Jan Schröter Freundschaftsdienste

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Inhaltsangabe zu „Freundschaftsdienste“ von Jan Schröter

Job gekündigt, Ehe kaputt – Tom Hansen möchte vor allem eins: in Ruhe gelassen werden. Das von ihm spontan übernommene kleine Hamburger Buchantiquariat abseits von Trend und Trubel scheint dafür genau der richtige Ort zu sein. Doch dann wird ein Nachbar vom Bücherregal erschlagen, eine Frau fällt vom Himmel, Toms Tochter vertont Anleitungen zum Elternmord, und seine besten Freunde spielen verrückt. Damit beginnen erst Toms Probleme. Und bald steht er vor der Frage: Ab wann kann man sich nicht mehr aus den Dingen heraushalten? Gruseln und Grinsen – in diesem Roman geht beides. Der erfahrene Drehbuchautor Jan Schröter verwebt feinste Krimi-Suspense mit dem alltäglichen Wahnsinnsmix aus Beziehungschaos, Generationenkonflikten und schräger Situationskomik.

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  • Rezension zu "Freundschaftsdienste" von Jan Schröter

    Freundschaftsdienste
    walli007

    walli007

    04. January 2012 um 21:32

    Tom Hansen, Buchhändler Spontan hat Tom Hansen einen Buchladen übernommen und sich damit gleich bei seiner Vermieterin beliebt gemacht, weil er in einen bestehenden Mietvertrag eingetreten ist. Allerdings ist es auch leicht sich bei der Vermieterin unbeliebt zu machen, sie ist doch eine ziemlich schreckliche alte Hexe, deren Mann vor 30 Jahren mal plötzlich verschwunden ist und die seitdem ihren inzwischen über 40jährigen Sohn terrorisiert. Und ihre Mieter terrorisiert sie nebenbei gleich mit. Tja, und dann kommt der Professor, Mieter der Wohnung im dritten Stock, zu Tode, weil eines seiner Buchregale auf ihn stürzt. Ein tragischer Unfall, der dazu führt, dass Tom die Bücher des Professors übernehmen darf. Doch damit nicht genug, am nächsten Tag stürzt die Witwe des Professors auf den Postkartenständer, den Tom vor seinem Laden aufgestellt hat. Mit diesen turbulenten und tragischen Ereignissen tritt Tom Hansen in unser Leben. Tom, Anfang 40, gescheitert, fast geschieden, zwei gute Kumpels, eine Tochter, einen Vater im Koma, eine Nachtschwester - das sagt eigentlich schon viel über unseren Helden. Neugierig ist er auch und deshalb beginnt er nachzuforschen, was es mit den Todesfällen in seinem Haus auf sich haben könnte. Klug ist Tom, aber nicht clever, und so bekommt er gerade zu Beginn seiner Reise durch den Roman öfter mal ein paar auf die Mappe. Da taumelt er nur so durch das Geschehen und rennt gegen die ein oder andere Wand (Faust). Dennoch steht er für kleinere Freundschaftsdienste zur Verfügung, die seine Freunde Michi und Frank in Anspruch nehmen. Ein kleines Sittengemälde bietet der Autor, so lernen wir die Hamburger „Sub“-Kultur kennen, den Hamburger Schmäh, wenn es den denn gibt. Amüsant geht es dabei zu, bildhafte Beschreibungen lassen die Szenerie vor den Augen des Lesers erstehen. Da es sich bei dem Autor um einen Drehbuch-Schreiber handelt, hofft man schon auf einen Film und beginnt im Geiste schon mit dem Casting. Da gibt es nur ein, zwei kleine Kritikpünktchen, so habe ich mal wieder den Täter recht früh erraten, zum Glück nicht die Hintergründe, weshalb es spannend blieb, und meiner Meinung nach war die letzte Tote eine zu viel. Doch alles in allem handelte es sich bei dem Buch um eine sehr schöne Entdeckung. Den Namen des Autors werde ich mir sicher merken.

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