Jan Reschke Die Ummauerte Stadt

(52)

Lovelybooks Bewertung

  • 47 Bibliotheken
  • 9 Follower
  • 0 Leser
  • 41 Rezensionen
(19)
(17)
(11)
(4)
(1)

Inhaltsangabe zu „Die Ummauerte Stadt“ von Jan Reschke

Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?

Wie wird es bei uns sein wenn wir nicht mehr frei leben können

— MissSweety86

Eine Geschichte, die nicht nur zwischen den Zeilen zum Nachdenken anregt!

— Sandsch

Wieviel ist dir deine Freiheit wert?

— Suka

Wie weit würdest Du gehen?

— bk68165

Eine wirklich außergewöhnliche Dystopie, die zeigt zu was Menschen fähig sein könnten und den hilflosen Versuch daran etwas zu ändern.

— Gelegenheitsleseratte

düster, erschreckend und sehr, sehr spannend - eine Zukunft, wie ich sie mir nicht wünschen würde!

— annlu

Spannend, aber auch schockiert und fassungslos machend. Dennoch absolut zu empfehlen! Nichts für schwache Nerven!

— ViktoriaScarlett

Spannend ... gibt zu denken!

— lasometer01

Auch wenn mich die Geschichte manchmal schockiert hatte, war ich doch positiv überrascht.

— Missi91

Gewiss kein neues Thema, aber atmosphärisch-bedrückend umgesetzt. Der Autor hat auf jeden Fall Potential!

— paevalill

Stöbern in Fantasy

Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Ich bin zerstört und nun soll ich 1 Jahr warten bis es endlich weitergeht....😩😵😖

LisaliebtBuecherde

Nebeljäger

Was ein Finale!

Serkalow

Der Anfang von alledem

Faszinierend!

TheBookAndTheOwl

Der Dunkle Turm – Schwarz

eine zähe Geschichte mit vielen Fragen und wenigen Antworten

Anneja

Bird and Sword

Band 2!!!! Sofort!

Haihappen_Uhaha

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Man spürt nicht so viel von Zamonien. Vieles erinnert mehr an unsere Welt, aber das tut einem wie immer brillanten Moers keinen Abbruch.

MaiMer

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannende Dystopie

    Die Ummauerte Stadt

    junia

    18. August 2017 um 18:39

    Wie kam ich zu diesem Buch?Durch eine Leserunde bei Lovelybooks wurde ich auf das Buch aufmerksam.Das Buch wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung hat.Wie finde ich Cover und Titel?Das Cover finde ich sehr ansprechend, düster und grau, es entspricht der Geschichte und dem Titel.Um was geht’s?Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von Jeremiah, Bewohner der Ummauerten Stadt. Die Story ist logisch (wenn man mal davon ausgeht, dass so eine Dystopie wahr werden könnte), anfangs etwas träge, später aber äußerst spannend aufgebaut, hatte einige für mich echt überraschende Wendungen, einige waren ein wenig vorhersehbar.Wie ist es geschrieben?Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Positiv zu erwähnen sind auch die Kapitelüberschriften, die klar definieren, wo die Handlung gerade spielt. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein.Wer spielt mit?Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Personen und Gegebenheiten sehr gut vorstellen, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.Mein Fazit?Eine verdammt spannende Dystopie, die nach mehr schreit, somit erhält das Buch von mir wohlverdiente 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese.

    Mehr
  • Die ummauerte Stadt

    Die Ummauerte Stadt

    MissSweety86

    04. June 2017 um 12:22

    nhalt Jeremiah lebt in einer Ummauerten Stadt. Die Welt wie sie vorher war existiert nicht mehr. Es gibt nur noch Algen und ein Stück Fleisch zu essen. Das allerdings vom Werk kommt. Die Menschen die im Werk leben denen geht es besser allerdings müssen viele als Soldaten arbeiten.Die Menschen die in der Ummauerten Stadt leben werden von den Soldaten misshandelt und weg gebracht. Jeremiah versucht zusammen mit Yvanna und Goran etwas zu verändern aber das ganze scheint nach hinten los zu gehen erst wird Jeremiahs Freundin Riana festgenommen und Jeremiah zweifelt ob er wirklich das richtige tut den alles scheint nur noch schlimmer zu werden.Auch Goran der sich mit Absicht ins Werk versetzen lässt um mehr Informationen zu bekommen muss eine grausame Entdeckung machen.Meinung Mir hat das Buch gut gefallen. Ich fand es super spannend und habe mich bestens unterhalten gefühlt. Das Ende fand ich jetzt nicht so gut hätte mir etwas anderes gewünscht. So weiß man leider nicht wie es zwischen Jeremiah und Riana weiter geht ob er sie retten kann oder nicht.Die Geschichte die hinter dem Buch steckt interessiert mich total man stellt sich ja schon mal die Frage was passiert mit unsere Erde irgendwann und die müssten wir dann leben? Müssten wir auch Sauerstoffröhrchen benutzen weil es draußen keine Luft mehr zum Atmen gibt? Ich finde der Autor hat die Thematik sehr gut dargestellt und auch gezeigt zu was Menschen alles fähig sein können wenn es ums Überleben geht.FazitEin sehr spannenden Buch. Was man lesen sollte. Ich hoffe das der Autor noch weitere Bücher herrausbringt." Die ummauerte Stadt" von Jan Reschke ist im Papierverzierer Verlag erschienen. Hat 432 Seiten und kostet als Taschenbuch 14,95€ und als ebook 5,99€

    Mehr
  • Erschreckend realitätsnah...

