ranicki empfohlen, weil es nahezu literarische Qualitäten habe. Darauf war ich neugierig. Aber erst heute, nach der zweiten Lektüre, kann ich dies so richtig würdigen. Es ist schon merkwürdig, wie sehr das Verstreichen von Zeit die eigenen Lese-Eindrücke formt. Von meiner damaligen Lektüre her kann ich mich nur noch erinnern, dass ich dieses Buch merkwürdig "verkopft" fand, und so detailarm. Heute ist mein Eindruck völlig anders. Vielleicht auch und gerade deshalb, weil ich das Buch im Zusammenhang mit anderen, ähnlichen Büchern lese (Natascha Kampusch, Sabine Dardenne); und weil ich selber älter geworden bin...? Ich habe es zwar an einem einzigen Tag gelesen, möchte aber anderen Lesern raten, dies nicht zu tun. Dafür ist schon allein Herrn Reemtsmas Sprache zu reichhaltig. Sie mag auf den ersten Blick sogar zu distanziert-philosophisch erscheinen. Doch er selbst beschreibt ja in seinem Vorwort, das man unbedingt genau lesen sollte, die Gründe. Die Struktur des Buches ist schon recht ungewöhnlich. Wir haben hier keinen Abenteuer-Bericht vor uns, der chronologisch vorgeht. In einem ausführlichen einleitenden Abschnitt, einem Vorwort, wird erst einmal der Grund geschildert, warum und wie dieses Buch entstand. Schon allein diesen Abschnitt könnte ich wieder und wieder lesen! Großartig versiert wird hier begründet, was eine Entführung psychisch mit einem Menschen anrichtet. Er möchte sich durch die Verschriftlichung sozusagen von der "erzwungenen Intimität" mit den Tätern reinwaschen. Und, wie so viele andere Opfer, möchte er "ein für alle Mal" alles gesagt haben. Der zweite Abschnitt bietet dem Leser nun in der Tat einen chronologischen Abriss der Ereignisse. Interessant wird dies für den Leser vor allem durch die Tatsache, dass nun, im Rückblick, vor allem die Gründe für das mehrfache Scheitern der Übergaben klar werden, und die zähen Verhandlungen mit den Entführern. Sämtliche Telefonate und Briefe werden zitiert, was dem Leser einen guten Einblick in die nahezu zwangsläufige Dramatik einer Entführung bietet. Hier kommt tatsächlich so etwas wie Abenteuer-Feeling auf; gebremst allerdings durch die weiterhin recht gewählte Sprache von Herrn Reemtsma. Der dritte (und längste) Abschnitt des Buches nun ist auch der ungewöhnlichste. Reemtsma schreibt hier gleichzeitig aus der Innen- und Außenperspektive. Im Klartext heißt das, dass sowohl Sätze in der dritten Person ("er") als auch in der ersten Person ("ich") vorkommen. Manchmal in einem einzigen Satz. Doch das ist nur auf den ersten Blick verwirrend. "Er" heißt es immer dann, wenn sich der Entführte an sein damaliges, entführtes Ich erinnert; "ich" hingegen sagt er, wenn er aus heutiger Sicht etwas hinzuzufügen hat. So entsteht ein reizvoller Kontrast, ein Kaleidoskop an Empfindungen. Schon allein dadurch verbietet sich ein erhöhtes Lesetempo! Herr Reemtsma will sich in diesem Abschnitt gleichzeitig verständlich machen und schützen, was ihm auch beeindruckend intensiv gelingt. Er schildert, was er von Tag zu Tag empfand, welche Emotionen ihn umtrieben, wie er von seinen Entführern psychisch manipuliert wurde, und welchen Kontakt er zu ihnen hatte. Bis hin zu seiner Befreiung, an die er selber nicht recht geglaubt hatte. Der vierte Abschnitt charakterisiert sich am besten selbst, durch ein Zitat: "Es ist vorbei und ist doch nicht vorbei. Der Keller bleibt in meinem Leben." Hier reflektiert Reemtsma, wiederum sprachlich versiert, voller Zitate und Einsichten, was Entführungen überhaupt sind, was sie anrichten, und was sie bei ihm angerichtet haben. Das "Danach" eben. Die Jagd nach den Tätern, die Identifierung des Tatortes, und die bleibenden Symptome. Grandios sind hier seine Gedanken dazu, was eigentlich eine Identität ausmacht - kurz, er kommt zu dem Schluss, dass es so etwas wie ein "festes Ich" gar nicht gibt, ja, nicht geben kann. Denn im Keller fühlte er sich zwischen seinen Emotionen hin- und hergeworfen, die von Minute zu Minute wechseln konnten. Da gab es nichts Festes, nichts Eindeutiges. Und somit wird er mit seinen Erfahrungen letztlich immer allein sein - auch wenn viele Menschen dieses Buch lesen. Dies ist sicherlich kein Buch für den leichten Konsum. Im direkten Kontrast zu den beiden eingangs erwähnten, anderen Büchern von Entführungsopfern wird auch klar, worin der Unterschied besteht. Reemtsma ist ein Intellektueller und Millionenerbe, dem in vielerlei Hinsicht gänzlich andere Mittel der Verarbeitung zur Verfügung standen. Er zitiert ausgiebig aus Literatur, Soziologie und Philosophie, und seine Sprache ist die eines Menschen, der es gewöhnt ist, sich schriftlich auszudrücken. Wäre der Hintergrund nicht so ernst, könnte man manche Absätze geradezu als "schön" im literarischen Sinne bezeichnen. Insgesamt würde ich es als ein Buch bezeichnen, dass sich auf einem schmalen Grat zwischen Sachbuch, Erlebnisbericht und wissenschaftlichem Aufsatz befindet. Das mag zwar nicht eingängig und massentauglich konsumierbar sein - dafür aber umso ergiebiger für die eigene Reflexion.

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  • Rezension zu "Im Keller" von Jan Philipp Reemtsma

    Im Keller

    jockel12

    27. March 2010 um 13:48

    Das Buch handelt von der Entführung Jan Phillipp Reemtsma. Meiner Meinung nach handelt es sich hierei mehr über die versuchte Verarbeitung eines traumatisierten Menschen, als um die Teilhabe am zweifelsohne schrecklichen Geschehenens für andere. Ohne sensationslüstern wirken zu wollen, ich erfuhr erst im letzten Drittel mehr über die Gefühle des Entführten, teils war mir persönlich der Inhalt zu philosophisch, um über die Tragweite einer solchen Erfahrung klar zu werden. Es war zeitweise schwierig dem Autor zu folgen, auch das Hineinfühlen blieb somit aus bzw. geringfügig. Faktisch beschreibt er sehr genau den Vorgang, aber über Emtionen sehr kühl, fast wissenschaftlich, was an sich das Trauma zeigen dürfte, welches er erlitten hat.

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