Jan Philipp Zymny

 4.1 Sterne bei 23 Bewertungen

Lebenslauf von Jan Philipp Zymny

Jan Philipp Zymny (*09.03.1993, + 09.03.2086 vermutlich) steht seit März 2010 auf den deutschsprachigen Bühnen in den Bereichen Poetry Slam, Comedy und Kabarett. In dieser Zeit hat er nicht nur vier Bücher, sondern auch drei abendfüllende Soloprogramme, zwei DVDs, zwei CDs und einen Film veröffentlicht, wobei die Zahl der einzelnen Nummern und Texte, die er darüber hinaus geschrieben hat, weit größer ist. 50 der besten davon erscheinen jetzt als Best-of-Sammlung in seinem fünften Buch »Best of Unsinn«. Bei all diesem Schaffensdrang hat es der junge in Bochum lebende Künstler geschafft, einen völlig eigenen Stil zu entwickeln, welcher sich auf der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn ein Haus aus Absurditäten gebaut hat, um von dort aus fantasiereiche Ausflüge in beide Richtungen zu unternehmen. Manchmal haben ihm seine Mitmenschen dafür Preise verliehen. Hier ein paar davon: Gewinner deutsche Poetry Slam-Meisterschaft (2013 & 2015) Nightwash Talent Award (2013) Jurypreis des Prix Pantheon (2016) Schwerter Kleinkunstpreis (2019) Auszeichnung „Fleißiges Bienchen“ von seiner Mama (2020)

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jan Philipp Zymny

Cover des Buches Hin und zurück - nur bergauf! (ISBN: 9783954610020)

Hin und zurück - nur bergauf!

 (10)
Erschienen am 04.03.2014
Cover des Buches „Grüß mir die Sonne!” (ISBN: 9783954610969)

„Grüß mir die Sonne!”

 (4)
Erschienen am 15.03.2017
Cover des Buches Es war zweimal ... (ISBN: 9783954610525)

Es war zweimal ...

 (2)
Erschienen am 03.11.2015
Cover des Buches Best of Unsinn (ISBN: 9783954611539)

Best of Unsinn

 (0)
Erschienen am 24.02.2020
Cover des Buches Operation Leidenschaft (ISBN: 9783954611218)

Operation Leidenschaft

 (1)
Erschienen am 12.03.2018

Neue Rezensionen zu Jan Philipp Zymny

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Rezension zu "„Grüß mir die Sonne!”" von Jan Philipp Zymny

Surrealismus trifft Expressionismus
lonelyThoughtvor 6 Monaten

Wer Jan Philipp Zymny kennt, weiß, dass seine Geschichten voller surrealem Blödsinn und Quatsch-Humor stecken. "Grüß mir die Sonne" ist da keine Ausnahme. Dennoch geht dieses Buch tiefer! Ungewohnt zerbrechlich und zartbesaitet zeigt sich hier ein Protagonist, in den sich viele gut reinfühlen können dürften, die manchmal Probleme mit der kalten und abweisenden "Realität" haben. Ich musste oft schmunzeln, hatte aber auch einige Tränen in den Augen und habe mich von dem Buch sehr verstanden gefühlt. Witzig. Gefühlvoll. Ehrlich. Surrealismus trifft Expressionismus.

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Rezension zu "„Grüß mir die Sonne!”" von Jan Philipp Zymny

Unterhaltsame Geschichten zwischen Realität und Wahnsinn
Annejavor einem Jahr

„Darf es ein bisschen mehr Realität sein?“ Wer glaubt sein eigenes Leben wäre real genug, der sollte einmal „Grüss mir die Sonne“ lesen. Danach könnte es glatt sein, das man die Welt noch ein bisschen anders sieht. Ok, das ist noch harmlos ausgedrückt, denn tatsächlich saß ich nach Ende des Buches mit offenem Mund da. 

 

Wer die Auftritte von Jan bereits einmal bestaunt hat, der kann ahnen, was er für Themen anspricht und wie seine Art ist. Kurz gesagt, er nimmt kein Blatt vor den Mund und schämt sich in keinster Weise für seine Aussage. Diese sind zwar manchmal echt hart, aber nie zutiefst beleidigend. 

 

Im Buch ging er sogar noch einen Schritt weiter und taucht ein wenig in fremden Dimensionen herum, bei denen er z.B. auch mal ein blaues Huhn trifft. Dabei waren seine Ansichten stets so intensiv, dass ich mehr als einmal überrascht aufblickte. Das Spiel mit Wahn und Wirklichkeit hatte er extrem gut drauf, wobei ich trotzdem nicht das Gefühl bekam, das es unmöglich sein könnte. Ja, für dieses Buch sollte man offen für alles sein, was möglich sein könnte. Wenn man sich dann mit den Eindrücken berieseln ließ, erinnerte es fast Adam Douglas und seine Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“, nur eben noch krasser. 