    Die Ummauerte Stadt

    Suka

    28. January 2017 um 10:09

    "Ich kann nicht träumen. Nicht mehr hoffen. Nicht mehr leben oder das tun, was ich vorher Leben Nun sitze ich auf meinem metallenen Bett, in Erinnerungen an vergangene Tage, und frage mich, ob ich noch leben will. Doch auch wenn ich mich gegen den Tod entscheide, dieser Raum ist kein Leben. Er ist die Hölle. Sie ist sechs Quadratmeter groß." nannte. Damals. In irgendeiner Zeit. An irgendeinem Ort." Worum geht es? Die Zeiten sind düster. Stellt euch vor, es gibt keine richtige Nahrungsversorgung und dir bleibt nichts anderes übrig als den ganzen tag in deinen vier Wänden zu bleiben, sofern du welche hast. Als Lebensmittel gibt es nur Algen oder Fleisch, aber dieses rationiert. Zum Duschen gibt es Marken, die dafür sorgen, dass man 3 Minuten lang sich waschen kann. 3x die Woche, nicht täglich. Die Stromversorgung ist nicht stabil und Müll stapelt sich auf den Straßen. Zur Mangelware ist auch Sauerstoff geworden und wenn du die Stadt verlassen und nach draußen willst, bekommst du diesen gibt auch nur auf Zuteilung. Die Menschen in der Ummauerten Stadt haben alles verloren und jeder Versuch eines Widerstands macht es noch schlimmer. Auf eine Aktion der "Bürger", folgt eine Gegenreaktion der Regierung, welche noch Schlimmer ist. Widerspruch wird nicht geduldet und Zweifler am bestehenden System, die eventuell für Unruhen sorgen, braucht keiner. Die Regierung schreckt vor nichts zurück. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Doch das ist kein Leben. Wie weit würdest du gehen, um für deine Freiheit zu kämpfen? Meine Meinung: Dieses Buch ist düster ohne Ende und regt zum Nachdenken an. Wer also eher seichte Kost mag, ist hier falsch. Das Buch wird aus der Sicht verschiedener Protagonisten erzählt und man bekommt sowohl Einblick in das Leben von Jeremiah, dem Bezirksvorsteher Goran, dem Bewohner von Zelle 12 und der Regierung. Bei allen kristallisieren sich die unterschiedlichen Lebensbedingungen heraus und man sieht schnell, dass die Regierung und ihre Vertreter ein wesentlich angenehmeres Leben führen. Schonungslos bekommt der Leser Einblick in das Leben der Menschen und diese sind alles andere als rosig. Teilweise sogar ziemlich brutal.  Dieses Buch ist leicht verstörend und beeindruckend zu gleich. Die Sprünge in den Kapiteln sind gelungen und meiner Meinung nach findet man sich gut im Buch zurecht, ohne verwirrt zu sein. Kritikpunkt.: Eine Beleuchtung des Hintergrundes, warum alles so wurde, wie es war hätte ich ganz gefunden.Fazit:Für mich definitiv eine positive Überraschung, mit einem erschreckend realitätsnahen Szenario, dass so hoffentlich nie Wirklichkeit wird.

    Mehr
  • Nichts für schwache Nerven!

    Die Ummauerte Stadt

    Booknerd1307

    26. January 2017 um 10:11

    Mein Dank geht an den Papierverzierer Verlag und an den Autor Jan Reschke. Danke für das Rezensionsexemplar!Meine Meinung:Auch dieses Buch habe ich im Zuge der laufenden Blogtour gelesen. Und was soll ich sagen? Dieses Buch ist anders, es ist erschreckend und schockierend aber lest selbst:Cover:Das Cover sieht interessant aus und macht auch ein bisschen neugierig. Man weiß nicht genau welche Geschichte sich dahinter versteckt und das hat einen bestimmten Reiz.Der Schreibstil:Erstmal habe ich eine Zeit lang gebraucht bis ich wirklich in die Geschichte hineingekommen bin. Anfangs hat sich die Geschichte ein bisschen hingezogen und hatte für mich keinen richtigen Höhepunkt. Aber nach einer bestimmten Zeit hat sich das gebessert und der Schreibstil war sehr flüssig. Die Charaktere:Jeremiah ist ein sehr komischer Charakter. Ich konnte ihn ehrlich gesagt nicht einschätzen und trotzdem mochte ich ihn. Auch wenn ich einige Handlungen nicht so ganz verstehen konnte haben wir viel über seine Gefühle erfahren und das hat gut in die Geschichte gepasst. Über seine Geschichte will ich nicht zu viel sagen, ich will nicht spoilern.Die Geschichte:Die Geschichte kommt langsam ins Rollen und man bekommt viele Infos über die Welt in der Jeremiah lebt. Die Stadt in der er lebt ist sehr gut beschrieben und ich konnte mir die Geschichte auch sehr gut vorstellen. Jedoch musste ich das Ende des Buches wirklich verdauen und das hat einige Zeit gedauert. Denn ich habe nach dieser Story viel erwartet aber definitiv nicht so ein Ende. Auch wenn es wahrscheinlich besser so war, ging das Ende doch ein wenig zu schnell! Und ehrlich gesagt ist das bewerten von diesem Buch ziemlich schwer.Empfehlung:Nichts für schwache Nerven!Mein Fazit:Auf jeden Fall schwer zu bewerten!Meine Bewertung:7/10 Bücher für Die ummauerte StadtAuch auf meinem Blog erschienen: booklifeoftania.blogspot.at

    Mehr
  • Krass ... einfach nur krass!

    Die Ummauerte Stadt

    Sandsch

    23. January 2017 um 15:18

    Krass ... das ist das Wort, das mir nach der Beendigung der Geschichte als erstes in den Kopf schoss. Echt krass und doch hätte die Geschichte gar nicht anders enden können, oder doch? Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Auch wenn man die Hintergründe, warum und wieso diese dystopische Welt in ca. 20 Jahren so ist, wie sie ist, nicht erfährt. Erhält der Leser einen sehr guten Überblick über die momentanen Verhältnisse und wie das Leben in den separierten Bereichen abläuft. Ich muss ehrlich gestehen, dass mich dabei so einiges an die geschichtliche Zeit der DDR erinnerte und später dann auch ein wenig an die Zeit des Nazi-Regimes. Geschichtliche Parallelen, die man nicht vergessen sollte. Es geht um Macht, Unterdrückung, Angst, Wut und Überlebenswille. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, sie haben ihre Ecken und Kanten und handeln im Großen und Ganzen für mich nachvollziehbar. Man merkt ihren Überlebenswillen, aber auch die Angst vor dem Ungewissen. Es gibt mehrere Erzählstränge vorwiegend in der personellen Erzählperspektive bis auf der- oder diejenige aus Zelle 12, welche/r aus der Ich-Perspektive erzählt. Den Hauptprotagonisten Jeremiah mochte ich sehr, wirkte authentisch und hat sofort mein Herz erobert. Der schnörkellose Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Durch die recht häufigen Perspektivenwechsel, da die Kapitel recht kurz gehalten sind, hatte ich als Leser ein gutes Gefühl ständig auf dem Laufenden zu sein und mich mitten im Geschehen zu befinden. Die Umgebung war recht bildhaft beschrieben und konnte sie mir gut vorstellen. Es ist eher düster und grau dargestellt, verfallen und dreckig. Von Anfang an wir ein Spannungsbogen aufgebaut, obwohl es doch eher darum geht, die Gegebenheiten dieser dystopischen Welt zu erklären, so richtig temporeich wird es dann im letzten drittel der Geschichte und obwohl ich mir schon so meine Gedanken über den Ausgang gemacht hatte, wurde ich das ein oder andere Mal überrascht. Natürlich hätte ich mir vermutlich ein andere Ende gewünscht und trotzdem hätte es gar nicht anders enden können.  Fazit:"Die ummauerte Stadt" ist eine Dystopie, die verschiedene Parallelen zur menschlichen Geschichte aufweist und nicht nur zwischen den Zeilen zum Nachdenken anregt. Die liebevoll gezeichneten Charaktere hauchen der Geschichte Leben ein und nehmen den Leser auf eine Reise in Ungewisse und doch so Offensichtliche. Mir hat die Geschichte sowohl schöne als auch nachdenkliche Lesestunden beschert und kann sie gutem Gewissens weiterempfehlen.   

