Jan Philipp Zymny Henry Frottey – Sein erster Fall: Teil 2 – Das Ende der Trilogie

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Inhaltsangabe zu „Henry Frottey – Sein erster Fall: Teil 2 – Das Ende der Trilogie“ von Jan Philipp Zymny

Eine Mordserie hält die Bürger von Schikargo in Atem. Doch der berühmte Privatdetektiv Henry Frottey hat keine Zeit, vor dem Fernseher zu sitzen und sie zu verfolgen. Er klärt lieber Verbrechen auf. Eine neue Entität arbeitet sich an die Spitze der Unterwelt vor und ihr Weg ist gepflastert mit seltsamen Morden, die so verzwurbelt sind, dass nur Henry sie vermittels seines genialioesken Verstandes und der Macht der Prokrastination zu lösen vermag. Relativ desinteressiert stolpert er durch die Straßen, macht einer schönen Frau Avancen und Urlaub, besucht den Jahrmarkt und ist dabei trotzdem den merkwürdigen Ereignissen in seiner Stadt stets nur einen Schritt schrägonal links auf den Fersen. Doch, als wäre das alles nicht genug, stellen sich dem Detektiv immer wieder seine alten Feinde in den Weg: Türen! Grrr.

Der erste Roman des amtierenden deutschsprachigen Meisters im Poetry Slam, Jan Philipp Zymny, ist ein Füllhorn an surrealistischem Witz, fantasievollen Ideen sowie versteckten Anspielungen und Botschaften. Er erzählt nicht nur die Geschichte des verrückten Privatdetektivs Henry Frottey, sondern wirft auch einen Blick auf das Leben der Einwohner von Schikargo, einer pseudorealen Großstadt irgendwo in Deutschland. Neben "Mord in the Jugendherberge" webt Jan Philipp Zymny einige seiner bekannten Poetry-Slam-Texte wie zum Beispiel "Awesome", "Bärenkatapult", "Fahrschule", "Zoo" oder "Ein chinesisches Märchen" mit feinen Fäden in die Geschichte ein.

Das Buch zieht sich sehr und der Humor hat relativ selten überzeugt.

— stockbrot

Selten so einen verrückten Krimi gelesen!

— fraeuleinbuecherwald

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    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe

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    Henry Frottey – Sein erster Fall: Teil 2 – Das Ende der Trilogie

    fraeuleinbuecherwald

    15. September 2014 um 11:40

    Jan Philipp Zymny ist seines Zeichens amtierender deutschsprachiger Meister im Poetry Slam. Unter anderem deshalb, weil einer seiner besten und bekanntesten Poetry Slam- Texte sich um den Privatdetektiv Henry Frottey dreht. Dieser trägt den Titel „Mord in the Jugendherberge“ und genau so beginnt auch der Roman, den er nun seiner Figur gewidmet hat. Am Anfang steht ein Mord in einer Jugendherberge. Doch dann häufen sich die Mordfälle und die Todesumstände sind mysteriös: Anscheinend werden die Opfer gezielt gealtert, sodass sie vergreisen und dann sterben. Eine Aufgabe für Henry Frottey, der ein arges Problem damit hat, dass sein Nachname wie Waschlappen, Schlafanzug oder Handtuch klingt und deshalb schnell eskalieren kann, wenn jemand seinen Nachnamen zu oft sagt. Im Grunde basiert der Roman auf einem einfachen Prinzip: Wenn etwas zu logisch klingt, ist es mit Sicherheit falsch kombiniert. Das zieht sich wie ein roter – pardon – grauer Faden durch den Roman, denn es handelt sich um einen Roman in Schwarzweiß, was auch die ganze Zeit über durchgezogen wird. Auch wenn der zweite Teil prinzipiell zum selber Ausmalen gedacht ist. Trotzdem hat dieser Krimi alles, was ein Krimi haben muss: Einen sehr… speziellen… Ermittler, eine umwerfend schöne Frau, einen richtig fiesen Bösewicht, eine dubiose Sekte und viele kleine Schurken, die zu Kollateralschäden oder Handlangern werden. Dabei ist dieser Roman aber einfach nur irre. Manchmal kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, weil man keine Ahnung hat, was gerade geschieht und wie man damit klarkommen soll, mal lacht man sich halb tot und weiß nicht, wie man damit klarkommen soll und manchmal hält man einfach seitenlang den Atem an, weil so vieles auf einmal passiert. Allerdings muss ich sagen, dass ich das erste Drittel des Buches deutlich witziger fand als den Rest, im Mittelteil wurde das Buch dann humortechnisch etwas schwächer und deutlich handlungsorientierter und am Ende ist man einfach nur so von der Auflösung fasziniert, dass man über solche Fragen nicht mehr nachdenken kann. Jan Philipp Zymny bleibt in dem Roman seinem Bühnen- Stil auf jeden Fall treu. Jeder, der ihn schon einmal auf der Bühne gesehen hat und ihn klasse fand, wird auch dieses Buch lieben. Für alle anderen könnte es vielleicht etwas ungewöhnlich sein. Aber es lohnt sich, sich darauf einzulassen, definitiv. Ein Krimi, bei dem man nicht mal sagen kann, dass er reiner Spaß ist. Immerhin geht es um die Weltherrschaft. Das ist total ernst. Und am Ende gibt es tatsächlich eine Auflösung. Die beinahe logisch ist. Wenn einem das in der Mitte des Buches jemand sagt, zeigt man ihm vermutlich einen Vogel. Oder eine Ente. Eine klare Kaufempfehlung für diesen Buch, denn es ist einfach mal etwas ganz anderes, etwas, was man noch nie so gelesen hat und auch nie wieder lesen wird. Irre.

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