 

Wie oben erwähnt, lohnt es sich vorab, einmal Videos des Sprachtalents zu sehen, da man so schon ein Gefühl bekommt, wie er sich ausdrückt und mit welcher Schnelligkeit. Tatsächlich ist das Buch sehr, sehr schnell und switcht innerhalb von einer Doppelseite schon mal hin und her. Gerade beim ersten Lesen verlor ich hin und wieder den Faden, konnte ihn aber nach einem erneuten Lesen zum Glück wieder finden. 

 

Die Storys die erzählt worden waren schräg, abgefahren und eindeutig mit Mindfuck-Faktor. Trotzdem würde ich es jedem empfehlen, der nach den Video´s sagt, das der Zymny ne krasse Person ist. Unterhaltung, gepaart mit den wildesten Geschichten, die die Wirklichkeit zu bieten hat, wurde mir auf jeden Fall geboten. 

 

Mein Fazit

 

Krass, krasser, Zymny. Der Autor schlüpfte diesmal in die Welt zwischen Wahn und Wirklichkeit und erlebt dabei Dinge, von denen ich nicht einmal ahnen konnte, dass man sie erleben kann. Dabei spross aber stets der ungekünstelte Charakter des Schreibers durch, was das Ganze eigentlich nur noch schräger werden ließ. In dem Sinne „Grüss mir die Sonne“. 

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Rezension zu "Henry Frottey – Sein erster Fall: Teil 2 – Das Ende der Trilogie" von Jan Philipp Zymny

Einfach Wahnsinn
fraeuleinbuecherwaldvor 6 Jahren

Jan Philipp Zymny ist seines Zeichens amtierender deutschsprachiger Meister im Poetry Slam. Unter anderem deshalb, weil einer seiner besten und bekanntesten Poetry Slam- Texte sich um den Privatdetektiv Henry Frottey dreht. Dieser trägt den Titel „Mord in the Jugendherberge“ und genau so beginnt auch der Roman, den er nun seiner Figur gewidmet hat.

Am Anfang steht ein Mord in einer Jugendherberge. Doch dann häufen sich die Mordfälle und die Todesumstände sind mysteriös: Anscheinend werden die Opfer gezielt gealtert, sodass sie vergreisen und dann sterben. Eine Aufgabe für Henry Frottey, der ein arges Problem damit hat, dass sein Nachname wie Waschlappen, Schlafanzug oder Handtuch klingt und deshalb schnell eskalieren kann, wenn jemand seinen Nachnamen zu oft sagt.

Im Grunde basiert der Roman auf einem einfachen Prinzip: Wenn etwas zu logisch klingt, ist es mit Sicherheit falsch kombiniert. Das zieht sich wie ein roter – pardon – grauer Faden durch den Roman, denn es handelt sich um einen Roman in Schwarzweiß, was auch die ganze Zeit über durchgezogen wird. Auch wenn der zweite Teil prinzipiell zum selber Ausmalen gedacht ist.

Trotzdem hat dieser Krimi alles, was ein Krimi haben muss: Einen sehr… speziellen… Ermittler, eine umwerfend schöne Frau, einen richtig fiesen Bösewicht, eine dubiose Sekte und viele kleine Schurken, die zu Kollateralschäden oder Handlangern werden.

Dabei ist dieser Roman aber einfach nur irre. Manchmal kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, weil man keine Ahnung hat, was gerade geschieht und wie man damit klarkommen soll, mal lacht man sich halb tot und weiß nicht, wie man damit klarkommen soll und manchmal hält man einfach seitenlang den Atem an, weil so vieles auf einmal passiert.

Allerdings muss ich sagen, dass ich das erste Drittel des Buches deutlich witziger fand als den Rest, im Mittelteil wurde das Buch dann humortechnisch etwas schwächer und deutlich handlungsorientierter und am Ende ist man einfach nur so von der Auflösung fasziniert, dass man über solche Fragen nicht mehr nachdenken kann.

Jan Philipp Zymny bleibt in dem Roman seinem Bühnen- Stil auf jeden Fall treu. Jeder, der ihn schon einmal auf der Bühne gesehen hat und ihn klasse fand, wird auch dieses Buch lieben. Für alle anderen könnte es vielleicht etwas ungewöhnlich sein. Aber es lohnt sich, sich darauf einzulassen, definitiv.

Ein Krimi, bei dem man nicht mal sagen kann, dass er reiner Spaß ist. Immerhin geht es um die Weltherrschaft. Das ist total ernst. Und am Ende gibt es tatsächlich eine Auflösung. Die beinahe logisch ist. Wenn einem das in der Mitte des Buches jemand sagt, zeigt man ihm vermutlich einen Vogel. Oder eine Ente.

Eine klare Kaufempfehlung für diesen Buch, denn es ist einfach mal etwas ganz anderes, etwas, was man noch nie so gelesen hat und auch nie wieder lesen wird. Irre.

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