    Mehr
  • Spannende Dystopie...

    Die Ummauerte Stadt

    Suka

    22. January 2017 um 22:09

    "Ich kann nicht träumen. Nicht mehr hoffen. Nicht mehr leben oder das tun, was ich vorher Leben Nun sitze ich auf meinem metallenen Bett, in Erinnerungen an vergangene Tage, und frage mich, ob ich noch leben will. Doch auch wenn ich mich gegen den Tod entscheide, dieser Raum ist kein Leben. Er ist die Hölle. Sie ist sechs Quadratmeter groß." nannte. Damals. In irgendeiner Zeit. An irgendeinem Ort." Worum geht es? Die Zeiten sind düster. Stellt euch vor, es gibt keine richtige Nahrungsversorgung und dir bleibt nichts anderes übrig als den ganzen tag in deinen vier Wänden zu bleiben, sofern du welche hast. Als Lebensmittel gibt es nur Algen oder Fleisch, aber dieses rationiert. Zum Duschen gibt es Marken, die dafür sorgen, dass man 3 Minuten lang sich waschen kann. 3x die Woche, nicht täglich. Die Stromversorgung ist nicht stabil und Müll stapelt sich auf den Straßen. Zur Mangelware ist auch Sauerstoff geworden und wenn du die Stadt verlassen und nach draußen willst, bekommst du diesen gibt auch nur auf Zuteilung. Die Menschen in der Ummauerten Stadt haben alles verloren und jeder Versuch eines Widerstands macht es noch schlimmer. Auf eine Aktion der "Bürger", folgt eine Gegenreaktion der Regierung, welche noch Schlimmer ist. Widerspruch wird nicht geduldet und Zweifler am bestehenden System, die eventuell für Unruhen sorgen, braucht keiner. Die Regierung schreckt vor nichts zurück. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Doch das ist kein Leben. Wie weit würdest du gehen, um für deine Freiheit zu kämpfen? Meine Meinung: Dieses Buch ist düster ohne Ende und regt zum Nachdenken an. Wer also eher seichte Kost mag, ist hier falsch. Das Buch wird aus der Sicht verschiedener Protagonisten erzählt und man bekommt sowohl Einblick in das Leben von Jeremiah, dem Bezirksvorsteher Goran, dem Bewohner von Zelle 12 und der Regierung. Bei allen kristallisieren sich die unterschiedlichen Lebensbedingungen heraus und man sieht schnell, dass die Regierung und ihre Vertreter ein wesentlich angenehmeres Leben führen. Schonungslos bekommt der Leser Einblick in das Leben der Menschen und diese sind alles andere als rosig. Teilweise sogar ziemlich brutal.  Dieses Buch ist leicht verstörend und beeindruckend zu gleich. Die Sprünge in den Kapiteln sind gelungen und meiner Meinung nach findet man sich gut im Buch zurecht, ohne verwirrt zu sein. Kritikpunkt.: Ein Beleuchtung des Hintergrundes, warum alles so wurde, wie es war hätte ich ganz gefunden. Fazit: Für mich definitiv eine positive Überraschung, mit einem erschreckend realitätsnahen Szenario, dass so hoffentlich nie Wirklichkeit wird.

    Mehr
  • Wie weit würdest Du gehen?

    Die Ummauerte Stadt

    bk68165

    25. December 2016 um 19:26

    Und was würdest Du tun, wenn der Regierung immer neue Regeln einfallen?Das Leben in der ummauerten Stadt ist streng geregelt. Es gibt Ausgangsperren, zugewiesene Nahrungsrationen und sogar der Sauerstoff ist nur in begrenzten Mengen für jeden zu haben. Eine eigene Wohnung? So etwas gibt es hier schon lange nicht mehr. Viele Menschen auf einem engen Raum, zusammengepfercht, so sieht die Zukunft aus. Und dann gibt es da Block 19. Hier lebt Jeremiah. Er ist ein Sammler, der sich immer wieder illegal nach draußen wagt um Sachen zu sammeln und ebenso von einer besseren Welt zu träumen. Zum Glück steht ihm hier der Bezirkskommunikator Goran zur Seite. Goran wechselt hierbei sogar die Seiten. Er geht in das Werk um von dort aus für seine Leute zu arbeiten. Jeremiah bleibt hingegen in der Stadt. Wird es den beiden gelingen am Leben in der Stadt etwas zu ändern? Und was ist der Preis hierfür?Ich kann nur eines sagen. Das Buch ist echt beeindruckend. Immer wenn ich gedacht habe, schlimmer kann es nicht mehr werden, hat es der Autor geschafft noch einmal einen drauf zu setzen. An manchen Stellen musste ich echt schlucken. Und ich bin bestimmt nicht zart besaitet beim Lesen. Es ist so schrecklich zu lesen, was Menschen anderen Menschen antun nur dass es ihnen selbst ein bisschen besser geht und sie ihr Leben in Ruhe und mit einigen Annehmlichkeiten leben können. Wer dieses Buch gelesen hat, wird sich echt die Frage stellen? Kann so etwas in der Zukunft denkbar sein? Vielleicht sollte jeder mal überlegen, wie er so lebt und was er jeden Tag so tut! Manches in diesem Buch scheint mir gar nicht so weit her geholt. Ich kann hier gerne 5 Sterne geben und hoffe trotz Ende in diesem Buch, da dieses in bisschen offen ist, dass es eines Tages weiter gehen wird. 

    Mehr
  • Eine gelungene Dystopie

    Die Ummauerte Stadt

    Zantalia

    10. November 2016 um 13:08

    Bewertung: 3,5/5 Sterne Inhaltsangabe:  Das Leben ist nicht so, wie wir es kennen. Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung leben die Menschen in einer Stadt hinter Mauern, der ummauerten Stadt. In dieser Stadt sind Armut, Ausgangssperren und Nahrungsrationierung der Alltag der Menschen. Sie unterliegen der vollen Kontrolle des Militärs und der freien Menschen. Jeremiah, ein Schrottsammler, der immer wieder verbotener Weise aus der Stadt entschlüpft, um brauchbare Gegenstände zu sammeln für sein Volk, will endlich an diesem System etwas ändern. Zusammen mit zwei weiteren Menschen aus seinem Bezirk schmiedet er einen gefährlichen Plan. Doch wird es ihnen gelingen Freiheit zu erkämpfen? Und welchen Preis müssen sie herfür zahlen? Meine Meinung:  Ich bin auf dieses Buch durch eine Leserunde auf Lovelybooks.de aufmerksam geworden. Der Klappentext hörte sich sehr interessant an, da dachte ich mir ich versuche einmal mein Glück und bewerbe mich für die Leserunde. Meine Glücksfee war mir hold und ich durfte das Buch im Rahmen der Leserunde lesen und nun euch davon berichten. Meinen Dank, an dieser Stelle an den Verlag und an den Autor.Die Geschichte beginnt in einer persönlichen Hölle eines Menschens. Es wird nicht verraten, wer diese Person ist, lediglich der Raum, in dem er gefangen ist wird beschreiben. Zudem erhält der Leser einen Einblick in die Psyche des Gefangenen. Diese Einführung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, denn dadurch entstanden sofort Fragen, wer diese Person sei, wie sie dorthin gekommen ist und was die Menschen diesem angetan haben. Jan Reschke lässt sich hierbei sehr viel Zeit mit der Auflösung des Geheimnisses. Bis zum bitterem Ende darf der Leser Vermutungen anstellen, hoffen und bangen. Ich persönlich finde es sehr toll, dass es dem Autor gelungen ist die Antwort auf diese Fragen so lange geheim zu halten.Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht des Protagonisten Jeremiah erzählt, aber zwischendurch gibt es Kapitel, die Versammlungen des Rates, der besser gestellten Menschen, beschreiben. Eine sehr gelungene Mischung, da hierdurch der Leser die Möglichkeit erhält beide Seiten der neuen Weltordnung kennen zu lernen. Die Ordnung der armen und der reichen Menschen.Wobei ich hier sagen muss, dass diese reichen Menschen im Rat meinen Zorn selbst immer wieder erweckt hatten. Jan Reschke hat somit erreicht, das ich persönlich in diese Welt hinein gezogen worden bin, und selbst Gefühle für die Menschen, sei es nun Mitleid oder Wut, entwickelt habe. Nach der Hälfte des Buches jedoch hatte die Story einen langen Atem. Der Protagonist schien auf der Stelle stehen zu bleiben, entwickelte sich nicht weiter. Hier standen die Gedanken und Meinungen von Jeremiah im Vordergrund, doch diese wiederholten sich immer wieder. Hier hätte ich mehr Spannung und Action erwartet. Doch dieser Verlust des Spannungsbogen ist durch das Ende des Buches wieder gut gemacht worden. Selten hatte ich bisher ein Buch gelesen, dessen Schluss so extrem war. Ich saß vor meinem E-Book und konnte das Lesen nicht mehr aufhören. Die Spannung und vor allem das Extrem waren kaum auszuhalten. Es ist schwer das was ich genau meine zu schreiben ohne zu spoilern. Aber wirklich, alleine dieser Ausgang der Geschichte ist es schon wert, dieses Buch zu lesen. Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich darüber berichte. Einen einzigen Kritikpunkt habe ich zur Story noch anzumerken. Leider erfährt man in dem Buch nicht, was mit der Erde geschehen ist. Nichts erklärt, wieso die alte Weltordnung zu Bruche gegangen ist, und wie die neue Ordnung entstand. Jan Reschke hat diese Frage im Rahmen der Leserunde beantwortet, aber die Leser, die dieses Buch ohne den Zugriff auf die Leserunde lesen, können nur vermuten, was damals geschehen ist. Meiner Meinung nach hätte dies in einer Dystopie erscheinen sollen, da ich persönlich genau diese Veranschaulichung sehr interessant und spannend finde. Das Cover veranschaulicht hier dem Leser, wie er sich die Welt in diesem Buch vorstellen darf. Im Hintergrund befindet sich die ummauerte Stadt, mitten in einer trostlosen Ebene. Der Mensch im Vordergrund ist meiner Vermutung nach der Protagonist, der sein Leben riskiert durch die Suche nach Materialien in der Außenwelt. Die düstere Stimmung ist ein Spiegel der Menschen, die in dieser Stadt unterdrückt werden und sich der Herrschaft der besser gestellten Menschen beugen müssen. So zumindest interpretiere ich dieses Bild. Ein Bezug zur Geschichte ist somit definitiv hergestellt. Das Fazit: Für die Leser von Dystopien kann ich dieses Werk weiter empfehlen, aber auch für Leser, die gerne ein wenig Horror und extreme Veränderungen der Welt lieben. Jan Reschke hat mich mit seinem Werk überzeugt und erhält deswegen 3,5 Sterne. Abzüge wegen dem zwischendurch fehlendem Spannungsbogen und aufgrund der fehlenden Erklärung, was mit der Erde und deren Menschen geschehen ist. Sehr gut gelungen ist ihm wirklich die Geheimhaltung der Person in der Zelle, sowie das gigantisch tolle Ende der Geschichte. Ich selbst hoffe noch weitere Bücher des Autors lesen zu dürfen. 

    Mehr
  • Dystopie der besonderen Art

    Die Ummauerte Stadt

    Gelegenheitsleseratte

    19. October 2016 um 22:14

    Es gibt zwei Gesellschaftsschichten. Eine lebt in der Ummauerten Stadt, die andere im sogenannten Geschlossenen Bezirk. Während die einen ums nackte Überleben kämpfen und kaum das haben, was zum Leben notwendig ist, schwelgen die anderen im Luxus.Jeremiah möchte das nicht länger dulden, doch Widerstand bleibt nicht ohne Folgen. Vor allem da die Regierung ihre eigenen Pläne mit der Ummauerten Stadt hat....Ich bin wirklich schwer begeistert von dem Buch. Der Autor hat es sowohl eine spannende, dystopische Welt geschaffen, als auch ethische und moralische Aspekte mit ein gebracht. Es liest sich wirklich sehr gut, ist spannend und hält die Spannung bis zum Schluss durch Wendungen und unfassbare Enthüllungen.Die Welt in der Jeremiah lebt wird sehr gut und detailiert beschrieben, so dass man sich alles sehr genau vorstellen kann.Auch die Gesellschaft an sich, auch die Zustände etc werden sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Dieses Buch zeigt sowohl auf in was für einem Luxus wir leben, zu welchen brutalen Handlungen Menschen fähig sein können, als auch moralische Aspekte, die bei solchen Büchern oft etwas vernachlässigt werden. Zusammengefasst lässt sich also sagen, das Buch ist wahnsinnig vielseitig, und gleichzeitig irre spannend. Ich hoffe auf eine Fortsetzung!Ich gebe 5 von 5 Punkten- Schreibstil gut, Handlung gut, Personen gut, Cover sehr passend, Ideen brilliant!

    Mehr
  • Leserunde zu "Die Ummauerte Stadt" von Jan Reschke

    Die Ummauerte Stadt

    Papierverzierer_Verlag

    Liebe Rezensenten, Liebe Rezensentinnen, wir laden euch auch diesmal zu einer intensiven Leserunde mit unserem Autoren Jan Reschke ein. Im Mittelpunkt dabei steht DIE UMMAUERTE STADT - sein Debütroman. Sandra 251 meint: "Stell dir das schlimmste vor, was der Menschheit passieren könnte ... das hier, ist die Steigerung davon.Es gibt keine Arbeit, keine richtige Nahrungsversorgung - nur zwei Arten von Lebensmitteln. Duschen geht nur anhand von Duschmarken 3mal in der Woche - 3 Minuten lang. Die Stromversorgung ist mehr als notdürftig und der Müll sammelt sich überall auf den Straßen. Dazwischen Menschen in Lumpen, kaum von dem Müll, um sie herum zu unterscheiden. Der Sauerstoff ist knapp und so gibt es kein Entrinnen aus der ummauerten Stadt.Diese Dystopie ist anders. Es gibt keinen Anfang und kein Ende der Geschichte. Der Leser befindet sich mitten drin in dieser verstörenden kranken Welt. Es gibt kein Happy End und scheinbar keine Hoffnung. Die Menschen haben alles verloren und jeder versuch eines Widerstands macht alles noch schlimmer." Neugierig geworden? Klappentext:Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?Eine äußerst intensive Dystopie.Informationen über den Autoren: Jan Reschke wurde 1981 in Iserlohn geboren. Nach seinem Studium der Sportwissenschaften arbeitete er einige Jahre für Spiegel Online und diverse Printmedien. Mittlerweile ist er als Sportlehrer tätig und schreibt Bücher.Teilnahme an der Leserunde:Um an der Leserunde teilzunehmen möchten wir von euch wissen, wo ihr eure Rezension veröffentlichen werden und was euer erster Eindruck vom Inhalt ist. Wir sind gespannt!Wir verlosen 20 E-Books. Beachtet bitte bei der Leserunde, dass die Kapitelbezeichnungen aus Ortsangaben bestehen (die kleine Ziffer dahinter zeigt das entsprechende Kapitel an, das den gleichen Namen trägt).Weitere Infos auch auf den VerlagsseitenPapierverzierer Verlag: http://papierverzierer.de/die-ummauerte-stadt.htmlLeseprobeViel Erfolg! P.S.: Falls ihr Blogger seid, meldet euch bei uns unter support@papierverzierer.de, um so regelmäßig über Rezensionsexemplare, News und allerlei Aktionen informiert zu sein. P.P.S.: Wir haben sogar noch eine Sonderaktion für alle, auch die, die nicht bei der Leserunde letzten Endes gewonnen haben: Wer seine Rezensionen innerhalb von 4-6 Wochen nach Start der Leserunde hier bei Lovelybooks einstellt, hüpft automatisch in den Lostopf für ein Goodiepaket, das wir unter allen verlosen werden. Für jeden Link einer Plattform, auf dem eure Rezension erscheint, hüpft ihr einmal in den Lostopf. Teilen erwünscht. Im Paket mit inbegriffen sind gleich mehrere Schätze. *g* Eins können wir euch verraten: Es wird euch überraschen. Selbstverständlich könnt ihr euch auch gern in unserem Newsletter anmelden! Newsletter VerlagFolgt uns auch auf den Netzwerkseiten - zum Beispiel auf facebook, twitter und google+!

    Mehr
    • 208

    starone

    13. October 2016 um 15:52
    Beitrag einblenden
  • Das mögliche Leben im Jahre 2034

    Die Ummauerte Stadt

    starone

    13. October 2016 um 13:57

    Zum Inhalt: Jeremiah ist Sammler in dieser Welt, wo Menschen nur leben können wenn sie unter der städtischen Kuppelanlage leben. Sonst gibt es noch den geschlossen Bezirk und das Werk, wo man die nun übliche Nahrung bestehend aus Algen und Fleisch herstellt. Um diese in bestimmten Rationen den Menschen in der ummauerten Stadt zukommen lässt. Jeremiah als Sammler versucht aus der Außenwelt unter Einsatz seiner Lebens zusammen mit seinem Partner Frederick immer wieder Gegenstände wie zum Beispiel Stifte den Menschen in der ummauerten Stadt zubringen. Denn solche Sachen werden schon lange nicht mehr produziert. Leider mag die Regierung solche Aktivitäten gar nicht und schickt Soldaten in die Außenwelt und macht jagt auf die Sammler und tötet dabei dann Partner Frederick. Und so sieht Jeremiah jetzt doch sein Leben in Gefahr und sinnt über eine neue und ungefährliche Möglichkeit der Lebensgestaltung nach. Ihm kommt der Gedanken, dass man ja die Algenproduktion durchaus in die Hände der Menschen in der ummauerten Stadt legen könnte. Doch auch hier mag die Regierung keine Eigenverantwortung der Menschen und lässt die Waffen sprechen. Was passiert im Werk, denn immer wieder verschwinden Menschen aus Jeremiahs Umfeld. Also auch noch seine Freundin verschleppt wird, beginnt Jeremiah zu ahnen, da stimmt etwas nicht und fängt an der Sache um Algen und dem Verschwinden der Menschen auf der Grund zugehen. Und kommt furchtbaren Praktiken auf die Spur...Meine Meinung: Ohne Vorgeschichte wie es zum Leben der Menschen im Jahre 2034 kommt, kommt diese Geschichte des Autoren Jan Reschke locker aus. Denn er kann mit seinen zwei Handlungssträngen einfach die Leser und Leserin fesseln. Erste Handlungsstrang eine Person sitzt in einer Zelle und wird gequält und gefoltert. Keiner kann sagen, ob männlich oder weiblich alles wird fast erst am Ende geklärt. Zweiter Handlungsstrang Jeremiah und Goran, zwei Männer, die jeder für sich versuchen die Situation der Menschen in der ummauerten Stadt zu verändern. Und letzten Endes über sich hinaus wachsen. Sehr gut beschrieben greift der Autor hier eigentlich auch schon bei uns aktuelle Themen auf, wie allgemeiner Hunger, die ständige Zunahme der Kontrolle über Menschen und den Wahn der Wissenschaft. Dieser Wahn hat hier im Roman erschreckende Formen angenommen und beim Lesen kann sich schon eine Schockreaktion beim Leser oder der Leserin einstellen. Also bitte mit Vorsicht lesen, wenn man eher etwas zartbesaitet ist. Da geht es schon hart zur Seite. Zusammengefasst eine sehr spannende erzählte Geschichte, die eigentlich niemand gerne so erleben möchte. Aber einem zu Nachdenken anregt.....auf alle Fälle.  

    Mehr
  • erschreckende Zukunftsvision

    Die Ummauerte Stadt

    annlu

    10. October 2016 um 19:55

    Er kletterte auf die Spitze eines Schuttberges und das matte Leuchten der Ummauerten Stadt begrüßte ihn. Seine Heimat. Sein Leben. Sein Gefängnis. Die Welt hat sich verändert, die Versorgung mit Sauerstoff und grundlegenden Dingen ist nicht überall gewährt, sodass die Menschen in der ummauerten Stadt zusammengepfercht wurden. Während die Machthaber sich in den geschlossenen Bereich zurückgezogen haben und dort alle Annehmlichkeiten genießen können, leben die einfachen Leute – kontrolliert und unterdrückt von den Wachmännern und Soldaten – zu vielen in unzureichenden Wohnungen und Tiefgaragen, ihre Nahrungsmittelrationen, ihre Strom- und Wasserrationen sowie ihre Bewegungsfreiheit sind eingeschränkt. Als die Bevölkerung immer unzufriedener wird, reagiert der Kanzler und der Rat mit weiteren Verordnungen und Androhungen von Gewalt. Der junge Jeremiah, der sich bereits mit seinen Expeditionen in die Außenbezirke in Gefahr bringt, gehört zu denen, die immer unzufriedener werden. Er entschließt, sich zu wehren. Dazu schließt er sich mit anderen seiner Gesinnung zusammen. Doch wohin wird ihn das führen und was ist er bereit dafür zu opfern? Die Geschichte wird durch viele kurze Kapitel erzählt, die von unterschiedlichen Parteien an unterschiedlichen Plätzen bestritten werden. Neben Jeremiah und seinen Freunden im Wohnblock 19 kommen auch ihre Gegenspieler, die Machthaber, zu Wort. Daneben sind es die Wissenschaftler im Werk, das für die Nahrungsmittelversorgung zuständig ist und die Experimente an Menschen ausführen und ein unbekannter Gefangener in seiner Zelle, von dem unklar ist, ob es sich um Mann oder Frau handelt, die mich zum Spekulieren angeregt haben. Nicht nur diese Abschnitte sind es, die düster erscheinen. Auch die Beschreibung der Ummauerten Stadt und der prekären Wohnsituation dort haben ein schreckliches Bild abgegeben. Immer wieder wird der Verfall und das Elend angesprochen, sodass der Luxus im geschlossenen Bezirk sich noch deutlicher davon unterschied und eine Verschwendungssucht preisgab, die grotesk anmutete. Schon bald entwickelte ich eine schreckliche Theorie, was es mit der Gesellschaft dieser Welt auf sich hat. Dadurch wurde die ohnehin schon hoffnungslose Stimmung, die durch die Szenen vermittelt wurde, noch verstärkt. Die Einblicke in die besseren Bereiche haben mir zwar nicht sehr viel mehr Informationen gegeben, dafür aber die großen Unterschiede zwischen Privilegierten und Unterdrückten unterstrichen. Die Menschen erschienen rücksichtslos und nur an ihren eigenen Vorteilen interessiert. Nicht nur in dieser Situation, sondern auch in Bezug auf die Politik und die Foltermethoden hat mich die Geschichte über Episoden unserer Vergangenheit aber auch unserer Gegenwart nachdenken lassen. Dass dabei nicht die Glanzmomente im Vordergrund standen, lässt sich sicher aus meiner bisherigen Beschreibung der Erzählung schließen. Das Buch ist keine typische Dystopie mit sympathischen, mutigen Helden, die sich gegen die Unterdrücker auflehnen und damit das System stürzen. Bis zum Ende hin blieb besonders die Identität des Gefangenen spannend, da sich meine Spekulationen diesbezüglich immer wieder änderten.

    Mehr
    • 2
  • Eine Dystopie die nichts für schwach Nerven ist, dennoch ist sie unglaublich gut geschrieben!

    Die Ummauerte Stadt

    ViktoriaScarlett

    10. October 2016 um 18:36

    „Getrieben von Angst. Der Angst vor seinen Verfolgern. Der Angst vor der Dunkelheit.“ - Zitat aus dem BuchDie alte Ordnung gibt es nicht mehr, die Menschen müssen unter widrigen Umständen in der Ummauerten Stadt leben. Totale Kontrolle, Verarmung, Hunger, Gewalt und der Tod gehören zum Alltag der Menschen. Inmitten all dem lebt Jeremiah, mit seinen verbotenen Touren durch die Außenbezirke riskiert er sein Leben um nützliche Dinge für die Menschen zu finden. Jahre vergehen und die Lebensbedingungen verschlimmern sich. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran versucht Jeremiah gegen die Regierung aufzubegehren, nichts ahnend welche Konsequenzen dies für das Leben aller haben wird. Das was er bisher an Grausamkeit erlebt hat, ist nichts gegen das was noch auf ihn zukommen wird. Zum Cover:Das Cover wirkt düster und bedrohlich, die Stimmung des Ganzen passt perfekt zum Buch. Die Gesamtgestaltung ist stimmig, das Zusammenspiel der Farben passend. Als Motiv die Ummauerte Stadt zu wählen war eine gute Idee. Die Person davor in einem Anzug darzustellen ebenso. Auf diese Weise hat der Leser selbst die Möglichkeit sich vorzustellen wer nun die Person auf dem Cover ist. Zum Inhalt:Schon ab dem ersten Kapitel ist man mitten im Geschehen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich mag es nicht wenn die Geschichte nur sehr langsam anläuft. Der Autor hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, mit seiner Art zu Schreiben hat er meine Gedanken gefesselt, die Spannung war teilweise kaum auszuhalten. Wenn ich nicht gelesen habe, hat mich die Geschichte in meinen Gedanken verfolgt. Ständig musste ich darüber nachdenken, warum die Menschen so behandelt werden, was dahinter steckt und wer die Person in der Zelle ist. Die Stimmung welche für eine Dystopie sehr wichtig ist, konnte der Autor sehr gut einfangen und vermitteln. Die Umgebung, die Gefühle der Menschen, das Leiden, all jene Dinge waren greifbar und fühlte sich zum Teil beinahe real an. Die ummauerte Stadt ist verstörend sowie erschreckend zugleich. Es ist kaum zu glauben unter welchen Bedingungen die Menschen dort „hausen“ müssen. Anders kann man das nicht nennen, denn sie werden wie Tiere behandelt, müssen auf sehr beengtem Raum leben und haben keinerlei Rechte. Die Grausamkeit mit der Regierung herrscht ist unvorstellbar, jeden Tag werden die Menschen immer mehr gequält.Ich muss zugeben, dass mich das Ende des Buches sehr verstört hat. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Die Grausamkeit wird in den letzten Kapiteln noch einmal übertroffen. In den letzten Kapiteln ging ich durch ein Wechselbad der Gefühle, es war grausam, verstörend, ich wurde wütend und habe Hass empfunden. Das Ende des Buches ist offen. Nach dem Beenden des Buches war ich fassungslos und musste mich erst einmal wieder sammeln. Daher empfehle ich unbedingt, dass man mindestens 16 Jahre alt ist, da das Ganze einem wirklich zu setzt. Trotz dieser ganzen Punkte konnte ich das Buch nicht zur Seite legen.Die Protagonisten:Der Hauptprotagonist Jeremiah ist ein Mann mit großem Herzen, er möchte am liebsten allen helfen und ihr Leiden beenden. Leider gelingt ihm das nicht wirklich. Er selbst löst so einige Ereignisse aus und muss unglaublich viel ertragen. Seine Verzweiflung, den inneren Zwiespalt und seinen Willen etwas zu ändern sowie sein Gefühlschaos waren absolut zu spüren. Riana ist eine liebevolle Frau die Gewalt genauso wie Jeremiah verabscheut. Aus Liebe zu ihm ist sie bereit einiges zu tun. Auch Goran ist ein Mann der immer versucht hat, seinen Menschen das Leben in der Ummauerten Stadt zu erleichtern. Irgendwann erkennt er, dass es so nicht weitergehen kann und holt sich Jeremiah ins Boot, zusammen mit ihm möchte er versuchen einiges zu verändern bzw. an wahre Informationen kommen. Ob dies gelingt ist fraglich, denn jeder weiß, dass es unmöglich ist, Informationen von der Regierung zu bekommen bzw. das Leben hier zu verändern. Ivanna musste in ihrem Leben bereits grausame Dinge ertragen, trotzdem hat sie einen unglaublichen Willen weiter zu kämpfen. Natürlich kommen noch einige weitere Personen vor, bewusst gehe ich hier nur auf diese 4 Personen ein, damit ich nicht spoilere. Jeder einzelne Protagonist hat eine sehr intensiv ausgearbeitete Persönlichkeit die einem beim Lesen auch bewusst wird. Auf diese Weise hat es der Autor geschafft, alle Protagonisten authentisch wirken zu lassen. Mein Fazit:Dieses Buch ließ mich auf eine Reise voller gegensätzlicher Emotionen gehen. Mit Spannung habe ich die Geschichte verfolgt, allerdings habe ich auch Hass und Wut empfunden, ebenso war ich fassungslos und schockiert. Trotz all dem hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich würde es wiederlesen!

    Mehr
  • Erschreckendes Zukunftsszenario

    Die Ummauerte Stadt

    ilona89

    23. March 2016 um 00:54

    Klappentext: Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten? Erster Satz: Meine Hölle ist sechs Quadratmeter groß. Meine Meinung: Die Welt, die wir bisher kannten, gibt es nicht mehr. Die Erde wurde komplett verseucht und ohne bestimmte Sauerstoffgeräte ist es einem unmöglich zu überleben. Die einzige Chance für die Menschheit, stellt deshalb die Ummauerte Stadt dar, die sich unter einer Kuppel befindet. Dort leben die Menschen aber mittlerweile unter einer totalitären Herrschaft, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Die Lebensmittel und der Sauerstoff sind knapp. Ebenso gibt es keine Arbeit, keine nennenswerte Verdienstmöglichkeit und nur begrenzt Wohnraum, sodass die Bürger dieser Stadt wie Schlachttiere unter unwürdigsten Bedingungen hausen müssen. In dieser Welt wächst Jeremiah auf, der sich gegen das Herrschaftssystem auflehnt und mit Hilfe des Bezirkskommunikator Goran eine Rebellion ins Leben ruft. Ein blutiges Massaker beginnt und Jeremiah muss sogar seine Liebsten für den bevorstehenden "Bürgerkrieg" opfern... Der Schreibstil des Autors ist sehr direkt und unverblümt, oft drückt er sich nur in kurzen Worten und Sätzen aus, die einem jedoch direkt unter die Haut gehen. Die ergreifende Geschichte wird insgesamt aus vier Perspektiven erzählt und somit erhält der Leser einen besseren Einblick in die Geschehnisse. Als erstes lernen wir den Bewohner der Zelle 12, wobei man erst viel später erfährt um wen es sich dabei handelt, dann gibt es noch weiteren Sichtwechsel, der zwischen Jeremiah, Goran und der Regierung stattfindet. Die Welt, die Jan Reschke erschaffen hat, ist dermaßen brutal, dass sie dem Leser womöglich Alpträume bereiten kann. Obwohl "Die Ummauerte Stadt", eine Dystopie ist, besitzt sie viele Horror- sowie Psychothriller-Elemente, die nahezu krank und absolut abscheulich klingen. Jedoch verhält es sich mit dem Roman wie mit einem Unfall - obwohl man ihn schrecklich findet, kann man dennoch nicht anders als hinzuschauen. Genau dieses Gefühl hatte ich bei diesem Buch - es gab vieles, das mich sehr schockiert hat, vor allem das blutige und brutale Szenario, das hoffentlich so niemals in Wirklichkeit eintreten wird. Dennoch konnte ich dieses Buch niemals freiwillig aus der Hand legen. Der Roman vermittelt zudem so viel Trauer, Hoffnungs-und Ausweglosigkeit, sodass die Geschichte keine leichte Lektüre für zwischendurch ist und man als Leser die Ereignisse erstmal verarbeiten muss. Die Handlung ist von Anfang an erschreckend und durchgehend spannend. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, sind ein paar mehr Hintergrundinformationen, die mir ein bisschen gefehlt haben. Es wäre interessant zu erfahren, was zu der Seuche geführt hat, warum es kein Sauerstoff mehr auf der Erde gibt, in welcher Zeit sich der Roman abspielt etc. Auch das Ende ist nach dieser ganzen furchtbaren Zukunftsvorstellung ziemlich offen und ich bin mir gerade nicht sicher, ob das eig. von dem Autor so geplant war oder ob es doch noch einen 2. Band geben wird... Zitat: Wo meine Hölle ist? Ich weiß es nicht. Wie lange ich hier bin? Seit einer Ewigkeit! Wie lang ist eine Ewigkeit? Ein paar Wochen? Monate? Ein Jahr? Wie soll ich das wissen, wenn es keinen Tag gibt? Keine Nacht. Nur Licht. Weißes, helles Licht. Auf weißen Wänden. Zweimal am Tag geht eine Klappe in der Tür auf und ein Tablett wird hineingeschoben. Nie ein Wort. Nie ein Gruß. Anfangs habe ich aus Wut das Tablett durch den Raum geworfen. Damit auf die Wände eingeschlagen. Wollte das Licht auswerfen. Dann kamen sie. Männer in weißen Anzügen. Vermummt. Mit langen Stäben bewaffnet gaben sie mir Elektroschocks. Nie ein Wort. Nie ein Grund. Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, es spiegelt in erster Linie durch die dunklen Farben, die düstere Stimmung im Buch wieder und das Bild der Kuppel und des Mannes mit der Sauerstoffmaske passt ebenso perfekt zum Inhalt. Fazit: "Die Ummauerte Stadt" ist ein Roman, der für ein erschreckendes Zukunftsszenario sorgt und von seiner fast schon kranken Brutalität lebt. Das Buch ist spannend, keine Frage, aber mit Sicherheit nicht für jeden Leser geeignet! Dennoch ist das ein grandioses Erstlingswerk, auch wenn es evtl. ein paar Parallelen zu anderen Dystopien enthält (wobei ich diese Tatsache jetzt irrelevant finde, weil "Die Ummauerte Stadt" im Grunde dennoch einzigartige Elemente und Ideen beinhaltet, die ich so nicht kannte). Die Charaktere fand ich sehr gut und authentisch ausgearbeitet, die düstere und erdrückende, hoffnungslose Atmosphäre, die den Roman begleitet, war ebenso perfekt umgesetzt. Ein paar weitere Hintergrundinformationen hätten sicher dazu beigetragen, dass man als Leser, es besser nachvollziehen könnte, warum es zu so einer katastrophalen Weltherrschaft überhaupt gekommen ist. Von mir gibt es deshalb 4 von 5 möglichen Sternen! Falls ein zweiter Band rauskommen sollte, bin ich mir noch nicht sicher, ob ich ihn tatsächlich lesen werde, da ich kein Fan von Psychothrillern bin, dennoch möchte ich natürlich gerne wissen, wie es nach all den schockierenden Ereignissen (die ich übrigens immer noch verarbeiten muss) denn weitergeht! Weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Ilys Bücherblog

    Mehr
  • Auch wenn mich die Geschichte manchmal schockiert hatte, war ich doch positiv überrascht.

    Die Ummauerte Stadt

    Missi91

    07. January 2016 um 23:15

    Schreibstil: Sehr toll beschrieben die Umgebung, Charaktere und Spannung wurde gut rüber gebracht. Auch die Schock Momente konnte man sich gut vorstellen. Meine Meinung: Jeremiah ist ein Sammler, er verlässt die Kuppel nachts, was verboten ist und geht auf die Suche nach wertvollen Gegenständen, sei es nur Papier oder Salz. Denn in der Ummauerten Stadt gibt es nur Algen und begrenzt Fleisch zu essen. Was anderes gibt es leider nicht. Auch auf engsten Raum müssen sie Leben, es gibt nur begrenzt Wohnungen, weswegen manche in der Tiefgarage leben müssen, während in den anderen Kuppeln der Luxus herrscht. Auch Sauerstoff gibt es nur wenn man es bei der Versorgungsstelle nachfüllen lässt. Dort bekommen sie auch ihr Essen. Doch Jeremiah möchte so nicht mehr weiterleben und etwas dagegen unternehmen. Die Soldaten kommen und bringen einfach Menschen um oder holen sie ab. Das möchte er nicht mehr weiter mit ansehen, genauso nicht mehr abhängig von der Regierung sein. Doch es nicht so leicht, ein Fehler und du bist tot. Weswegen sie in der Kuppel leben oder welches Jahr sie haben erfährt man leider nicht. Sie können allerdings nur mit ihren Sauerstoffstäbchen die Kuppel verlassen. Doch dort gibt es nichts, außer verlassene kaputte Häuser und Straßen. Und Soldaten die Wache stehen. Es gibt immer Sichtwechsel zwischen Jeremiah, Bewohner der Zelle 12, seinem Freund Goran und der Regierung. Bewohner der Zelle 12 erfährt man erst am Ende um wen es sich handelt. Ansonsten fand ich die Sprünge ganz gut, so erfährt man auch was die Regierung vor hat und was ihre Pläne sind. Für schwache Nerven ist das allerdings nichts, ich dachte manchmal das ich ein Thriller lese, aber ich glaube das ist bei männlichen Autoren normal, da gibt es mehr Blut und Tote. ;) Ich musste manchmal eine Pause einlegen, weil es doch brutal oder krank war. Ich hoffe allerdings das sowas nie im wahren Leben passieren wird. Ein kleiner Ausschnitt: Dort, wo ihm noch vor ein paar Sekunden ihr Gesicht ein Lächeln geschenkt hatte, starrte er nun in einen offenen, aufgeplatzten Schädel. Die Ummauerte Stadt  Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich erstmal sprachlos und schockiert, weswegen ich die Geschichte erstmal verdauen musste und mir sofort ein Liebesroman geholt hab :D Fazit: Auch wenn mich die Geschichte manchmal schockiert hatte, war ich doch positiv überrascht. Ich würde fast behaupten das es ein Dystopie - Psychothriller ist :D

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks